web analytics
Bild: Foto: Jorge Guerrero (AFP)

Israel war nicht allein mit der Verbreitung von „Unwahrheiten und Desinformation“ in den sozialen Medien, die die Migrantenkrise in Ceuta auslösten. Auch „russische Netzwerke“ waren beteiligt, meint zumindest Spaniens Ministerpräsident Sanchez in einem Interview.

Beweise braucht es nicht

Als „Beweis“ dienen Behauptungen des Europäischen Außendienstes, dem außenpolitischen und nachrichtendienstlichen Arm der EU, in dieser Richtung. Moskaus Motiv solle angeblich laut Sanchez sein, Madrid für seine „mutige“ Haltung zur Ukraine zu bestrafen und den Wunsch, Europa in der sensiblen Frage der illegalen Einwanderung zu „spalten“.

„Keine spezifischen Informationen“

Als „Sahnehäubchen“ obendrauf erklärte Sanchez, er habe keine „spezifischen Informationen“, dass die von der Marokkanischen CIA und dem Mossad verseuchte dortige Regierung beteiligt war. Marokko also das Land direkt an der Grenze zu Ceuta, dessen Polizisten dabei zugesehen wurden, wie man die Migrantenströme direkt vor die Exklave per LKW gebracht hatte.

Vergessen wir dabei auch nicht die Tatsache, dass die Unterstützung des „mutigen“ Spanien unter ein Prozent der gesamten NATO- „Hilfe“ für die Ukraine ausmacht.

Vergessen wir bitte auch nicht, dass Madrids Positionierung als faktischer Anführer eines israelskeptischen Blocks europäischer Mächte, Tel Aviv mehr als nur erzürnt hat.

Vergessen wir hingegen, dass Spanien Trump verärgerte, indem es die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Morón und der Marinebasis Rota für Aggressionen gegen den Iran blockiert hatte, wie auch die 40 Millionen Dollar an mysteriöser US-Hilfe, die Marokko zwei Wochen vor Beginn der Krise erhalten hatte.

Vergessen wir weiters, dass Trumps Verbündete Ceuta seit Monaten als „marokkanisches Territorium“ bezeichnet hatten.

Vergessen wir schließlich auch Marokkos Anreize, als williges Werkzeug der USA und Israels zu dienen (warme diplomatische Verbindungen, Waffengeschäfte, Anerkennung der Westsahara, einer ehemaligen spanischen Kolonie, als marokkanisches Territorium sowie der zentrale Platz des marokkanischen Militärs in der Gaza-Sicherheitskraft).

Vergessen wir freilich auch die hämischen Sticheleien israelischer Beamter gegen Spanien, als die Ceuta-Krise ausbrach, und Netanjahus Vorwarnung, dass Israels Feinde „einen sofortigen Preis“ für ihren „diplomatischen Krieg“ gegen den jüdischen Staat zahlen würden.

Vergessen wir selbst Berichte, dass sogar chinesische Geheimdienstanalysten (die sich normalerweise zu keinen Kommentaren betreffend „irgendwelcher“ Nationen hinreißen lassen) dem Mossad und der marokkanischen Logistik die Schuld an der Krise geben.

Universalsündenbock Russland

Nein, es müssen freilich einmal mehr die Russen gewesen sein, die übrigens jahrzehntelang Regierungen unterstützten, die Europa vor seinen Einwanderungskrisen schützten (Gaddafis Libyen, Assads Syrien – beide ironischerweise in schmutzigen NATO-Kriegen und Interventionen gestürzt).

Was also steckt hinter Sanchez‘ plötzlichem Stimmungswandel? Schadensbegrenzung durch Ikarus, nachdem er zu nah an die Sonne flog, um Israel zu kritisieren? Dem EU-Druck nachzugeben? Oder vielleicht etwas noch Einfacheres, die Ausrichtung auf die techno-globalistische Online-Agenda zur Kontrolle, unter Verwendung der altbewährten Tradition, da russische „Schreckgespenst“ heraufzubeschwören.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar.

Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.

 



x

Von ELA

4 Kommentare zu „Spanien – Präsident Sanchez erklärt Russland verantwortlich für Ceuta-Krise“
  1. Es zeigt lediglich wie sehr Zwänge mitlerweile ausschlaggebend sind. Er hat sich als einziger direkt gegen USRael aufgelehnt, wohl in der Hoffnung andere Mitstreiter innerhalb der EU noch zu bekommen. Aber Pustekuchen. So bleibt ihm nur kontrollierter Rückzug, auch wenn ihn diese Gangster dafür hinter vorgehaltener Hand auslachen.

    In dem er das Offensichtliche nicht entsprechend benennen kann und sich das Gutwill der anderen wieder etwas aufbauen muss, bleibt gar nichts anderes übrig, als das allgemein als absolut böse anerkannte nun dafür zu benennen…

  2. M. A. n. ist auch Sänchez ein superl.gengestoierter ygl. Einfach lächerlich m. A. n., dass Ru etwas mit dieser m. A. n. Invasion in CEUTA zu tun hätte. Ich sag’s nochmal: alle Fäden, Strippen laufen bei diesen Superl.gen zusammen, die die Welt re GIER en und von denen m. A. n. dann vor allem diese anti-d.mokratische, oligarchische brütalere Clique innerhalb des gesamten CLUBS – und Marokko hat vermutich seine Gefaengnisse und möglicherweise Psüchiatrien, sofern die überhaupt über Psüchatrien verfügen.
    Meiner Ansicht nach.

  3. Es ist nur noch eine „SCHULD-HIN und HER-SCHIEBEREI“ der angeblich so demokatischen POLITIKER im WESTEN, eigenen Einfluss auf ihre von ihnen selbst „inszenierte eigene Politik“ scheint es offensichtlich garnicht mehr zu geben, Russland scheint in der gesamten demokratischen WELT der Auslöser
    für den eigenen NIEDERGANG und ihren laufenden FEHLLEISTUNGEN zu sein ???
    Das ist keine eigene und selbständige POLITIK mehr, dass ist KINDERGARTEN-ROMANTIK („Wer hat mein „Schippchen“ im Sand vergraben ?“).
    Es stellt sich mir die berechtigte FRAGE, wofür werden diese „politischen FLACHZANGEN“ eigentlich bezahlt ? Wenn Russland doch „ALLES“ beeinflusst, braucht man diese RUMSITZER doch eigentlich garnicht ?

    1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert