Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung eine scharfe Botschaft an die USA gerichtet. Iran werde sich Washington niemals unterordnen, erklärte Peseschkian in New York.
Zu Beginn seiner Ansprache erinnerte der iranische Präsident an den Angriff auf eine iranische Grundschule zu Beginn des Krieges. „Wir waren Opfer des Terrorismus“, sagte Peseschkian. Seine Äußerungen wurden unter anderem von CNN aufgegriffen.
Peseschkian betonte zudem, Iran werde keinem Staat erlauben, die Straße von Hormus zu nutzen, um „seine Aggression durchzusetzen“. Gleichzeitig versicherte er, Teheran strebe die Nutzung der Nukleartechnologie „zum Fortschritt und nicht dazu, Gesellschaften mit Waffen zu bedrohen“ an.
Peseschkian war der fünfte Redner im Vormittagsprogramm der Generalversammlung. Wenige Minuten nach Beginn seiner Rede verließ der einzige Vertreter der USA im Saal den Raum.
Zuvor hatte der US-Präsident erklärt, Washington müsse im Hinblick auf Iran eine „große Entscheidung“ treffen. Nach den Zwischenwahlen zum US-Kongress könne es entweder zu einer Vereinbarung kommen oder zu einem Vorgehen mit dem Ziel, das Land zu „zerstören“. Gleichzeitig erklärte er, Vertreter des Weißen Hauses hätten am Rande der UN-Generalversammlung ein „sehr gutes“ dreistündiges Treffen mit der iranischen Delegation abgehalten.
US-Außenminister Marco Rubio drohte Iran unterdessen mit einer Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks, sollte Teheran eine Vereinbarung ablehnen.
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