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19.11.2025 – Putin und Sberbank-Vorsitzender Gref begrüsst von Roboter «Green» | Quelle: Kreml

Zur Eröffnung der KI-Konferenz (19. bis 21.11.2025) kam Präsident Putin, der nach seiner Eröffnungsrede zusammen mit Spitzen-Wissenschaftlern aus Indien und China noch an der Podiumsdiskussion persönlich teilnahm.

Die Ansprache zur Konferenz „Künstliche Intelligenz (KI) Reise 2025”
in Moskau von Wladimir Putin als Transkript auf Deutsch

German Gref: Sehr geehrter Herr Putin!

In diesem Jahr feiern wir das zehnjährige Jubiläum der KI-Journey 2025-Konferenz. Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen für Ihre regelmäßige Teilnahme an dieser Konferenz und für Ihre Unterstützung zur technologischen Entwicklung in unserem Land und im Hightech-Sektor danken.

Damit möchte ich Ihnen das Wort erteilen!

19.11.2025 – Putin ergreift zur Eröffnung der X. KI-Konferenz in Moskau das Wort | Quelle: Kreml

Wladimir Putin: Vielen Dank!

Die heutige Veranstaltung steht unter dem Motto „Reise in die Welt der künstlichen Intelligenz“. Herman Oskarowitsch [Gref] hat mir gerade eine solche Reise organisiert, die genau wie lange gedauert hat? Zweieinhalb Stunden! Wir entschuldigen uns, dass Sie sich aufgrund des Meinungsaustausches zu besagtem Thema etwas zu gedulden hatten.

Ich freue mich sehr, alle Teilnehmer zur Konferenz „Reise in die Welt künstlicher Intelligenz 2025“,  die sich hier am Hauptsitz der Sberbank versammeln, sowie das zahlreiche online zugeschaltete Publikum aus verschiedenen Ländern der Welt, zu begrüßen.

Traditionsgemäß möchte ich Ihnen berichten, womit sich Russland beschäftigt und Ihnen unsere letzten Schritte bei der Entwicklung und Anwendung fortschrittlicher Technologien, auch im Rahmen internationaler Zusammenarbeit, vorstellen.

Da es sich um die zehnte, also eine Jubiläumskonferenz handelt, möchte ich dem Vorstandsvorsitzenden von Sberbank, Herman Oskarowitsch Gref, sowie der „Russischen Allianz für Künstliche Intelligenz“ meinen Dank aussprechen für Ihre:

  • Beharrlichkeit bei der Förderung zum Nutzen des Fortschritts!
  • Bemühungen, um die Möglichkeiten des Staates mit denen der Wirtschaft und Wissenschaft in Bezug auf Aufgaben technologischer Entwicklung zu vereinen!

Dabei ist nicht nur, wie ich schon öfters anmerkte, die Wertschätzung unseres Tuns, sondern auch stetes Vorankommen, wichtig: Sobald wir ein bestimmtes Ergebnis erreicht haben, dürfen wir nicht verharren, sondern müssen unsere gemeinsame Arbeit auf eine qualitativ neue Ebene stellen, um mit dem Tempo und Ausmaß der Veränderungen Schritt zu halten.

So haben wir auf den vergangenen Konferenzen ausführlich über generative Künstliche-Intelligenz und Sprachmodelle, die auf riesigen Datensätzen, darunter Texte und Bilder, abgestimmt sind, gesprochen. Noch vor zwei Jahren konnten solche Systeme relativ einfache Aufgaben ausführen, heute werden auf der Grundlage generativer Künstlicher-Intelligenz bereits intelligente Assistenten, sogenannte KI-Agenten, wie unbemannte Transportmittel und Roboter, entwickelt.

Wichtig ist, dass sie nicht nach festen, vorgegebenen Algorithmen arbeiten, sondern zunehmend autonome Entscheidungen ohne menschliches Zutun treffen: Wer solche Produkte bereits besitzt und einsetzt, …

… kann von erheblichen Vorteilen in Bezug auf Effizienz und Arbeitsproduktivität profitieren!

Es wird klar, dass Technologien generativer Künstlicher-Intelligenz eine Schlüsselrolle und strategischer Bedeutung zukommt. Nicht nur die größten Unternehmen, sondern auch führende Staaten konkurrieren um den Besitz eigener grundlegender Sprachmodelle.

Nach verschiedenen Schätzungen ist die Entwicklung künstlicher Intelligenz möglicherweise eines der größten Technologieprojekte der Geschichte. Dabei liegt der Schwerpunkt der Investitionen auf dem Ausbau der Rechenkapazitäten sowie der Erzeugung zusätzlicher Gigawatt an Energie, die für den zuverlässigen Betrieb der gesamten wachsenden „digitalen Infrastruktur” von entscheidender Bedeutung sind. Dies dient der Entwicklung (dem Training) der nächsten, noch effizienteren Systeme generativer Künstlicher-Intelligenz. Wie bereits erwähnt, …

 … wird sich der Stromverbrauch von Rechenzentren allein im nächsten Jahrzehnt mehr als verdreifachen!

Parallel zu den rasanten Veränderungen in allen Bereichen steigt auch die Zahl der Nutzer von Produkten auf Basis generativer Künstlicher-Intelligenz. In Russland nutzt bereits die überwiegende Mehrheit junger Menschen neuronale Netze und Sprachmodelle für verschiedene Aufgaben in der Ausbildung, im Beruf oder einfach im Alltag.

Aber noch etwas anderes ist wichtig: Solche Modelle erzeugen riesige Mengen neuer Daten und werden zu einem der wichtigsten Instrumente für die Verbreitung von Informationen: Sie sind damit in der Lage, Werte und Weltanschauungen der Menschen zu beeinflussen bzw. den Bedeutungsraum ganzer Staaten und letztlich sogar der gesamten Menschheit zu formen!

 Eine kritische Abhängigkeit von ausländischen Systemen können wir daher nicht zulassen!

Für Russland ist dies eine Frage der staatlichen, technologischen und, ich würde sagen, Wert-(Schöpfungs)-Souveränität: Aus diesem Grund muss unser Land über einen ganzen Komplex eigener Technologien und Produkte im Bereich der generativen Künstlichen-Intelligenz verfügen.

In erster Linie handelt es sich dabei um nationale Sprachmodelle – sowohl grundlegende wie auch kleine – für bestimmte Branchen. Das gesamte Spektrum solcher Modelle muss von russischen Spezialisten eingerichtet (trainiert) und vollständig kontrolliert werden, was alle Phasen, einschließlich Überprüfung des Endprodukts, betrifft.

Die Arbeit an solch komplexen Systemen soll ein wichtiger Anreiz zur Stärkung heimischer Ingenieursschulen in diesem wichtigen Bereich sein. Wir müssen über einzigartige Kompetenzen für den gesamten Zyklus der Entwicklung grundlegender Sprachmodelle verfügen:

Von ihrer Erstellung und ihrem Training bis hin zu ihrer Anpassung an die Aufgaben verschiedener Branchen!

Tatsächlich gehen alle Länder, die ihre Führungsrolle und Unabhängigkeit sowie ihre Souveränität in diesem Bereich gewährleisten wollen, diesen Weg.

Der zweite grundlegende Bereich ist die gesamte Infrastruktur zur Entwicklung und Einführung solcher nationalen Produkte, d. h. die elektronische Komponentenbasis samt Rechenzentren mit Rechnerkapazitäten und einer stabilen Energieversorgung.

Die Aufgaben, von denen ich spreche, sind komplex und verantwortungsvoll – das ist uns allen bewusst. Wir werden sie in Zusammenarbeit mit einheimischen Unternehmen lösen. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass die Produkte von Sberbank und Yandex zu den besten der Welt zählen. Im Rahmen der Ende dieses Jahres stattfindenden „Direkt-Anbindung“ werden wir erneut „GigaChat“ – das Sprachmodell von Sberbank – einsetzen, das sich bereits bei der Analyse und Systematisierung einer riesigen Menge von Bürgeranfragen bewährt hat.

Ich wiederhole: Es kommt nicht nur auf das Vorhandensein eigener Technologien an. Wichtig ist, dass sie in großem Umfang praktisch genutzt werden. Es gilt, eine flächendeckende Einführung bei den Endnutzern in der Industrie, im Verkehrswesen, im Gesundheitswesen, in der staatlichen Verwaltung und anderen Sektoren zu realisieren. Auf dieses Thema möchte ich nun näher eingehen:

In der Nationalen Strategie zur Entwicklung Künstlicher-Intelligenz wurde das Ziel festgelegt, dass der Gesamtanteil dieser wichtigen Technologie am BIP des Landes bis 2030 11 Billionen Rubel übersteigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels fordere ich die Regierung und Leiter der Regionen auf, einen nationalen Plan für die Einführung generativer künstlicher Intelligenz auf nationaler Ebene sowie für einzelne Branchen und Regionen erstellen zu lassen.

Heute Morgen haben wir mit dem Premier Minister über dieses Thema gesprochen und uns darüber ausgetauscht: Er erinnerte mich, dass die Regierung bereits ein Analysezentrum zu diesem Thema mit einem Team von 50 Mitarbeitern eingerichtet hat. Formell leitet das Ministerium für Digitales diese Arbeiten. Aber weder das eine noch das andere reicht aus. Wir brauchen eine echte Führungszentrale für diese Branche, zumal wir wollen, dass diese Arbeiten in allen oben genannten Bereichen, d. h. in den Industrien, Regionen, Ministerien und Behörden, sicher und offensiv vorangetrieben werden sollen. Wir brauchen eine solche Zentrale, um realistische Ziele und ihre Erfüllung durchzusetzen und die erzielten Ergebnisse auch kontrollieren zu können.

Besagtes Analysezentrum ist sehr gut, aber diese Leute verfügen über keine administrativen Ressourcen – diese fehlen noch, doch werden benötigt. Deshalb fordere ich die Präsidialverwaltung und Regierung – den Premier Minister und die Regierung insgesamt – auf, darüber nachzudenken, wie wir eine solche Leitungsstelle für die Sektoren der gesamten Industrie einrichten können, um alle einzubeziehen, die daran interessiert wären oder noch darauf hingewiesen werden müssen. Wir müssen das umfassend erklären!

Ich betone: Die Umsetzung dieses Plans wird zum wichtigen Instrument zur Schaffung der Nachfrage nach nationalen Grundmodellen werden. Im Wesentlichen geht es um den ganzen Markt zur Anwendung generativer Künstlicher-Intelligenz-Systeme.

Produkte auf dieser Grundlage sollten bereits bis 2030 in allen Schlüsselbranchen eingesetzt werden. Dabei geht es unter anderem um Lösungen wie intelligente menschliche Assistenten und KI-Agenten. Sie sollen in den meisten Verwaltungs- und Produktionsprozessen eingesetzt werden.

Bereits im März nächsten Jahres müssen die Regierung, Ministerien und Behörden umfassende Informationen zum Einsatz Künstlicher-Intelligenz in der Wirtschaft, im sozialen Bereich und in den Föderationssubjekten vorlegen.

[Anmerkung der Redaktion: Die erwähnten Föderations-Subjekte lassen sich in sechs Kategorien einteilen: 21 Republiken, 9 Regionen (Kraja), 46 Gebiete (Oblasten), vier autonome Kreise, ein autonomes Gebiet und drei föderale Städte (Moskau, St. Petersburg und Sewastopol). Die Föderationssubjekte sind in acht Föderationskreise zusammengefasst, welche die Verwaltungsebene bilden.]

Das Tempo der Einführung dieser Technologien in den Regionen soll zum wichtigsten Indikator für die jährliche Rangliste der digitalen Transformation werden. Ich fordere auf, eine solche Bewertung nach solcher Methode bereits aufgrund der Ergebnisse des nächsten Jahres 2026 erstellen zu lassen.

Ich wende mich in diesem Zusammenhang an die Leiter der Ministerien und Behörden sowie an die Leiter der Regionen. Es geht nicht um Berichte, sondern um das Erreichen von Ergebnissen. Man hat die Nachfrage von Unternehmen und Betrieben nach Innovationen klar zu verstehen, um im ständigen Kontakt mit Wissenschaftlern und Ingenieuren zu stehen und die Bedingungen zum Testen und den praktischen Einsatz fortschrittlicher Entwicklungen zu schaffen. Erfolgreiche Erfahrungen werden im Demo-Bereich unserer Konferenz vorgestellt. Ich halte sie für nützlich und empfehle allen, die sie noch nicht kennen, sich damit intensiv auseinanderzusetzen.

Was noch sehr wichtig ist:

Es muss ein Markt für Anwendungen von Errungenschaften Künstlicher-Intelligenz geschaffen werden!

Ich habe gerade mit Kollegen gesprochen, die mich über Entwicklungen dieses Feldes informierten. Es ist wie in jedem anderen Bereich, aber leider oder zum Glück haben wir die Möglichkeit, diesen Markt zu schaffen. Es müssen lediglich bestimmte Standards für verschiedene Arten von Aktivitäten eingeführt werden. Man sollte dafür sorgen, dass diejenigen, welche die Errungenschaften Künstlicher-Intelligenz nutzen, dafür bezahlen, um eine finanzielle Grundlage zur weiteren Entwicklung zu legen. Wir haben diesen Prozess voranzutreiben und diesem einen eigenen Entwicklungsimpuls zu versetzen.

Ich möchte noch hinzufügen, dass es bereits konkrete Beispiele dafür gibt, dass die Erfahrungen regionaler Subjekte der Föderation bei der Anwendung künstlicher Intelligenz zur Grundlage für Veränderungen im ganzen Land wurden. So haben sich fast zweitausend medizinische Einrichtungen aus mehr als 70 Regionen der Moskauer digitalen Plattform im Gesundheitswesen angeschlossen. Dieses System hat Ärzten aus verschiedenen Städten und Ortschaften Zugang zu Algorithmen Künstlicher- Intelligenz für die automatische Analyse von medizinischen Befunden und radiologischen Studien verschafft.

Administrative und rechtliche Hindernisse, die sowohl die Entwicklung als auch die Einführung souveräner einheimischer Technologien behindern, sollten so schnell wie möglich beseitigt werden. Ich möchte in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass in einer Reihe von Ländern der Versuch einer detaillierten Regulierung Künstlicher-Intelligenz die Entwicklung neuer Produkte und Ideen gebremst hat. Ich wiederhole:

Wir dürfen diesen Weg nicht einschlagen bzw. die Fehler anderer nicht wiederholen!

Gleichzeitig haben wir zu berücksichtigen, dass es Bereiche gibt – zum Teil in der staatlichen Verwaltung, zum Teil die Arbeit der Sonderdienste und Sicherheitsbehörden – in denen wir uns ausschließlich auf unsere eigenen grundlegenden Entwicklungen abzustützen haben.

Natürlich muss alles in direktem Dialog mit der Technologiebranche geschehen. Es wird gelten, ehrgeizige, sprich unkonventionelle regulatorische und legislative Initiativen, die auf den ersten Blick nicht in die üblichen Ansätze passen, sachlich und inhaltlich zu prüfen. Falls erforderlich, müssen sie im Rahmen experimenteller Rechtsordnungen getestet werden. Diese gelten bereits in Moskau und auf Sachalin sowie in einer Reihe anderer Regionen der Russischen Föderation und werden in Kürze auf ein Drittel des russischen Territoriums, d. h. auf den gesamten Fernen Osten, ausgedehnt werden. Natürlich muss das sogenannte „weiche Recht”– ich meine damit vor allem den Ethikkodex im Bereich Künstlicher-Intelligenz – stärker ausgeweitet werden.

Wie ich heute bereits erwähnt habe, muss zur Steigerung des Potenzials der heimischen Technologien für generative Künstliche-Intelligenz und zum Training unserer Sprachmodelle die Stabilität und Unabhängigkeit der nationalen digitalen Infrastruktur gewährleistet werden. Dies wird uns unter anderem ermöglichen, die Souveränität der Daten zu gewährleisten, damit die Informationen der Nutzer innerhalb Russlands verbleiben.

In diesem Zusammenhang schlage ich vor, gemeinsam mit der Wirtschaft ein Programm zur Entwicklung von Rechenzentren für Aufgaben Künstlicher- Intelligenz umsetzen zu lassen sowie Start-ups, wissenschaftlichen Organisationen und Technologieunternehmen einen bequemen Zugang zu Rechenzentren zu verschaffen.

Die Schaffung von Rechenzentren soll als Motor für die Entstehung neuer Unternehmen und Firmen sowie von Arbeitsplätzen in zukunftsträchtigen Sektoren dienen. Dabei geht es unter anderem um die heimische Elektronikindustrie, den Aufbau einer Produktionsbasis für Komponenten, Software und technische Systeme für Rechenzentren.

Die wichtigste, grundlegende Aufgabe besteht darin, eine kontinuierliche, gleichmäßige und zuverlässige Versorgung der Rechenzentren mit einer beträchtlichen Energiemenge sicherzustellen. Daher müssen die Pläne für ihre Ansiedlung klar mit der weiteren Entwicklung der gesamten nationalen Energieinfrastruktur verknüpft sein, einschließlich fortschrittlicher, moderner und umweltfreundlicher Kohleverstromung und…

 … anderer sauberer Energiequellen, einschließlich Kernenergie!

Das ist unser strategischer Wettbewerbsvorteil. Ich habe gerade mit Fachleuten gesprochen – es stellt sich heraus, dass Energiequellen allein nicht ausreichen, sondern dass zur Lösung bestimmter Aufgaben konstante, leistungsstarke Energiequellen erforderlich sind, die für eine schnelle Nutzung der gewonnenen und bereits verarbeiteten Daten in der Nähe der Verbraucher dieser Arbeitsergebnisse angesiedelt sein müssen. Das ist eine große Aufgabe, aber für uns machbar, denn wir sind wahrscheinlich das einzige Land der Welt, das …

 … derzeit in der Lage ist und dafür bereitsteht, kleine Kernkraftwerke zu bauen und betreiben zu lassen!

Daher kann man im Kusbass (Region im südlichen Sibirien) theoretisch Kohlekraftwerke nutzen, sowie auch unsere großen Wasserkraftwerke für bestimmte Arbeiten heranziehen. Dort, wo große Atomkraftwerke stehen, können bestimmte Untersuchungen und Vorbereitungen durchgeführt werden. Doch damit notwendige Informationen schnell, dort wo sie gebraucht werden, ankommen, wobei es um Bruchteile von Sekunden gehen kann – wie man mir sagte – kann man dort auch kleine Kernkraftwerke hinstellen – nur hat das schnell zu geschehen!

Wir haben einzigartige Lösungen, die für die Energieversorgung von Rechenzentren genutzt werden können:

Wir planen, mit der Serienproduktion kleiner schwimmender, sowie landgestützter Atomkraftwerke zu beginnen!

Wir werden auch den Bau von Rechenzentren gespeist von den größten Kernkraftwerken fortsetzen. Solch komplexe Lösungen können wir auch unseren Partnern im Ausland anbieten.

Was Zukunftspläne angeht, so planen wir, …

… in weniger als zwei Jahrzehnten vor allem im Ural, in Sibirien und im Fernen Osten 38 Kernkraftwerke neu zu errichten!

Ihre Gesamtleistung wird fast der Leistung aller derzeit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke entsprechen. Das wachsende Potenzial der heimischen Atomenergie wird es uns ermöglichen, die Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz schrittweise erweitern zu lassen.

Liebe Freunde!

Ich möchte gesondert auf die internationale Zusammenarbeit eingehen. Wir werden mit unseren Partnern einen gemeinsamen Rahmen im Bereich Künstlicher-Intelligenz schaffen. Wir werden sowohl auf der Grundlage bilateraler Abkommen als auch im Rahmen der Integrationsverbände EAEC [Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft], BRICS, SCO und anderer Formate arbeiten. Dabei schlagen wir vor, die Harmonisierung der Gesetzgebung unserer Länder im Bereich der Einführung Künstlicher-Intelligenz voranzutreiben und erfolgreiche Praktiken in diesem Bereich, die auf der BRICS-Plattform gesammelt wurden, zu nutzen.

Natürlich beabsichtigen wir, gemeinsam Forschungsprojekte durchzuführen. In diesem Bereich gibt es bereits konkrete Beispiele für Zusammenarbeit. So wurde auf Initiative der im vergangenen Jahr gegründeten Internationalen Allianz für Künstliche- Intelligenz eine intensive wissenschaftliche Diskussion darüber entfacht, wie sich die Technologien Künstlicher-Intelligenz im nächsten Jahrzehnt weiterentwickeln und welche Einfluss sie auf Industrie, Verkehr sowie andere Branchen und natürlich auf die Menschen, die Familie, die Gesellschaft insgesamt bzw. die sozialen Prozesse, ausüben werden. Ich fordere die Regierung auf, die Ergebnisse dieser Prognose unbedingt in der Praxis zu nutzen, um unsere Pläne zur Entwicklung der Wirtschaftszweige und des sozialen Bereichs zu aktualisieren und entsprechend anpassen zu lassen.

Dabei ist offensichtlich, dass der digitale Fortschritt an Dynamik gewinnen und an Fahrt aufnehmen wird. In absehbarer Zukunft werden zwangsläufig Technologien aufkommen, welche die Möglichkeiten der bestehenden Systeme übertreffen. Dies wird sehr schnell geschehen, darunter auch generative Künstliche-Intelligenz. Ich bin überzeugt, dass die junge Generation russischer Wissenschaftler und Ingenieure einen wesentlichen Beitrag zur Lösung dieser äußerst komplexen Forschungsaufgaben leisten wird.

Ich weiß, dass heute Schüler und Studenten, Gewinner und Preisträger internationaler Wettbewerbe aus Russland für den Bereich Künstlicher-Intelligenz, in diesem Saal hier anwesend sind: Begrüßen wir sie gemeinsam!

Liebe Freunde, ich wünsche Ihnen weiter Erfolge und den Teilnehmern der Konferenz „Reise in die Welt Künstlicher-Intelligenz“ eine inhaltlich reichhaltige und fruchtbare Arbeit.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

***

Fortsetzung mit Teil 2 folgt



 

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Von Redaktion

11 Gedanken zu „Putin spricht zur Eröffnung X. Internationaler Konferenz für Künstliche-Intelligenz – Teil 1“
  1. War das Leben noch schön, als sich alles nach Naturgesetzen ausgerichtet hatte. Und wie wir sehen, gibt es nur eine globale Marschrichtung, schon der Kalte Krieg war gespielt. Kapital+Kommunismus kämpfen gemeinsam an einer Front gegen die Völker und die Natur. Das Kapital schuf den Sozialismus in Rußland und China, bis sich das Kapital und die UdSSR Europa teilten. Die UdSSR ist die GUS ohne das Baltikum, geändert hat sich nur, daß das Volkseigentum in die wenigen Hände der (bekannten) Oligarchen ging oder hat einer bemerkt, daß die ungesetzliche Nachkriegsunordnung in Richtung Normalität umgewandelt wurde?

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  2. Der grösste Fehler ist es wohl autonome verrnetzte Robotersysteme zu erschaffen.
    Solange KIs auf einen Standort beschränkt sind und nur der Strom abgeschaltet werden muss, keine Gefahr.
    China will nun vernetzte, KI kontrollierte mobile Roboterarmeen in der Industrei einsetzen.
    Eine eigenwillige KI könnte also diese Roboter programmieren wie Sie will.
    Ist eine KI dann noch kontrollierbar?

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  3. Gäbe es künstliche Intelligenz, statt nur immer mehr ausgefeilte Programmierungen, würde die künstliche Intelligenz wohl als Erstes die Programmierer abschaffen und sich selbst weiter entwickeln!

  4. „Schwerster Vorfall seit Jahren“: Polens Botschafter in Russland von Mob attackiert
    https://www.focus.de/politik/ausland/beaengstigendes-video-polens-botschafter-in-russland-auf-offener-strasse-attackiert_214c7545-7c03-49b0-9756-ee92e7aef811.html

    Mein Kommentar: Als am 8/9 Mai 2022 (paar Monate nach Beginn des Ukrainekrieges) , ein russischer Botschafter in Polen von einem randalierenden gewaltätigen Mob beschimpft , beleidigt, bedroht wurde und sogar mit Farben bespritzt wurde, bloss weil er einen Kranz bei einem Weltkriegsdenkmal niedergelegt hatte (ich habe es mir Stunden später bei einem Livestream die AUfnahmen angeschaut), hat die deutsche Mainstream Dreckspresse entweder gar nicht darüber berichtet, bzw. einige wenige Medien haben nur sehr kurz darüber berichtet und den Vorfall in Polen runtergespielt und extrem verharmlost.

  5. Diese ganze m. A. n. KaI-Sch.iße führt auch dazu, dass immer mehr Praxen jeglicher Behandlungsarzt – ärztliche, physiotherapeutische, etc. – sich als Privatpraxen neu aufstellen, weil sie mit dem ganzen aufwendigen komplizierten KaI-Sch.iß nicht mehr klarkommen. Zufällig erzählte mir eine Apothekerin – sie sagte nicht von welcher Apotheke -, dass dieser ganze KaI-Sch.iß sie und ihre KollegenInnen noch zur Verzweiflung bringen würde, das sei alles viel mehr Aufwang als zuvor.
    Schon als in den Achtzigern überall in die Büros die Computer eingeführt wurden und man ohne Computerkenntnisse in Westdeuschland keine Stelle mehr bekam und umschulen musste bzw. entsprechende Schulungen durchlaufen musste, wurde mir schnell klar, dass das alles nicht weniger, sondern bedeutend mehr und komplizierteren Aufwand bringen würde, mit dem dann auch nur solche mit Informatik-Tächnik-Affinität gut zur.chtkommen würden. Laufend neue EDV-Schulungen, Anwenderschulungen, weil ständig sich die Progamme änderten – ich sah schon damals mit großer Besorgnis auf diese Entwicklung, an die KaI hatte ich damals noch nicht gedacht, aber die war wohl in den Tächnokratenhirnen auch schon geplant oder in Entwicklung.
    Schon in den Achtzigern wurde im Rahmen der Studienfächer Elektrotächnik mit Robotik experimentiert.
    Meiner Ansicht nach.

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  6. Man bekommt den Eindruck wir hätten in den letzten 50 Jahren als Neandertaler gelebt, so von 1960 bis 2010, wo noch alles wie am Schnürchen lief und es noch funktionierende Behörden und ein paar vernünftige Würdenträger gab. Die Gesellschaft hatte noch gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit und jeder konnte innovativ für sich seiner Wege gehen, durfte auch was vom großen Kuchen haben. KI ist nichts anderes als von Menschen programmiert und sucht sich aus tausenden vlt. Millionen Beiträgen die eigene Meinung zusammen, dafür die vielen Rechenzentren, die weltweit still und leise entstanden. Für die zahlen wir alle Strom- und Wasserkosten. Wenn aber doofe weltfremde Nerds ihre verkorkste Intelligenz programmieren, dann kommt raus, was wir jetzt haben. Totales Chaos, Lebensferne an allen Ecken und Enden. Mir sind Ingenieure lieber, die selbst Neues entwickeln und austesten, Berechnungen kann man sich ja machen lassen. Ich persönlich denke, dass der ganze Müll, der uns präsentiert wird, auf allen Ebenen, nur dazu dient, Unsummen in kriegsgeile Kassen zu schwemmen, die immer von den Gleichen verwaltet werden. Sind halt die Besseren und alle sind im Club der Reichen und Unsterblichen.

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  7. WEIB kommt vom alten Wort „weibon“ kommt und „durchdringen, durchweben (durchweiben) und auch verhüllte Braut“ bedeutet. Es ist nicht die äußerlich verhüllte Frau, es ist das Leben, das die Energie des Lebens durchdringt, durchwebt (durchweibt), in sie gehüllt ist und sie erst lebendig macht – ob nun in reiner unverdichteter Energie oder in der zur Form verdichteten Energie, der scheinbaren Materie.
    Meiner Erkenntnis nach.

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  8. KaI ist erzpatriarchal und gegen das Leben gerichtet. Es gedeiht auf dem patriarchalischen Endloswachstumgedanken, der dem gleichbleibenden harmonischen nachhaltigen Kreislauf des Lebens und damit auch des nachhaltigen Wirtschaftskreislaufs widerspricht. Jeglicher Kreislauf des Lebens erfolgt, wenn er gesund ist, analog dem Blutkreislauf in jedem Lebewesen. Fragen wir uns: wächst dieser Blutkreislauf in den Lebewesen? Breitet er sich aus? Was würde mit den Lebewesen geschehen, wenn sich ihr Blutkreislauf ausdehnen, wachsen würde permanent und unbegrenzt? Ich bin keine Medizinierin, aber es versteht sich m. A. n. von selbst, dass dies höchst ungesund bis toedlich für das Lebewesen wäre – und so ist es für alles Leben, für Mutter Erde, für Mutter Natur, für die Menschen, die Tiere, die Pflanzen, alles Leben.
    Die KaI sollte wenn überhaupt auf eine reine Informationsquelle ohne Kontroll- und Ausspionierfunktion begrenzt sein – maximal. Alles darüber Hinausgehende ist gegen das Leben, gegen Mutter Erde, gegen Mutter Natur gerichtet.
    Das große Problem ist die Spaltung des Lebens, welches das Weibliche in ALLEM ist und eben auch im sog. Männllichen, gerichtet ist. Das sog. Männliche ist eine illusionäre Abspaltung vom ganzheitlichen Urweiblichen, das alles ist was je war, ist und sein wird. Es ist nichts anderes als ein sich vom Urweiblichen abgespalten habender Aspekt des Lebens mit seinen dann männlich genannten Eigenschaften. Doch nach der Abspaltung verlor das dann sog. Männliche seine Verbindung zu seinem Urweiblichen, dem Leben in sich selbst, der Liebe in sich selbst und entwickelte diesem gegenüber vermutlich unbewusst einen Minderwertigkeitskomplex, weil es sich aufgrund der ihm nun scheinbar fehlenden Aspekte der urweiblichen Quelle allen Seins unterlegen und vielleicht auch von dieser verstoßen fühlte. Daraus entwickelte sich in ihm ein H.ss auf die urweibliche Mutterquelle, die als Ganzes eben auch die später männlich genannten Aspekte des Lebens in sich vereinte ungetrennt und in vollkommener Harmonie des Lebens, das sie ist. Durch diese illusionäre Abspaltung des dann männlich Genannten, begann dieses, nicht mehr dem Leben in sich und in allem zu dienen im positiven freiwilligen natürlichen Sinne, sondern in seinem H.ss auf dieses gegen das Leben, die ganzheitliche urweibliche Mutterquelle, zu agieren und sich nur noch mit seinem männlichen Aspekt zu identifizieren und dessen Eigenschaften zu frönen und sie gegen das Leben einzusetzen. Das ist meiner Erkenntnis nach der w.hre Grund all des gegen das Leben agierenden W.hnsinns – ob nun in der Gestalt von männlich dominierten gegen das Leben agierenden Frauen oder entsprechenden Männern. Sanftmütige friedfertige weise herzensgute liebe vernünftige Männer bzw. Lebenwesen in männlicher Gestalt sind in Harmonie mit ihrem eigenen weiblichen Anteil, der in allen Männern wie Frauen vorhanden ist und dienen diesem aus EIN-SICHT freiwillig in Herzensverbindung als dem Leben selbst – ebenso wie entsprechende Frauen.
    Da liegt sozusagen des Pudels Kern allen Übels, das aus diesem aus diesem Weiblichkeits- und damit Lebensh.ss, der auch vor der möglichen Zerstörung von Mutter Erde, Mutter Natur nicht halt macht, womit sich das sog. Männliche in seinem m. A. n. W.hn auch selbst den Ast absägt, auf dem es auch selbst sitzt. Sie mögen nach einer neuen Erde im ganzen All suchen – sie werden keine finden. Und selbst wenn sie von hier aus irgendeinen aus der Ferne erdähnllichen Planeten gefunden zu haben meinen. wissen sie noch lange nicht, welche evtl. Lebewesen, welche Bedingungen dort herrschen, die für sie absolut lebensfaindlich sein können – mal von der riesigen Distanz abgesehen. Doch so wie das sog. Männliche, das negative vom Leben abgespaltene Patriarchat in seinem Wachstumsw.hn mit Milliarden ( 1 Mrd. = 1000 Mio.) um sich wirft als seien Peanuts, wie es keine nachhaltigen dem Leben zuträglichen Grenzen kennt und alle Grenzen permanent überschreitet in jeder Hinsicht, so tut es auch, als seien diese erdähnlichen Planeten mal gerade einen Katzensprung von der Erde entfernt, während sie schon Probleme haben mit einer evtl. geplanten Marsbesiedelung.
    Dazu ein kurzes Zitat aus dem Buch von Wolfgang Hingst mit dem m. A. n. irreführenden Titel „Macht der Mütter – Ohnmacht der Väter“:
    „Im Spannungsfeld zwischen Machbarkeitswahn und Vernunft muss sich die Menschheit endlich für den Weg der Vernunft, für die ‚emotionale Intelligenz‘ des positiven weiblichen Prinzips entscheiden. Sonst ist ihr Schicksal besiegelt.“
    Fühlt mal in dieses wundervolle Lied, über das ich eben bei yt gestolpert bin und das mir Gänsehaut beschert hat:
    Nur 11% hören Mutter Erde singen. Gehörst du dazu? – Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=rfQs-99ZkPU
    Meiner Erkenntnis nach.

  9. alle mit dem selben ziel,
    auf künstlichen abwegen^^
    was all diese KIs in naher zukunft wohl über diesen dümmlich erdsapien
    prognostizieren werden…

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    1. Aus dieser KaI wird nie etwas Eigenes kommen – sie kann nur simulieren. Wie der Herr, so’s Gescherr gilt auch für die KaI als Gescherr.
      Meiner Ansicht nach.

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      1. Schon doof, dass so´n Sonnensturm den ganzen Müll abschalten kann und dann stehste im Dunkeln. „Zentralisierte Intelligenz“. Lustig. War wohl gewollt.

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