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Mehr Bürokratie, mehr Überwachung, aber kein Nutzen für den Bürger – all das bringt der digitale Euro, findet der freiheitliche EU-Mandatar Roman Haider. Foto: Fred MARVAUX / © European Union 2025 - Source : EP / unzensuriert.at

In Brüssel treibt man das Projekt des digitalen Euro unaufhörlich voran – und die FPÖ leistet weiter Widerstand gegen das Vorhaben. EZB will noch mehr Kompetenzen.

Abschaffung des Bargelds, noch mehr Überwachung

Der freiheitliche EU-Mandatar Roman Haider erklärte, warum sich seine Partei weiter dagegenstellt: Der digitale Euro ebne den Weg zur Abschaffung des Bargelds und zur Überwachung der Bürger. Ein echter Mehrwert werde dagegen nicht geschaffen, sagte er anlässlich des Treffens der Eurogruppe-Finanzminister am heutigen Montag.

Bei Zahlungen mit dem digitalen Euro könnten Absender, Empfänger und Zeitpunkt erfasst und persönliche Daten gespeichert werden, führte Haider aus: Die Europäische Zentralbank (EZB) erhielte dann weitreichende Kompetenzen, etwa zur Festlegung von Holding-Limits, Gebührenstrukturen und technischen Standards. Die EZB will nach eigenen Angaben Begrenzungen der Guthabenhöhe schaffen, um Bankabflüsse zu verhindern. Ein gefährliches Instrument, wie Haider darlegte:

Damit hat die EZB eine weitreichende Steuerungsfähigkeit in der Hand, mit der sowohl Zahlungen als auch die Guthaben der Bürger kontrolliert und beschränkt werden können.

Bürger profitieren nicht

Einen echten Nutzen für die Europäer hat der digitale Euro nicht, denn der europäische Zahlungsverkehr funktioniere bereits jetzt zuverlässig. Was es hingegen mit dem digitalen Euro gibt: Mehr Bürokratie, neue Regulierungen und technische Abhängigkeiten. Offline kann der digitale Euro kaum eingesetzt werden – gerade in Krisenzeiten ein Problem und der Beweis, dass er dem Bargeld unterlegen ist.

Digitaler Euro keine Alternative

Laut Brüssel ist der digitale Euro nicht als Konkurrenz zum Bargeld-Euro gedacht, doch den Beschwichtigungen der EU glaubt Haider nicht. Zudem würden gleichzeitig in der EU die Möglichkeiten der Bargeldzahlung unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Geldwäsche immer stärker eingeschränkt, beklagte Haider:

Im Endeffekt bleibt der digitale Euro ein Projekt, das die Büchse der Pandora öffnet, wenn es um die Überwachung und Beschränkung der Bürger beim Zahlungsverkehr geht. Ich bleibe deswegen bei meiner Ablehnung dieses Projekts.



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Von Redaktion

9 Gedanken zu „Roman Haider: FPÖ lehnt digitalen Euro weiter ab“
  1. das ist natürlich lobenswert, aber wie will Haider den digitalen Euro aufhalten, der ein wesentlicher Baustein zur weiteren Errichtung der europ. Diktatur ist.

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      1. der öxit findet am
        ehesten im asül
        austausch statt.
        die paar noch dort
        lebenden össis sind
        ja nichtmal mehr
        fähig schi zufahren.
        ein totes volk mit
        jüdischer nationalbank;)

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  2. Die Lügen unserer Politdarsteller, vulgo Volksverräter, erkennt man schon daran daß sie behaupten mit dem digitalen Euro bestehe Wahlfreiheit zwischen Bargeld und CBDC. Das mag für den naiven Bürger so aussehen, aber für die Händler bedeutet es faktisch den Zwang sich die digitalen Systeme anschaffen, betreiben und bezahlen zu müssen. Im Ergebnis verlieren vor allem die kleinen Händler, während die großen dann noch freudiger Daten sammeln und ihren minderwertigen Massenramsch verkaufen können.
    Weitere dokumentierte Lügen: https://norberthaering.de/news/bundestagsdebatte-5-12-25-bargeld/
    Es zeigt sich auch hier wieder: Arbeiten SPD & CDU sich gegenseitig zu stirbt des Bürgers Freiheit im Nu.

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  3. Ich frage mich immer, wie die korrupten Politiker sich durch ihre eigenen Gesetze mogeln. Wir brauchen unbedingt eine unabhängige Staatsanwaltschaft!

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