Es ist wie verhext – wieder wird nichts aus einem NATO-Bündnisfall. Die „russische Drohe“ die im NATO-Staat „zufällig“ ein Kraftwerk traf entpuppte sich als ukrainische Drohne.
Der Fall erinnert uns an die krampfhaften Bemühungen kriegstreiberischer Kreise die NATO doch noch „irgendwie“ in den Ukraine-Krieg hineinzuziehen. Wir erinnern uns: Am 15.11.2022 schlugen zwei aus der Ukraine ankommende Raketen in Ostpolen ein. Zwei Polen kamen dabei ums Leben – Obwohl das Pentagon bereits nach vier Stunden mitteile, dass es sich dabei um keine russischen Geschosse handelte behaupteten die Ukrainer noch drei Tage danach, dass Russland dahinterstecken würde.
Das gleiche Spiel wiederholte sich dann später als ein besseres Modellflugzeig auf einem Hasenstall gefunden wurde und ein Haus in Polen in halb zerstört wurde. Auch da wurde nichts daraus, Russland die Sache in die Schuh zu schieben.
Heute in der Nacht passierte es schon wieder. Diesmal wurde sogar der Kamin eines Kraftwerkes in Estland getroffen – Zufälle gibt auf dieser Welt! Und ohne solide zu Recherchieren machten die „Qualitätsmedien“ erneut Russland als Täter aus. Nachdem bekanntlich Lügen kurze Beine haben stellte sich rasch heraus von wo das Drohen kam: schon wieder aus der Ukraine.
Nichtdestotrotz werden die Leser dieser „Qualitätsmedien“ weiter mit Vermutungen bombardiert, die natürlich nicht bewiesen wurden. Die Berichterstattung schaut wie folgt aus:
In vielen Fällen lässt man die FAKE NEWS Überschrift bis jetzt (16 Uhr) stehen und mutmaßt darunter, dass die Drohne….
- … entweder irrtümlich vom Kurs abkam, oder
- … dass sie gezielt von Russland „umgelenkt“ wurde.
Beispiele für manipulative Berichterstattung:


Man entblödet sich nicht, die Leserschaft zu fragen, was im Zuge dieser Fehlinformation die NATO zu tun hätte.
Eine Frage Nr. 5 könnte somit lauten: „Den NATO-Bündnisfall gegen die Ukraine auszurufen“:

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