Der Iran hat nunmehr sieben Bedingungen zur Wiederöffnung der Straße von Hormus genannt.
Diese stünden in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Islamabad-Memorandum und dessen Erfüllung, erklärte dazu der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.
Irans sieben Bedingungen
Den Krieg an allen Fronten beenden, einschließlich militärischer Operationen im Libanon und im Jemen.
Die Aufhebung der US-Marineblockade iranischer Häfen wie auch des maritimen Zugangs.
Weiters die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen, einschließlich der Beschränkungen für iranische Ölexporte.
Die Freigabe von Irans eingefrorenen Vermögenswerten, die in ausländischen Banken zurückgehalten werden.
Die Akzeptanz eines neuen Rahmenabkommens für die Straße von Hormus, der sowohl die regionale maritime Sicherheit als auch die Schifffahrt abdeckt.
Alle Politischen und militärischen Drohungen gegen den Iran und seine Führung müssen beendet werden.
Des Weiteren eine Entschädigung für während des Konflikt erlittene Kriegsschäden muss bereitgestellt werden.
Ghalibaf erklärte dazu, Teheran werde seine Entscheidungen zur nationalen Sicherheit nicht auf Erklärungen oder Social-Media-Posts von US-Beamten stützen, und argumentierte, der Iran werde Washington stattdessen nach dessen Handlungen beurteilen.
Er sagte außerdem, die USA hätten kürzlich Vorschläge über einen Vermittler gemacht, bestand jedoch darauf, dass die Phase der „Verzögerungstaktiken und einseitigen Forderungen“ endgültig vorbei sei.
Laut Ghalibaf, sei Irans Position endgültig, die Straße von Hormus bleibt geschlossen, bis alle sieben Bedingungen erfüllt sind.










