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Der Tanker Ns Champion zählt zur russischen Schattenflotte laut dem Office of Foreign Assets Contro | Foto: CC BY-SA 2.0

Nachdem die USA erkannt haben, dass der Krieg in der Ukraine gegen Moskau nicht mehr zu gewinnen ist, legt Präsident Donald Trump den Schalter von „Krieg“ auf „Geschäftemachen“ um. Einzig die Europäer, allen voran Deutschland, glauben noch fest an den „Endsieg“ gegen Russland.

Washington – Nachdem Trump angekündigt hat jetzt Diesel aus Russland zu kaufen legt der Präsident nach. Die US-Regierung prüft nun eine Lockerung der Sanktionen gegen Öltanker der sogenannten Schattenflotte. Wie ein US-Regierungsvertreter erklärte, könnten amerikanische Unternehmen künftig Genehmigungen erhalten, um nicht sanktioniertes Öl auf bislang gesperrten Schiffen zu transportieren. Ziel sei es, die stark gestiegenen internationalen Frachtkosten zu senken und die Versorgung der Weltmärkte mit Rohöl und Ölprodukten zu verbessern.

Betroffen wären Tanker, die unter anderem für Öltransporte aus Russland, dem Iran und Venezuela eingesetzt wurden. US-Energieminister Chris Wright bestätigte laut der Forschungsgruppe Energy Aspects entsprechende Überlegungen. Das Energieministerium betonte jedoch, dass Russland dadurch keine zusätzlichen Möglichkeiten zum Transport eigener Ölprodukte erhalten solle.

Die Pläne stoßen bei europäischen Partnern auf Kritik. Großbritannien fordert weiterhin eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte, um Moskaus Einnahmen aus Energieexporten zu begrenzen.

Unterdessen berichtete die Financial Times, dass Washington auch eine teilweise Freigabe eingefrorener russischer Staatsvermögen vorgeschlagen haben soll. Diese sollten in ein von den USA beaufsichtigtes Finanzinstrument überführt werden, um neue Friedensgespräche über die Ukraine zu ermöglichen. Europäische Vertreter hätten den Vorschlag zurückgewiesen.

Eine endgültige Entscheidung über die möglichen Sanktionslockerungen ist bislang nicht bekannt.



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Von Redaktion

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