web analytics
Bild: UME & AI

Während viele Bürger in Deutschland unter steigenden Steuern und Abgaben leiden, ging die Bundesregierung mit Steuergeldern auffallend sorglos um. Das Bundesfinanzministerium beschaffte in den Jahren 2021 und 2022 sogenannte „sichere“ Smartphones im Gesamtwert von rund 35 Millionen Euro.

In der Praxis erwiesen sich diese Geräte jedoch als weitgehend unbrauchbar – obwohl es am Markt funktionierende und deutlich günstigere Alternativen gibt.

Ausgerechnet das Finanzministerium: 35 Millionen
Euro Steuergeld für praktisch nutzlose Smartphones

Über 2.000 Euro pro Gerät – teurer als ein iPhone

Die Smartphones sollten der Zollverwaltung eine verschlüsselte Kommunikation bis zum Geheimhaltungsgrad „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) ermöglichen, wie es die Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verlangen. Der Stückpreis lag bei über 2.000 Euro und damit über dem eines aktuellen iPhones.

Das Problem: Die Geräte wurden in eine IT-Infrastruktur integriert, die bis Juni 2025 gar nicht für diesen Geheimhaltungsgrad freigegeben war. Die Folge: Die Zöllner durften die Smartphones nicht für sensible Kommunikation einsetzen und nutzten stattdessen weiterhin einfache, ungesicherte Mobiltelefone.

Dabei existieren am Markt funktionierende Alternativen, die bereits für etwa die Hälfte des Preises erhältlich sind. Ein Beispiel ist das Up Phone des US-Unternehmens unplugged, das von Erik Prince, einem ehemaligen Navy-SEAL, gegründet wurde.

Sicherheitskompetenz aus dem Umfeld der US-Special Forces

Erik Prince war Gründer der bekannten Sicherheitsfirma Blackwater. Deren Mitarbeiter schützten US-Streitkräfte, Konvois und westliche Diplomaten im Irak, in Afghanistan und in weiteren Hochrisikogebieten. Sichere Kommunikation war dort überlebenswichtig – sowohl für das Sicherheitspersonal als auch für die Schutzpersonen. Blackwater verwies darauf, dass keine unter ihrem Schutz stehende Person getötet wurde.

Auf Grundlage dieser Erfahrungen gründete Prince später das Unternehmen unplugged, das sich auf besonders sichere Smartphones spezialisiert hat. Diese Geräte sind bereits ab etwa 850 Euro erhältlich (www.unplugged.com).

Deutliche Kritik vom Bundesrechnungshof

Das Bundesfinanzministerium entschied sich dennoch für die deutlich teurere Lösung – mit ernüchterndem Ergebnis. Die beschafften Smartphones zeigten erhebliche technische Mängel: hoher Stromverbrauch, kurze Akkulaufzeiten sowie Probleme bei Kalenderfunktionen, E-Mails und der Bildübertragung. Viele Außendienstmitarbeiter empfanden die Geräte als unpraktisch und nutzten sie kaum.

Der Bundesrechnungshof kommt zu einem klaren Urteil:
„35 Mio. Euro fehl investiert: BMF beschafft praxisuntaugliche Smartphones.“
Eine fundierte Bedarfsanalyse habe es nicht gegeben, Risiken seien unzureichend erkannt worden. Bereits 2024 wurden große Teile der Geräte wieder ausgetauscht – der finanzielle Schaden blieb.

Schwache Rechtfertigung, großer Vertrauensverlust

Das Finanzministerium verteidigte sich damit, dass zum Zeitpunkt der Beschaffung nur diese Lösung die BSI-Anforderungen erfüllt habe und die Probleme erst im laufenden Betrieb sichtbar geworden seien.

Für viele Bürger klingt das wenig überzeugend. Während Haushalte unter hohen Energiepreisen, Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten leiden, versickern Millionen Euro in einem Projekt ohne nennenswerten Nutzen. Was bleibt, ist der Eindruck massiver Steuerverschwendung.

Wie lange wollen Steuerzahler das noch hinnehmen? Während Bürger sparen müssen, werden öffentliche Mittel leichtfertig ausgegeben. Es wird Zeit, dass Verantwortung übernommen wird – und Steuergelder wieder konsequent im Interesse der eigenen Bevölkerung eingesetzt werden, statt in teuren, nutzlosen Geräten zu enden.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Von Redaktion

11 Gedanken zu „Finanzministerium: 35 Mio. Euro Steuergeld für praktisch nutzlose Smartphones“
  1. Es gibt auch die, adäquate, Möglichkeit extrem vielversprechende Projekte zu blockieren/vernichten.
    Beispielhaft möchte ich die damalige, und rein zivile!, Rakete der deutschen OTRAG erwähnen.
    Zuverlässig! und zu 1/10! der üblichen Kosten ins All.
    Sogar der damalige Kanzler Schmidt wollte anscheinend keine Milliarden DM an Steuergeldern einkassieren.
    ?
    Beispielhaft zum Projekt der Trailer von „Fly rocket fly“.
    https://www.youtube.com/watch?v=DXDdKuRANbc
    Ansonsten kann man ja auch mal nach „Loremo“ und „Dual Fluid Reaktor“ suchen.

  2. Ein kleines Beispiel, das wir hier die Haftung für Versagen einführen müssen.
    Denn in unsere derzeitige miserige Lage haben uns Politiker und das versagende Beamtentum gebracht. Und die Schäden an Wohlstand und Volksvermögen werden wesentlich größer sein, als es Adolf jemals geschaft hat!

  3. Wir in D haben in den Ministerien und Verwaltungen fast nur Laien (besser u. zutreffender wäre der griechische Ausdruck dafür) sitzen, die was die Praxis des Lebens angeht kaum eine Ahnung haben. Ebenso bei den Gerichten, sonst würden die Richter zu den einfachsten Dingen keine Schwachverständigen benötigen. Da ist so eine Sache einfach vorprogrammiert.

    1
    1. Seit August 2019 ist Klingbeil mit Lena-Sophie Müller verheiratet, die seit 2014 Geschäftsführerin der Initiative D21 ist
      Die Initiative D21 e. V. (D21) ist, laut Eigendarstellung, Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, bestehend aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
      https://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_D21
      .
      https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Klingbeil#cite_note-48

      https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_92124876/lars-klingbeil-bekannter-des-spd-vorsitzenden-starb-als-soldat-in-afghanistan.html

      3
  4. Die POLITIKR der SPD, und nun ist es ein amateurhafter und völlig unwissender Finanzminister aus der ANTIFA, die stets rücksichtslos mit den STEUERN der Bürger umgehen, sich selbst natürlich dabei auch bedenken mit den Erhöhungen der Diäten und Zahlung eines Inflationsausgleiches ? Allerdings hilft Ihnen dabei ihr schwarzer Regierungspartner der CDU/CSU das Geld der Bürger „millionenfach“, wenn nicht sogar „milliardenfach“ zu verschwenden, es ist der ehemalige EXPORT-WELTMEISTER-BRD ! Nun täglich zu sehen, wie dieses ehemals blühende Land durch die Partei-Machenschaften und eines diese
    Rolle nur „spielenden Bundeskanzlers“ von der öffentlichen Bildfläche verschwindet ?

    6
    1. Dass es eine Rechnung gab, will ich gerne glauben. Aber keine Phones. Geld für Trallalla, wishiwashi für die Familie. Der Rest ist Hollywood.

      4
    2. Ehefrau des aktuellen Finanzministers ist Leiterin einer von Steuergeldern finanzierten Organisation. Beide haben sich kennengelernt in einer Organisation. Für ein harmonisches Eheleben sehr gut, jedem zu gönnen

      4
      1. Wenn Beide so ihr Geld vedienen wie sie es bekommen, braucht es nur sehr wenig ANSTREGUNG um davon reichlich „einzusacken“. Wie ich immer schon sagte, die PFRÜNDE sind ein großer zusätzlicher Teil ihrer EINNAHMEN. So werden aus Minderbegabten reiche FRÜHRENTNER, die sog. DEMOKRATIE, die keine ist, ermöglicht es ihnen !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert