„Wir stehen kurz vor dem endgültigen Sieg“, mit diesen Worten hatte der Sohn des letzten persischen Schah Reza Pahlavi, erwartungsgemäß zum Umsturz im Iran aufgerufen.
Pahlavi, der seit der iranischen Revolution 1979 mit seiner Familie in den USA lebt, nützt nicht etwa die Gunst der Stunde, vielmehr ist er im Land seiner „Väter“ höchst unbeliebt. Die USA nützen offenbar dennoch „die Gunst der Stunde“ um ihn an die Macht-Hebel des Iran katapultieren zu können.
Aufruf an seine Anhänger
Ob er sich dessen bewusst ist, dass er derer (Anhänger) nicht allzu viele hat, ist unklar, allerdings auch offenbar für die US-israelischen Machtinteressen von untergeordneter Bedeutung. Wie wohl auch seinerzeit sein Vater eine „ideale US-Marionette“ gewesen war, hofft man hier scheinbar auf eine „Fortsetzung“. Mit nachstehenden Worten richtete sich Pahlavi an „seine Getreuen“.
„Da die Islamische Republik nun zusammenbricht, ist meine Botschaft an das Militär, die Strafverfolgungsbehörden und die Sicherheitskräfte des Landes klar“, sagt Schah-Sohn Reza Pahlavi in einem Videokommentar auf seinem X-Kanal und schwört seine Anhänger ein, „bleibt wachsam und bereit. Die Zeit für eine breite und entschlossene Präsenz auf den Straßen ist nah.“
An das Militär, die Polizei und die Sicherheitskräfte richtet Pahlavi folgende Drohbotschaft:
„Jeder Versuch, ein zusammenbrechendes Regime zu erhalten, wird scheitern. Dies ist Ihre letzte Chance, sich der Nation anzuschließen, Irans stabilen Übergang in eine freie und prosperierende Zukunft zu unterstützen und aktiv an deren Gestaltung mitzuwirken.“
Gesprächsvermittler lässt „Bombe platzen“
Währenddessen platzte eine kleine Bombe, der Vermittler der „gescheiterten US-iranischen Gespräche“ plauderte angesichts des US-israelischen Angriffs auf den Iran, aus dem Nähkästchen.
Omans Außenminister Badr bin Hamad Al Busaidi, der in den vorausgegangenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran die zentrale Vermittlerrolle innehatte und ununterbrochen beteiligt gewesen war, hatte bestätigt, dass „der Iran hatte einer ‚Null-Lagerung‘ zugestimmt hatte, kein atomwaffenfähiges Material besitzen würde, vollständiger IAEO-Kontrollen zugestimmt hatte, sowie sich verpflichtet hatte sich weitergehend als das Abkommen von 2015 halten zu wollen.
Seinen Angaben zu folge stand das Abkommen somit.
Am darauffolgenden Tag jedoch begann die Bombardierung durch Israel und die USA. Offenbar also von „langer Hand geplant und von Israel erwünscht“.
UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.








