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Bild: UME & AI

In dem aktuellen Konflikt um den Iran geht es natürlich nicht um Demokratie, Freiheit und Menschenrecht, sondern um knallharte geostrategische Interessen. Der Iran ist sowohl für Russland, als auch für China von eminenter Bedeutung:

  1. Der Internationale Nord-Süd-Transportkorridor verläuft über den Iran. Er verbindet Russland mit Indien, größtenteils über den Landweg und kann daher kaum sanktioniert werden.
  2. Die von China propagierte „neue Seidenstraße“ fährt ebenfalls über den Iran. Obendrein importiert China Öl auf dem Landweg vom Iran, unbehelligt von Sanktionen. Die Verrechnung erfolgt in Yuan.

Von FRANZ FERDINAND | All das ist dem Wertewesten ein Dorn im Auge. Ein Umsturz im Iran könnte diese Unternehmungen stoppen. Sowohl Russland als auch China werden daher alles daransetzen, um das gegenwärtige Regime im Iran am Leben zu halten. Der Irankonflikt hat das Potential, mehr als der Ukrainekonflikt den Dritten Weltkrieg auszulösen, weil die USA elementare Interessen Russlands und Chinas beeinträchtigt.

Um die aktuelle Lage im Iran besser einschätzen zu können, lohnt es sich die Geschichte des Irans seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Machtergreifung der Mullahs Revue passieren zu lassen (Auszüge von Monika Gronke: Irans Geschichte: 1941-1979 – Vom Zweiten Weltkrieg bis zur Islamischen Revolution):

  1. Unabhängigkeit

Nach Ende der britisch-sowjetischen Besatzung 1946 wurde der Iran wieder unabhängig, mit Mohammed Reza als Herrscher.

  1. Verstaatlichung der Ölindustrie

Am 1. Mai 1951 bestätigte der iranische Senat das am Tag zuvor vom Parlament verabschiedete Ausführungsgesetz zur Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie. Ziel war es, das Geld aus dem Ölgeschäft im Land zu halten (bis dato hatte der Iran nur 8% der Öleinnahmen behalten). Die Folge war ein Boykott Irans durch fast alle internationalen Ölgesellschaften und eine Finanzkrise im Land. Trotz der wirtschaftlichen Krise erhielt Mossadegh vom Parlament zunächst für sechs Monate Sondervollmachten, die ihm ermöglichten, ohne parlamentarische Zustimmung Gesetze zu erlassen.

  1. Landreform

Ausgestattet mit diesen Befugnissen schlug der Premierminister Mossadegh verschiedene Maßnahmen vor, darunter eine Landreform, die auch die ererbten Ländereien des Schahs betreffen sollte, sowie Kürzungen des Budgets der Hofhaltung.

  1. Putsch und Sturz Mossadeghs:

Am 19. August 1953 führten Teile der iranischen Armee mit Hilfe des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA einen erfolgreichen Staatsstreich durch: Die USA befürchteten eine Annäherung Mossadeghs an die Sowjetunion. Mossadegh ergab sich der neuen Regierung Irans.

Die Wahrnehmung ausländischer Einflussnahme auf iranische Politik hatte bereits eine längere Vorgeschichte, darunter die Aufteilung des Landes in russische und britische Interessenzonen 1907, den britischen Protektoratsvertrag von 1919 und die Besetzung des neutralen Iran durch sowjetische und britische Truppen 1941. Für viele Iranerinnen und Iraner verstärkte der Sturz Mossadeghs jedoch den Eindruck, dass wichtige politische Entscheidungen für den Iran offenbar im Ausland getroffen wurden. Dies galt bis zur Revolution 1979.

  1. Weiße Revolution

Der Schah stieg zum Alleinherrscher auf und modernisierte Iran in seinem Sinne, was im Wesentlichen eine Angleichung an den „Westen“ bedeutete, das heißt an Europa und die USA. Insbesondere floss ein beträchtlicher Teil der Staatseinnahmen in die Rüstung. Der Schah wollte den Iran zu einer Regionalmacht entwickeln.

Von diesem Zeitpunkt an sprach Mohammed Reza von der „Weißen Revolution“, wenn er sein Entwicklungsprogramm meinte, unter anderem eine    – letztlich misslungene – Landreform. Gegen diese Reformpläne, die zunächst von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt worden waren, kam es Mitte 1963 zu schweren Unruhen, die brutal niedergeschlagen wurden.

Bei diesen Unruhen spielten die religiösen Führer des Landes, der schiitische Klerus, erstmals eine tragende Rolle. Vor allem befürchtete der Klerus Einbußen seines Landbesitzes, die von der Regierung geplante Verbreitung säkularer Bildungsinhalte unter der Landbevölkerung sowie die Einführung des Frauenwahlrechts.

Ebenso wurde zum ersten Mal die in Zukunft wichtigste Persönlichkeit in der Politik tätig: Ajatollah („Zeichen Gottes“, ein hoher religiöser Titel) Ruhollah Chomeini (1902-1989). Nach zweimaligem kurzem Gefängnisaufenthalt musste er 1964 im Irak ins Exil gehen. Im Oktober 1978 ging Chomeini – auf Wunsch des Schahs – ins Exil nach Neauphle-le-Chateau bei Paris, von wo er weiter gegen den Schah kämpfte. Audio-Kassetten mit Chomeinis Ansprachen und Predigten, die zum Sturz des Schahs aufriefen, kursierten in großer Zahl neben Flugblättern gleichen Inhalts in Iran.

  1. Die Revolutionsbewegung wächst – das Ende der Schah-Zeit

Ab Anfang 1978 begannen Demonstrationen von vor allem verarmter Landbewohner, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen in die Städte gezogen waren. Die iranische Revolution war eine Revolution der Städte, insbesondere der Hauptstadt. Erfolglos und entwurzelt wandten sich die Verarmten religiösen Zirkeln zu, die ihnen eine gewisse Geborgenheit vermittelten. Diese Armen und Entrechteten waren es, die Chomeini als mostaz’afin, „die Schwachen“, bezeichnete und auf die er sich vordringlich stützte.

Im Dezember 1978 kommen rund eine Million Menschen in Teheran zu einer Anti-Schah-Demonstration zusammen.

Bei Massenprotesten gegen den Schah wird immer wieder das Konterfei Ajatollah Chomeinis gezeigt: Er wird für viele zur Identifikationsfigur. Chomeini will einen islamischen Staat.

Als Mohammed Reza Schah Ende 1978 in einer Fernsehansprache auch noch zugab, dass seine Regierung von Korruption und Grausamkeit überschattet war, die Bevölkerung um Verzeihung bat und die Revolution guthieß, war auch die Armee, die ihm vielleicht noch seine Herrschaft hätte retten können, moralisch handlungsunfähig. Desertionen nahmen zu; Oppositionelle strömten aus dem Ausland heim nach Iran.

  1. Die Rückkehr Ajatollah Chomeinis

Am 16. Januar 1979 verließ der Schah Iran, und am 1. Februar flog Chomeini von Paris nach Teheran.

Wesentlichen Anteil am Sieg der Revolution hatten allerdings die linken Gruppierungen in Iran, vor allem die modjahedin-e khalq („Volksmudschahedin“), die schon seit 1965 als Widerstandsgruppe gegen den Schah gekämpft hatten und militärisch sehr effizient waren. Ihr Führer Mas‘ud Radjavi forderte eine gerechte Landreform, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Gleichberechtigung der Frau. Andere linke Gruppierungen gingen noch weiter und verlangten die Verstaatlichung aller Betriebe und die Hinrichtung der ehemals Verantwortlichen. Für Chomeini, dessen Ziel ein islamischer Staat war, musste es zu diesem Zeitpunkt so aussehen, als ginge „seine“ Revolution in einen marxistischen Klassenkampf über. So ging Chomeini zum Schein auf einige Forderungen ein und flocht in seine Reden immer öfter radikale, den linken Gruppen vertraut klingende Parolen ein.

Am 1. April 1979 wurde die Islamische Republik offiziell ausgerufen und am 2. Dezember eine entsprechende Verfassung durch Volksabstimmung angenommen. Diese Verfassung war von einer Expertenversammlung ausgearbeitet worden, deren Mitglieder Überwiegend Geistliche waren. Die Islamische Republik Iran ist gemäß dieser Verfassung eine Theokratie, das heißt Gott beziehungsweise der verborgene Zwölfte Imam als sein Repräsentant ist der alleinige Herrscher. Die Zwölferschia ist seit 1501 Staatsreligion in Iran: Grundlegend ist die Imamatslehre, die eine spezifische Kette von zwölf Imamen, das heißt legitimen Führern der schiitischen Gemeinschaft, annimmt. Der Zwölfte Imam ist nach der Lehre der Zwölferschia nicht gestorben, sondern lebt in der Verborgenheit. Er ist eine Erlösergestalt, die eines Tages zurückkehren und ein Reich der Gerechtigkeit auf Erden errichten wird.

  1. Aktuelle Situation

Insgesamt scheint es, dass der Iran derzeit an denselben Problemen leidet, die auch zum Sturz des Schahs geführt haben: hohe Arbeitslosigkeit und Korruption. Diese Probleme werden jedoch noch durch das Sanktionsregime wegen des iranischen Atomprogramms verschärft.

Die oben erwähnten linken Gruppierungen dürften sich in der Zwischenzeit auch kaum in Luft aufgelöst haben und stehen dem Mullah-Regime natürlich feindselig gegenüber.

  1. Sanktionen wegen dem Atomprogramm

Der Iran bemühte sich seinerseits, sein Atomprogramm unter internationale Kontrolle stellen zu lassen, falls dafür die Sanktionen aufgehoben werden. Dazu vereinbarten am 2. April 2015 die fünf Vetomächte, Deutschland und Iran einen Rahmenvertrag – den Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA, „Gemeinsamer umfassender Aktionsplan“, das sogenannte Atomabkommen). Laut diesem Kompromiss unterzieht Teheran sein Atomprogramm einer Kontrolle bis 2025. Er begrenzt die Kapazität Irans zur Urananreicherung (siehe dazu https://www.unser-mitteleuropa.com/172773  ).

Letztendlich scheiterte dieses Abkommen, da die Regierung Trump 1 auf Drängen der Israel-Lobby die Sanktionen wieder aufnahmen und sich der Iran in der Folge auch nicht an dieses Abkommen hielt.

Der Wertewesten scheint also entschlossen zu sein, den Iran wirtschaftlich zu strangulieren, um den erwünschten Regime-Change durchzusetzen. Man scheut auch nicht davor zurück, im Ausland (z.B. Albanien) ausgebildete Terroristen zu importieren, um die Gewaltspirale zu beschleunigen. Tränendrüsenmassage über die Unterdrückung der Opposition ist daher reine Heuchelei!




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Von Redaktion

12 Gedanken zu „Der Iran im geopolitischen Kreuzfeuer!“
  1. der Schah und die Politik
    „Wir sind Nachfahren Cyrus des Großen“

    Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, hat in Israel verkündet, dass er als Nachfahre Cyrus des Großen dort ist. Vor 25 Jahrhunderten half Cyrus, das jüdische Volk aus der babylonischen Knechtschaft zu befreien.
    Jetzt stellt sich die Frage: Wass will er wohl mit diesem Schachzug bewirken?
    Versucht sich hier jemand zeitgerecht zu positionieren.

    https://twitter.com/TheInsiderPaper/status/2012258803601793362

  2. Roter Teppich für Mörder
    Staatsbesuch von Al-Scharaa in Berlin
    „An den Flughäfen Hannover und Stuttgart haben Spezialkräfte der Polizei zwei Männer festgenommen, die schwere Gewalttaten vorbereitet haben sollen. Die beiden Islamisten wollten nach Syrien reisen, um sich dort für Kämpfe im Ausland ausbilden zu lassen, wie Ermittlungsbehörden am Freitag mitteilten.

    Während bei den so möglicherweise verhinderten Attentätern die Handschellen schnappten, wird dem Herrscher über die syrischen Terrorcamps am Montag in Berlin der rote Teppich ausgerollt. Kanzler Friedrich Merz, der Syriens Präsident Ahmed Al-Scharaa empfängt, hofft auf einen »Neustart«, schon, um Hunderttausende Flüchtlinge in das verwüstete Land abschieben zu können.

    Die Blutspur des früheren Anführers von Al-Qaida und »Islamischem Staat«, der sich von seinen Warlords zum »Übergangspräsidenten« ausrufen ließ, ist lang. Sie reicht vom Genozid an den Jesiden im Irak über die Vertreibung der Kurden aus Afrin bis zur Massakrierung von Alawiten und Drusen sowie der Bombardierung kurdischer Wohngebiete in Aleppo in der vergangenen Woche durch seine nunmehr als Regierungstruppen firmierenden Kopfabschneider.“
    https://www.jungewelt.de/artikel/515755.roter-teppich-f%C3%BCr-m%C3%B6rder.html

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  3. Als Ergänzung.
    Weiss nicht wieviele Oreshniks aktuell in Russland und Weissrussland stationniert sind.
    Aber nach aktuellen Erkenntnissen können nicht atomar bestückte Oreshniks mit bis zu 5000km Reichweite alle Regierungs- und Kommandozentren der EU-Staaten in weniger als 20 Minuten zerstören.
    Die USA werden nicht eingreiffen solange USA Stützpunkte in Europa nicht angegriffen werden.
    Die klein Atommächte England und Frankreich werden keine Atomraketen gegen Russland einsetzen.
    Andersfalls sind sie nur noch nuklear verseuchte Wüsten und ein Grossteil der Nachbarländer auch.
    Ich liebe Kriegshetzer wie so einige EU Politiker:innen.
    Die Kallas und von der Lügen werden wohl erst richtig heiss mit einem Atomblitz. 😉

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  4. Bereits nach der Aggressionsdefinition der Resolution 3314 der UN-Generalversammlung vom Dezember 1974[3] wird die bewaffnete Aggression als schwerste und gefährlichste Form angesehen. Wobei eine (direkte oder indirekte) bewaffnete Aggression immer dann vorliegt, wenn ein Staat als erster bewaffnete Gewalt gegen einen anderen Staat im Widerspruch zu den Zielen, Grundsätzen und Bestimmungen der UN-Charta anwendet. In Übereinstimmung mit und unbeschadet der Funktionen und Befugnisse des UN-Sicherheitsrates, ist die Kriegserklärung, die ein Staat als erster gegen einen anderen Staat ausspricht, als eine Handlung der bewaffneten Aggression zu betrachten. Jede der folgenden Handlungen ist, wenn sie von einem Staat mit oder ohne Kriegserklärung als erstem begangen wird, als bewaffnete Aggression zu betrachten:
    -die Anwendung von Kern-, bakteriologischen, chemischen oder jeglicher anderer Massenvernichtungswaffen;
    -die Bombardierung oder Beschießung des Territoriums und der Bevölkerung eines anderen Staates oder ein Angriff auf seine Land-, Luft- und Seestreitkräfte;
    -das Eindringen oder der Angriff durch die bewaffneten Streitkräfte eines Staates auf das Territorium eines anderen Staates, die militärische Besetzung oder Annexion des Territoriums eines anderen Staates oder die Blockade von Küsten und Häfen.
    Als eine Handlung indirekter bewaffneter Aggression ist die Entsendung von bewaffneten Banden, Terroristen, Saboteuren und dergleichen auf das Territorium eines anderen Staates sowie die Anwendung anderer Formen subversiver Tätigkeit unter Einsatz von Waffengewalt zu betrachten, die einen inneren Umsturz oder eine Veränderung der Politik im angegriffenen Staat zugunsten des Aggressors fördern soll.
    Die Anwendung von Waffengewalt in Übereinstimmung mit der UN-Charta, einschließlich ihrer Anwendung durch abhängige Völker, die damit ihr Recht auf Selbstbestimmung gemäß Resolution 514 (XV) der UNO-Vollversammlung wahrnehmen, soll durch keine dieser Bestimmungen eingeschränkt werden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression_(V%C3%B6lkerrecht)
    Gilt das auch für Venezuela und den Iran?
    Wertewesten = Pharisäer!!!!!

  5. Ein paar tausend Tote im Iran und zehntausende zivile Tote im Palestina.
    Zeigt wohl auf wie wenig Menschenleben für die „sogenannten“ Eliten zählen, ausser Sie dienen der eigenen Propaganda.
    Im Iran regiert wohl ein Scheissregime, aber ohne den Wertewesten würde noch der Schah regieren.
    Moderne Schulen und Akzeptanz anderer Religionen.
    In Syrien das gleiche.
    Andersgläubige werden jetzt durch Islamisten diskriminiert und abgeschlachtet.
    Ist doch scheissegal ob Diktatoren oder andere Gewaltherrscher.
    Wichtig ist nur wie gut es dem allgemeinem Volk geht!
    Also ob Irak, Yemen, Syrien oder Ukraine.
    Wem geht es mit wertewestlicher „Demokratie“ besser?

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  6. Wer in den Files steht, muß tanzen. Darum sitzt jeder auf seinem Platz wohin ihn die Banker gesetzt haben. Beide Länder haben noch eigene Währungen gehabt. Beide Länder wurden mächtigst „sanktioniert“, Kaufverlust im Iran in den letzten Monaten 40% durch Währungs-Warenmanipulation von außen. Das ist doch ein guter Grund, um Revolution zu starten, durch außen. Bei uns käme keiner auf die Idee, auch nicht bei 200-facher Preissteigerung 🙂 Alle werden weiterhin die bekannten Verursacher lobhudeln. „Beliebtester Politiker diese Woche …“ Lustig alles, rumspringend im Kämmerlein.

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  7. Wenn US-Ölkonzerne in Venezuela und Iran bohren würden, dann würden die USA verdienen, wenn dort China weiterhin Öl kauft. Gier wird der Grund für die Kriegerei Trumps sein und dazu die Schwächung Chinas. China strebt zudem nach einer Goldwährung, die den Inflationsdollar in den Schatten stellen würde.

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    1. Dagi
      Kein Land deckt seine STAATS-FINANZEN noch mit GOLD ab (das war einmal !), aber sie wollen es trotzdem alle als „SICHERHEIT“ besitzen ?

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      1. Darf ich Sie darauf hinweisen das Russland aktuel eine ausländische Staatsverschuldung von ungefähr 20% hat.
        Dagegen ungefähr 210 Milliarden „eingefrohrene“ Vermögen Russlands nur in der EU.
        Trotz der Verkäufe bleibt Russland laut Daten des World Gold Council mit über 2300 Tonnen die fünftgrößte Goldreserve weltweit.
        https://www.goldmarket.fr/de/Die-10-gr%C3%B6%C3%9Ften-Gold-produzierenden-L%C3%A4nder-der-Welt/?srsltid=AfmBOoqX_JobqeQ151bpUNfdKYWSTjRL0wa-jlpO5-ThNE8N0D_4918j

        Die größten Rohstoffvorkommen weltweit
        Rankings
        7 min | Stand 10.02.2022
        Alexander Mittermeier
        Inhaltsverzeichnis
        10. Venezuela (Wert der Rohstoffvorkommen: 12,5 Billionen Euro)
        9. Irak (Rohstoffvorkommen: 13,9 Billionen Euro)
        8. Australien (Rohstoffvorkommen: 17,4 Billionen Euro)
        7. Brasilien (Rohstoffvorkommen: 19 Billionen Euro)
        6. China (Rohstoffvorkommen: 20,1 Billionen Euro)
        5. Iran (Rohstoffvorkommen: 23,8 Billionen Euro)
        4. Kanada (Rohstoffvorkommen: 29 Billionen Euro)
        3. Saudi-Arabien (Rohstoffvorkommen: 30 Billionen Euro)
        2. USA (Rohstoffvorkommen: 39,2 Billionen Euro)
        1. Russland (Rohstoffvorkommen: 65,4 Billionen Euro)
        Ausserdem ist Russland ist der größte Produzent von Diamanten.
        Also die westliche Propaganda können Sie vergessen.
        Das öffentliche Defizit in der EU beträgt 3,2 % des BIP. Der konsolidierte Bruttoschuldenstand in der EU beläuft sich auf 81 % des BIP.
        Im November 2025 betrug die Staatsverschuldung der USA insgesamt 38,2 Billionen US-Dollar oder 121 % des Bruttoinlandprodukts.
        Japans Staatsverschuldung:% des BIP belief sich im 2025-09 auf 203.0 %.
        Also was sind all die westlichen Börsenwerte wirklich wert?
        Fiktive Werte auf Pump?
        Kauft Morgen Niemand mehr ein I-Phone oder Windows, kaufe ich beide für ein Butterbrot!
        Ist genauso mit Bitcoins.
        Ohne Strom und Internet sind Ihre Bitcoins überhaupt nichts wert.
        Kaufen Sie lieber Konserven, Gold und Silber, 100 Liter Sprit oder Diesel, eine Kerosinheizölheizung ohne Strom und 100 L Kerosinheizöl.
        Dazu ein Aquarium Wasserfiltersystem mit Kohlefilterung um Regenwasser zu filtern.
        Kaufen Sie sich auch ein UKW, KW, LW und MW Radio mit genügend Batterien oder Akkus und einer kleinen Solarpanele.
        Oder ein Kurbelradio.
        Ohne Strom und Internet funktionniert kein Digitalradio.
        Selbst wenn lange Welle und Mittelwelle abgeschaft wurden, UKW funktionniert vielleicht noch und kurze Welle wird immer noch von Hobbyfunkern und in der Schifffhrt benutzt.
        Kaufen Sie auch Skianzüge und Winterschlafsäcke.
        Wie Berlin und die Ukraine zeigen – über 90% der Menschen in Europa haben ohne Strom keine Heizung mehr.
        Aber Aktien und Bitcoins ernähren und heizen Sie sicherlich.
        MfG

    2. Naja, die USA können das venezolanische Öl an G7 westliche G7 Staaten verkaufen.
      Die OPEC und BRICS+ Staaten impressionniert das wohl wenig.
      Die machen dann ihren eigenen Handel.
      Und die USA können auch keinen grossangelegten Krieg gegen den Iran führen, höchstenz ein paar Raketenschläge gegen iranische Militäranlagen.
      Dann kommt wohl kein ziviles Schiff mehr durch die Meerenge von Hormuz und alle muslimischen Staaten werden sich bedroht fühlen.
      Ein USA Krieg kann den ganzen Nahost entzünden und es wäre das sichere Ende von Israel.
      D.Trump ist ein typischer amerikanischer Pokerspieler.
      Mal bluffen und wenn est nicht wirkt, sich aus dem Spiel zurückziehen ohne zuviel zu verlieren.
      Und was wollen die USA Grönland für ihre Sicherheit?
      Ein paar Oreshniks von U-Booten und die paar Militärbasen im Eis sind Geschichte.
      Ein Krieg zwischen Atomgrossmächten ist nicht zu gewinnen.
      Wer als erster schiesst stirbt als zweiter!

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    3. Russland verfügt über 80.000.000.000 Barrel nachgewiesenen Ölreserven (Stand 2025).
      Ausserdem ist die Russische Federation das rohstoffreichste Land der Welt.
      Wem wollen die USA also Angst machen.
      Handel zwischen Russland und China, Indien, Nordkorea, und anderen asiatischen und Nahost-Staaten funktionniert schon weitgehend über Landwege.
      Im westlichen Pazifik (Russland-China) haben die USA auch nichts zu sagen.
      Eine Oreshnik mit bis zu 36 Sprengköpfen, welche mit einer Geschwindigkeit bis zu 12000km/h einschlagen können.
      Allein die Durchschlagskraft einer Oreshnik, ohne Sprengsaätze, würde alle Decke der Schiffe eines USA Truppenverbandes durchschlagen.
      W.Putin, Xi Jiping, Modi, Kim Jung Un und BRICS+ Staaten sollten einfach eine Erklärung abgeben.
      „Ein Angriff auf einen von Uns ist ein Angriff auf alle!“
      Unsere Schiffe und U-Boote werden weltweit patrullieren.
      Jeder Akt von Piraterie gegen Schiffe unserer Nationen und unserer Handelspartner wird, soweit möglich, mit militärischen Mitteln verhindert.
      Ein mit Oreshniks und atomar bestücktes, vor Venezuela auftauchendes, russisches U-Boot sollte wohl eine klare Warnung sein.
      Mal sehen wie schnell die USA und die EU ihre Schwänze einziehen.

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