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Bild; thepioneer.de

Kanzler Friedrich Merz sieht sich offenbar als „endgültiger Vollstrecker“ von Deutschlands wirtschaftlichem Untergang. Was die Ampel, vor allem mit Habecks „Wirtschaftspolitik“ so „erfolgreich“ begonnen hatte, treibt Merz nun zur Perfektion.

Erst die Jobs dann die Industrie

Erst verschwinden die Jobs, dann die Industrie, das zu verstehen bedarf es keines Wirtschaftsstudiums.

Die katastrophale Politik der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz vernichtet mittlerweile 1.000 Arbeitsplätze und das pro Tag. Dies stellt den rapidesten Stellenabbau aller Zeiten dar. Die Wirtschaft hierzulande blutet langsam aus und niemand scheint sich daran wirklich zu stören, wie auch anonymousnews berichtet hatte.

Nunmehr sind es also mittlerweile bereits 1.000 hochqualifizierte Industriejobs, die an jedem einzelnen Tag in Deutschland vernichtet werden, in einem Land, wo uns gleichzeitig immer noch linksgrüne Experten” und „Journalisten” wie die Kommunistin Ulrike Herrmann in öffentlich-rechtlichen Talkshows unbeirrt vorbeten, der Fachkräftemangel sei riesig und schreie nach viel mehr Zuwanderung. Der rapideste Stellenabbau aller Zeiten hält an und das Wohlstandherz blutet leise aus, während man in Berlin mit Kleingeld zählen beschäftigt ist.

Es beginnt freilich nicht mit einem Knall, sondern mit stillen, unbestechlichen Zahlen und Daten, die sich Tag für Tag in die „Seele des Landes“ fressen. Eintausend Arbeitsplätze, die verschwinden, als wären sie nie mehr gewesen als flüchtiger Rauch über den Schloten der dahinsiechenden Industrie.

Die Maschine dieser „Erosion“ kennt keinen Ruhetag, sie dreht sich weiter rückwärts, gleichmäßig und gnadenlos, derweil draußen in Werkshallen und Industriegebieten, wo einst das Rückgrat der Nation geschmiedet wurde, die industrielle Substanz leise zerbröckelt wie marodes Mauerwerk.

Substanz stirbt leise

Tausend Jobs pro Tag weniger bedeuten nicht bloß gestrichene Verträge auf weißem Papier, es sind tausend Familien, deren Küchentische abends schwerer werden von der Last der Sorgen und dem Gewicht der ungelösten Zukunftsfragen. Tausend Existenzen, die jeden Tag ins Rutschen geraten wie lose Steine an einem steilen Hang, tausend Lebenspläne, die sich in Nichts auflösen, während die Lichter der Produktionsstandorte eines nach dem anderen erlöschen.

Was tut also die Merz’sche Bundesregierung, sie redet sich wie gewohnt, die Lage schön und beschränkt sich dabei generell auf Handlungsplacebos. Während das „leise Sterben“ der Substanz die ökonomische und soziale Landschaft verändert, agiert man hinter den gläsernen Kulissen des politischen Berlins träge in einer surrealen, fast schon grotesken Parallelwelt, in der man mit feierlichem Ernst darüber debattiert, ob man den geplagten Bürger vielleicht um ein paar klägliche Cent bei der Energiesteuer entlasten könnte oder ob man den Unternehmen das vergiftete „Steuergeschenk” einer einmaligen, mitleidigen Tausend-Euro-Gabe machen solle.

Es ist, als stünde man auf dem Deck eines sinkenden Kreuzfahrtschiffes, dessen Bug sich langsam ins dunkle Wasser neigt, und die Mannschaft streitet über die richtige Anordnung der Liegestühle auf dem Sonnendeck, während das Wasser bereits an die Schuhe reicht.

Die industrielle Basis dieses Landes, die einst die Welt mit seinen Ideen und Produkten versorgte, schrumpft bis zur Unkenntlichkeit. Nicht in einem einzigen dramatischen Feuersturm, nein vielmehr schleichend. Ein Werk hier, das seine Tore schließt, eine Investition dort, die plötzlich in andere Länder verlagert wird. Verkauft wird uns diese Entwicklung regierungsseitig als mehr oder weniger harmlose Anpassung, doch in der Gesamtrechnung ist es eben am Ende nichts anderes als stille, unwiederbringliche Abwanderung und Industrieflucht.

Deutsches Steuergeld für die ganze Welt

Unterdessen fließen weiterhin, Jahr für Jahr, 30 Milliarden Euro abgepresster Steuergelder in sogenannte „Entwicklungshilfe“, in ferne internationale Projekte, in Hilfen moralische oder „historische” Pseudo-Verpflichtungen, die dann als notwendige humanitäre, klima- oder sicherheitspolitische Maßnahmen hochgejubelt werden. Summen, die im eigenen Land an allen Ecken und Enden fehlen, wenn etwa wieder mal die Substanz des eigenen Hauses verloren geht, wenn die Dauerbaustelle zu keinem Ende kommt, wenn Schulgebäude oder Brücken einsturzgefährdet sind.  Oder wenn für Kranke und Rentner zu wenig da ist, deren Hände, einst all die Substanz schufen.

Für die eigene, einst hochinnovative Wirtschaft hingegen gibt es nicht mal Abwicklungshilfe. Man muss dann klar sagen, was hier geschieht, wir opfern unsere Zukunft um einer Ideologie, um einer „Haltung” wegen.

Die Wirtschaft allerdings gehorcht weder Haltung noch Ideologie, sie folgt den unbestechlichen, Gesetzen des Marktes, von Angebot und Nachfrage.

Man wollte Vielfalt, offene Grenzen, Multipolarität, den Freihandel, die internationale Vernetzung, in der globalen Wirtschaft bedeutet das eben Wettbewerb der Standortbedingungen. Ein Wettbewerb, in dem Deutschland ganz klar selbstverschuldet ins Hintertreffen geraten ist.

Einst Industrie- heute Umverteilungsland

Ein Unternehmen entscheidet aus nüchterner Kalkulation und diese Kalkulation, die einst in der Gesamtabwägung zugunsten Deutschland ausfiel, fällt nun immer öfter und entschiedener gegen uns aus. Ein ganzes System hat sich über Jahre so eingerichtet, dass die hierzulande zu tragenden Lasten nicht mehr durch deutschen Erfindergeist und zähen Willen allein aufgewogen werden können.

Der Zug ist also abgefahren, nicht unverhofft, nein, er setzte sich ganz allmählich in Bewegung, fast unmerklich, doch wer heute noch am Bahnsteig steht und glaubt, es handle sich nur um eine vorübergehende Verspätung, der wird morgen feststellen, dass die Gleise bereits demontiert sind.

Die entscheidende Frage ist somit keine technische Finesse und auch keine betriebswirtschaftliche Rechenaufgabe, sondern vielmehr grundlegend, politisch und existenziell.

Wollen wir einen Standort, der seine Industrie noch trägt, ihr die Existenzfähigkeit sichert und sie wachsen lässt, oder wollen wir einen kollektivistischen leistungsfeindlichen Umverteilungsstaat, die letzten verbliebenen Unternehmer nur noch verwaltet und massiv reguliert und sie so am Ende in die Pleite oder Flucht treibt?

Die Antwort darauf geben jedenfalls nicht die Vorstände von Bosch, Siemens oder anderer Großunternehmen in ihren Konferenzsälen.



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xxx.

 

Von Redaktion

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