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Bild: Montage: Campact e.v., Imago/Robert Michael, Andreas Gora

Im verbissen geführten Kampf „von Links“ gegen das deutsche Kulturgut kommen nunmehr immer absurdere Ideen zu Tage. Speisen und Getränke werden seit geraumer Zeit bestimmten politischen Lagern zugeordnet und somit gegen den politischen Gegner, freilich von Rechts, eingesetzt.

Gemeinschaft schaffen durch „stigmatisierte“ Objekte

Anfang Mai hatte bekanntlich ein harmloses Gärgetränk aus Tee und einem Pilz, genannt Kombucha, unerwartete Reaktionen ausgelöst, wie auch anonymousnews berichtet hatte.

Die Süddeutschen Zeitung hatte in einem Bericht von Helene Hegemann gebracht, wie Gespräche über Kombucha, der Darm-, Seelen- und Weltrettung versprechen soll, bei ihr eine ähnliche innere Anspannung auslösen wie bei einem AfD-Sympathisanten das Wort „Windrad“.

Hegemann nennt dies „Symbolverschiebung“, man hasst ein neutrales Objekt, um Gemeinschaft zu stiften.

Genau diese „Technik“ beherrscht seit Jahren den Umgang mit Lebensmitteln im Kontext der AfD. Was als harmloser Konsum oder unternehmerische Freiheit beginnt, wird zum Politikum, sobald es mit dieser Partei in Berührung kommt. Zwei Kategorien sind dabei erkennbar, die Vorwürfe persönlicher Heuchelei und die systematische Ächtung ganzer Marken. Beide sagen jedoch weniger über die AfD aus als über eine Linke, die den Geschmack des Alltags zu ideologisieren trachtet.

Döner bedeutet Integrationssymbol

Der Verzehr „fremdländischer“ Speisen, vor allem solcher mit migrantischem Hintergrund, wird als Widerspruch zur Forderung nach deutscher Leitkultur gebrandmarkt. Der Klassiker ist und bleibt dabei der Döner.

Als Beatrix von Storch 2016 in Brüssel vor einem Kebap-Stand fotografiert wurde oder Alice Weidel in alten Profilen ihre Vorliebe für Döner bekundete („Dönerbude Istanbul geschlossen“ als schlimmstes Studienerlebnis), brach schlagartig ein medialer Sturm los. „Schnitzel predigen, Döner essen“, die Formel war ebenso simpel wie wirksam. Dabei ignorierten die Empörten, dass Angela Merkel ihren Döner regelmäßig „wie die Türken“ aß (nämlich ohne Soße) und dass der Döner seit den 1970er Jahren ein integraler Bestandteil der West-Berliner und später auch bundesdeutschen Imbisskultur ist.

Beatrix von Storch brachte es schließlich auf den Punkt, „Ich hab nichts gegen Döner, sondern gegen Scharia.“ Der Konsum zeigt genau das, was die AfD meint, Integration ohne Zwang und ohne Parallelgesellschaft. Der Vorwurf der Heuchelei entpuppt sich somit klar als Projektion. Es ist die Linke, die aus einem Imbiss ein identitätspolitisches Schlachtfeld macht um dann empört zu tut, wenn AfD-Politiker ihn einfach nur genießen.

„Ächtung“ von Landliebe

Weitaus systematischer und wirtschaftlich folgenreicher ist dabei fraglos die zweite Kategorie. Die Ächtung ganzer Marken durch bloße personelle Nähe. Der Fall Theo Müller und seiner Molkerei-Produkte (Müllermilch, Weihenstephan, Landliebe) steht exemplarisch dafür. Der Unternehmer pflegt freundschaftliche Kontakte zu Alice Weidel, lädt sie ein und äußert sich offen zu politischen Möglichkeiten.

Als Folge daraus hatten Linksextreme „Campact”-Aktivisten Millionen Sticker („Alles AfD oder was?“) auf die Packungen geklebt, fuhren mit LED-Trucks durchs Land und riefen zum Boykott der Produkte auf. Gerichte bestätigten daraufhin, dass die Bezeichnung als AfD-Unterstützer zulässig sei. Ein traditionsreiches, regional verwurzeltes deutsches Produkt, Milch als Symbol bäuerlicher Kultur seit Jahrhunderten, wurde so im „linken“ Handumdrehen „AfD-verseucht“.

Dadurch wird also ein Unternehmer, der seine Meinung frei äußert, zum Gefährder seiner Marke, Abweichung von der linken Linie hat also Konsequenzen. Traditionelle deutsche Produkte werden skandalisiert, während die eigenen Trends, ob Kombucha oder andere Wellness-Symbole, zweifelsfrei Narrenfreiheit genießen.

Niemand klebt Sticker auf Bio-Läden, niemand boykottiert die Fermentations-Industrie. Gleichzeitig wird Milch zum Politikum, weil ein Unternehmer nicht „linientreu“ ist.

Skandalisierung und Doppelmoral

An die Stelle von Argumenten treten eben ganz „linksideologisch“, Assoziationen, an die Stelle von Programmen treten Milieus. Politik wird somit zur Frage des Geschmacks. Die Wahlentscheidung wird nicht mehr als rationaler Akt verstanden, sondern als Ausdruck eines Lebensstils, oder, schlimmer noch, als Geschmacksverirrung. In einer Demokratie hat dies allerdings fatale Folgen.

Es ist die kulturkämpferische Gegenseite, die den Geschmack verstaatlichen und politisieren will, durch Boykott als Disziplinierung, Skandal als tägliches Ritual, als Disziplinierungsinstrument. Solange dies so fortgeführt wird, bleibt jede Packung Milch, jeder Döner-Stand und jedes Gärgetränk ein Politikum.



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Von ELA

19 Kommentare zu „Linker Kulturkampf über Speisen und Getränke“
  1. Die links-güne (und auch CDU) Vorgehensweise ist gleichzusetzen mit der Stigmatisierung durch den Judenstern. Ich hoffe, daß dies auch bald bei den noch grundgesetztreuen Richtern ankommt und entsprechend wirkliches Recht gesprochen wird. Die Staatsanwaltschaft kann abgeschrieben werden, da politisch weisungsgebunden.

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  2. Bisher hatte ich Müller nicht so schwerpunktmäßig auf dem Schirm… doch jetzt ist bei jedem Einkauf mindestens ein Müller Produkt dabei!

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  3. Bioläden sind also ab jetzt seit 26 Jahren Kriegshetzer – oder was?? Weil vielleicht einem Belgrad-Bombardierer Joschka zu nah??? Nachhaltig sind die damals verwendeten Urangranaten ja, und weil Joschka noch immer militärgrün integriert ist, sind Militärgrünlinge also mit Kriegswüstlingen gleichzusetzen???

  4. Bei uns um die Ecke gibt es ein Lokal da steht draussen „Deutsche Küche“ dran, muss voll der Nahtzie sein. Wahrscheinlich gibt’s da Zigeunerschnitzel, Schweinebraten, Sauerkraut, Bratwurst und zum Nachtisch Negerkuesse. Das linke Geschmeiss soll von mir aus Mäusekot fressen.

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  5. „Fauler Burgfrieden“: Strack-Zimmermann erklärt Blitz-Kandidatur
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    Marie-Agnes Strack-Zimmermann attackiert die Abmachung zwischen Wolfgang Kubicki und NRW-FDP-Chef Henning Höne. Höne hatte zunächst seine Kandidatur gegen Kubicki angekündigt, diese dann jedoch freiwillig zurückgezogen und kandidiert nun als dessen Stellvertreter. Für Strack-Zimmermann ein „fauler Burgfrieden“.
    https://www.bild.de/politik/inland/live-ticker-zum-fdp-bundesparteitag-strack-zimmermann-kandidiert-gegen-kubicki-6a1aa617d70f69bc713db064

  6. Wenn Dummheit noch gefährlicher wird als Bosheit
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    Getrieben von der schieren Panik vor dem Machtverlust – und vielleicht auch aus Angst vor der Aufdeckung ihrer verbrecherischen Machenschaften –, haben sich die Altparteien zu einer beispiellosen Hetz- und Lügenkampagne gegen die Opposition verstiegen. Selbst gerichtsfest widerlegte Falschbehauptungen wie die Potsdamer Deportationslüge werden schamlos wiederholt. Noch schlimmer als die darin zum Vorschein kommende Bosheit ist aber die allgegenwärtige Dummheit von Parteifunktionären, NGOs und Systemmedien, aber auch von weiten Teilen der Öffentlichkeit.
    https://philosophia-perennis.com/2026/05/30/wenn-dummheit-noch-gefaehrlicher-wird-als-bosheit/

  7. 1933 hiess es- kauft nicht bei Juden — 2026 heisst es- kauft nicht Müllerprodukte — und wie immer — von links — NSDAP war eine linke bis linksextreme Partei — wie die Linke-grüne-rote Politik hier von heute — fehlt nur das nationalistische dabei –
    aber eigentlich haben die NSDAP Anhänger Deutschland auch gehasst , denn sie wollten das Land transformieren , wie links-grün-rote Politik das immer will — aus den Menschen mit freiem Wille > Parteigehorsame Fussoldaten machen, der Staat ist alles, die Person nichts, Umverteilung, Staatliche Kontrolle der Betriebe, keine Meinungsfreiheit, Bücher verbrennen, Andersdenkende diffamieren, ihre Lebensgrundlage zerstören, ggf. mit Gewalt ausschalten ( Antifa, usw, andere NGOs , die eigentliche Regierungsorganisationen sind ) usw, usw ..- alles NSDASP Ideologie

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  8. Das Dreckszeug aus der Fabrik wird gehypt, die guten Lebensmittel vom Bauern schlecht gemacht. Und dann wundern sich die Leute über die vielen Krebsfälle. Wir brauchen keine Lebensmittelkonzerne, die die Welt beherrschen, sondern gesunde Nahrungsmittel vom Bauern wie früher. Wenn sie mehr kosten, dann ist das halt so. Bei den vielen irrsinnigen Subventionen, die die Korruptionsmaschine EU den Konzernen in den Hintern schiebt, würden wir bei einer Umleitung dieser Gelder am Schluss sogar Geld sparen, insbesondere bei den Gesundheitskosten.

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  9. Im verbissen geführten Kampf „von Links“ gegen das deutsche Kulturgut kommen nunmehr immer absurdere Ideen zu Tage.
    Diese Leute gehören doch alle in die Klapse!
    Sind das nicht auch die, die ihre Ruhe haben wollen und aufs Land ziehen, sich aufregen wenn es dort nach Mist und Tiere duftet?
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    Kombucha – die Anleitung zur Herstellung steht in der neuen Servus-Zeitung

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    1. Lorena
      Nach der WIEDERVEREINIGUNG versuchten viele ERFURTER sich im UMLAND in den umliegenden Dörfern billiges Bauland zu kaufen. Nachdem sie dort gebaut hatten, eregten sie sic dann, dass in den noch besteheden Bauernhöfen der HUND in der Nacht bellte, und die Hähne morgens „krähten“. Mein damaliger Mitschüler aus der Landwirtschaftsschule Weimar war in einem solchen Ort Bürgermeister !

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    2. Ich kaufe und konsumiere recht üppig mehrere Müller-Milch- Produkte. Dazu regionale direkt vom Bauern. Allein schon aus Gründen der Ablehnung (besser wäre des Hasses gegen alles Linksgrüne Faschistische) ist dies dringend nötig. Diese Geisteskranken bekommen vollen Gegenwind zu spüren. Und bald dazu noch eine Putin-Faust auf die Fresse…

    3. für Kombucha auch braucht man Zucker – und wir brauchen weder Zucker noch sonstwas in raffinierter Weise – guter Zucker ist „Muscovado“ (mein Zucker seit 10 Jahren) -s. https://mein-kraeuterparadies.de/.. – Tee gibt’s da auch … für meinen Kombucha-Verbrauch und überhaupt 25kg Muscovado

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