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Bild: kettner-edelmetalle.de

Die jüngst erlassene EU-Methanverordnung gibt strenge Vorgaben für Importeure von Öl und Gas vor. Sollten diese nicht eingehalten werden, drohen massive Strafen, darin ist man ja seitens Brüssel bereits mehr als geübt.

US/EU Botschafter warnt

Der US-Botschafter bei der EU warnt hatte nun eben genau diesbezüglich vor einer neuen Energiekrise eindringlich gewarnt. Es drohe ein „langer, kalter, kostspieliger Winter“, so der US-Diplomat.

„Es könnte ein langer, kalter und kostspieliger Winter werden“, warnt der US-Botschafter bei der Europäischen Union, Andrew Puzder, in einem Gastbeitrag in der Financial Times. Es geht dabei um die EU-Methanverordnung, die vorsieht, dass ab 2027 Importeure von Öl, Gas und Kohle nachweisen müssen, dass die Hersteller im Ausland die gleichen engmaschigen Berichtspflichten haben wie Unternehmen in der EU, wie auch apollo-news berichtet hatte. Bei Nichteinhaltung drohen Geldstrafen, von bis zu 20 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Im Hinblick darauf hatte der Branchenverband der Öl- und Gasproduzenten (IOGP) vor einem Einbruch der Gasimporte um 43 Prozent und der Rohölimporte um 87 Prozent eindringlich gewarnt. Exportländer wie die USA pochen somit auf eine Lockerung der Regeln, doch die EU hält bisher an ihrer Richtlinie fest. Diese schreibt vor, dass die einzelnen Nationalstaaten die Art der Sanktionen festlegen sollen. Diese sollen dann dementsprechend „wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein“.

Überarbeitung der Verordnung nicht ausgeschlossen

Das Umweltministerium hat deshalb am 25. Mai eine Ausschreibung für wissenschaftliche Analysen veröffentlicht. Wissenschaftler sollen das Ministerium beraten, wie die Vorschriften für Sanktionen und weitere offene Fragen am besten umgesetzt werden können. Das Umweltministerium schließt somit eine Überarbeitung der Verordnung durch die EU-Kommission nicht aus.

Nicht zuletzt hat die Europäische Kommission zuletzt mehrere Überarbeitungen von Verordnungen vorgenommen. Auch Eingaben verschiedener Verbände zu diesen KOM-Veröffentlichungen sind absehbar“, heißt es in der Ausschreibung. Eine Sichtung von Änderungsvorschlägen seitens der EU-Kommission gehört deshalb zu den Aufgaben der Wissenschaftler.

Einmal mehr stellt sich im „Sanktionsdschungel“ der EU also die Frage, wie streng die Verordnung am Ende tatsächlich umgesetzt wird. Ein von der IOGP prognostizierter Importeinbruch wäre für die EU ohne Frage verheerend. Denn wie aus offiziellen Statistiken der Europäischen Union hervorgeht, wurden 2024 rund 88 Prozent des verwendeten Erdgases importiert. Im vergangenen Jahr waren die Hauptlieferländer Norwegen mit 31 Prozent, die USA mit 25 Prozent und Russland mit 13 Prozent. Speziell bei der Lieferung von Flüssiggas (LNG) dominieren allerdings die USA mit 58 Prozent der Lieferungen, auf Katar entfallen acht Prozent. Von dem in der EU verwendeten Öl wurden 2024 sogar 93 Prozent importiert.

USA kann Druck machen

Die USA sind daher freilich in einer denkbar guten Position, um Druck auszuüben. Und das tun sie nicht auch bekanntlich ohne Grund. „Diese Verordnung könnte eine weitere Energiekrise auslösen, und das zu einer Zeit, in der Europa sich eine solche kaum leisten kann“, so der US-Botschafter bei der Europäischen Union. Die EU scheine sich offenbar dessen bewusst zu sein und habe deshalb bereits Anfang April „Flexibilitäten“ angekündigt. Am 7. Mai teilte die Kommission in einem internen Papier mit, dass die EU-Mitgliedstaaten Sanktionen aufschieben oder aussetzen können, wenn eine Energiekrise besteht, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden.

Doch eine Abkehr von den strengen Berichtspflichten und den möglichen hohen Strafen ist eine temporäre Aufschiebung oder Aussetzung ohne Zweifel nicht. „Leider wird es weit mehr als „Flexibilität“ erfordern, die nur an den Rändern eines grundlegend fehlerhaften Regelwerks herumdoktern, um eine Energiekrise zu vermeiden“, schreibt der US-Botschafter, wohl nicht ganz zu Unrecht. Denn ausländische Unternehmen wären bei der angekündigten „Flexibilität“ nicht von einem rechtlichen Risiko befreit, sollte die EU eines Tages entscheiden, zu großzügig gewesen zu sein, so der Botschafter.

Der Positionierung der USA zur EU-Methanverordnung kommt in Folge des Irankriegs eine wohl noch größere Bedeutung zu. Nachdem der Iran die Anlage in Ras Laffan angegriffen hatte, hat QatarEnergy dort in Folge die Produktion von LNG eingestellt. Die Exportkapazität wurde dadurch um 17 Prozent reduziert. Die Reparatur der Anlage könnte bis zu fünf Jahre dauern, wie die New York Times berichtet hatte. Da also das Angebot aus Katar wahrscheinlich auf Jahre verknappt ist, könnten die USA zweifelsfrei versuchen, die Lücke zu füllen. Aus Sicht des amerikanischen Staates gibt es jedoch auch zahlreiche andere Exportziele neben der EU.

Mehrere führende deutsche Importeure kritisierten bereits die EU-Methanverordnung. Die Regeln seien nicht umzusetzen. So warnte etwa Uniper, dass „ein erheblicher Teil der weltweiten Gasversorgung de facto nicht konform sein wird.“ SEFE erklärte, dass die Studie über die Importeinbrüche der IOGP ein wichtiger Appell sei, „jetzt aktiv über eine Anpassung der Vorgaben bzw. eine Verschiebung der Anwendung nachzudenken, wenn wir neben Klimaschutz auch Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit im Blick haben wollen.“



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Von ELA

24 Kommentare zu „EU-Methanverordnung – kommt „langer, teurer Winter“ für Europa?“
  1. Die Wirtschaft als Machtfaktor hat bisher völlig versagt.
    Wenn die Autokonzerne bei den idiotischen Abgasnormen sofort mit einem einwöchigen Streik reagiert hätten, dann wäre vorläufig Schluß mit deren Blödheiten gewesen.
    Bis zum nächsten Versuch, Juncker fragen.

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  2. USA wollen zurück ins Impf-Bündnis GAVI: Wird Kennedy wirklich seine Bill-Gates-Haltung verraten?
    Die US-Regierung könnte ihre Unterstützung für die internationale Impfallianz GAVI wieder aufnehmen, die eng mit der Stiftung von Bill Gates verflochten ist. Außenminister Marco Rubio kündigt an, dass die Vereinigten Staaten erneut mit der Organisation zusammenarbeiten wollen und entsprechende Gespräche bereits laufen würden. Es wäre gesundheitspolitisch ein fundamentaler Bruch, der mit der Linie von Robert F. Kennedy eigentlich nicht zu vereinbaren ist. Nicht weil der US-Gesundheitsminister prinzipiell ein „Impfgegner“ wäre, als den Medien ihn fälschlicherweise häufig darstellen. Sondern, weil er ein erklärter politischer Gegner Bill Gates’ ist.
    https://nius.de/politik/rubio-plant-rueckkehr-zu-gavi-kennedy

    Und warum verliert der Nius kein einziges Wort zu Trump bei diesem Thema?
    Trump ist übrigens ein riesengroßer Impf-Fanatiker!
    Das ist auch einer der Gründe dafür, warum er den republikanischen Helden aus der Coronazeit, den Gouverneur von Florida Ron Desantis so sehr hasst.
    Im Oktober des letzten Jahres (2025) hat Trump seinen Gesundheitsminister
    Robert F. Kennedy Junior mit überraschender COVID-Booster-Aktion gedemütigt.Präsident Trump erhielt Anfang Oktober seine COVID-19-Auffrischungsimpfung, während Robert F. Kennedy Jr., Amerikas berühmtester Impfgegner und Gesundheitsminister, den Amerikanern den Zugang zu dem von ihm verhassten Impfstoff einschränkt.
    Nur zur Erinnerung:
    Der 71-jährige R.F. Kennedy Junior hat keinen Hehl daraus gemacht, wie sehr er COVID-Impfstoffe hasst. Im Jahr 2021 nannte Kennedy ihn „ den tödlichsten Impfstoff aller Zeiten “ und hat während seiner Zeit als Gesundheitsminister wiederholt kritische Aussagen über den Impfstoff gemacht .
    Trump, dessen „Operation Warp Speed“ während seiner ersten Präsidentschaft dazu beitrug, die Amerikaner unglaublich schnell mit COVID-Impfstoffen zu versorgen (, teilt die Skepsis seines Gesundheitsministers gegenüber Impfstoffen nicht.

    Er sagte, Kennedy habe eine „ andere “ Einstellung zu Impfstoffen als er selbst und andere medizinische Experten. Im September des letzten Jahres scherzte Trump, er hoffe, sich nicht mit COVID angesteckt zu haben, nachdem Kennedy im Oval Office in seiner Nähe geniesst hatte.
    Trump ist für mich die größte Enttäuschung. Schade, dass weder der US-Republikaner
    Ron Desantis noch der US-Republikaner Rand Paul US-Präsidenten geworden sind. Trump ist es nicht würdig das Amt eines US-Präsidenten auszuführen…
    Trump ist für mich mit Abstand die größte Enttäuschung der letzten Jahre!

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  3. Diese EU bringt uns um. Da sitzen Bürokratendeppen, die ihre Hirnfürze wie es beliebt als Gesetze einbringen und kein (Politiker)Schwein wehrt sich dagegen.

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  4. Das ist alles ein schmutziges Spiel von Politikern und Globalisten. Wie kann es sein, dass der Himmel voller Flugzeuge ist, obwohl alles knapp ist? Wie kann es sein, dass die Spritpreise nur in Deutschland so langsam sinken? Wie kann es sein, dass nur Deutschland den Planeten rettet? Niemand spielt mehr beim Green Deal mit. Niemand reduziert mehr so ​​gefährliche CO2-Emissionen – nur Deutschland. Überall rebellieren die Menschen gegen Chemtrails, nur in Deutschland werden sie Biosprays genannt.

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  5. Deutscher Dual Fluid Reaktor for future.
    Für 100 Jahre sichere und billige, etc, Energie aus eh schon herumliegendem atomaren Müll.
    F**k Kohlenwasserstoffe.

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    1. Die einen träumen von „erneuerbarer Energie“ als Allheilmittel der Energieversorgung, andere vom „Dual-Fluid-Reaktor“.
      Die Praxis sieht leider in beiden Fällen nicht so wunschrosarot aus wie erträumt.
      Am Ende wird man wohl vor allem wieder auf klassische bewährte Kerntechnik und Kohleverbrennung setzen.

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      1. D hat auch keine sinnvoll zu nutzenden Kohlereserven mehr.
        Stichwort „Ewigkeitskosten“.
        Das Ruhrgebiet ist schon um 20m abgesackt und 20% liegen schon unter dem Grundwasserspiegel.
        Wenn da mal länger der Strom für die Pumpen ausfällt… -> blubb…
        Und die üblichen Druckwasserreaktoren wurden für den militärischen Einsatz auf Schiffen! entwickelt.
        Der DFR ist die erste rein zivile! Entwicklung überhaupt.
        Daher die vielen Vorteile.

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        1. Das Dual-Fluid-Konzept spielt seine Vorteile erst dann aus wenn auch die Aufbereitung des spaltbaren Materials im laufenden Betrieb voll funktioniert. Für diese Form der Aufbereitung gibt es noch nicht mal halbwegs praxistaugliche Verfahren, und auch für die vereinfachte Form ohne laufende Aufbereitung gibt es stand heute nicht mal einen dauerbetriebsfähigen Prototypen. Sobald sich das geändert hat können wir uns das gern nochmal ansehen.
          Bis dahin: Deutschland hat laut https://www.worldometers.info/de/kohle/deutschland-kohle/ noch 39,8 Milliarden Tonnen Kohle, das reich bei heutigem Verbrauch von 257 Millionen Tonnen für über hundert Jahre.

          Ob das sinnvoll ist sei dahingestellt, denn der größte Irrsinn war es funktionierende Kraftwerke vorzeitig zu verschrotten und blindwütig ohne Bedarf und Verbrauch zu berücksichtigen alles auf Wind und Sonne zu setzen.

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  6. Wir schaffen es nicht bis zum Winter. Der Diesel ist schon vorher aus. Gas wahrscheinlich auch, da es für die Stromversorgung massenhaft verbraucht wird (Kohle ist ja soo pöhse). Besorgt euch einen Holzofen, der stromlos funktioniert. Damit müßte man über die Runden kommen.

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    1. Pellets und Holz sind inzwischen auch in der Kritik. Was sich da in der EU und in unserem Land an Taugenichtsen in den Verwaltungsebenen so alles tummelt sollte wegen Verbrechen gegen Volk und Staat abgeurteilt werden. Ein guter, wirklich unabhängiger Staatsanwalte (solche gibt es leider nicht in D) fände bestimmt Gründe dafür.

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  7. Immer wieder diese teuren Taugenichtse aus Brüssel! „Methanverordnung“, dass ich nicht lache. Die nerven uns ständig mit dämlichen Verordnungen, anstatt für langfristige Energiesicherheit zu sorgen! In der Tat, der kommende Winter wird das „Verordnungs-System-EU“ vor eine Zerreißprobe stellen! Die wollen tatsächlich die Leute frieren lassen!

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  8. Die wissen genau, dass Dait schl ände, Schwietz und Austria lange und kalte Winter haben und auf’s Heizen nicht verzichtet werden kann und auch das Herunterdrehen der Heizung auf 18/19 Grad selbst dick eingemummelt irgendwann nicht mehr reicht und nicht alle können sich irgendwann die teuren Heizkosten leisten und nicht alle haben einen Kamin oder Kaminofen zur Verfügung. Man könne es in diesem Fall auch als Moerdanschlag oder Gänözidversuch interpretieren – würden bitterböse Zungen mutmaßen. 😉
    Meiner Ansicht nach.

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    1. hoffentlich friert in europa alles zu und brüssel brennt lichterloh.
      richtig schlechtes kann auch
      richtig gutes bewirken…

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      1. Nee, wer hätte darunter zu leiden? Wiedermal auch die Unschuldigen, die nicht die Möglichkeit haben, sich hier vom Acker zu machen. Was Brössel betrifft, so gehört dieser Babilonbau eingestampft nebst der darin m. A. n. dämonkratorisch waltenden Besatzung, ebenso wie die von diesen und deren Hintergrundmaechten installierten gleichgesinnten Länderrä GIER ungen.
        Meiner Ansicht nach.

  9. Hauptsache das Land wird zerstört, und die Bürokrakie dabei weiter gemästet.
    Die Energieversorgung ist dann ja nicht weg, sie fördert dann nur für ganz woanders. Morgenthau-Plan 2.0, nun brüsselokraturweit.

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    1. Ob diesen Morgenthau irgendwer hier legal gewählt hat?
      PS eventuell hat damals Hans Kammler den Morgenthauplan 1.0 verhindert.
      Indem er nach dem Krieg für eine Balance sorgte.
      Indem er auch Stalin Atomwaffenknowhow und -material etc gab.
      Stichwort Manfred von Ardenne et al.

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      1. Frieden ist Leben:
        Solche Personen wie Hans Kammler (SS) und Wanfred von Ardenne (DDR) bräuchte dieses Land jetzt dringendst, nur solche Kapazitäten sind nicht mehr vorhanden, bzw. sie konnten sich in diesem NIEMANNSLAND auch nicht „entwickeln“ ?

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