Parallel zur Ausweitung der Drohnenkriegsführung hat sich auch die Drohnenabwehr weiterentwickelt. Drohnen können kinetisch, z.B. durch Geschosse, aber auch auf andere Weise, wie durch Signal-Hacking (soft kill) oder Laserwaffen (hard kill), außer Gefecht gesetzt werden.
Chinesisches Rüstungsunternehmen entwickelte tragbares Anti-Drohnen-Laserwaffen System
Von REDAKTION | Das als „Lijian“-Serie („Scharfe Schwerter“) bekannte Laser-Waffensystem war vom Rüstungsunternehmen Harbin Xinguang Optic-Electronics Technology entwickelt worden und wurde auf der über drei Tage anberaumten Militärtechnologie-Messe in Peking, die am 16. Juni 2026 eröffnet wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt. Das bahnbrechende Lijian-Anti-Drohnen-Lasersystem markiert einen bedeutenden Schritt, neben den vorhandenen schweren fahrzeuggestützten Lasersystemen, hin zu kompakten Anti-Drohnen-Laserwaffen-Systemen, die dann auch von der Infanterie taktisch-flexibel eingesetzt werden können.

Das System soll vor allem die Infanterie vor Angriffen durch FPV – (First-Person-View) und Quadcopter-Drohnen schützen. Folgende Merkmale zeichnet das Lijian-Laserwaffen-Antidrohnen System aus:
- Mobilität: Das System besteht aus einem Rucksack, in dem die Batterie und die Kühlvorrichtung untergebracht sind, sowie einem handgeführten oder auf einem Stativ montierten Laserstrahler.
- Gewicht: Lijian II wiegt rund 30kg und die kleinere Ausführung Lijian III ca. 25kg.
- Reichweite: Während fahrzeugmontierte, doch wesentlich schwerere Modelle eine Reichweite von 1.200 m erreichen, wurde die Lijian-Infanterie-Ausführung für kürzere Reichweiten zur Nahverteidigung auf rund 500 m ausgelegt.
- Zerstörungsmethode: Das System nutzt konzentrierte, hochenergetische Laserstrahlen, um Drohnengehäuse zu durchbrennen und die Drohnen-Elektronik zu zerstören, was den sofortigen Absturz der Drohne nach sich zöge.
Zu den Lijian-Vorteilen gegenüber herkömmlichen Anti-Drohnenwaffen zählen:
- Tiefe Betriebskosten: Herkömmliche schultergestützte Raketen kosten Zehntausende Dollar pro Schuss. Die Laser-Alternative produziert nur einen Bruchteil an Kosten, bezogen nur auf die elektrische etwa 2 Kilowatt an Akku-Energie.
- Steuerung: Die Waffe ist mit KI-gesteuerter Zielerfassungssoftware und elektrooptischen Trackern ausgestattet, um unübersichtliche Drohnenmanöver automatisch zu erfassen und manuelles Zielen automatisiert zu ergänzen.
- Schusskapazität: Die Munition ist lediglich durch die Batterieladung begrenzt, sodass ein einzelner Soldat mehrere Ziele nacheinander bekämpfen kann, ohne die Munition physisch nachladen zu müssen.
- Effiziente Kühlung: Das System verfügt über ein hochminiaturisiertes Wärmemanagementsystem, das Berichten zufolge die Laserkomponenten in weniger als 5 Sekunden nach dem Schuss herunterkühlt, was zügige Schussfolgen erlaubt.
Vergleichende Wirkungsweisen zwischen „Hard Kill“ [Laserwaffen] und „Soft Kill“ [Störsendern]
- Chinesischer Lijian-Laser (Hard Kill): Das Lasersystem beschießt das Ziel direkt mit hochkonzentrierter Wärmeenergie. Der Laser brennt den Rahmen der Drohne physisch durch, schmilzt die Verkabelung, beschädigt die Akkus und/oder zerstört die optischen Kameras der Drohne dauerhaft. Die Drohne wird innerhalb von fünf Sekunden physisch zerstört oder umgehend vom Himmel fallen.
- Störsender (Soft Kill): Senden fokussierte Hochfrequenz- (HF) und GNSS/GPS-Störsignale aus. Sie unterbrechen die Verbindung zwischen Drohne und Kontroller. Anstatt zu explodieren, wechselt die Drohne in der Regel in einen Fail-Safe-Modus, der sie entweder zu einer sanften vor Ort zwingt oder einer automatisch ausgelösten „Return-to-Home“-Sequenz folgen lässt. Andererseits ist jedoch die Übernahme der Drohne durch die Gegenseite durchaus im Bereich des Möglichen.
- Chinesischer Lijian-Laser: Um genügend Leistung zu erzeugen sind schwere Kühlsysteme sowie Hochleistungs-Batterien erforderlich. Das Gewicht von 30kg bzw. 25kg stößt an die absolute Grenze dessen, was ein einzelner Soldat zusätzlich zu seiner Standard-Kampfausrüstung noch zu transportieren vermag.
- Störsender: Da die Manipulation von Funkwellen deutlich weniger an Leistung braucht, sind elektronische Störsender außergewöhnlich leicht. Ein tragbarer Störsender wiegt nur wenige Kilogramm, was Störsender wesentlich leichter transportierbar macht.
- Gefechtsfeld-Integration Lijian-Laser: Die Geräte können mit kleinen Radargeräten zusätzlich ausgestattet werden und liessen sich darüber über externe Steuerungsschnittstellen in das Anti-Drohnen-System des gesamten Gefechtsfeldes integrieren.
Die aufgezeigte Entwicklung zeigt, dass die führenden Mächte alles daransetzen, um der Kriegsführung mit Drohnen eine immer wirksamere Gegenwehr entgegenzusetzen.
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EU-Westbalkan-Gipfel beschleunigt Eingliederung des Balkans in die europäische Kriegsunion
https://www.wsws.org/de/articles/2026/06/17/brbm-j17.html
Drohnensignale müssen irgendwie übertragen werden.
Und spontan fällt mir dazu irgendwie Skynet, sorry, Starlink von Elon Musk ein.
?
PS „Fun“ fact: in China gibts tatsächlich was namens „Skynet“.
🙁
Wenn KI entscheidet, wer stirbt: Die ersten Killerdrohnen haben offenbar bereits Menschen getötet
https://uncutnews.ch/wenn-ki-entscheidet-wer-stirbt-die-ersten-killerdrohnen-haben-offenbar-bereits-menschen-getoetet/
Die Entwickler sind wie Fausts Zauberlehrling, nur dass es keinen Meister gibt, der den ganzen entfesselten W.hnsinn wieder zurück in die Flasche bugsieren bzw. diesen wieder auflösen könnte. Tächnokratische Fachidiöten im Machbarkeitsw.hn mit fehlendem gesundem Menschenverstand, fehlender Vernunft, fehlender Weitsicht, fehlender Empathie.
Meiner Ansicht nach.
Ver-rückte mal wieder wie immer wieder in der Geschichte im Blütrausch und es sind nunmal nach wie vor vor allem Männer und ich betone „vor allem“, nicht ausschließlich.
Meiner Ansicht nach.
Was wäre wenn man statt des Lasers einen Maser verwenden würde?
Um direkt die Elektronik zu grillen?
Oder man baut eine „Kraftstrahlkanone“.
Die könnte ein Skalarinterferometer gewesen sein.
Gibt inzwischen auch Munition für Sturmgewehre die sich nach dem verlassen des Laufs in mehrere Teile zerlegt.
Für einen gewissen Schroteffekt.
Ein Problem wäre die Dinger überhaupt erstmal zu orten.
Die geben doch bestimmt irgendwelche EM-Strahlung ab?
Wo bleiben EMP-Waffen?
Grill, baby, grill?
Die Elektronik?
Die Abartigkeiten i n dieser Welt nehmen kein Ende
das unendliche weltall hat wohl
weniger kriege als unser von unseren heiligen göttern erschaffenes erdenparadis…
der sapien in sich, muss wohl
nichts weiter als eine göttliche fehlentwicklung sein, die sich
in epochalen therms bald der
selbstausrottung hingibt.
Ja und nein.
Angeblich gab es früher in unserem Sonnensystem eine „Supererde“ mehr.
Namens Tiamat/Krypton/Phaeton/Maldek/Janos/etc.
Der Asteroidengürtel bildet den Rest von der (der metallene Asteroid Psyche war wohl ein Teil des Metallkerns, etc) und der Mars war ursprünglich ihr größter Mond (siehe seine für Felsplaneten zu geringe Dichte!).
Und das ist leider nicht die einzige Unregelmäßigkeit… in unserem Sonnensystem…
Selbst das ist nicht mehr im Originalzustand (zB ist der Mond viel zu große für die Erde, der wurde wohl später hier eingeparkt, nachdem er als eine Art von „Arche“ gedient hatte).
Und es ist wohl eher unwahrscheinlich daß es die Neandertaler waren die Tiamat/etc mit ihren Keulen zerstörten.
Oder den Neptun aus seiner Umlaufbahn beförderten.
Oder den Mars in ein totales Kriegsgebiet verwandelten.
Etc.