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Bild: MEP Harald Vilimsky © European Union 2026 - Source: EP

Während die Ukraine und die Republik Moldau trotz massiver Defizite hofiert werden, betreibt Brüssel gegenüber Serbien politisch motiviertes Bashing.

Letzte Woche hatte das Europäische Parlament über die von der Europäischen Kommission vorgelegten Fortschrittsberichte zu den EU-Beitrittskandidaten Ukraine, Moldau und Serbien abgestimmt. Massive Kritik daran übte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky:

„Die Scheinheiligkeit der EU im Beitrittsprozess ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Während man bei der Ukraine und Moldau selbst gravierende Korruptionsprobleme großzügig übersieht und die Ukraine noch dazu als Land im Krieg für ihre Fortschritte lobt, wird Serbien mit immer neuen politischen Forderungen und Belehrungen überzogen. Das hat mit einem fairen Beitrittsverfahren nichts mehr zu tun.“

„Es wird immer offensichtlicher, dass in Brüssel längst nicht mehr objektive Kriterien, sondern ausschließlich politische Opportunität gelten. Bei der Ukraine werden selbst außergewöhnliche Umstände ausgeblendet, während Serbien ständig an den Pranger gestellt wird, weil es sich nicht in allen Fragen bedingungslos dem politischen Kurs der EU unterordnet. Wer nicht blind der Brüsseler Linie folgt, ist offenbar unerwünscht – das ist ideologisch motivierte Beitrittspolitik und untergräbt die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union massiv“, betonte Vilimsky.

„Wenn sich die serbische Bevölkerung demokratisch für einen EU-Beitritt entscheidet, dann ist das zu respektieren. Gleichzeitig hat Brüssel die Souveränität Serbiens zu achten und sich nicht ständig in innere Angelegenheiten einzumischen. Solange die EU mit zweierlei Maß misst, bleibt dieser Beitrittsprozess nichts anderes als eine politische Farce“, so Vilimsky abschließend.

Harald Vilimsky ist FPÖ Delegationsleiter im EU-Parlament| Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET) | Stv. Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)



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Von ELA

10 Kommentare zu „MEP FPÖ Vilimsky – „EU-Doppelstandards im Beitrittsprozess sind an Heuchelei kaum zu überbieten““
  1. Während des römischen Reiches gab es jahrhundertelang bühenden Handel und Reichtum. Was ist am Ende passiert? Alles in spätrömischer Dekandenz versifft und verrottet.
    Aber auch zu Zeiten des Heiligen Römischen Reiches im Hochmittelalter gab es eine lange Zeit der Stabilität. Eine Spanne die wir heutzutage nur wieder erreichen werden wenn die kataklysmischen Umtriebe der Brüsselokratoren von heute wieder abgeschüttelt werden können.

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    1. Möchtest Du auf Handel und Wohlstand verzichten, damit Du nicht dekadent wirst? Dazu ist es wohl zu spät . Ind im Mittelalter gab es in der deutschen Kleinstaaterei ständig Streit um Thron- und Erbfolge. Oder um Raub von Land und Gut.

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  2. Ich freue mich, dass manche österreichische Nationalisten ihren Frieden finden mit dem serbischen Nationalismus. Immerhin war der 1914 der vordergründige Auslöser für die Kriegserklärung Österreichs und den Beginn des 1. Weltkriegs.

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  3. Ich frage mich wie blöde eine Regierung ist, daß sie überhaupt in diese verkommene EU eintreten will. Diese Allianz ist ein Teufelswerk!

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    1. Nein, EuRuf, die EU ist ein Segen für Europa. Die Mitgliedstaaten sind seit nunmehr 80 Jahren nicht mehr aufeinander losgegangen, stattdessen wird blühender, zollfreier Handel getrieben. Du musst lange zurückgehen, eine solch‘ friedliche Zeitspanne in Europa zu finden.

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      1. Ich frag mich jedes Mal, auf welchem Planeten Sie leben, wenn Sie von Nichtwissen glänzen. Auf welchen Kanälen informieren Sie sich? Hoffentlich nicht bei unseren Lügennachrichten! Oder sind Sie gar ein ganz offizieller „Maulwurf“ und man kann Sie garnicht ernst nehmen?

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      2. Wirst du dafür bezahlt oder provozierst du einfach nur gern? Wie fühlt es sich an zu wissen, dass du anonym bist und niemand auf deinen Cupcake treten kann?!

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