Der ungarische Premierminister Viktor Orbán sprach in einem Weihnachtsinterview mit der Zeitung Magyar Nemzet über Krieg und Frieden, sowie die großen Herausforderungen unserer turbulenten Zeiten.
Viktor Orbán: „Die spürbare Kriegsspannung ist
Folge des Niedergangs Westeuropas und der EU!“
Magyar Nemzet: Herr Premierminister, halten Sie es für möglich, dass 2025 das letzte Friedensjahr für Europa gewesen sein könnte?
Viktor Orbán: Ja – das kann man nicht ausschließen!
Magyar Nemzet: Allein die Tatsache, dass diese Frage überhaupt aufkommen kann, klingt schockierend?
Viktor Orbán: Wir haben uns an den Frieden gewöhnt. Der letzte große Krieg in Europa endete 1945 und seitdem sind achtzig Jahre vergangen. Das stellt eine äußerst seltene Situation für Europa dar. Lange Zeit konnte der mögliche Einsatz von Massenvernichtungswaffen die Nationen des Kontinents vom Krieg abgehalten. Alle gingen davon aus, dass ein europäischer Konflikt unweigerlich zu einem atomaren Weltkrieg eskalieren würde. Diese Angst wirkte achtzig Jahre lang. Aber inzwischen ist eine völlig neue Welt im Entstehen begriffen:
Es findet eine Neuverteilung der finanziellen, militärischen und politischen Macht, die einen Krieg auslösen könnte, statt!
Die in Europa spürbare Kriegsspannung ist eine Folge des Niedergangs Westeuropas und der Europäischen Union!
Magyar Nemzet: Sie sind vor einigen Tagen vom EU-Gipfel in Brüssel zurückgekehrt. Sind wir dem Frieden nähergekommen oder haben uns davon weiter entfernt?
Wir sind dem Krieg nähergekommen
Viktor Orbán: Wir sind dem Krieg nähergekommen. Letzte Woche in Brüssel ist es uns lediglich gelungen, das Tempo zu verlangsamen, mit dem Europa in den Krieg schlittert. Einige wollten diesen Prozess auf Hochtouren bringen, aber wir haben diese erfolgreich daran gehindert. Der Prozess selbst ist jedoch nicht gestoppt worden. Wir haben lediglich seine Beschleunigung verhindert. Heute gibt es in Europa wieder zwei Lager: ein Kriegs- und ein Friedenslager:
Derzeit haben die Kriegsbefürworter die Oberhand – Brüssel will Krieg – Ungarn will Frieden!
Magyar Nemzet: Es fühlt sich an wie eine Situation aus einem Tschechow-Stück: Auf der europäischen Bühne tauchen immer wieder Waffen auf. Aufrüstung, Wehrpflicht, Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf den Krieg – alles geschieht gleichzeitig?
Viktor Orbán: Oberflächlich betrachtet scheint der Krieg zwischen der Ukraine und Russland eine Eskalationsgefahr darzustellen, aber das ist vielmehr nur eine Folgeerscheinung:
Die eigentliche Ursache ist der politische, wirtschaftliche und soziale Niedergang Westeuropas!
Dieser Prozess begann Mitte der 2000-er Jahre und wurde durch falsche Reaktionen auf die Finanzkrise beschleunigt. Vor zwanzig Jahren war die Wirtschaftsleistung der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten in etwa gleich. Heute befindet sich Amerika im Aufschwung, während es mit Europa bergab geht:
Der Kontinent, der einst das globale Vorbild war, ist innerhalb weniger Jahre zu einem lächerlichen und unseriösen Akteur geworden!
Magyar Nemzet: Glauben Sie, dass dies der Grund sei, warum sich Europa zu einer Kriegswirtschaft umorganisiert?
Viktor Orbán: Ja – das ist ein bekannter historischer Reflex. Wenn man nicht mit schneller wachsenden Regionen konkurrieren mehr kann, versucht man durch Kriegswirtschaft Wachstum zu generieren. Das ist auch der entscheidende Grund, warum sich die Europäer in den Krieg zwischen Ukraine und Russland eingemischt haben. Das war jedoch nicht unvermeidlich: Im Februar 2022 hätte Europa beschließen können, eine Friedensmission nach Moskau und Kiew entsenden und diesen Konflikt nicht zu seinem eigenen Krieg erklären zu lassen. Wäre das geschehen, würden wir heute nicht im Schatten des Krieges leben müssen:
Stattdessen hat sich Europa, teilweise unter dem Druck der USA, für den Krieg entschieden!
Die Intervention der Biden-Regierung hat die Debatte zugunsten der Kriegsbefürworter entschieden. Jetzt will der neue US-Präsident Frieden. Das soll als Warnsignal dienen: Europa darf seine strategischen Entscheidungen nicht von amerikanischen innenpolitischen Zyklen abhängig machen. Die Beziehungen zu den USA sind wichtig, aber europäische Angelegenheiten müssen ausschließlich auf der Grundlage europäischer Interessen entschieden werden!
Magyar Nemzet: Die Führung der Europäischen Union scheint sich bei ihren Entscheidungen zunehmend auf Schlupflöcher, juristische Tricks und manchmal auch offene Erpressung zu verlassen. Kann die Souveränität der europäischen Nationen gegenüber Brüssel gewahrt werden?
Viktor Orbán: Die Europäische Union befindet sich derzeit in einem Zustand des Zerfalls:
Was wir derzeit beobachten, ist ein Prozess der Desintegration!
Das findet parallel zur Stärkung der imperialistischen Ambitionen innerhalb der Brüsseler Bürokratie stattfindet. So zerfällt die EU: Entscheidungen werden in Brüssel getroffen, aber nicht umgesetzt. Zuerst weigert sich ein Land, diese umzusetzen, dann zwei und schließlich drei. Trotz der Absicht, die zentrale Macht zu stärken, sind die Entscheidungsträger ständig gezwungen, zurückzustecken. Es ist wie mit einem Gewichtheber, der das Gewicht zu stemmen versucht, doch damit nicht aufzustehen vermag und es schließlich fallen lässt.
Ein gutes Beispiel liefert auch die „grüne Wende“: Mit einem gegen den Willen der Mitgliedstaaten angekündigten Programm hat die Kommission der europäischen Industrie, insbesondere der chemischen Industrie und der Automobilindustrie, schweren Schaden zugefügt. Sie kündigte an, dass ab 2035 keine Autos mit herkömmlichen Motoren mehr produziert werden dürfen. Als klar wurde, dass dies unmöglich wäre, machte man einen Rückzieher. Das Gleiche geschieht bezüglich Migration:
Ungarn setzt den Migrationspakt nicht um, deshalb werden wir mit einer Million Euro pro Tag abgestraft?
Die Polen verhalten sich genauso wie wir, doch werden dafür belohnt. Die EU schränkt ständig die Souveränität der Nationen ein, ist aber gleichzeitig nicht in der Lage, die ihr zustehenden Befugnisse auszuüben.
Ein solches Chaos herrscht heute in Brüssel: Falls es nicht zu einer raschen und tiefgreifenden Umstrukturierung käme, was noch möglich wäre, würde die Desintegration einen Punkt erreichen, an dem es kein Zurück mehr gebe.
Magyar Nemzet: Könnte es sein, dass der Preis für den Frieden die EU-Mitgliedschaft der Ukraine zu sein hätte? Wäre das für Ungarn akzeptabel?
Viktor Orbán: Glücklicherweise gibt es keinen solchen Zusammenhang!
Magyar Nemzet: Bislang war der EU-Beitritt der Ukraine in jedem Friedensplan enthalten!
Viktor Orbán: Das dient nur zur Beschönigung der bitteren Wahrheit. Eine EU-Mitgliedschaft bietet keine Sicherheitsgarantien. Außerdem wird es nie dazu kommen: Eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine ist nicht realistisch! Ungarn lehnt sogar die Aufnahme von Verhandlungen offen ab. In zahlreichen westeuropäischen Ländern wäre eine parlamentarische Zustimmung oder ein Referendum erforderlich. Diese Entscheidungen werden nicht getroffen werden. Das weiß jeder in den Korridoren Brüssels und gibt es dort auch offen zu. Aber in den Konferenzräumen werden weiterhin Versprechungen gemacht. Die europäischen Völker sehen klar, dass der Beitritt der Ukraine die EU nicht stärken, sondern schwächen würde. Heute heißt es, die militärische Stärke der Ukraine erhöhe die Sicherheit Europas, aber das stimmt nicht. Die Aufrechterhaltung der Ukraine kostet Europa Energie und Ressourcen: Mit der Ukraine werden wir jeden Tag schwächer! Magyar Nemzet: Die ungarische Wirtschaft leidet seit Jahren. Ist der Krieg der einzige Grund dafür?
Viktor Orbán: Nein: Die ungarische Wirtschaft leidet gleichzeitig unter dem Krieg und unter dem Niedergang der Europäischen Union:
Die Reaktion der EU auf den Krieg, ihre Sanktionspolitik, hat die europäische Industrie zerstört!
Die Energiepreise sind zwei- bis dreimal so hoch wie die unserer Konkurrenten. Unter solchen Bedingungen ist es unmöglich, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das andere Problem ist, dass Ungarn Teil einer im Niedergang begriffenen Union ist. Diejenigen, die ihr angehören, gehen mit ihr unter. Heute ist die EU für uns sowohl notwendig als auch lebensbedrohlich. Notwendig, weil ein erheblicher Teil unserer Exporte dorthin geht. Aber auch lebensbedrohlich, weil wir mit ihr untergehen werden, falls wir unsere Exporte nicht auf andere, wachsende Regionen umzustellen vermögen. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sich Ungarn weiterentwickelt, während die EU untergeht. Das ist eine ernsthafte politische und intellektuelle Herausforderung!
Magyar Nemzet: Ihre politischen Gegner wechseln von Wahl zu Wahl. Jetzt ist ein ehemaliger Regierungsbeamter niedrigeren Rangs Ihr Herausforderer geworden. Fürchten Sie sich vor ihm?
Viktor Orbán: Nein – nur die Namen ändern sich, die Charaktere bleiben die gleichen. Der eine hieß Peter Márki-Zay, der aktuelle heißt Péter Magyar, aber deren Rolle bleibt identisch. Von Zeit zu Zeit zieht Brüssel sie aus dem Zauberhut, damit es jemanden gebe, der Ungarn auf den Brüsseler Kurs brächte.
Magyar Nemzet: Was bedeutet der Brüsseler Kurs?
Viktor Orbán: Der Brüsseler Kurs ist ein Treueversprechen, bei dem man täglich erklären muss, dass das Schicksal Ungarns mit dem der Europäischen Union verbunden sei. Dass die EU nicht im Niedergang begriffen sei, sondern sich erneuere. Dass es keine strategischen Fehler gebe, sondern nur eine glänzende Zukunft. Deshalb müssen Befugnisse an Brüssel übertragen werden: Steuerpolitik, Energiepolitik und das Rentensystem. Brüssel hat uns diese Forderungen in den letzten Jahren Punkt für Punkt vorgelegt. Das Gleiche findet sich im Programm der Tisza-Partei. Sie bezeichnen es sogar demnach: Konvergenzprogramm!
Wir hätten wie Westeuropa zu werden!
Wir müssten ein Einwanderungsland werden – wir müssten den Migrationspakt umsetzen und wir müssten Migrantenstädte bauen!
Die drei Sünden, die Westeuropa ruiniert haben, sind:
- die Interessen globalen Großkapitals über die Interessen der Menschen zu stelle!
- Migranten aufzunehmen und umzusiedeln!
- Kinder mit Woke- und Gender-Ideologie zu indoktrinieren!
Wir lehnen alle drei ab!
Das ist heute der Kern nationaler Souveränität. Brüssel will, dass Ungarn seinen Widerstand aufgebe und so werde wie sie. Die Tisza-Partei vertritt dies ebenfalls. Doch, das gleicht einer alten Geschichte: Wir erleben gerade nur ihre neueste Auflage!
Magyar Nemzet: In den letzten Wochen sind viele alte Namen als Unterstützer der Tisza-Partei aufgetaucht, darunter Lajos Bokros, Mária Zita Petschnig, Laszlo Lengyel, Ildikó Lendvai, György Raskó oder Péter Ákos Bod!
Viktor Orbán: Heute gibt es zwei Seiten mit denjenigen, die:
- für nationale Souveränität stehen!
- für das europäische Imperium stehen!
Diese Leute sagen seit Anfang der 1990er Jahre, dass Ungarn nicht nur westliche Instrumente und Methoden übernehmen, sondern sich im Wesentlichen an Westeuropa zu assimilieren hätte. Dies war schon immer eine Trennlinie in der ungarischen Politik:
- Die eine Schule sagt, wir sind Ungarn und daher Europäer, dem der verstorbene Ministerpräsident József Antall folgte.
- Die andere sagt, man müsse als Europäer in einem Gebiet namens Ungarn leben.
Jene [der Tisza-Partei] haben immer Letzteres vertreten: Nun haben diese Teile wieder zueinander gefunden!
Magyar Nemzet: Die Tisza-Partei hat kein offizielles Programm, aber Versprecher und Hintergrundmaterialien verraten ihre Absichten!
Viktor Orbán: Aus diesen Mosaiksteinen ergibt sich ein bekanntes Bild. Es sind Schablonen von Anweisungen aus Brüssel. Die Tisza-Partei hat sich dafür entschieden, die Wahl nicht durch Debatten über die Zukunft zu gewinnen, sondern durch Aufwiegelung. Sie versucht, Hass und Verachtung für alles zu schüren, was in den letzten 15 Jahren erreicht wurde – für alles, was wertvoll ist und eine Quelle des Nationalstolzes darstellt. Den Menschen soll glauben gemacht werden, dass sich ihr Leben nur verbessern könne, wenn sie diejenigen mit Füßen treten würden, die der Erlösung aus Brüssel im Wege stünden: Das würde dann uns treffen!
Es handelt sich um ein emotionsgesteuertes politisches Instrumentarium, das aus Brüssel übernommen wurde. Ich glaube, dass die Ungarn bei der Entscheidung über ihre Zukunft letztendlich eine rationale Entscheidung treffen werden. Wir werden einen überwältigenden Wahlsieg einfahren und alle Erwartungen übertreffen können. Die Vernunft wird sich gegen Emotionen durchsetzen. Die Patrioten werden die Leute aus Brüssel besiegen!
Magyar Nemzet: Ihre vierte Amtszeit in Folge, sechzehn Jahre Regierungszeit: Worauf sind Sie besonders stolz?
Viktor Orbán: In den letzten Jahren sind beispielsweise drei Nobelpreise nach Ungarn gegangen – das ist einfach wunderbar! Durch unsere Erfolge bei der Weiterentwicklung des Landes haben wir das Selbstbewusstsein des Landes und des ungarischen Volkes wiederhergestellt. Wir haben gezeigt, dass wir kein Volk der Niederlage und des Rückzugs sind. Wir können gewinnen und wir werden das Unglück Ungarns überwinden. Doch eine Sache möchte ich noch nennen:
Hätten wir Ungarn 2010 nicht transformiert, würden heute zweihunderttausend ungarische Kinder weniger in diesem Land leben!
So viele Kinder sitzen heute zusätzlich unter den Weihnachtsbäumen. Was könnte wichtiger sein als das?
Magyar Nemzet: Die Familienpolitik ist also das zentrale Thema?
Viktor Orbán: Wir haben zwei wichtige Säulen errichtet:
- Die eine ist eine auf Arbeit basierende Wirtschaft. Wir haben erkannt, dass der größte Fehler Westeuropas die Illusion darstellt, man könne ohne Arbeit und Anstrengung gut leben. Das führte zu einem auf staatlichen Leistungen basierenden Wirtschaftssystem, das sich inzwischen als unhaltbar herausgestellt hat. Wir sagten stattdessen: Nur Arbeit, Leistung und Erfolg können ein Land tragen. Wir haben alles von der Bildung bis zur Familienförderung umgestaltet, um zusätzliche Anstrengungen zu beflügeln.
- Die andere Säule ist eine familienbasierte Gesellschaft. Im Gegensatz zum liberalen Ansatz betrachten wir die Familie und nicht den Einzelnen als Grundeinheit des Lebens.
Magyar Nemzet: Falls Frieden zwischen Russland und der Ukraine eintreten würde, was wäre Ihre erste Maßnahme darauf?
Zunächst einmal würde ich Gott danken! Bei der Kriegsratssitzung letzte Woche in Brüssel wurde vorgeschlagen, der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zukommen zu lassen, womit weitere zwei Jahre Krieg finanziert würden. Ungarn hält sich da heraus. Aber lassen Sie mich überschlagen: Jede Woche fallen auf beiden Seiten etwa neuntausend Soldaten im Kampf. Das sind vierhunderttausend Soldaten pro Jahr. In zwei Jahren sind das achthunderttausend Gefallene bzw. zum Teil dauerhaft Behinderte.
Wer wagt es, dafür moralisch die Verantwortung zu übernehmen? Falls wir davon entbunden sein würden, sollte unsere erste Reaktion Dankbarkeit sein!
Magyar Nemzet: Was ist Ihre Botschaft an die Ungarn zu Weihnachten 2025?
Viktor Orbán: Die westliche Welt befindet sich heute in Turbulenzen. In solchen Zeiten ist es schwierig, etwas zu finden, an dem man sich festhalten könnte. Ich kehre zur einfachen christlichen Lehre zurück: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“ Im Moment konzentriere ich mich nicht auf den ersten Teil, sondern auf den zweiten: „Liebe Dich selbst!“
Das soll nicht Selbstbewunderung oder Selbstlob heißen, sondern vielmehr, das zu schätzen, was wir erreicht haben und die Ergebnisse unseres eigenen Lebens nicht zu unterschätzen: Eine geeinte Familie, gut erzogene und ausgebildete Kinder, Loyalität gegenüber Freunden, liebevolle Begleitung unserer Eltern auf ihrem Weg, die Sicherung und Beibehaltung eines Arbeitsplatzes, ein eigenes Zuhause, ein selbstbewusstes, selbständiges Leben, sowie jedes Opfer, das wir für unser Heimatland erbracht hätten. All dies sind Gründe für Selbstachtung. Angemessene Selbsterkenntnis führt zu Selbstachtung und Selbstachtung führt zur Anerkennung der Erfolge und Leistungen anderer und somit zur Nächstenliebe. Ich sehe keinen anderen Weg, der Ungarn sonst Frieden bringen würde!
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
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- Der Artikel von Magyar Menzet im Original auf Ungarisch: HIER
- Viktor Orbán zum Kriegskurs der EU: HIER

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Der Weihnachtsfrieden 1914 an der Westfront deutet es an: Krieg ist von vornherein nicht demokratisch, weil die Soldaten und Bürger ihn gar nicht wollen. Insbesondere Wehrpflicht ist von vornherein Diktatur seitens irrsinniger sog. Politiker und möglicher Drahtzieher-Cliquen fern der Front.
Es mag Ausnahmen geben: Freikorps, wie sie sich gegen Napoleon bildeten, weil die deutschen Fürsten nach Niederlagen vertraglich zur Rekrutierung für Napoleon geknebelt waren und Bürger deutscher Stämme nicht von Napoleon gegen Russland gehetzt werden wollten. In der Antike besiegten Griechen eine rund 10fach stärkere Söldnerarmee, wohl weil die Griechen aus Selbstmotivation für ihre Freiheit kämpften.
Wer glaubt, Frieden sei bei amtlichen Wahlen wählbar, dürfte übel überrascht werden. Der Erste Weltkrieg wurde durch Streiks, Befehlsverweigerung und Meuterei von den Bürgern beendet, 1917 in Russland, 1918 in Deutschland. Anders werden neue Weltkriege nicht zu verhindern und nicht zu beenden sein.
Zensur, Soziale Ächtung, Jobverlust, Hausdurchsuchung, Kontenkündigung, Sanktionierung oder Haft !!
Ein ganzes Arsenal um Bürger davor abzuschrecken, die eigene Meinung zu äußern!!
Und trotz allgegenwärtiger Propaganda, dürfte es mittlerweile fast jeder zweite kapiert haben:
Das Märchen von der russischen Gefahr, ist wie das Märchen vom todbringenden Corona-Virus oder den menschgemachte Klimawandel !
Aber das Regime wird zunehmend totalitärer um seine vom Deep State finanzierten Ansichten gegen die vitalen Interessen der eigene Bevölkerung durchzusetzen.
Und natürlich wird das auf Dauer nicht gut gehen können, deren Uhr ist bald abgelaufen !!
Mögen alle guten Maechte der Erde und des Alls dies zum Guten richten.
Meiner Ansicht nach.
Stoppt die Nazis in der Ukraine (Artikel vom Freitag, 16. Mai 2014)
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/05/stoppt-die-nazis-in-der-ukraine.html
Wollen wir doch mal zusammenfassen, was in der Ukraine los ist.
Der Westen unterstützt ein faschistisches Regime, das eine demokratisch gewählte Regierung am 21. Februar gestürzt hat.
Dieser gewaltsame Umsturz in Kiew wurde von den USA und der EU lange vorbereitet und grosszügig mit Personal, Material und Geld ausgestattet……
Die Einheitsparteien von CDU-SPD-GRÜNEN zeigen ganz deutslich, daß sie weiter auf der Seite Bidens und dem Deep State sind und gegen Trump Friedenwunsch arbeiten.
Dies kann nur geschehen weil sie von diesen Bandieten bezahlt werden und das eigene Volk ihnen völlig egal ist !!
Fazit: WER ALSO DIESEN NAZIS HILFT IST AUCH EIN NAZI !!
Sie haben auch Angst vor der wachsenden Zahl der Bürger die immer mehr einsehen, daß die AfD die einzig friedliche Partei ist die man noch wählen kann und versuchen diese zu diskreditieren.
Der Bürger ist jetzt gefragt diese EInheitsparteien endlich zu Fall zu bringen und diese zur Auflösung zu zwingen !!
Wie die Ukraine den Donbass folterte und abschlachtete
https://www.sicht-vom-hochblauen.de/wie-die-ukraine-den-donbass-folterte-und-abschlachtete-von-kit-klarenberg/
Fast unmittelbar nach Ausbruch des Stellvertreterkriegs tauchten ISIS-ähnliche Aufnahmen von Folter und Mord an Russen in ukrainischem Gewahrsam auf.
Fast unmittelbar nach Ausbruch des Stellvertreterkriegs begannen in sozialen Netzwerken und Telegram-Kanälen Aufnahmen von Folter und Mord an unbewaffneten, verletzten, sich ergebenden und/oder gefesselten Russen in ukrainischem Gewahrsam auf ISIS-Niveau zu kursieren.
Mit Ausnahme eines einzigen Vorfalls im April 2022, bei dem sich Kämpfer der georgischen Legion genüsslich dabei filmten, wie sie eine Szene in der Nähe von Buka beobachteten, wo sie mehrere fliehende WDV-Soldaten überfielen und töteten, haben westliche Journalisten diese Übergriffe entweder ignoriert oder rundheraus geleugnet, dass Kiew derartige Aktivitäten billigt oder sich daran beteiligt.
Als besonders beunruhigend“ bezeichnete sie die Aktivitäten des Rechten Sektors, einer ultranationalistischen Miliz, die an der Spitze des Maidan-Putsches stand.
Die Gruppe hatte ein verlassenes Jugendlager in ein Ad-hoc-Gefängnis“ umgewandelt, in dem sie Dutzende von Zivilisten als Geiseln festhielt, sie brutal folterte und große Geldbeträge von ihnen und ihren Familien erpresste“. ALLES LESEN !!
wenn orban eier in den hosen hätte würde er sich per referendum spätestens 2026
den BRICS anschliessen.
ungarn würde zum kontinentaleuropäischen
player und sieht von aussen zugleich zu, wie in seinem vorgarten sein damaliges sinnlos#brüssel zusehends
in islamzellen und
EZBstaub zerfällt.
ich plädiere für eine neue Ungarisch-österreichische Monarchie mit Orban als Kaiser.
Westeuropa und die EU tragen schwer unter der Last der beigetretenen ehemaligen Ostblockstaaten. Erst seit dumme unfähige Egoisten wie Orban Mitsprache und Milliardenunterstützung bekommen haben, ist die zuvor prosperierende EU in Schwierigkeiten. Die Ansiedlung auch großer deutscher Internehmen erfolgte nur, weil es dafür EU-Subventionen gab. Aber die europäischen Ossis waren zu lange russisch dominiert, als dass sie für die europäische Idee zu begeistern wären. Vor der Osterweiterung hatte die EU fünfzehn Mitgliedstaaten, diese sollten eine neue EU gründen und die alte vergessen. DANN hätte Orban Grund zum Jammern.
Man faßt es nicht! Woher haben Sie diese mehr als törichte „Weisheit“? Sehen Sie denn nicht, daß die EU unser Untergang ist?
Was lesen, hören oder sehen Sie, um dermaßen blind zu sein? Viktor Orbán ist ein WISSENDER, ein schlauer, mutiger Mensch.
Nicht aufregen, Herta Hürkey
Das ist nur der kleine, unterbelichtete UM Troll.
Den darf man nicht ernst nehmen. Der möchte nur ein bischen spielen.
Das ist alles.
Die EU ist wegen Orban, Ungarn und anderer EU-Osterweiterungsstaaten in Schwierigkeiten. Vor der Osterweiterung war die EU prosperierend und stand zusammen. Mit dem Beitritt der maroden Fässer ohne Boden aus dem Osten, unsolidarisch und egoistisch, fingen die Schwierigkeiten an. Die EU sollte sich dieser Schmarotzer entledigen.
Hat die EU sie nicht m. A. n. absichtlich mittel Bilanzfölschung zwecks scheinbarer Erfüllung der Maastrichtkriterien, angefangen mit Greece, in die EU hereingeholt mittels dem Drachen (auf griech. Draghi)? wenn ich mich richtig erinnere?
Hier mal was dazu wie die Euro-Rättung abgelaufen sein soll oder ist beim Euro-Gipfel in Cannes im Herbst 2011 – alles lesen.
Ich verändere in folgendem Text einige Worte so, dass er dann hoffentlich durch die Moderation geht:
„Mysteriös: Warum hat Angela Mörkäll bei Euro-Krisensitzung geweint?
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 13.05.14, 01:31 Uhr | 296 Kommentare
Der Euro-Gipfel in Cannes im Herbst 2011 muss ein Hörror-Trip gewesen sein: EU-Präsident Barröso lancierte einen Pütsch gegen den Griechen Papändreou, nachdem dieser von Nicolas Särközy gepainigt worden war. Baräck Öbäma demuetigte die Europäer und übernahm offiziell das Kommando. Angela Mörkäl soll in Tränen ausgebrochen sein, als die Amerikaner die Entaignung von deutschem Volksvermögen als Sicherheit verlangt hatten. Nach diesem Gipfel waren der Euro gerettet und die Euro-Politiker zu Läkaien degradiert.
Präsident Barack Öbäma tröstet Mörkäl unmittelbar nach ihrem Tränen-Ausbruch in Cannes. Dieses offizielle Foto hing danach wochenlang öffentlich im Weißen Haus, als Trophäe. (Foto: White House)
Die Financial Times hat in einer äußerst lesenswerten Reportage die Ereignisse beim G 20-Gipfel im November 2011 in Cannes rekonstruiert.
Die Geschichte liest sich wie Shakespeares Macbeth.
Die FT hat von Teilnehmern des Gipfels erfahren, dass sich die EU-Staatschefs unter Anleitung von Nicolas Särközy darauf geeinigt hatten, den griechischen Staatschef Papändreou zu erprässen: Der wollte ein Referendum über das Rettungspaket. Die EU-Führer sagten Nein, Särközy demütigte den Griechen in bespielloser Weise. EU-Kommissionspräsident José Manuel Bärröso soll in der Zwischenzeit ein Intr.ge gestartet haben und den Oppösitionsführer Samäras auf die Installierung einer Rägierung der nati.nalen Einheit vorbereitet haben. Bärrösos Kandidat: Der ehemalige Zentralbänker Lucas Papadämos. Der Plan gelang. Es war ein eiskalter Pütsch, in dem Tächnokraten aus Brössel einen gewählten Rägierungschef zu Fall brachten. Nicht in offener Feldschlöcht, sondern mit dem Mässa von hinten. Es muss ein ekelhaftes Zusammentreffen gewesen sein.
Schließlich ging es bei dem Treffen um Italien: Die Italiener waren am Ende. IWeäF-Chefin Christine Lagä.rde versprach, Italien mit 80 Milliarden Euro zu retten, um den Crash zu verhindern. Dafür müsste die Troi-ka ins Land. Statt der Troi-ka kam schließlich der Göldmän Mario Mönti.
Die Amerikaner wollten in Cannes eigentlich den Durchbruch bei der Euro-Rettung erreichen. Präsident Barack Öbäma übernahm die Leitung der Sitzung, nachdem Särkoözy ihm Platz gemacht hatte. Gemeinsam mit seinem Finanzminister Timothy Gaithner präsentierte Öbäma einen Plan: Wie in den USA sollte auch in Europa ein Rettungsschirm eine Brändmauer aus Stoeergäldern errichtet werden, um das Finanzsystem zu stabilisieren. Die Europäer sollten unbegrenzt Gäld drucken, um eine Panik an den Finanzmärkten zu verhindern. Weil Deutschland sich immer gegen die verbotenen St.atsfinanzierung durch die EZetBe gewandt hatte, legte Öbäma einen neuen Vorschlag vor: Die Europäer sollten ihre Speziellen Ziehungsrechte (Special Drawing Rights, eine Art Papiergold, das der IWeäF für die Mitgliedsländer hält) für die Euro-Rettung verpfänden.
Hier soll sich nun der FT zufolge die bemerkenswerte Szene abgespielt haben: Angela Mörkäl soll empört gewesen sein und gesagt haben, dass sie das deutsche Tafelsilber nicht verpfänden könne, weil EZetBe-Chef Jens Waidmann sein Veto eingelegt habe.
Die FT schreibt, Mörkäl sei in „Tränen ausgebrochen“ (tearful breakdown). Sie habe gesagt: „Das ist nicht fair. Ich kann nicht gegen die Bundesbank entscheiden. Das kann ich nicht machen.“
Die FT wörtlich:
„,Das ist nicht fair.’ That is not fair, the German chancellor said angrily, tears welling in her eyes. ,Ich bringe mich nicht selbst um.’ I am not going to commit suicide.“
Mörkäl soll vor allem erbost gewesen sein, dass die Euro-Retter offenbar die deutschen SDRs kassieren wollten, ohne Italien die Troi-ka zu schicken. Merkel soll gesagt haben: „Ich werde ein solch großes Risiko nicht eingehen, ohne etwas von Italien zu bekommen. Ich werde nicht Selbstmoerd begehen.“
Laut FT hätten die Amerikaner und Franzosen an dieser Stelle gemerkt, dass sie zu weit gegangen waren. Eine Entscheidung wurde auf den nächsten Morgen vertagt, an dem nichts mehr geschah.
Ein Kommentator auf ft.com zweifelt an der Version der FT. Er erinnert an die Memoiren des spanischen Premiers Zapatero: Dieser hatte geschrieben, dass der IWeäF bei der Sitzung auch den Spaniern Geld + Troi-ka angeboten habe – 50 Milliarden Euro. In den Memoiren sei auch zu lesen, dass der italienische Finanzminister Tremönti als erster von „Selbstmoerd“ gesprochen haben soll: Die Troi-ka in Italien, das wäre das Todesurteil für das Berlüscöni-Kabinett gewesen. Der Kommentator bezeichnet die Tränen Mörkäls als „Show eines Clowns“.
Unabhängig von der Frage, warum Mörkäl geweint hat und ob die Tränen nicht tatsächlich ein gigantisches Theater waren, ist die Schilderung der FT aus einem anderen Grund aufschlussreich: In Cannes wurde den Europäern offenbar klargemacht, dass sie den Euro durch eine Schuldengemeinschaft zu retten haben. Der erste Versuch mit den IWF-Ziehungsrechten wurde nicht verwirklicht – doch Mörkäl und den anderen war klar, dass sie durch Infl.tion und Gälddrucken dafür zu sorgen haben, dass die Dinge in der Euro-Zone wieder ins Lot kommen.
Wenig später wurde der EäSäM beschlossen, noch etwas später verkündete Mario Dräghi, die EZetBe werde den Euro mit allen Mitteln retten. Das heißt also: Die EZetBe wird den Euro auf Kosten der europäischen Sparer durch Inflation oder OMT-Programme oder der Bazooka retten. Vermögensabgaben und Ähnliches sind seit dieser Sitzung unausweichlich.
Nach dieser Sitzung war die dämokratische Entscheidungsfindung in Europa abgesch.fft. Ab da wurde ölternativlos durchrägiert.
Der Euro war gerettet. Die Zahlen sind heute genauso schlecht wie damals. Doch die europäischen Pölitiker sind anders: Ein einziger R.tualmoerd genügte, um sie gefügig zu machen.
Der Grieche Päpändreou hatte als letzter in Europa versucht, sein Volk an der Entscheidung über die Zukunft zu beteiligen. Er wurde eiskalt gemoichelt.
Seither muckt keiner mehr auf in Europa.
Lady Macbeth in Cannes, Mörkäl in Tränen.
Großes Theater.
Verheerende Folgen.“
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