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Jede Menge Flaschen | Foto: Olaf Kosinsky / kosinsky.eu / creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Jens Spahn (CDU) ist als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten. Nach anhaltender Kritik an seiner „Vaterschaft“ mithilfe einer Leihmutter erklärte Spahn, sein persönliches Familienglück sei mit seinem politischen Amt nicht mehr vereinbar.

Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz begrüßte den Schritt und bezeichnete ihn als „richtig“ und „unvermeidlich“. Glaubwürdigkeit sei in der Politik von zentraler Bedeutung.

Spahn und sein Ehemann hatten wenige Tage zuvor bekannt gegeben, dass sie mithilfe einer Leihmutter in den USA „Eltern“ geworden sind. UNSER MITTELEUROPA  berichtete. Die Nachricht löste eine kontroverse Debatte aus, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und die CDU eine Legalisierung ablehnt. Kritiker warfen Spahn vor, privat einen Weg genutzt zu haben, den er politisch stets abgelehnt habe.

Kritik an „Schärfe“ der Debatte

In seinem Rücktrittsschreiben betonte Spahn, die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen. Zugleich kritisierte er die Schärfe der öffentlichen Debatte und rief zu einem respektvollen Umgang auf. Seine Familie habe für ihn nun oberste Priorität.

Mit dem Rücktritt muss die Union den wichtigen Posten des Fraktionsvorsitzenden neu besetzen. Bis zur Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers übernimmt der CSU-Politiker Alexander Hoffmann kommissarisch die Leitung der Fraktion. Als möglicher Kandidat für den Vorsitz gilt Kanzleramtschef Thorsten Frei.

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Von Redaktion

3 Kommentare zu „Debatte um Leihmutterschaft: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück“
  1. Erstaunlich mit welchem vergleichbar lapalliennäßigen Vorwand der Spahndit, welcher längst mehr als genug Schande auf dem Kerbholz hat, nun abgesägt wird.
    Sicher ist nur eines: Das Nachfolgernde wird nicht minder beschmutzt sein. Man kucke sich nur das überkandidelnde selbstverherrlichende Plörreprinzessinende imBuntestag an. Von Rauten-IM-Erika ganz zu schweigen, heiße Kandidatierende für das Amt des nächsten Buntespräzedentenden.

  2. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz begrüßte den Schritt und bezeichnete ihn als „richtig“ und „unvermeidlich“. Glaubwürdigkeit sei in der Politik von zentraler Bedeutung. NACH DIESER ANSAGE HÄTTE ER SELBST SCHON LANGE ZURÜCKTRETEN MÜSSEN!

    2
    1. @EuRuF,

      erst wenn Fritze selber nochmal Mutter wird , ausversehen beim Steuergeldverschwenden in Südafrika ;-)))
      Dazu muss ihn aber eine spez. Fachkraft dunkler Natur schnappen… ;-)))

      Mit besten bunten Bilder

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