web analytics
Bild: UME & AI

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. Nach der sechsten aufeinanderfolgenden Nacht amerikanischer Luftangriffe auf iranische Ziele reagierte Teheran mit einer Welle von Raketen- und Drohnenangriffen auf mehrere US-Verbündete in der Golfregion.

Bahrain offenbar Hauptziel der iranischen Vergeltung

Besonders Bahrain soll massiv unter Beschuss geraten sein. Auch Katar, Kuwait und weitere Staaten meldeten Angriffe oder aktivierte Luftabwehrsysteme.

Die Lage entwickelt sich derzeit äußerst dynamisch. Viele Informationen stammen von offiziellen Regierungsstellen oder aus sozialen Medien und lassen sich bislang nur teilweise unabhängig bestätigen.

Angriffe auf Infrastruktur: „Iranische Medien berichteten, dass bei der jüngsten Runde von US-Angriffen fünf Brücken getroffen wurden, ebenso wie der Bahnhof im Küstenort Bandar Khamir und der Flughafen Iranshahr im Südosten des Iran“, berichtet Reuters. Auch ein Flughafen wurde angegriffen.

Übersetzung: Kuwait gibt an, dass eines der Strom- und Meerwasserentsalzungswerke des Landes nach einem iranischen Angriff „schwere Schäden“ davongetragen habe.

💥 Nach ersten Berichten trafen mehrere ballistische Raketen Bahrain. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich zahlreiche Videos von Explosionen und abgefangenen Flugkörpern. Eine unabhängige Verifizierung dieser Aufnahmen steht allerdings noch aus.

💥Auch Katar bestätigte einen Raketenangriff. Das Verteidigungsministerium erklärte, dass die Luftverteidigung sämtliche anfliegenden Raketen erfolgreich abgefangen habe.

💥Neben Bahrain wurde auch Kuwait Ziel iranischer Angriffe. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden mehrere strategisch wichtige Einrichtungen getroffen. Es entstand Sachschaden, während die Luftabwehr weiterhin gegen Drohnen und Raketen im Einsatz blieb.

Die kuwaitischen Streitkräfte forderten die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.

USA fliegen sechste Angriffsnacht gegen Iran

💥Parallel zu den iranischen Vergeltungsschlägen bestätigte das US Central Command (CENTCOM), dass amerikanische Streitkräfte erneut militärische Ziele innerhalb Irans angegriffen haben.

Damit dauern die Luftangriffe bereits die sechste Nacht in Folge an. Nach Angaben der USA sollen die Angriffe die militärischen Fähigkeiten Irans nachhaltig schwächen.

Iranische Behörden sprechen dagegen von mehr als 35 Todesopfern und über 300 Verletzten. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahlen liegt derzeit nicht vor.

Straße von Hormus bleibt Brennpunkt der Krise

Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin der Straße von Hormus. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels wird über diese Meerenge abgewickelt. Iran bezeichnet die Kontrolle über die Wasserstraße weiterhin als „rote Linie“ und kündigte an, jede weitere militärische Eskalation entschlossen zu beantworten.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass weitere Luftangriffe künftig auch zivile Infrastruktur und Energieanlagen treffen könnten, falls Iran seine Position nicht ändere. Die iranische Führung reagierte darauf mit der Drohung, sämtliche Infrastruktur der Gegner in der Region anzugreifen.

Auswirkungen auf den Ölmarkt

Die Unsicherheit wirkt sich bereits auf den internationalen Energiemarkt aus.

Schifffahrtsdaten zeigen einen deutlichen Rückgang des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Reedereien beobachten die Sicherheitslage genau, da bereits kurzfristige Störungen erhebliche Auswirkungen auf die weltweite Ölversorgung und die Transportkosten haben können.

Zusätzliche Unsicherheit entstand durch einen Drohnenangriff auf einen Öltanker nahe des irakischen Basra-Terminals. Nach offiziellen Angaben wurden keine größeren Schäden festgestellt.

Iran wirft USA Angriff auf Krankenhausumgebung vor

Die iranische Regierung erhebt schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten. Nach Angaben des Außenministeriums musste ein Krebskrankenhaus im Südwesten des Landes nach Luftangriffen evakuiert werden.

Es seien mehr als 200 Patienten betroffen gewesen. Von amerikanischer Seite liegt bislang keine Stellungnahme zu diesen Vorwürfen vor.

Folgen für Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Sollte sich der Konflikt weiter verschärfen, könnten die wirtschaftlichen Folgen weltweit spürbar werden.

Steigende Ölpreise würden die Inflation erneut antreiben und Unternehmen sowie Verbraucher zusätzlich belasten. Gleichzeitig könnten Lieferketten unterbrochen werden, falls die Schifffahrt im Persischen Golf weiter eingeschränkt wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind zahlreiche Berichte noch nicht unabhängig bestätigt. Die kommenden Stunden und Tage werden zeigen, ob diplomatische Bemühungen eine weitere Ausweitung der Kampfhandlungen verhindern können oder ob der Nahe Osten vor einer noch größeren Krise steht.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar.

Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.

 



x

 

Von Redaktion

5 Kommentare zu „Nach US-Dauerbeschuß: Iran greift Bahrain und US-Verbündete an – Nahost-Konflikt eskaliert weiter“
  1. Die Medienhuren hierzulande versuchen die Energiekrise unter den Teppich zu kehren. Tja, Kumpels, der Misthaufen ist zu groß und der Teppich zu klein, um es zu übersehen. Sie glauben, worüber nicht geredet wird, das gibt es nicht. Vogel-Strauss-Politik funktioniert nicht mehr. Schon seit dem c-Schwindel nicht mehr. Die x-fach gespritzten Journalisten geben immer noch reihenweise den Löffel ab. Für das lausige Gehalt für ihre verlausten Chefs. Sie lernen nichts dazu.

  2. Kriege bringen Geld in die Taschen der Kriegsparteien die meistens von den Großbanken finanziert werden- soweit ich informiert bin, haben die Rothschilds, WEF, Blackrock, Vanguard und Co schöne Profite davon oder von großen Pandemien mit Einbindung der BigPharma Konzernen – es geht wie immer um die persönliche Bereicherung und Macherhalt

  3. Dieser Krieg zeigt wieder in aller Deutlichkeit welche charakterlosen Menschen (Schweine wäre angebrachter, aber ich will diesen Tieren nicht zu nahe treten) in den USA das Sagen haben.

    4
    1. Wenn´s nur die USA wären – aber mir fällt da ganz spontan noch jemand ein……(darf man bei UME aber nicht nennen, sonst wird man zensiert)

      Red.: Wir zensieren nicht, sondern schützen lediglich unsere Kommentatoren und uns vor lästigen Nachfragen der Behörden.

    2. Trump, der (Ex)Liebling auch der deutschen Rechten zeigt, wohin der MAGA- und First- Nationalismus führt. Nationalismus ist nationaler Egoismus.
      Und Nationalismus ist die Mutter aller Kriege, das war zu allen Zeiten so.

      1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert