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Bild: Wikipedia/Mohammed Tawsif Salam Lizenz: CC BY-SA 4.0

Innerhalb einer Analyse zum Anschlag auf den CSD erläutert die Journalistin Sigrid Herrmann die Motive von fanatischen Islamisten.

Der Islam und unsere Mädchen

In Deutschland wird oft verkannt, dass sich islamistische Fanatiker weder integrieren noch deradikalisieren lassen, sagt Sigrid Herrmann und fordert, dass sich die Gesellschaft dieser Realität stellen muss.

Wie weit sind Gewalt und Homophobie im Islam verankert?

Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin, bei dem der mutmaßliche Täter Abdul Ballout am Samstag eine 65-jährige Frau getötet und mehrere Menschen schwer verletzt hat, hat nun zu heftigen Diskussionen geführt. Aber die Debatten drehen sich nur selten darum, wie weit Gewalt und Homophobie in der Religion verankert sind. Meistens geht es darum, welchen Sinn Jugendstrafrecht bei islamistischen Gefährdern ergibt und wie die Gesellschaft die Gefährlichkeit von Islamisten einschätzen kann.

Religiöse Feindbilder als Anschlagsziel

Abdul Ballout wurde bei der Festnahme erschossen. Und so kann er keine Auskunft mehr darüber geben, wie weit sein Handeln durch Familie und religiöses Umfeld beeinflusst wurde. Islamistische Attentäter suchen sich Ziele, die ihren religiösen Feindbildern entsprechen. Neben Juden, Homosexuellen sind das auch Frauen, die sich nicht unterwerfen.

Homosexualität ist im Islam, sofern man sie auslebt, eine frevelhafte Tat, die in islamisch geprägten Ländern nicht selten noch als Vergehen gilt und zum Teil drakonisch bestraft wird. Auch Muslime, die in Mitteleuropa leben, vertreten, sofern sie konservativ sind, häufig homophobe Haltungen. Auf den Beifall dieser Muslime hoffte der Täter wohl. Das islamische Prinzip, das Gute zu gebieten und das Böse zu verbieten, führt dazu, dass ein Motiv leicht gefunden ist. Wird der Islam radikal genug verstanden und tritt noch ein Anlass oder die Gelegenheit hinzu, kann das in Gewalt münden.

Was ist der Unterschied zwischen einem psychischen Problem und religiösem Fanatismus?

Dabei ist nicht immer ganz leicht abzugrenzen, was ein psychisches Problem ist und was religiöser Fanatismus. Häufig ist jedoch zu unterscheiden, ob der Täter steuerungsfähig war, ob Ziel, Ort und Zeit religiös herzuleiten sind oder der Täter nicht steuerungsfähig war. In letzter Zeit wird häufig voreilig eine psychische Störung angenommen, weil die Vorstellung des religiösen Fanatismus in der modernen Gesellschaft nicht mehr sehr ausgeprägt ist.

Wir müssen uns der gefährlichen Realität stellen

Dabei sind Fanatiker tatsächlich da; Staats- und Verfassungsschutz gehen von Tausenden gewaltbereiten Islamisten aus. Nicht jedem wird sofort eine Terrortat zugetraut, aber sie stellen trotzdem eine Gefahr dar. Und die Gefahr geht auch davon aus, dass – wie im aktuellen Fall – Gerichte und sogar die befassten Deradikalisierungsanbieter die Person falsch einschätzen. Die ein paar Lippenbekenntnisse ernst nehmen oder auch eine Betreuung ablehnen, weil bei ganz radikalen Erwachsenen, die fanatisch ins Jenseits wollen, schlicht keine Angebote zur Verfügung stehen. Die letztlich manchmal mehr ihre Wunschbilder von frommen Personen bearbeiten denn die unschöne Realität.

Staatlich geförderter Islamunterricht mit fragwürdigen Inhalten

Doch dieser Realität müssen wir uns stellen. Denn der Fanatismus sprießt und wird in Familien und Koranschulen gefördert. Staatlicher Islamunterricht, der gerne gefordert wird, setzt spät ein. Und die Fundamentalisten haben schon ihren Trick, wie sie ihre Angebote Eltern schmackhaft machen; sie verkünden, im staatlichen Unterricht würde ein falscher Islam gelehrt, gegen den man Kinder unbedingt vorher immunisieren müsse. Sie würden sonst in der Hölle landen, weil dieser Unterricht die Grundfesten des Islams aufweiche. Sie und ihre Eltern würden zu schlechten Muslimen, wenn sie da nicht entsprechend vorbeugen.

Egal, wie man es dreht und wendet, werden Fundamentalisten, die die Disposition für Radikalität legen, immer ihren Zugang finden. Denn so lange Kinder in der Angst erzogen werden, es gebe nur „halal“ und „haram“, also erlaubt und verboten, und das Verbotene führe sie in die Hölle, werden sie Fragen haben, wie sie das vermeiden können.

                                                                                                         ***

Quelle und Autorin: Sigrid Herrmann analysiert islamistische Netzwerke und beobachtet deren Einflüsse auf gesellschaftliche Entwicklungen, Organisationen und Politik. Insbesondere das Eintreten gegen Islamismus und Antisemitismus ist ihr wichtig. Sie veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Blog „Islamismus und Gesellschaft“ Teile ihrer Recherchen, erstellt Gutachten und Strukturanalysen und gestaltet individualisierte Fortbildungen für Schulen und Organisationen.

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Von FREIGEIST

5 Kommentare zu „Islamismus lässt keinen Platz für andere Lebensentwürfe“
  1. Nicht ohne meine Tochter ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1991.
    Es basiert auf dem 1987 erschienenen Erfahrungsbericht von Betty Mahmoody, ..

    1
  2. Beschneidung
    .
    Die Gegner der Beschneidungspraxis beriefen sich kaum auf religiöse Argumente, trugen aber mitunter den Einwand vor, dass die „Beschneidung zumindest im Islam nicht konstitutiv und daher etwa bis zum Erreichen der Religionsmündigkeit aufschiebbar sei“.
    Auch wurde teils darauf hingewiesen, „dass es selbst im Judentum eine Debatte um eine Reform des Beschneidungsgebots gebe und sich auch in Israel Widerstand gegen die Beschneidung rege“.
    Beispielsweise zitierte der israelische Mediziner und Publizist Gil Yaron eine Umfrage, derzufolge „sich etwa ein Drittel der jüdischen Eltern in Israel vorrangig aus sozialem Druck für die Beschneidung entscheide“.
    Für den ehemaligen Bochumer Strafrechtsprofessor Rolf Dietrich Herzberg seien „Beschneidungen als Maßnahme im wohlverstandenen Kindeswohl ‚eine empathielose Bagatellisierung dessen, was man Kindern mit der Beschneidung antut‘“.
    Mit dieser Auffassung liege er „nach Einschätzung von Thomas Darnstädt auf Linie mit der Mehrzahl deutscher Juristen, die eine ‚religiöse Definition des Kindeswohles‘ nicht teilten.“
    .
    Ärzte warnten selbst bei fachgerecht durchgeführter Beschneidung vor den gesundheitlichen Risiken.
    .
    So finde sich neben den Grundrisiken jedes operativen Eingriffs bei Beschneidungen im Säuglingsalter eine Komplikationsrate von elf Prozent.
    Der Pressesprecher des Berufsverbands der Deutschen Urologie riet von der Beschneidung ab, sofern keine zwingenden medizinischen Gründe vorlägen. Die Ärztevereinigungen fast aller westlichen Industrieländer raten von routinemäßigen Beschneidungen aus nicht-therapeutischen Gründen ab. Von der jahrzehntelangen Praxis in den USA, neugeborene Jungen aus hygienischen Gründen routinemäßig zu beschneiden, wird nach heftigen öffentlichen Debatten in den letzten Jahren „sukzessive abgerückt“
    .
    Als entschiedener Beschneidungsgegner hatte sich beispielsweise Rolf Dietrich Herzberg bereits zu dem Gesetzentwurf geäußert.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung

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  3. Asien verehrt Yin und Yang: Gemeinsamkeit des Unterschiedlichen ist das wahre Leben. Wüstenreligionen könnten aus dem Hühnerstall stammen: Du sollst keinen anderen Hahn neben mir haben! Monopol-Gott über alles, alles andere ist böser Satan (Gegner). Krieg jeglicher Art ist Prinzip und oft Programm, von der Abwertung etwaiger Andersartigkeiten über priesterlich geschürten Hass, amtliche Volksverhetzung und kollektiven Kriegswahn bis hin zur Atombombe. Aus der Wüste kommt Verwüstung, 30-jähriger Krieg, Indianervernichtung, Weltkriege, Gazaruinen und wer weiß was noch, wenn Schafsköpfe nicht aufwachen, mehrheitlich ein klares Nein sagen und sich allen verrückten Obrigkeiten zum Trotz die Hände reichen.

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  4. Genau so sieht die ZUKUNFT unseres LANDES aus, es hat keine HOFFNUNG mehr auf eine deutsche und freie SELBSTÄNDIGKEIT !!!
    Daran sind die ständigen LÜGEN der hießigen, aber nicht mehr zu 100% deutschen Politiker (Mischmasch), Schuld !
    Die einzige Hoffnung, die aber gar keine ist: „In hundert Jahren werden die NEUEN das von ihnen „übernommene Land“ so zugerichtet haben, dass sie am HUNGERTUCH darben, es ist dann auch am ENDE, wie vorher ihre alten Heimaten ?
    Sie sind kein VOLK oder Menschen, etwas aufzubauen, sondern nur zu „Schmarotzen von den ANDEREN“ !

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    1. Herr Hartmann,
      wie sagte doch immer Sigmar Gabriel, SPD und die Claudi von den Grünen, das Land haben die Türken nach dem Krieg aufgebaut?
      Warum haben die nicht ihr eigenes Land aufgebaut?
      .
      In Mitteldeutschland sind die Türken erst nach dem Mauerfall eingefallen!

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