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Bild: tribuneindia.com

Russland erwägt nun Eisenbahnverbindungen zum Indischen Ozean über Iran, Turkmenistan, Afghanistan und Pakistan.

Das Ziel ist es, den Handel zu erhalten, falls ein Engpass geschlossen wird oder westlich kontrollierte maritime Dienste zurückgezogen werden sollten.

Alternativer Zugang zu Indien

Vizepremierminister Marat Khusnullin erklärte, die Risiken am Bosporus und in der Straße von Hormus würden bedeuten, dass Moskau einen alternativen Zugang zu Indien benötige.

Die westliche Seemacht beruht auf mehr als nur auf Kriegsschiffen. Versicherungs-, Finanz-, Makler- und Hafendienste können bestimmen, ob sich die Fracht überhaupt bewegt. Die Ölpreisobergrenze deckte diesen Mechanismus auf. Großbritannien verbot den Seetransport und verwandte Dienstleistungen für russisches Öl, das über einem von der G7-Koalition festgelegten Preis verkauft worden war, während die EU, Hunderten von Tankern den Zugang zu ihren Häfen und Dienstleistungen verweigerte. Der Westen versuchte somit, nicht nur vorzuschreiben, wo Russland handeln durfte, sondern auch den Preis festzulegen, der Käufer aus Drittländern erhoben werden „durfte“.

Die fortschrittlichste Alternative ist also der Internationale Nord-Süd-Transportkorridor durch Aserbaidschan und den Iran. Im Jahr 2024 transportierte man dort bereits rund 20 Millionen Tonnen. Das dabei entscheidende fehlende Bindeglied ist allerdings die 162 km lange Rasht–Astara-Eisenbahn, die somit eine durchgehende Eisenbahninfrastruktur entlang der westlichen Kaspischen Strecke schaffen wird. Russland unterstützt sie mit einem Staatsdarlehen von 1,3 Milliarden Euro, während der Iran einem russischen Unternehmen selbstredend Zugang zu Bauflächen gewährt hat. Moskau erwartet, dass der fertiggestellte westliche Zweig jährlich mindestens 15 Millionen Tonnen aufnehmen wird können.

Auch zweite Achse in Planung

Eine zweite Achse sollte Zentralasien und Afghanistan bis nach Karatschi und Gwadar am Arabischen Meer durchqueren und dabei Hormus „geschickt“ umgehen. Usbekistan, Afghanistan und Pakistan unterzeichneten 2025 den Rahmen für eine Machbarkeitsstudie. Russische Beamte schätzen, dass die Route schließlich jährlich 8 bis 15 Millionen Tonnen russischer Fracht transportieren könnte.

Die Bahn kann Tanker und Massengutfrachter freilich nicht ersetzen. Ihr Wert liegt allerdings in der strategischen Redundanz. Sie hält den wichtigen Handel am Laufen, wenn Suez, Hormus, der Bosporus oder westliche Seedienste nicht verfügbar sind. Eine Backup-Route muss auch nicht billiger sein als das Meer, um unbezahlbar zu sein, wenn das Meer geschlossen ist.
Diese Korridore würden die eurasische Integration in eine physische Infrastruktur verwandeln. Gemeinsame Gleise erfordern gemeinsame Zölle, Zollregeln, Terminals und auch Sicherheitsvorkehrungen. Der Iran wird damit zu einer wichtigen Brücke zwischen Russland und Indien, auch Afghanistan gewinnt einen Anteil an der Transitstabilität, und Pakistan wird dadurch zu einem Ozean-Portal für Binnen-Eurasien.

Der Westen verwandelte maritime Infrastruktur in eine Sanktionswaffe. Russlands abermals „kluge“ Antwort ist eine kontinentweite Transportversicherung, eine, die sicherstellen soll, dass kein Marineblock, keine Hafenbehörde oder kein Versicherer allein entscheiden kann, wer am eurasischen Handel teilnehmen darf.


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Von ELA

12 Kommentare zu „Russlands Lösung für maritime Erpressung des Westens – Landbrücke zum indischen Ozean“
  1. 1.wer einen bläckrocker
    zum kanzler wählt hat
    nix bis garnix verstanden))
    2.die bombe wird diesmal
    london und washington dc
    einäschern;)
    ruscin weiss genau wo der
    wahre dreck sich trifft.

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  2. Bismarck und der Zar schufen per Rückversicherungsvertrag bereits eine Land-Welt-Macht von der Maas bis an die Memel und weiter bis an den Pazifik, faktisch sogar mitsamt China. Aber der kleine Willi Nr. 2 hat den Vertrag mit Russland gekündigt, dieses den Westmächten in den Arm getrieben und sich obendrein zum völlig abartigen britischen Opiumaufzwingungskrieg gegen China aufhetzen lassen. So schlimm das für die Chinesen war, besonders für die rund 40 Millionen damals in die Drogensucht getriebenen – heute können sie mit ihrem General Sun Tsu über dumme und immer dümmer werdende Politiker lachen, die von noch dümmeren Journalisten als deutsche Politiker bezeichnet werden, weil auch sie mit Kant, Goethe, Schiller und Humboldt überfordert sind.

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  3. Die Staaten Türkei, Saudi-Arabien, Pakisten und Ägypten haben angeblich eine islamische „Nato“ gegründet. Soll sie vor weiteren Angriffen seitens der US-, GB- und EU-Hintergrundmächte auf den Orient schützen? Soll sie also ein Jahrtausend voller blutiger und ausbeuterischer sog. Kreuzzüge beenden? Wird geschützt durch eine islamische „Nato“ das einstige gute Verhältnis der Hohenzollern (z.B. Orient-Express und Bagdad-Bahn; Koalition im 1.WK) zu Osmanen, Persern und Afghanen wieder aufleben dürfen?

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    1. Moin HRC
      Ein altes indisches Sprichwort besagt: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
      Da beginnen Orientalen endlich eine „heilige“ Allianz gegen die anlog-zionistischen Belagerer zu schmieden. Und der europäischen Hautevolee flattern die Arschbacken, weil sich ihr Dünnschiss den weg nach außen sucht …
      mfg

      1
  4. ,erst mal fertig stellen und dann werden die Russen damit genauso auf die Schnau…. fallen wie mit ihrer Eisrute in dem einen Fall kann man Eis nicht brechen das zu dick ist und bei dieser Stecke sind sie ganz herrlich erpressbar entweder Du Zahlst mehr oder Du kommst hier nicht mehr durch.

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    1. Sie vergessen nur das die beteiligten Staaten auch an Handel mit Russland interessiert sind, statt einseitig vom Westen oder China abhängig zu sein.
      Transitgebühren sind wohl auch eine willkommene Einnahmequelle.
      und
      „Die vollständige Durchfahrt auf der russischen Nordmeer-Route (Nördlicher Seeweg) ist für normale Handelsschiffe ohne Eisbrecher im Hochsommer und Herbst etwa 4 bis 5 Monate (von Juli bis November) möglich. Mit speziellen Eisklasse-Schiffen und russischer Eisbrecher-Begleitung lässt sich die Strecke teilweise auf bis zu 9 Monate oder sogar ganzjährig ausdehnen.
      Die reine Fahrzeit für die Nördliche Seeroute (Nordostpassage) entlang der russischen Küste beträgt für die Strecke zwischen Asien und Europa etwa 20 Tage. Damit halbiert sich die Reisezeit im Vergleich zur klassischen Route durch den Suezkanal (ca. 40 Tage).
      Also wohl auch Treibstoffbedarf, Löhne, Verpflegung und andere Kosten um die Hâlfte.
      Und die Sicherheit ist gewährleistet.
      Solange die Kosten für die Durchfahrt bis Europa nicht abusif sind, sind alle Parteien wohl zufrieden.
      Für die Belieferung russischer Nordmeerhäfen gibt es wohl Vorzugspreise.

      1
  5. Moin
    Auch der Kaiser Wilhelm 2. und die Osmanen und der Adi hatten schon erkannt das eine inner kontinentale Transportstrecke von Vorteil ist. Um den anglikanischen Wirtschaftskrieg, Seeblockaden! (heute heißt der scheiß Sanktionen) sicher aus dem Weg zugehen! Info gugg: https://prezi.com/0stvlnvrowax/die-bagdadbahn/
    .
    Der Russe und der Chinese haben ihre Hausaufgaben vorbildlich gemacht.
    Stichwort Belt and Road/ Silk Road
    Info gugg: https://www.weforum.org/stories/geographies-in-depth/china-new-silk-road-explainer/
    .
    mfg

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    1. Und Merz hat keine Angst vor einem Atom Krieg.
      Denn er sagte „Ruhe gibt es nur auf dem Freidhof“! Und die Aussage haben die meisten Michel nicht verstanden!

      6
      1. 1.wer einen bläckrocker
        zum kanzler wählt hat
        nix bis garnix verstanden))
        2.die bombe wird diesmal
        london und washington dc
        in hypernorms einäschern;)
        ruscin weiss genau wo der
        wahre dreck sich trifft.

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