Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung hat die Ukraine scharf dafür kritisiert, dass sie die Übergabe von zwei nordkoreanischen Gefangenen an Südkorea öffentlich gemacht hat. Seinen Angaben zufolge bestand zwischen den beteiligten Seiten eine Vereinbarung, die Informationen über den Transfer vertraulich zu behandeln.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte jedoch während seiner Rede vor der UN-Generalversammlung erklärt, dass die Ukraine zwei gefangene nordkoreanische Soldaten an Südkorea übergeben habe. Über die Übergabe hatte zuvor auch die „New York Times” berichtet.
Lee Jae-myung erklärte, die ukrainische Seite habe mit der öffentlichen Bekanntgabe gegen die vereinbarte Vertraulichkeit verstoßen. „Menschen, die aus persönlichem und geringfügigem Eigennutz das Leben anderer sowie die nationale Sicherheit gefährden, werden als Mörder oder Verräter bezeichnet”, schrieb der südkoreanische Präsident.
Zugleich betonte er, ihm seien die genauen Umstände, die die ukrainische Seite zur Veröffentlichung der Informationen veranlasst hätten, nicht bekannt. Dennoch sei die Situation „beschämend”.
Nach Ansicht des südkoreanischen Staatschefs könnte die Veröffentlichung der Informationen nicht nur die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel beeinträchtigen, sondern auch die Familien der betroffenen Gefangenen unmittelbar gefährden.
Lee kritisierte insbesondere diejenigen, die eine Rückführung der Gefangenen möglichst schnell öffentlich verkünden wollten, um sich die Verdienste dafür zuzuschreiben und einen politischen Erfolg zu feiern. Dabei würden die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea, mögliche Menschenleben sowie nationale Interessen außer Acht gelassen.
Nordkoreanische Soldaten waren nach russischen Angaben an Kämpfen zur Rückeroberung der Region Kursk beteiligt. Im August 2024 waren ukrainische Truppen in Teile der russischen Grenzregion vorgedrungen. Russland und Nordkorea hatten im selben Jahr einen Vertrag über eine umfassende strategische Partnerschaft geschlossen. Der russische Generalstab erklärte im Frühjahr 2025 die Region Kursk vollständig von ukrainischen Truppen befreit.
Der südkoreanische Präsident bezeichnete es als „nicht hinnehmbar“, in Fragen von Menschenleben und nationaler Sicherheit eine derartige „Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit“ an den Tag zu legen.
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Kapier‘ ich nicht so ganz. Also wenn ich das evtl. doch richtig verstehe meint der Südkoreaner, dass die Ükra die zwei nordkoreanischen Gefangenen nicht an Südkorea, sondern an Nordkorea hätten übergeben sollen, müssen, wie auch immer?
Meiner Ansicht nach.
Ist das die neue Auswanderungsmasche aus Nordkorea? Risikiere dein Leben im fernen Westen, erhalte ein Begräbnis jenseits der Demarkationslinie?
Na, die leben ja offenbar noch, sonst wären sie keine Gefangenen. Vielleicht hatten die wirklich kalkuliert, dann statt zurück nach Nordkorea nach Südkorea zurückgeschickt zu werden. Für evtl. Freigeister ist ein Leben in Nordkorea sicher auch kein Zuckerschlecken.
Meiner Ansicht nach.
Moin
Sehr suspekt und wenn es nun SÜD-Koreanische Soldaten waren, welche im Zuge eines Gefangenenaustausches an ihre HEIMATLÄNDER übergeben wurden? Zum Bleistift Russland nimmt sie gefangen und „tauscht“ mit der Ukraine und diese schiebt sie nach Südkorea ab statt sie wieder an die front zuschicken, weil sie verletzt waren. warum plärrt sonst der Süd Koreanische Präsident so laut? Getroffene hunde bellen bekanntlicher weise …
mfg
Wenn ich nicht irre, wurden keine südkoreanischen Soldaten dorthin geschickt, betraf/betrifft nur Nordkorea.
Meiner Ansicht nach.
Moin Ischtar
Weißt du schon was SÖLDNER sind? In der Ukraine nennt man sie auch internationale Legion!
Antwort: ALLE die von einem Staat für ihre Staatsdienste einen SOLD erhalten sind, Söldner! Kampferprobte Söldner haben einen hohen Marktwert und sind weltweit sehr begehrt, da mischen AUCH die Südkoreaner mit da sie im Norden ihrer Heimat, das von den Anglos auf oktroyierte, Feindbild vor sich haben. Welche aber ihre Brüder und Schwestern sind. Ist wie mit dem „geteilten“ Deutschland was vor deiner Haustüre liegt …
06.08.26 11:32:46
KIEW (dpa-AFX) – In ihrem Verteidigungskampf gegen Russlands Angriffskrieg wird die Ukraine nach Behördenangaben von knapp 16.000 Ausländern aus 72 Staaten unterstützt. „Fast 40 Prozent davon sind aus den Ländern Lateinamerikas“, sagte die für Soldatenrechte zuständige Militärbeauftragte Olha Reschetylowa einer Meldung von Interfax-Ukraine zufolge.
In der ukrainischen Armee sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj rund 880.000 Soldaten. Im Juni kündigte der kürzlich entlassene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow eine Reform an, wonach der Anteil an ausländischen Söldnern in Sturmtruppen und Infanterie auf bis zu 50 Prozent steigen soll. Dafür will Kiew mit einem durchschnittlichen Sold von umgerechnet rund 5.800 Euro weltweit neue Kämpfer rekrutieren.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Gleich nach Kriegsbeginn gründete Kiew eine sogenannte Internationale Legion und warb Ausländer für den Krieg an. Auch auf russischer Seite kämpfen ausländische Söldner.
QUELLE: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Fast-16000-Auslaender-kaempfen-auf-ukrainischer-Seite-ac326cab-add1-4edb-be30-4d2e09fb586c
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mfg
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