Wer in letzter Zeit die Möglichkeit hatte, Japan und seine Nachbarländer Südkorea, Taiwan und China zu besuchen, konnte sich als Mitteleuropäer wie ein „Drittweltler” fühlen: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind vorbildlich pünktlich, die öffentlichen Toiletten, Straßen und Grünanlagen sind sauber und sicher, es gibt eine große Auswahl an Restaurants und das Warenangebot der Nahversorgung ist vielfältig.
Interessantes aus Ketzer Briefen Nr.: 252 | Teil 2
Von VIKTOR KARTIN | Der Zugang zu Kontrazeptiva wird in Japan übrigens erschwert und dadurch die psychologische Hemmschwelle (shikiiga-takai) für Frauen heraufgesetzt. Deshalb sind alle Verhütungsmethoden verschreibungspflichtig, teuer und die Abtreibungsraten entsprechend hoch. Der Entwicklungsverlauf der Fertilitätsraten Südkoreas und Japans ist insofern auch ein Beispiel für Trotzkis Gesetz von der ungleichmäßigen und kombinierten Entwicklung: Nachdem in den 1960er Jahren Verhütungsmittel frei zugänglich gemacht worden waren, sank die Fertilitätsrate Südkoreas von 6,16 Geburten pro Frau (1960) bis 2005 auf ein Sechstel.
In Japan sank sie von ihrem Höchststand 2,23 (Ende der 1960er Jahre) auf 1,3 Geburten pro Frau im Jahr 2000. Japan war allerdings nach dem zweiten Weltkrieg durch die Besatzungsmacht USA zur drittgrößten Industrienation der Welt aufgebaut worden und wies daher schon früh eine niedrigere Fertilitätsrate auf. Im Vergleich dazu hat sich Südkorea spät und binnen weniger Jahrzehnte (1970–2000) vom bitterarmen Agrarland in einen hochindustrialisierten »Tigerstaat« verwandelt, dabei am modernen Japan orientiert und dieses stellenweise sogar überholt. Heute schätzen Japanerinnen den mühelosen Kauf eines oralen, hormonellen Kontrazeptivs in Südkorea[1]:
„Und da man es ganz einfach ohne viel Peinlichkeit kaufen kann, ähnlich wie ›Kann ich etwas Erkältungsmedizin haben?‹, ist es mit keiner signifikanten mentalen Bürde verbunden. (…) Als ich (auf eine Reise) nach Korea ging, wurde es in TV-Spots und so weiter beworben, ich war damals ziemlich überrascht. Es wurde auch ein Gesprächsthema unter japanischen Ehefrauen, die in Korea lebten.“
Jedenfalls begann trotz unterschiedlicher Voraussetzungen und Hürden die riesenhaft angeschwollene Bevölkerung beider Länder seit ein paar Jahren tatsächlich etwas zu schrumpfen und sich dadurch v.a. ein Effekt abzuzeichnen – zitieren wir hierzu Goldman Sachs:
„Als die Bevölkerung Japans Ende der 2000er Jahre ihren Höhepunkt erreichte, glich das Land den anschließenden Rückgang zunächst dadurch aus, daß es Frauen in die Arbeitswelt einbezog. Die steigende Beteiligung half, den demografischen Druck zu kaschieren und hielt die Löhne gedrückt. Jetzt gehen Japan die Arbeitskräftereservoirs aus, die sich anzapfen lassen, und diese Knappheit übt endlich einen Druck nach oben auf die Löhne aus, was ein Segen für die verbleibenden Arbeitskräfte ist“ (Washington Post, 25.6.2025, Übers. Autor).
Steigende Löhne (und sinkende Mieten) sind also – wer hätt’s gedacht – die notwendige und daher pausenlos von allen Medien madig gemachte Folge des Bevölkerungsrückgangs. Goldman Sachs konstatieren nüchtern das Ergebnis dieser minimalen Schrumpfung, nämlich einen jährlichen Lohnanstieg in Japan von 0,3 Prozent in den 2010er Jahren auf 1,2 Prozent in den 2020er Jahren, der sicherlich noch größer ausgefallen wäre, hätte man nicht auf Druck der gesellschaftlichen Vorteilsnehmer im traditionell einwanderungsresistenten Land mit seiner konsequent angewandten Ausländergesetzgebung an der Lohndrückerimportschleuse gedreht, um die für Konzerneigentümer und deren Erben höchst unerfreulichen Auswirkungen jeder auch nur minimalen Bevölkerungsschrumpfung, nämlich steigende Löhne und dadurch sinkende Profite, sofort wieder zunichte zu machen (das Geheimnis des sogenannten Fachkräftemangels).
Das zweite probate Mittel zur massenhaften Lohnsenkung blieb die Inflation, die deshalb im obengenannten Zeitraum von 0,5 Prozent auf (laut Goldman Sachs) „gesündere“ 1,5 Prozent hochgetrieben wurde. Neben China, Vietnam, Indonesien, den Philippinen und Indien bot sich Nepal, eines der ärmsten Länder Asiens, als verläßliches Lohndrücker-Dauerreservoir an, das seit 2010 verstärkt angezapft wird: seit 2010 wandern junge Nepalesen nach Japan ein, mittlerweile sind es mehr als 233 000. Man begegnet ihnen in den vielen kleinen Supermärkten (combini), wo sie in allen Präfekturen des Landes als Kassierer arbeiten. Ansonsten sind sie „Fachkräfte“ im Pflegedienst und für Pack- und Lagerarbeiten. Schon 1990 waren per Regierungsgesetz Brasilianer und Peruaner japanischer Abstammung mit freien Arbeitsvisa massenhaft ins Land geholt worden, und ein Visa-Programm für sogenannte »specified skilled workers« soll jährlich weitere 40 000 Lohndrücker ins Land holen. Laut der japanischen Immigration Services Agency beläuft sich ihr Gesamtzuwachs pro Jahr auf 357 985, und Ende 2024 waren es insgesamt schon über 3,76 Millionen. In Südkorea zielt man mit Saisonarbeitern in Landwirtschaft und Fabriken in die gleiche Richtung (mittlerweile leben dort insgesamt rund 1,5 Millionen ausländische Billigarbeiter).
2021 führte das Pew Research Center eine Umfrage unter 19 000 Erwachsenen aus 17 Industrieländern durch. Auf die Frage, was dem Leben am meisten Bedeutung verleihe, stand in 14 Ländern die Antwort „Familie und Kinder“ an oberster Stelle, nur Südkoreas Antwort lautete „materieller Wohlstand“. Die Aussicht, länger – die durchschnittliche Lebenserwartung der Südkoreaner stieg von 35,4 Jahren (1950) auf 83,6 Jahre (2024) und ist mittlerweile die zweithöchste weltweit – und vor allem erträglicher leben zu können und keine menschliche Ameisenexistenz führen zu müssen, erhöht die Ansprüche und den Geschmack an einem besseren Leben. Sehr zum Ärger von Konzerneignern: In einer Analyse von Germany Trade & Invest (GTAI, 10.11.2022) zur Lage in Südkorea, dem Mekka der IT- und Halbleiterindustrie, heißt es zu den »Schwächen« des Landes, auf die sich Unternehmen einstellen müssen, die dort zu investieren beabsichtigen: »Schwieriger Arbeitsmarkt mit zum Teil militanten Gewerkschaften und hohen Löhnen.« Unter der Kategorie »Bedrohungen« lesen wir: »Demografische Entwicklung mit sehr niedriger und weiter sinkender Geburtenrate« und »Weitere Auslagerung der produzierenden Industrie in Drittländer«. Fürwahr, die südkoreanischen Löhne sind gestiegen und liegen heute mit rund 2846 US-Dollar beim OECD-Durchschnitt – wie ärgerlich, wenn man als Konzernherr mit Menschenleben aasen will; das kann man nur in Ländern, in denen Menschenleben Ramschware sind.
China ist da also deutlich billiger, da seine Bewohner immer noch viel zu viele sind und daher Niedriglöhne Standard. Dafür hatte es ja auch vor ein paar Jahren seine erfolgreiche, jahrzehntelang durchgehaltene, staatliche Ein-Kind-Politik aufgegeben, die immerhin für eine Milliarde (!) weniger Chinesen auf unserem Planeten gesorgt hatte und infolgedessen für deren deutlich höheren Lebensstandard, der sich in so verwerflichen Dingen wie deutlich gestiegener Lebenserwartung und höherem Fleischkonsum niederschlägt (im Reich der Mitte fährt auch fast niemand mehr Rad, überall flitzen geräuschlos E-Autos und -Motorroller herum). Und weil China so konkurrenzlos billig ist, verlagern südkoreanische Riesenkonzerne wie Samsung, Hyundai und LG ihre Produktion zunehmend ins Ausland, d.h. die meisten Mobiltelefone werden heute in Vietnam produziert und auch Teile der Autoindustrie ausgelagert. Desgleichen beim Nachbarn: Made in Japan ist allmählich passé; auch japanische Markenuhren kommen mittlerweile aus China und werden in Japan nur verpackt.
In den sinkenden Geburtenraten des Volkes manifestiert sich dessen Wille zur sexuellen und ganz allgemein vitalen Selbstbestimmung. Viele junge Südkoreaner und Japaner verweigern nach dem zermürbenden Drill in Schule, Abendschule und Universität die Heiraterei und das Kinderkriegen, denn die arranged marriage bestimmt noch weitgehend die sexuellen Beziehungen. Erst 2015 wurde in Südkorea das Gesetz aufgehoben, das Ehebruch mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestrafte. Auf Betreiben der USA werden dort seit den 1950er Jahren die Jungen im Alter von 12 Jahren genital verstümmelt wie ihre afrikanischen W»H«O-Opfer und Leidensgenossen; noch 2002 waren es 90 Prozent der 17–19jährigen. Das sexuelle Elend der Jugend ist gewaltig, und die glamouröse Hallyu-Scheinwelt der Medien, mit ihren in Luxus lebenden Idolen, soll auch davon ablenken und die Heiraterei ankurbeln. Viele Jugendliche und Erwachsene wählen stattdessen den völligen Sexualverzicht [2], der allerdings massiv auf das Lebensgefühl drückt (vgl. die hohen Suizidraten). 65,5 Prozent der 19–34jährigen Koreaner leben Umfragen zufolge in keiner (sexuellen) Beziehung; davon gaben rund 70 Prozent an, freiwillig Single zu sein. Hier spürt man den Druck des familiären und sozialen Korsetts, der am stärksten auf jungen Frauen lastet, aber im Gegensatz zur »It’s great to wait«-Propaganda der USA (die jede vor- und außereheliche Sexualität mit der Keule ihres islamoiden Sexualstrafrechts verfolgt) sind es in Südkorea und Japan Versuche der Identitätswahrung gegen Familie und sexuelle Entfremdung, und v.a. die Frauen wissen, was sie durch Bildung erreichen können.
Doch auch Südkoreas staatlich gelenkte Monopole werden im Rachen des US-Imperialismus verschwinden; wie in Japan und Westdeutschland konnte sich dort eine nationale Industrie nur entwickeln, weil sie von den USA aus strategischen Gründen benötigt wurde. Bankenschwindel wie die »asiatische Finanzkrise« (1997) und Erpressung durch den IWF, der seine »Rettungspakete« an die Aufhebung der ohnehin erbärmlichen, lächerlich spät erlassenen Arbeitsschutzgesetze durch die südkoreanische Regierung knüpfte, beschleunigen die Verelendung der Bevölkerung. Mit den Insolvenzen schwoll die Zahl der Billigarbeiter und »IWF-Obdachlosen« rapide an, viele Südkoreaner verloren Eigenheim und Ersparnisse und schuften in der »Hölle Joseon« nach ihrem eigentlichen Arbeitstag in einer zweiten Arbeitsstelle, insgesamt zwölf bis achtzehn Stunden pro Tag, hausen in winzigen ehemaligen Studentenzimmern (goshiwons) und können sich aufgrund explodierender Immobilienpreise kaum die Nudelspeise am Straßenimbiß leisten (im Großraum Seoul, wo die meisten Firmen sitzen, sind mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes konzentriert).
Steigende Zinssätze treiben Kleinbetriebe, Geschäfte, Restaurants und Selbständige, die ihre Kredite nicht mehr tilgen können, reihenweise in den Ruin. Wohnungsmieter müssen anstelle eines monatlichen Mietzinses schon bei Vertragsunterzeichnung mehr als sechzig Prozent des Immobilienwerts auf den Tisch legen (sog. Jeonse-System) und dafür Kredite aufnehmen. Viele Koreaner sind daher hoch verschuldet [3] und zu einem »minimalistischen« Lebensstil gezwungen, der jeden Grünen frohlocken ließe. Der finanzielle Druck durch die Zwingherren Bank und Vermieter ist so immens, daß das Land OECD-weit neben den meisten Arbeitsstunden pro Kopf und Jahr[4] auch die höchste Selbstmordrate verzeichnet, die fast alle Altersstufen umfaßt (fehlende Altersversorgung sorgt für große Rentnerarmut, eine Rentenversicherung wurde erst 1988 eingeführt). Wahrhaft paradiesische Zustände für die wenigen Parasiten und gesellschaftlichen Vorteilsnehmer, die sie auch nicht durch die allergeringste Schrumpfung der Bevölkerungszahl gefährdet sehen wollen.

Aus Ketzerbriefe 252 – Flaschenpost für unangepaßte Gedanken herausgegeben vom Bund gegen Anpassung erschienen im August 2025 im Ahriman-Verlag
80 S., € 5.- / ISSN 0930-0503 / ISBN 978-3-89484-315-1
Jahresabonnement (6 Hefte) € 37,50 inkl. Versandkosten
Weitere Artikel dieser Ausgabe:
- Trump ist in die Falle gegangen – die Völker der Welt verlieren ihren letzten Beschützer
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- Zwischenbericht zum Prozeß gegen Michael Ballweg von Eva Salerno
- Zensur unerwünschter Bücher in öffentlichen Bibliotheken
- Zwei Bücher zur CORONA-„Aufarbeitung“ von Nadja Bader
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- Rezension: Tobias Lehmkuhl – Der doppelte Erich von Fritz Erik Hoevels
- AHRIMAN gratuliert COMPACT zum letztinstanzlichen Erfolg im Verbotsverfahren!
Hier geht es zu Teil 1:
[1] Transnational Health and Self-care Experiences of Japanese Women who have taken Oral Contraceptives in South Korea, including Over-the-counter Access: Insights from Semi-structured Interviews. KANG, Seongeun and KATO, Kazuto, Asian Bioethics Review, 2024, 16(4), p. 711–727. Osaka [Übers. Autor].
[2] Die sogenannte 4B-Bewegung (»4-Nein«), die 2018 in Südkorea begann und die vier Prinzipien: Kein Sex, keine Dates, keine Heirat, kein Kinderkriegen umfaßt, wird sachlich unzutreffend als »feministisch« bezeichnet.
[3] Weitere Gründe sind hohe Schulgebühren und exzessiver Gebrauch von Kreditkarten für ein Leben auf Pump. Die Banken erhöhten nach 1997 systematisch die Überziehungslimite (auf mehrere Tausend US-Dollar) und warfen jungen Koreanern Kredite förmlich hinterher, um sie massenhaft in die Schuldknechtschaft zu treiben.
[4] »996« (von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends an 6 Wochentagen) lautet auch das chinesische Arbeitscredo.

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Wer das Buch von Hans Rosling Factfulness aufmerksam gelesen und verstanden hat kommt zu ähnlichen Schlußfolgerungen wenn auch aus anderen Gründen. Die Weltbevölkerung wird seiner Ansicht nach bis auf 12 Milliarden steigen und dann rapide abnehmen. Noch gibt es Länder mit hohen Geburtsraten vor allem in Afrika aber auch dort wird sich der Trend mit besserer Bildung und vor allem besserem Lebensstandard umkehren. In den Industrieländern sieht man wohin die Reise geht. Deshalb setzt China so resolut auf die Robotik, weil in der Zukunft für viele Berufe, z.B. in der Pflege der immer mehr werdenden Alten, keine Menschen mehr zur Verfügung stehen. Es gibt Schätzungen dahingehend, daß die Weltbevölkerung auf 6 Milliarden schrumpfen wird und sich dort stabilisiert. Wenn die Menschheit bis dahin durchhält was momentan durchaus fraglich ist.
die weltbevölkerung
steigt ins unermessliche…
und nur dass ist das
wirklich abschreckende
Und vor allem WELCHE Klientel der Weltbev.lkerung – DAS ist das wirkliche Problem.
Meiner Ansicht nach.
Ohne den Text schon zu kennen, aber ist die Überschrift nicht falsch? Es ist keine Fruchtbarkeitskrise, sondern eine Geburtenverweigerungskrise, weil sie ein Teil vom Werte-Westen mit Wohlstandverwahrlosung und Feminismus wurden.
Seltsames Machwerk, dieser Artikel. Lauter marxistischer Irrsinn, garniert mit der absoluten Unfähigkeit Entwicklungen in die Zukunft zu Extrapolieren, aber dann auch reichlich Einblick in diese 2 Staaten.
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Da wird doch wahrlich das Aussterben der Japaner und Süd-Koreaner als gut und richtig hingestellt, weil bisher ja nur ein leichtes Absinken der Einwohnerzahl zu vermelden ist. Wo das hinführt, wenn man es noch 50 Jahre in die Zukunft fortführt ist ja egal. Gleiches gilt für die Aussagen zu China, wo die 1-Kind-Politik zum massenhaft Mord an Mädchen geführt hat und ein Rentendesaster schon jetzt besteht, weil es keine Renten gibt, die nicht vorhandenen Kinder sollen die Alten versorgen. Dafür marxistischer Schwachsinn mit den Löhnen und den bösen Ausbeuterkapitalisten. Findet UME keine vernünftigen Quellen mehr oder wo kommt das her? Alice Schwarzer + Claudia Roth als versteckte Co-Autoren?
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Und die Selbstmorde entstehen nicht weil die keinen Sex haben, die gab es schon als diese Art von ähhhhh „Bewegung“ nicht vorhanden war. Ich brauch nur danach googlen, dann findet man sofort, daß die Selbstmordrate in Japan im letzten Jahr die niedrigste seit 1978 war und im Vergleich zu 2003 um über 10.000 niedriger lag. Und in S-Korea zeigt sich auch nicht wirklich ein Einfluß dieser sexlosen Entwicklung ab 2018.
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Und natürlich hat das nichts mit Feminismus zu tun. Noch in der Geschichte der Menschheit waren Marxisten oder Frauen jemals für irgendwas von dem Irrsinn den sie anstellen verantwortlich. DDR? Waren keine Linken. Mao? Kein Linker. Aussterben der Völker, die von den USA mit Frankfurter Schule bereichert wurden? Hat nichts mit den Linken und Frauen zu tun, egal wie oft die sogenannten Studien zeigen, das die Männer Frau und Kinder wollen, die Frauen aber nicht, weil „Muuuuuhhhhhh“, „Befreiung vom Patriachat“.
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Wie im ersten Kommentar schon, die völlig unbrauchbare Überschrift, bei der eine Fertilitätskrise erfunden wird, also ein Mangel an Fruchtbarkeit, obwohl es ein gesellschaftliches (Gehirnwäsche-)Problem ist und eben nicht ein biologischer Schaden, war ein deutliches Warnsignal für das, was danach kommt.
Ehrlich gesagt, wenn ich heute jung wäre und vor der Entscheidung stünde, Kinder in diese Welt setzen bei dem, was ich inzwischen weiß, sehe, erlebe, würde ich ehrlich gesagt vermutlich auch kein Kind mehr bekommen, um diesem potentiellen Kind diesen brütalen SAT-KOR-AN-KaI-W.hnsinn nicht zuzumuten und das ist für viele junge Leute mit Herz und Verstand vermutlich inzwischen auch ein wichtiger Grund neben den oft fehlenden Finanzen, keine Kinder mehr zu bekommen.
In früheren Zeiten lebten viel weniger Menschen auf der Erde und es war kein Problem. Wer braucht denn all diese M.ssen von Menschen? Lass‘ sie sich gesundschrumpfen – oder haben gewisse Kreise Angst, dass sie keinen Kindernachschub mehr für ihre Abartigkeiten mehr bekommen?
Meiner Ansicht nach.