Die Stadt München bietet nunmehr auf dem Oktoberfest Impfungen gegen Grippe und Corona an. Ganz „ungezwungen“ und freilich ohne Termin können sich Besucher in der Wiesn-Sanitätswache „einmal mehr“ spritzen lassen.
322 Impfungen in sechs Tagen
Nach Angaben der Stadt wurden in den ersten sechs Festtagen bereits 322 Impfungen verabreicht, wie auch AUF1 berichtet hatte.
Laut dem ärztlichen Leiter Felix Jonas kämen angeblich sogar viele Besucher ausschließlich zum Impfen auf die Theresienwiese. Alkohol solle danach jedoch nicht mehr getrunken werden, so Jonas. Das macht dann ja auch wohl Sinn, auf der Wiesn.
Die Aktion verläuft im Rahmen der Initiative „München impft“. BioNTech und GSK sind, wenig überraschend, sogar Gold-Sponsoren der Kampagne, während Moderna als Bronze-Sponsor gelistet wird. Die Stadt unter dem grünen Oberbürgermeister Dominik Krause wirbt damit, der Impfschutz beginne kurz nach der Injektion und sei nach ein bis zwei Wochen vollständig aufgebaut. Für den Besuch auf dem Oktoberfest wäre sie fraglos somit ohnehin wirkungslos.
Mangelde Aufklärung
Die Stadt erklärt, auf der Wiesn werde nach den Empfehlungen der STIKO beraten und geimpft, das kennt man ja. Allerdings war der Künstler Frank Esser mit versteckter Kamera in der Sanitätswache gewesen. Eine Aufklärung fand, auch wiederum nicht überraschend, nur bedingt statt. Ein Aufklärungsblatt erhielt er dann lediglich für die Grippe-Impfung, freilich aber nicht für die Corona-Spritze.
Kritik kommt überdies auch vom Ökonomen Stefan Homburg. Er verweist darauf, dass die STIKO die jährliche Covid-Auffrischung für gesunde Menschen inzwischen erst ab 75 Jahren empfiehlt. Die Grippeimpfung wird regulär ab 60 Jahren sowie für bestimmte Risikogruppen empfohlen.
Damit allerdings ist dann doch wohl zu wenig „Geschäft“ zu machen für die Pharma-Unternehmen.











das komische biertisch gedudel alleine ist schon so hirnbreiig
dass ein wenig pharma gut in
in die scene passt.