Gletscherschwund hat Mega-Tsunami in Alaskas ausgelöstNach dem Bergsturz lief das Wasser am gegenüberliegenden Fjordhang bis auf 481 Meter Höhe hinauf
Forscher der University of Calgary (UCalgary) um Dr. Dan Shugar haben das Ereignis nun mit Satellitenbildern, Geländemessungen, Augenzeugenberichten, seismischen Daten und numerischen Modellen rekonstruiert.

Die Untersuchung zeigt, wie der Rückzug des South Sawyer Glacier die Felsflanke vor dem Kollaps zunehmend ihrer Stütze beraubte. Einen einzelnen unmittelbaren Auslöser können die Daten dagegen nicht eindeutig bestimmen.
Im August 2025 stürzten mehr als 64 Millionen Kubikmeter Gestein in den Tracy-Arm-Fjord in Alaska. Das Wasser lief auf der Gegenseite bis 481 Meter über den Meeresspiegel hinauf, die zweithöchste je gemessene Auflaufhöhe eines Tsunamis. Eine neue Analyse zeigt, dass der rasche Gletscherrückzug den Hang destabilisierte und Mikrobeben schon Stunden vor dem Kollaps zunahmen.
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