web analytics
Selenskij droht Orban offen mit der Weitergabe seiner Adresse! | Bild: UME AT

Die ungarische Regierung weist die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und die Streitkräfte der Ukraine entschieden zurück. Pressesprecher Zoltan Kovacs schrieb auf X:

„Wenn jemand damit droht, die Adresse einer Person an ukrainische Soldaten weiterzugeben, nur weil sie das nächste Waffenpaket im Wert von 90 Milliarden Euro nicht unterstützt, ist das keine Diplomatie, sondern eine offene Drohung.“

Ungarn weist Selenskyjs Drohung gegen Orban zurück – Bystron fordert klare Verureilung seitens der EU

Nach den jüngsten Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fordert Petr Bystron, Außenpolitiker der AfD-Delegation im Europäischen Parlament, eine öffentliche Entschuldigung bei Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Bystron kritisiert scharf, dass ein demokratisch gewählter Regierungschef eines EU-Mitgliedsstaates mit militärischen Andeutungen unter Druck gesetzt werde – ein Vorgehen, das in Europa völlig inakzeptabel sei.

EU-Spitze gefordert

Bystron verlangt, dass die EU-Spitze – Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Außenbeauftragte Kaja Kallas – den Vorfall klar verurteilt. Gleichzeitig fordert er, den laufenden Beitrittsprozess der Ukraine auszusetzen: Ein Land, das Mitglied der EU werden wolle, müsse die Grundwerte und Regeln der Union respektieren und dürfe keine Drohungen gegen bestehende Mitgliedsstaaten aussprechen.

Orbán reagiert scharf

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sprach in seiner wöchentlichen Radioansprache von „Erpressung“ und „Staatsräuberei“ seitens Kiews. Ungarn werde weder auf russisches Öl verzichten noch der Ukraine den Weg in die EU ebnen – ein EU-Beitritt sei für Budapest inakzeptabel, da er ungarische Landwirte und die nationale Wirtschaft ruinieren würde.

Drohungen über die Druschba-Pipeline

Orbán warf der ukrainischen Führung vor, über die Druschba-Pipeline politischen Druck auszuüben. Die angebliche Abschaltung des Öltransits sei kein technisches Problem, sondern ein bewusstes Mittel gewesen, Ungarn zu schwächen – obwohl vertraglich gesichert, dass das Öl geliefert wird. Zudem warnte er vor möglicher Sabotage weiterer Pipelines, ein Seitenhieb auf frühere Vorfälle wie Nord Stream.

Kritik aus der Region

Auch der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kritisierte die aggressive Rhetorik Selenskyjs und forderte eine klare Distanzierung der EU-Führung von derartigen Methoden.

Historische Vorgeschichte

Die aktuellen Spannungen sind nur der jüngste Höhepunkt eines jahrelangen diplomatischen Schlagabtauschs: Bereits 2022 hatte der damalige ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, Bundeskanzler Olaf Scholz als „beleidigte Leberwurst“ bezeichnet.

Indirekte Drohungen mit Soldaten

Selenskyj selbst hatte zuvor indirekt mit ukrainischen Soldaten gedroht, sollte Orbán seine Forderungen blockieren. Während die Äußerung offiziell als „militärische Anspielung“ dargestellt wird, sorgte sie in Budapest für Empörung.

Ungarns Standpunkt bleibt klar

Ungarns Ministerpräsident bleibt unbeirrt: Die nationale Souveränität und die Versorgungssicherheit stehen für Budapest über politischem Druck aus Kiew. Für viele Beobachter ist dies ein Signal, dass die EU-Ukraine-Politik zunehmend an ihre Grenzen stößt.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



 

Von Redaktion

14 Gedanken zu „Selenskyj droht Orban: „Werde Adresse dieser Person an unsere Jungs weitergeben …““
  1. Der Kanzler Merz war vor kurzem erneut bei Trump im Weißen Haus zu Besuch. Und dort hat der Trump schon wieder unseren Kanzler Merz in höchsten Tönen gelobt. Das tut er schon seit dem Sommer des letzten Jahres (2025) immer wieder.
    Er sagte doch tatsächlich, dass Merz das komplette Gegenteil von Merkel sein soll.
    Merkel war ja aus Trump’s Sicht eine Katastrophe.
    Das Merkwürdige dabei ist nur, dass die deutschen Wähler das ganz anders sehen als Donald Trump. Merz ist in den Umfragen komplett abgestürzt.
    Und selbst die Trump-Fans in Deutschland (in den sozialen Netzwerken) waren über diese Äußerung von Trump empört. Weil selbst die meisten TrumpFans der Meinung sind, dass Merz eben nicht das Gegenteil von Merkel ist, sondern eher im Gegenteil: Merz ist Merkel 2.0. Merz ist Merzel…

    4
    1. Auf dieses Lob von Trümp gegenüber Maerzens kann man m. A. n. nichts geben – ist pölitisches Schaugeplänkel m. A. n. – was er wirklich zu Maerzens denkt steht m. A. n. auf einem anderen Blatt Papier.
      Meiner Ansicht nach.

      1
    1. putin sonnt sich in
      dem blackrockdeppen))
      und in der in sich
      zerbrössselden EU.
      der kgb wird sich
      des clowns annehmen
      wenn die barometer
      passen.

      10
  2. Klar dass der Westwerteverteidiger Wolodimir sauer ist wenn der Ungar ihm einfach sein sauer verdientes privates Spielgeld wegnimmt. Jeder dritte Mitarbeiter der bunten Bahn denkt ueber Kündigung nach. Grund: zunehmende Gewalt in den Zuegen. Hat aber nix mit „Migration“ bzw. bunter (Kuffnucken-) Folklore zu tun. Die Kartoffeln in den Zügen sind einfach gewalttätiger geworden, weiss doch jeder. Morgen wählt das Dummvolk im Laendle seinen „grünen“ MP, den Tschem. Ist der nicht auch so ein Young Global Leader gewesen bzw. ein WEF-Schwab-Gewächs, fragt mein Nachbar?

    12
  3. Da Orbán und Trump sich so freundschaftlich verbunden geben, sollte das große Großmaul von jenseits des großen Teichs gegenüber dem kleinen Großmaul in der Ukraine vielleicht mal ein Machtwort sprechen!

    Davon abgesehen: Wie oft muss ich noch die Bezeichnung „Präsident“ für Elendskyi lesen? Dessen Amtszeit ist längst abgelaufen, weshalb er allenfalls noch „geschäftsführender Präsident“ genannt werden darf. „Führer“ wäre natürlich noch besser.

    9
    1. „vielleicht mal ein Machtwort sprechen!“
      Als hätte der das nicht längst in aller Deutlichkeit und Öffentlichkeit getan! Was geht den Trump die Zone an?

  4. Ich frage mich immer noch weshalb dem Pianisten noch nichts zugestoßen ist. Dieser schmalspur Addi ist eh nur auf seinen Vorteil bedacht. Hier noch eine kleine Villa gekauft, dort noch eine größere gekauft. Als Präsi muß man in der UA ja richtig gut verdienen.

    16
  5. Ein ekliger kleiner PISSER und die ANDROHUNG des VERRATES eines ausländischen Ministerpräsidenten, mein PFUI an den in EUROPA herumwandernden GELDEINSAMMLERS…………………………
    Die dieses STÜCK finanzieren, sind „mitschuldig“…………………………..

    17
  6. Der Sicherheitsapparat in Ungarn ist sicher wachsam. Seit Nordstream weiss man was in der Ukraine ausgeheckt wird.

    14

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert