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Bild: Daniel Beltrá

Abertausende Schiffswracks verschmutzen stillschweigend die Weltmeere der Irankrieg verschlimmert die Situation. Man möchte annehmen, die Grünen hätten sich irgendwann dieses Themas angenommen, jedoch weit gefehlt, es scheint sie ganz und gar nicht zu tangieren.

Seit über 80 Jahren Weltmeere als Schiffsfriedhöfe

Es handelt sich hierbei Großteils um „potenziell verschmutzende Wracks“ (PPWs), meist auch Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg, die noch mit Heizöl, Munition und gefährlichen Materialien beladen waren. Sie rosten also seit über 80 Jahren auf dem Meeresboden vor sich hin, und beginnen längst schon zu lecken.

Das Ausmaß des Problems kurz umrissen wie folgt.

  • Es handelt sich dabei um über 8.500 PPW weltweit
  • Das Gesamtöl an Bord beträgt rund 20,4 Millionen Tonnen
  • Zum Vergleich, beim Vorfall der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko von April bis September 2010, dem größten Unfallverschmutzungsereignis der Geschichte in Weltmeeren, wurde „nur“ 0,44 Millionen Tonnen freigesetzt, also 30-mal weniger als das gesamte in diesen Wracks eingeschlossene Öl
  • Der South Pacific hält 33 % aller PPWs, mit 37 % des Öls
  • Der Nordatlantik 25 % der Wracks, fast 38 % des Öls
  • Die bereits undichte USS Arizona, in Pearl Harbor, „erzeugt“ weinende schwarze Tränen“ und das seit 1941. Es versickern etwa 8,5 Liter pro Tag der „Geisterflotte“ von über 60 gesunkene japanische Kriegsschiffe in der Lagune. Beamte schätzen, dass die Wracks fast 40 Millionen Liter Öl enthalten, die Lagertanks werden voraussichtlich innerhalb von fünf Jahren komplett ausfallen.

Tickende Uhr

Experten schätzen, dass innerhalb von fünf bis zehn Jahren sich die Korrosion der Lecks dramatisch beschleunigen wird. Einige Pazifikinseln flehen bereits um Hilfe. Doch es gibt keinen systematischen Plan, lediglich völlig unkoordinierte Reaktionen, während sich die Katastrophen entfalten.

Das Malta-Manifest, veröffentlicht auf der UN-Ozeankonferenz im Juni 2025, rief zu dringendem Handeln auf, die Regierungen haben aber noch nicht reagiert. Die diesbezügliche Ignoranz hält bis heute an, während die Welt die Wracks des Zweiten Weltkriegs ignoriert, verursacht die Blockade der Straße von Hormus aktiv neue Umweltkatastrophen.

Satellitenbilder zeigen riesige Ölflecken vor der iranischen Insel Kharg, bis zu 20 Quadratmeilen, mit über 3.000 Barrel ausgelaufenem Öl. Einige dieser Austritte stammen von beschädigter Infrastruktur und gestrandeten Tankern, andere von Schiffen, die absichtlich Abfälle abpumpen, all das vergiftet ohne Zweifel Meereslebewesen.

Eben dieses selbe Golfwasser beherbergt die widerstandsfähigsten Korallenriffe der Welt, gefährdete Meeresschildkröten und die letzte isolierte Population von Buckelwalen.

Inzwischen nehmen umgeleitete Tanker nun längere Routen, verbrennen mehr Treibstoff und stoßen zusätzliche Emissionen in die Atmosphäre aus. All das bekanntlich während sie einem Engpass entgehen, den der US-israelische Angriff auf den Iran „geschlossen“ hat.

Auch die Schiffe, die vor Jahrzehnten gesunken waren, tauchen nun als Umweltkatastrophe von morgen wieder auf.  Und die Welt, erstaunlicher Weise eben gerade die Grüne, tut so, als gäbe es das Problem nicht, während sie aktiv neue erschafft.

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Dazu passend aus aktuellem Anlass:

Wenn die „Klima“-Hysterie Pause macht – Mainstream ignoriert Umwelt-Zerstörung durch Krieg

Weitere Beiträge aus unserer Serie:

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Von ELA

9 Kommentare zu „Kein Thema für die Grünen – Verschmutzung der Weltmeere durch Schiffwracks eskaliert durch Iran-Krieg“
  1. Welche Grünen?
    Habeck, Annalenchen, Özdzmir, u.A. sind Young Global Leaders, also WEF Schergen.
    Les Young Global Leader, l’organisation du WEF pour „infiltrer“ les gouvernements
    https://www.francesoir.fr/politique-monde/les-young-global-leader-l-organisation-du-wef-pour-infiltrer-les-gouvernements
    https://www.acgusa.org/young-leaders/complete-list-of-young-leaders/#1738944947003-45f52c6f-c471
    Sehen Sie sich mal die Listen durch.
    Gibt da einen Haufen Volksverräter.

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  2. Die GRÜNEN (sind die wirklich GRÜN ?) sind eigentlich wie die CHAMÄLIONS, FARBE ständig wechelnd, bzw. an das auftretende Problem immer „angepasst“. Selbst FJS (CSU) hatte damals noch gesagt: „Die GRÜNEN sind wie die MELONEN, außen grün, aber innen tiefrot“ ? Wie recht er hatte.

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  3. Es ist bekannt, daß die ehemalige Naturbewegung mit viel Geld zu einer neobolschewistischen Sekte umgekrempelt wurde. Auch mit wirklichem Tierschutz haben die nichts am Hut, sonst würden sie das Kapital mit Massentierhaltung anprangern. Dieses bedankt sich seinerseits, daß man es in Ruhe Geld aus dem Nichts erschaffen läßt, mit der Annahme der spleenigen Ideen von Buntheit, Gendern, Emanzipationsgeplärr ect.pp.

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  4. Doch, ELA, das ist sehr wohl ein Thema für die Grünen. Aber sollen sie aus der Opposition im Bundestag heraus beschließen, das Trump, Netanjahu und die Mullahs aufhören müssen, Schiffswracks zu produzieren?

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