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04.12.2025 – Wladimir Putin sucht keine Rückkehr zur G8 der Konfrontationen | Quelle: Kreml Pressebüro

Im zweiten Teil des Interviews erläutert Wladimir Putin den Unterschied zwischen kolonialen Gepflogenheiten des Werte-Westens gegenüber dem neuen Umgang in multipolaren Assoziationen, wie zum Beispiel von BRICS.

Putin: „Konflikte wird es immer geben, doch es kommt
darauf an, so effektiv wie möglich Lösungen dafür zu finden!“

Geeta Mohan: Wenn es Ihnen nichts ausmacht, hätte ich noch eine kurze Frage, bevor wir zum nächsten Thema kommen: Möchten Sie wieder Teil von G8 werden, zumal darüber viel kolportiert wurde bzw. strebt Russland die Wiederaufnahme einer Mitgliedschaft in der G8 an?

Wladimir Putin: Nein!

Anjana Kashyap: Das ist eine interessante Antwort – sind Sie sich da ganz sicher?

Wladimir Putin: „Ich habe aufgehört an G8-Gipfeln teilzunehmen!“ | Quelle: Kreml Pressebüro

Wladimir Putin: Ja, denn die Sache ist die:

  • Erstens, habe ich irgendwann einmal selbst aufgehört, dorthin zu gehen, doch ich möchte dazu nicht näher ins Detail gehen.
  • Zweitens, sagte ich bereits, dass es nicht ganz klar ist, warum Länder der „G7“ sich so nennen? Was ist so groß daran? Die Wirtschaft Indiens liegt gemessen nach Kaufkraftparität weltweit an dritter Stelle. Doch, wo stehen Länder wie beispielweise Großbritannien diesbezüglich: Am zehnten Platz oder sonst wo?

Natürlich handelt es sich um Länder einer Hightech-Wirtschaft und es gibt eine starke Grundlage, die noch nicht [ganz] verschwunden, obwohl ihr Anteil an der Weltwirtschaft von Jahr zu Jahr stetig nur zu schrumpfen scheint. Das ist eine offensichtliche Tatsache und jeder kann das überprüfen.

Der bestehende Trend scheint weiterzugehen und setzt sich jedenfalls fort. Dazu kommt, dass die die Instanzen vieler Ländern, gelinde gesagt, einer völlig falschen Wirtschaftspolitik nachgehen: Die Rezession in Deutschland ist offensichtlich und schon im dritten Jahr. Frankreich befindet sich in einer schwierigen Lage und auch andere führende europäische Länder stehen knapp vor der Rezession. Dennoch, G7 bleibt [nach wie vor] eine wichtige Plattform: Sie arbeiten und entscheiden dort etwas – diskutieren untereinander:

Gott bewahre [unsere] Gesundheit – das ist eine gute Sache!

Aber, ich wiederhole nochmals: Irgendwann habe ich schlicht aufgehört, dorthin zu gehen. Es hatte nichts mit den Ereignissen in der Ukraine zu tun, doch mit anderen Umständen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte. Übrigens haben wir unsere amerikanischen Partner davon in Kenntnis gesetzt!

Geeta Mohan: Herr Präsident, haben Sie jenen das bei Ihren Treffen gesagt?

Wladimir Putin: Ja – auch das!

Anjana Kashyap: Bei einem Treffen mit Herrn Witkoff?

Wladimir Putin: Ja, wir haben auch dieses Thema gestreift!

Anjana Kashyap: Das ist ein sehr wichtiger Aspekt!

Wladimir Putin: Finden Sie das? Ich halte das nicht für so wichtig. Doch, falls Sie so meinen, ginge das in Ordnung!

Anjana Kashyap (li) von Aaj Tak und Geeta Mohan (re) von India Today interviewen Wladimir Putin | Quelle: Kreml Pressebüro

Anjana Kashyap: Herr Präsident, ich möchte das nur kurz in den Kontext stellen, bevor wir fortfahren. Sie sagten, dass bei Ihrem letzten Treffen mit Herrn Witkoff eine Rückkehr zur G8 nicht thematisiert worden wäre. Doch, Sie hätten kategorisch erklärt, nicht mehr daran interessiert zu sein?

Wladimir Putin: Nein, dieses Thema ist einfach so [nebenbei] zur Sprache gekommen: Ich habe Herrn Witkoff erklärt, warum ich an diesen Veranstaltungen nicht mehr teilnehme. Es war kein Vorschlag oder eine Frage, sondern entsprang der Diskussion.

Ich erinnerte mich an den Zeitpunkt, nachdem ich aufgehört hatte, dort teilzunehmen: Im Jahr 2012, nach den Präsidentschaftswahlen in der Russischen Föderation, obwohl ich meine irgendwann danach noch einmal dort aufgetaucht zu sein, doch beendete das dann im Anschluss – es spielt keine Rolle. G7 bildet eine Plattform – die mag so weiter funktionieren. Aber es gibt noch andere wichtige internationale Assoziationen, wie die Shanghai Cooperation Organization [SCO] oder BRICS und auch die G20 funktioniert weiterhin:

Wir beteiligen uns an all diesen Organisationen, ohne dass Konfrontationen entstehen!

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Sehen Sie, welche Beziehungen derzeit zwischen Russland und europäischen Ländern bestehen? Wir müssen erkennen, dass sie eindeutig abnormal sind. Wie soll man sich das vorstellen: Man käme zu einem G8-Gipfel, doch wie sollte man mit den G8-Mitgliedern dort sprechen, nachdem sie nicht gesprächsbereit scheinen? Was sollte man dort noch suchen? Falls sie es doch noch wollten, müsste man darüber besprechen.

Anjana Kashyap: Sie haben einige wichtige Punkte angesprochen: Zum einen haben Sie erwähnt, dass die indische Wirtschaft schneller wächst als viele andere Volkswirtschaften. Zum anderen stellten Sie klar, dass Organisationen wie G7 an Bedeutung einbüßten, doch der Dialog mit ihnen Rätsel aufgäbe. Darüber hinaus haben Sie BRICS erwähnt.

Meine nächste Frage an Sie, Herr Präsident: Entsteht eine neue Weltordnung? Sie waren gerade in China und planen einen Besuch in Indien. Russland, China, Indien:

Die RIC, BRICS, SCO und Länder des Globalen Südens – wie sehen Sie die neuen Machtzentren der multipolaren Welt?

Wladimir Putin: Sie fragten danach, ob sich die Welt verändere und eine neue Ordnung bilde. Die Welt verändert sich ständig – alles fließt – alles verändert sich ständig. Die Geschwindigkeit der Veränderungen ist unterschiedlich, aber die Welt verändert sich permanent.

[Anmerkung der Redaktion: Putin bezieht sich auf den legendären Satz „Alles fließt“ (altgriechisch panta rhei), der auf den  griechischen Philosoph Heraklit – ca. 535–475 vor Christi – zurückgeht. Heraklit brachte damit seine Lehre vom ewigen Wandel und von der Vergänglichkeit aller Dinge auf den Punkt: Alles wäre in Bewegung und Veränderung begriffen – nichts bliebe beständig, was auch mit dem Bild eines Flusses zum Ausdruck kommt, in den man nicht zweimal steigen könne. Die Philosophie Heraklits und sein „Panta rhei“ wurde nachfolgend in den Platonischen Dialogen weiter thematisiert. Davon unabhängig wird Heraklits Philosophie in Phasen einer Zeitenwende, wie man sie gerade erlebt, besonders wirkmächtig!]

 Das Tempo der Veränderungen ist inzwischen extrem hoch. Wir können das sehen und spüren, worauf ich schon eingangs aufmerksam gemacht habe:

Vor allem laufen dazu global wirtschaftliche Prozesse ab!

Sie stehen nicht mit den Ereignissen in der Ukraine oder anderswo in Verbindung, sondern mit einer Vielzahl von anderen Gründen. Wir könnten das stundenlang diskutieren und ich würde auch sehr sehr gerne mit Ihnen darüber weiter sprechen, doch eine zu langwierige Analyse könnte gegebenenfalls Ihre Zuseher ermüden. Tatsache bleibt, dass neue Entwicklungszentren entstehen, die sich rasch und stark entwickeln: Das sind die Länder …

… des Globalen Südens, in Südasien sowie Indien, doch nicht nur Indien, auch Indonesien wächst sehr schnell!

Dort [in Indonesien] gibt es inzwischen nahezu 300 Millionen Einwohner. Natürlich sind es nicht 1,5 Milliarden, wie in Ihrem Land. Dennoch sind es, ich wiederhole es, schnell wachsende Länder. Wie wird sich Afrika entwickeln? Es entwickelt sich bereits rapide und wird sich noch schneller entwickeln. Die Bevölkerung ist sehr jung und diese Menschen haben eine Zukunft. Sie werden alle danach streben, einen höheren Lebensstandard zu erreichen. Das ist einfach unvermeidlich. Das Tempo des Wandels in der Weltwirtschaft wird sich noch weiter beschleunigen!

Übrigens wird uns ständig erzählt, dass Russland [erst] in letzter Zeit seine Beziehungen zum Globalen Süden und zu Asien neugestaltet hätte: Das stimmt nicht; wir tun das bereits seit Anfang der 2000-er Jahre!

Anjana Kashyap: Dieses Bild: „Russland, China und Indien mit Wladimir Putin, Xi Jinping und Narendra Modi“: Viele Betrachter aus den USA in den sozialen Medien waren nicht glücklich mit diesem Bild [und dem Symbolcharakter dahinter]!

Geeta Mohan: Doch, wenn man sich dieses Bild alternativer Blöcke ansieht: Wie können diese echte Macht erlangen, solange es ungelöste Konflikte und Probleme zwischen den wichtigsten Teilnehmern dieser Vereinigungen gäbe?

Wladimir Putin: Man muss wissen: Es wird immer Konflikte geben. Wann gab es keine? Man schaue sich nur die Entwicklungsgeschichte der wichtigsten Zentren und wichtigsten Regionen der Welt an. Egal, welchen Zeitpunkt wir auswählten – es schien immer Konflikte zu geben! Die Frage stellt sich anders:

Wie könnte man so effektiv wie möglich Wege für Konflikt-Lösungen finden?

Wir haben in diesen großen Vereinigungen, wie zum Beispiel von BRICS oder der Shanghai Cooperation Organization, ein gemeinsames Verständnis dafür entwickelt, dass uns Werte vereinen, die mit unseren traditionellen Werten echt zusammenhängen. Letztere bilden die Grundlage unserer Zivilisationen, die seit Hunderten oder vielleicht sogar Tausenden von Jahren, wie zum Beispiel die indische Zivilisation, bestehen.

Im Vertrauen auf diese Basis, welche wir aus der Vergangenheit tradierten, versuchen wir voranzukommen, indem wir unsere Kräfte bündeln, anstatt Instrumente einzusetzen, um diese Elemente zu unterdrücken. [Anmerkung der Redaktion: Wie z.B. im Westen, wo seit 100 Jahren ein Kulturkampf, der im Gegensatz zur landläufigen Meinung, ausgelöst und organisiert von Eliten ganz oben, tobt, doch unten nur abspielen lässt]. Sowie man beginnt, Kräfte zu bündeln, kommt es unter Synergien zu einem Gesamtergebnis, das unerwartet gut und hochwertig ausfällt. Genau das ist es, wonach wir in diesen Vereinigungen streben:

Niemals kamen wir zusammen und versuchten, jemanden zu überlisten, bestechen oder in seiner Entwicklung zu hindern!

Das passierte nie: Wir verfolgen stets eine positive Agenda. Ich meine, dass dies wichtig ist!

Geeta Mohan: Das war eine starke Antwort!

Gibt es überhaupt Alternativen zu den großen Blöcken mit der Wichtigkeit, sie wirtschaftlich erfolgreich zu machen: Wie steht es um alternative Zahlungssysteme mit einer eigenen BRICS-Währung oder sucht man nach alternativen Methoden für Verrechnungen in nationalen Währungen, um die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern?

Wladimir Putin: Es besteht kein Grund zur Eile:

Schreitet man behutsam voran, so wird man auch keine schwerwiegenden Fehler machen!

Wir hatten über [EU-]Europa gesprochen: Dort ist das Euro-System eingeführt worden und es wurden einige Länder aufgenommen, die wirtschaftlich noch nicht soweit waren, um sich an nur eine einzige starke Währung [fix] anzubinden. Das führte zu Problemen, um bestimmte soziale Fragen zu regulieren. Es war nicht mehr möglich national über Inflation seine [vormals noch nationale] Währung abwerten zu können. Es gab stattdessen nur noch eine starke Währungsanbindung [mit der Einheitswährung, sprich Euro]:

Dies hat zu Problemen im sozialen Bereich und in den Haushalten geführt!

Wir verfolgen beispielsweise im Rahmen von BRICS kein solches Ziel, um eine solche einheitliche Währung einführen zu wollen. Es geht vielmehr um einen schrittweisen Prozess, den wir verfolgen. Wie von Ihnen erwähnt, wäre eine noch stärkere Verwendung nationaler Währungen samt Nutzung der BRICS-Entwicklungsbank erforderlich.

Beispielsweise schlagen wir vor, eine neue Investitionsplattform für elektronische Verrechnungen mit einem Mindestkapital im Gegenwert von 100 Milliarden Dollar zu schaffen, um Bedingungen für gemeinsame Investitionen sowohl für unsere Wirtschaft als auch für die Wirtschaften der sich entwickelnden Länder des Globalen Südens zu schaffen. Ich halte diesen Vorschlag für sehr interessant, da es sich um Investitionen handeln würde, die zur Entwicklung der Empfängerländer beitragen könnten und zugleich auch uns helfen würden, gemeinsam mit diesen Ländern hochwertige Produkte zu angemessenen Preisen herstellen zu lassen, was sowohl zur Entwicklung der Länder im Süden wie auch zu unserer eigenen Entwicklung beitragen würde.

Man wird künftig immer öfter solche Verrechnungen einsetzen können. Moderne Mittel, wie elektronisches Geld und elektronischer Zahlungsverkehr existieren bereits und entwickeln sich sehr schnell weiter. Diese Entwicklung richtet sich gegen niemanden – ganz und gar nicht – es geht lediglich um eine Verbesserung von bereits weltweit bestehenden Instrumenten – das ist alles: Sie sind bereits vorhanden!

Geeta Mohan: Was wären beispielhaft Hindernisse für Zahlungen in Rupien?

Wladimir Putin: Diesbezüglich bestehen keine Hindernisse. Es geht vielmehr um wirtschaftliche Fragen: Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass ein gewisses Ungleichgewicht im Handel zwischen Russland und Indien besteht. [Anmerkung der Redaktion: Russland erzielt gegenüber Indien einen extrem hohen Handelsüberschuss]. Trotzdem verhängt die indische Regierung über unseren gegenseitigen Handel keine Beschränkungen. Warum? Weil Indien sowohl Öl als auch Erdölprodukte braucht. Dazu kommt, dass die indische Regierung den Kauf russischer Düngemittel ausweiten möchte. Denn, diese Düngemittel bleiben für Landwirte in Indien äußerst wichtig. Premierminister Modi spricht dieses Thema häufig an und ersucht, unsere Exporte noch weiter erhöhen zu lassen.

Bezüglich Rupien kommt es darauf an, was unsere Unternehmen mit diesen Rupien kaufen können. Darüber denken wir nach – nicht nur die indische Regierung, sondern auch wir. Wir sind uns einig, dass diese Ungleichgewichte [in der russisch- indischen Leistungsbilanz] angegangen werden müssen, doch nicht über Verbote, sondern durch Suche [und Finden] von Leistungsbereichen, die sowohl Indien als auch uns zugutekämen.

Auf unsere Initiative hin wird während meines Besuchs eine Ausstellung unserer indischen Importeure abgehalten. Um ehrlich zu sein, war dies meine direkte Anweisung an die Regierung der Russischen Föderation, um prüfen zu lassen, was wir aus Indien importieren könnten. Wir denken darüber auf beiden Seiten nach, das heißt auch in der Russischen Föderation.

Anjana Kashyap: Das stellt einen erstaunlichen Fortschritt dar!

Bevor wir zum nächsten großen Thema kommen, möchte ich Sie direkt fragen: Wie ließe sich zwischen Indien und China ein Gleichgewicht finden? Denn, es ist klar, dass Sie zu beiden Ländern gute Beziehungen pflegen. Wie fände man ein Gleichgewicht, nachdem es gewisse Spannungen zwischen uns [Indien und China] gibt?

Wladimir Putin: Wir sind uns dessen sehr wohl bewusst. Indien und China sind unsere engsten Freunde und wir schätzen diese Beziehungen sehr:

Doch, wir sehen uns nicht berufen, uns in die bilateralen Beziehungen zwischen Indien und China einzumischen!

Ich weiß jedoch, dass sowohl Premierminister Modi als auch Präsident Xi Jinping entschlossen sind, Lösungen für alle, selbst die komplexesten zwischenstaatlichen Probleme, finden zu lassen!

Ich bin darüber informiert, nachdem Premierminister Modi und ebenso Präsident Xi Jinping davon erzählten: Beide Staatschefs sind besorgt über die wachsenden Spannungen, doch tun ihr Bestes – das kann ich sehen und das weiß ich – um Lösungen für diese Probleme zu finden. Das geschieht vor allem aufgrund ihrer Weisheit, was uns sehr zufrieden stimmt. Doch, wir glauben nicht, dass wir das Recht haben, uns in die bilateralen Beziehungen [von Indien und China] einzumischen!

[Anmerkung der Redaktion: Nur atlantische Mächte fühlen sich berufen, in die Beziehungen von rund 190 UN-Mitgliederstaaten im kolonialen Stil der letzten 500 Jahre, das heißt vielfach mit militärischen Mitteln, selbst oder über Proxies notorisch und direkt einzugreifen!]

Anjana Kashyap: Ein anderes wichtiges Thema für Indien stellt Terrorismus dar. Wir hatten zwei schwere Terroranschläge in Delhi und Pahalgam. 

[Anmerkung der Redaktion: Pahalgam ist eine Kleinstadt mit etwa 9500 Einwohnern und Hauptort eines Sub-Distrikts mit etwa 12.000 Einwohnern im Distrikt Anantnag im indischen Unionsterritorium Jammu und Kaschmir].

Die Frage lautet: Wir erleben in der Welt eine Doppelmoral in Bezug auf Terrorismus in verschiedenen Ländern. Auch Russland wurde mit Terrorismus konfrontiert und das ist auch in Indien ein Problem. Einige behaupten, dass es Terroristen wären, während andere sie zu Freiheitskämpfern hochstilisieren: Wie sollte man das unterscheiden können und welche Problemlösungen schlagen Sie diesbezüglich vor?

Wladimir Putin: Das ist ganz einfach. Freiheit muss mit legalen Mitteln erkämpft werden. Alles, was mit gangsterhaften Methoden zum Schaden von Menschen angerichtet würde, kann nicht unterstützt werden. Für uns ist diese Frage schon lange geklärt. Wie Sie richtig bemerkt haben, war Russland in seiner jüngeren Geschichte wiederholt mit den brutalsten Terrorakten konfrontiert. Wir sind enge Verbündete Indiens und unterstützen Indien voll und ganz in seinem Kampf gegen Terrorismus.

[Anmerkung der Redaktion: Im Gegensatz zur landläufigen Meinung stecken hinter der überwiegenden Mehrzahl aller sogenannten „Terroranschläge“ stets die immer gleichen Nachrichtendienste gewisser Länder! Über sogenannte „Terroranschläge“ gelingt es diesen, die öffentliche Meinung ihrer abgestumpften Wertegesellschaft mit den geringsten Mitteln(!) am effektivsten manipulieren und vor sich hertreiben zu lassen. Um die Drahtzieher mit auch rotblonden Haaren zu decken bzw. die Spuren ihrer Dienstgeber zu verwischen, haben sogenannte „Terroristen“ mit vorwiegend dunklen Haaren am Tatort freundlicherweise vielfach ihre Pässe zu hinterlegen, bevor sie zumeist noch ihren Paradeslogan ausrufend danach tot umfallen dürfen. In ganz besonderen Fällen fallen die passenden Nationalitätsausweise auch ganz einfach vom Himmel, wie im Zuge von 9/11: So, können immer wieder neue Wunder geschehen!]

Übersetzung: UNSER-Mitteleuropa

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Fortsetzung mit Teil 3 folgt

Teil 1 des Interviews mit Waldimir Putin durch indische TV-Anstalten erschien: HIER

Von unserer Redaktion ‚Zeitgeschichte und Globalpolitik‘.
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UNSER-MITTELEUROPA-Beiträge unter „Zeitgeschichte und Globalpolitik“ mögen deutschsprachigen Lesern wie auch Historikern als ergänzende Zeitdokumente dienen, nachdem die gängige Massenberichterstattung im deutschen Sprachraum zu politischen Themen oftmals von Tendenzen einer mehr oder weniger lückenhaften Darstellung, wenn nicht immer stärker werdenden Zensurbestrebungen geprägt ist.

 Zur Agenda des gerade erfolgten Staatsbesuchs von Wladimir Putin in Indien: HIER


 

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Von Redaktion

4 Gedanken zu „Wladimir Putin zur Zeitenwende: „Alles fließt [Panta rhei/Heraklit]!“ – Teil 2“
  1. Herr Putin machen sie aus Europa Schutt und Asche, anders kommen die nie zur Vernunft!
    Denn, wie wollen sie Idioten weißmachen, das sie Idioten sind!

    1. Warum ganz Europa?
      London City, Brüssel; Berlin und Paris reichen.
      Der Rest der Regierungen besteht nur aus kleinen Kläffern!

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