Nach der ebenso „erfolgreichen“ wie „fragwürdigen“ Entführung des venezolanischen Staatschefs Maduro durch die USA spekuliert US-Präsident Trump nun offen über einen möglicherweise demnächst folgenden Regierungsumsturz auf Kuba.
„Ex-Partner“ Venezuelas nun im Visier
Der kommunistische Inselstaat Kuba, in der Karibik „vor den Toren Floridas“, war lange Zeit ein enger Verbündeter Venezuelas gewesen. Diese Partnerschaft sei nun endgültig beendet und Venezuela eng an der Seite der USA, erklärte Trump.
Kuba habe sich jahrelang durch Öl- und Wirtschaftsbeziehungen zu Venezuela über Wasser gehalten, im Gegenzug stellte Havanna Sicherheitskräfte für den venezolanischen Staat. Im Zuge der US-Intervention und Entführung Maduros wurden ebenso 32 Kubaner getötet, die den venezolanischen Präsidenten als Leibwache in Caracas beschützen sollten.
Ähnlich zum Grönland-Konflikt mit Dänemark spricht Trump in Bezug auf Kuba davon, dass er mit dem Staat gerne einen Deal aushandeln würde. Die USA unter seiner Führung werde sich notfalls aber auch ohne Verhandlungen schlichtweg das nehmen, was im Rahmen ihrer Interessen als notwendig erachtet werde.
Auf einen Kommentar, der den kubanisch-stämmigen US-Außenminister Marco Rubio wenig ernsthaft, als neuen Präsidenten von Kuba empfahl, antwortete Trump selbst, „da hätte ich nichts dagegen.“
Der Staatsumsturz in Venezuela scheint somit offenbar nur ein Anfang gewesen zu sein und markiert somit fraglos eine Rückkehr zum US-Interventionskurs in fremden Staaten, den Trump während seiner Wahlkämpfe 2016 und 2024 allerdings stets scharf kritisiert hatte.

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