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Bild: screenshot Tagesschau

Die beiden Militär -Analysten John Kiriakou (ehemaliger CIA-Offizier) und Ted Rall (politischer Autor) bezweifeln nunmehr in öffentlichen Aussagen die momentanen Fähigkeiten der USA, den Iran tatsächlich angreifen zu können.

Die mediale Darstellung der Situation sei von israelischer Propaganda gesteuert.

Keine militärischen Ressourcen für Angriff

Die USA würden nicht über die militärischen Ressourcen für einen Angriff auf den Iran verfügen, die mediale Darstellung der Proteste werde von israelischer Propaganda gesteuert, argumentieren die Analysten John Kiriakou und Ted Rall. Zum Thema fehlender Angriffsfähigkeit äußerten sie sich wie folgt. Ein entscheidender US-Militärschlag sei ohne eine Flugzeugträgergruppe im Persischen Golf logistisch unmöglich, da die gesamte verfügbare Seemacht zur Abschreckung Chinas in der Nähe von Taiwan und zur Unterstützung der Ukraine gebunden sei.

Die militärischen Optionen der USA gegenüber dem Iran blieben somit begrenzt, wie sie weiter ausführten. Eine diskreditierte Oppositionsfigur sei zweifellos Reza Pahlavi, er werde als israelisch finanzierte politische Marionette abgetan, deren toxische Verbindungen zu Israel ihn für die iranische Gesellschaft völlig inakzeptabel mache und ihn zwingen würde, einer externen Agenda zu folgen.

Darstellung der Proteste „gefälscht“

Die Darstellung der Proteste sei gefälscht, die Opferzahlen seien unzuverlässig und würden von Menschenrechtsorganisationen in London und Washington stammen, die angeblich verdeckt vom israelischen Geheimdienst und der CIA als Instrumente der Informationskriegsführung finanziert würden.

Inszenierte Gewalt diene zur Destabilisierung, die Brandstiftung an Feuerwehrfahrzeugen in Teheran werde nicht als Protest, sondern als gezielte Sabotage durch ausländisch unterstützte Provokateure dargestellt, mit dem Ziel, die Rettungsdienste lahmzulegen und das interne Chaos zu verschärfen.

Die militärische Drohung der USA gegen den Iran hätte klar an Wirkung verloren. Wichtige Ressourcen wie die USS Ford wurden anderweitig eingesetzt, wodurch die Pentagon-Truppen im Nahen Osten aufgrund geschwächter Raketenabwehr anfällig für mögliche Vergeltungsschläge seien. Der Kongress wehre sich wiederum vehement. Nachdem er die Kriegsbefugnisse des Präsidenten im Fall Venezuela eingeschränkt hatte, würden nun die Abgeordneten eine ausdrückliche Genehmigung für jeden Angriff auf den Iran fordern.

Kein größerer US-Truppenaufmarsch geplant

Trotz Trumps hetzerischer Rhetorik sei kein größerer Truppenaufmarsch geplant. Die US-Reaktion, sollte sie erfolgen, werde wahrscheinlich ein gezielter, defensiv ausgerichteter Schlag sein, ein Präzisionsschlag oder eine Cyberoperation anstatt eines neuen Krieges.

US-Militärangehörigen wurde laut Reuters jedoch geraten, den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar zu verlassen. Der Iran hat möglicherweise Länder der Region gewarnt, dass er US-Stützpunkte angreifen könnte, falls er selbst angegriffen werde.

Dies geschah unmittelbar, nachdem Trump erklärt hatte, dass Hilfe für die Demonstranten im Iran „auf dem Weg“ sei, was Spekulationen darüber ausgelöst hatte, dass eine US-Intervention in dem Land unmittelbar bevorstehen könnte.




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Von Redaktion

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