Was geht in diesem Mann vor? Vor dem Hintergrund des Appetits Trumps auf Grönland hat der Mann, der maßgeblich am wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands seine Finger im Spiel hatte, plötzlich Russland als Aggressor ausgemacht, der es ebenfalls auf Grönland abgesehen hat.
Von REDAKTION | Verwechselt er Russland mit Trump, wenn es um die Ambitionen geht, sich Grönland einzuverleiben? Stellt er sich vor, dass Russland das tun wird, was die USA angedroht haben? Grönland „so oder so“ einzunehmen? Oder betreibt er im Auftrag von Hintermännern bloß Russland-Bashing, Kriegstreiberei inklusive? Erhofft er sich durch seine durch nichts belegte „Prognose” vielleicht für Vortragsreihen fette Honorare von der Waffenlobby? Oder befindet er sich bereits im Zustand völliger geistiger Umnachtung? Wir wissen es nicht.
Schauen wir uns nun seine Wortspenden an, die er in einem Instagram-Video von sich gab: Laut FOCUS spricht der ehemalige Kanzlerkandidat auf Konferenzen über geopolitische Interessen verschiedener Länder an Grönland und in der Arktis-Region.
„Russland hat das gleiche imperialistische Interesse, das sie an der Ukraine hatten“, diagnostiziert Habeck.
Es ist richtig, dass Russland Interesse an Gebieten der Ukraine hat, die vorwiegend von Russen bewohnt werden und in denen sich bei Volksabstimmungen eine überwältigende Mehrheit für einen Beitritt zu Russland ausgesprochen hat – speziell, wenn den ethnischen Russen dort der Gebrauch ihrer Sprache in offiziellen Angelegenheiten untersagt wurde. Aber was hat das mit „Imperialismus” zu tun? Wohl eher mit „europäischen Werten“, die in der Ukraine vor dem Einmarsch der Russen eben nicht vertreten waren. Das Bedürfnis Trumps, sich Grönland einzuverleiben, bewertet er jedoch offensichtlich nicht als imperialistisch. Er sieht das so:
„Wenn ihr euch an die Diskussion über Grönland erinnert, so war es relativ einfach zu sagen, was Donald Trump für Interessen hatte. Er wollte die Rohstoffe. Er wollte die Chinesen und die Russen raushalten. Es wollte die größte Insel der Welt besitzen, vielleicht wegen seiner Liebe zu Größe insgesamt. Es war wichtig für den Golden Dome, hatte also eine militärische Bedeutung.“
„Die Chinesen und die Russen raushalten“ und sich selbst dafür hineinstellen. Das erinnert an die Argumentation der Enkeltrickbetrüger, die Senioren anriefen, sich als Polizisten ausgaben und sie baten, ihnen ihre Wertsachen zu übergeben, da in der Gegend gerade Betrüger unterwegs seien, die es auf sie abgesehen hätten. Gibt es irgendein Indiz dafür, dass Russland das NATO-Land Grönland angreifen könnte? Natürlich nicht. Und niemand würde die USA daran hindern, jetzt schon ihren „Golden Dome” dort zu installieren.
Laut FOCUS habe Russland dagegen, so Habeck, die Sorge, dass dessen nukleare Kapazität in der Barentssee durch die Bestrebungen der NATO, sich im Atlantik breiter aufzustellen, abgeschnitten werde. Dabei zieht der Grünen-Politiker Parallelen zu einer angeblich russischen Rhetorik in Bezug auf die Ukraine:
„Russland hat das gleiche imperialistische Interesse, das sie an der Ukraine hatten, wenn man sich die Sprache anschaut von Putin. Das kann man eins zu eins parallelisieren mit dem, was er vor dem Ausbruch des ersten Ukrainekrieges 2014 gesagt hat.“
Hier vergleicht er offensichtlich die Halbinsel Krim mit Grönland. Die Krim war beinahe ausschließlich von Russen bewohnt, war bei Russland und wurde von Nikita Chruschtschow damals in der Sowjetunion aus administrativen Gründen der Ukraine übertragen. Auch wollte Chruschtschow dort innenpolitisch punkten. Grönland hingegen war nie bei den USA und Amerikaner lebten auch nicht.
Weiter wird berichtet:
„Ein ‚hartes Interesse‘, so wie die anderen geopolitischen Player, lasse Europa in diesem neuen Konfliktherd vermissen, analysiert Habeck: ‚In diesem Falle ist das eine regelbasierte Weltordnung, wo nicht einfach der Stärkste sich irgendein Stück Land nehmen kann. Aber das ist eben kein hartes Interesse wie Rohstoffe oder Rohstoffe in der Erde lassen oder Verteidigung oder Seewege freihalten. Dazu kommt, dass die Frage, was die europäische Arktis ist, ja offen ist. Die gibt es eigentlich gar nicht, denn wichtige Akteure sind nicht Teil der EU, Norwegen und Island und Großbritannien, wenn man das noch dazu nehmen will, Grönland übrigens auch nicht.‘“
Grönland ist jedoch ein weitgehend autonomer Teil des EU-Landes Dänemark und Mitglied der NATO. Wer wollte im Falle Grönlands auf die „eine regelbasierte Weltordnung, in der sich nicht einfach der Stärkste irgendein Stück Land nehmen kann“, pfeifen? Russland oder gar die Chinesen?
Aber was nicht ist, kann laut Habeck noch werden. Denn Russland habe, so Habeck im FOCUS, die Sorge, dass dessen nukleare Kapazität in der Barentssee durch die Bestrebungen der NATO, sich im Atlantik breiter aufzustellen, abgeschnitten werde. Stellen sich jetzt die NATO oder Russland in der Barentssee „breiter auf”? Das sind Fragen, die uns nur der geniale Außenpolitiker Habeck auf seinen „Dienstreisen”, wie jetzt nach Norwegen, und künftigen „Konferenzen” beantworten kann.
Damit wir weiterhin auf dem Laufenden bleiben, schließt Habeck seine Instagram-Botschaft mit einer laut FOCUS beunruhigenden Prognose:
„Ich glaube, dass diese Diskussion jetzt überall beginnt, aber sie beginnt erst. Für mich geht’s jetzt weiter, ich verlasse jetzt Norwegen zur nächsten Arctic-Konferenz nach Toronto, von dort aus melde ich mich dann wieder, vielleicht mit ein paar Erkenntnissen was die Kanadier eigentlich denken.“
Wir werden somit bald erfahren, ob sich die Kanadier ebenfalls von Russland oder China bedroht fühlen. Oder gar von Trump? Warten wir auf Habecks lichtvolle Ausführungen zur Weltlage und seien wir dankbar, dass uns dieser geniale Denker weiterhin erhalten bleibt. Wenn auch nur – Gott sei Dank – mit Wortspenden. (CR)

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