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Bild: UNSER MITTELEUROPA & AI

Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran offenbaren tiefe Risse innerhalb der NATO. Nicht nur, dass zahlreiche europäische Mitglieder des Nordatlantikpakts wegen der Unterstützung der Ukraine wenig Interesse zeigen, an der Seite Washingtons in einen Krieg im Nahen Osten zu ziehen, vielmehr legt sich Spanien gegen Iran-Krieg quer.

In England stationierte US-Bomber müssen Umweg über Straße von Gibraltar nehmen

Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles gab bekannt, dass Spanien seinen Luftraum für US-Flugzeuge sperrt, die im Iran-Krieg im Einsatz sind. „Wir genehmigen weder die Nutzung von Militärstützpunkten noch die Nutzung des Luftraums für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran“, sagte Robles zu Journalisten. „Ich denke, jeder kennt Spaniens Position; es ist sehr klar“, fügte der Minister hinzu und bezeichnete den Krieg gegen den Iran als „zutiefst illegal und zutiefst ungerecht“. Bereits zu Kriegsbeginn hatte die sozialistische Regierung in Madrid den USA die Nutzung der beiden gemeinsam betriebener Militärbasen Rota und Morón untersagt.

Nachdem bereits vor Kriegsbeginn klar geworden war, dass Spanien die Nutzung der gemeinsam betriebenen Militärstützpunkte untersagen werde, verlegten die USA rund 15 KC-135-Flugzeuge nach Frankreich und Deutschland sowie B-52 und B-1-Lamgstreckenbomber auf die Fairford Air Base in Gloucestershire im Südosten Englands.

Wie die Zeitung „El Pais“ schreibt, hat aus militärischer Sicht die Weigerung Spaniens, mit Washington zusammenzuarbeiten, die Operationen der USA erschwert. Denn während die Stützpunkte in Rota und Morón einen schnellen Einsatz auf See und das Auftanken über dem Atlantik ermöglichen, müssen Bomber, die von Fairford aus starten, Frankreich von Norden nach Süden überqueren und erst nach Erreichen des Mittelmeers auftanken – es sei denn, sie tun dies über französischem Hoheitsgebiet, was jedoch mit einem höheren Risiko verbunden ist. Das Blatt berichtete von einigen Fällen, in denen die Bomber nicht über Frankreich geflogen sind – entweder, weil Paris dies aufgrund der Nutzlast oder aus operativen Gründen nicht genehmigt hat. Die Bomber mussten dann die Iberische Halbinsel umfliegen, um Richtung Nahen Osten den Weg über die Straße von Gibraltar zu nehmen.

Dieser Beitrag erschien auf ZURZEIT, unseren Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION

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Von Redaktion

16 Gedanken zu „Spanien sperrt Luftraum für US-Flugzeuge, die im Iran-Krieg im Einsatz sind“
  1. Warum auch sollten Spanier zu völkermörderischen Rassisten mutieren? Noch dazu den USA zuliebe, die vor 125 Jahren mit Presselügen Spanien kriegerisch angegriffen und um sein Weltreich beraubt haben?

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    1. Die Spanier wissen ja wie auch die Deutschen was es heißt, unter einer rechten Diktatur (Franco) geknechtet zu sein. Deshalb wollen sie auch keiner rechten Trump-Regierung helfen. Und sie haben selbst eine sozialdemokratische Regierung gewählt.

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    1. Eurokraten brauchen keine Flugzeuge und Luxusautos. Wenn sie zu Fuß gehen, richten sie weniger Schaden an und werden nicht so oft fettsüchtig. Gerade jetzt im Frühjahr werden Eurokraten als Spargelstecher und Erbeerpflücker dringend gebraucht.

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      1. Für wertschöpfende und komplizierte Arbeit kann man „EU“-Ideologen und Volkszertreter nicht gebrauchen.

    1. Warum nur die US-Truppen? Auch die „Big-Four“-Geldabsauger dürfen zurück über den großen Teich. Dann können wir ohne Einbußen zurück zur 35-Stunden-Woche wie in den 1970er Jahren und haben mehr Zeit für gutes Leben und Gesundheit.

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  2. Eine wunderbare Nachricht! Mehr davon, viel mehr! Und wie verhält sich das faschistische Regime in Berlin und Brüssel? Ein Blick an die Deutschen Tankstellen gibt die Antwort…

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  3. seit wann sind Natomitglieder verpflichtet, anderen (Nato) Kriegsverbrecher bei deren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen zu helfen. So weit mir bekannt gilt die Unterstützungsklausel nur für den Fall, dass ein anders Natomitglied angegriffen wird.

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