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Bild: Keystone

Neueste Erkenntnisse aus den Gerichtsakten brachten ans Licht, dass die Kugel, mit der Charlie Kirk getötet wurde, nicht mit dem Gewehr übereinstimmt, das angeblich vom Verdächtigen Tyler Robinson verwendet worden war.

Dem 22-jährige Robinson droht wegen Kapitalmordes die Todesstrafe für den Anschlag an der Utah-University auf Kirk am 10. September letzten Jahres.

Kugel kann dem Gewehr nicht zugeordnet werden

Robinsons Verteidiger argumentieren nun, dass das Bureau of Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe (ATF), die bei der Autopsie gefundene Kugel, dem bei Robinson gefundenen Gewehr nicht hatte zuordnen können.

Das Verteidigungsteam könnte nun die Aussage des ATF-Waffenanalysten als entlastendes Beweismittel vorlegen, erklärten sie in einem eingereichten Antra um somit die Voranhörung um mindestens sechs Monate zu verschieben, wie Fox News berichtet hatte.

Es wird überdies darauf hingewiesen, dass DNA-Berichte, die vom Federal Bureau of Investigation und der ATF eingereicht wurden, Zeit für die Analyse des Verteidigungsteams benötigen würden, da Berichte darauf hindeuten, dass mehrere verschiedene DNA-Proben an einigen Beweismitteln gefunden worden waren.

Wie diverse Fälle zeigen, wird die Anzahl der „Beitragenden zu einer DNA-Mischung“ bestimmt und festgestellt, muss nun erwiesen werden ob das FBI wie auch die ATF zuverlässig validiert hatte und korrekte wissenschaftliche Verfahren angewandt hatte.  Dies ist allerdings ein komplizierter Prozess, der die Unterstützung verschiedener Experten erfordert, darunter forensische Biologen, Genetiker, Systemingenieure und Statistiker, die alle mehrere verschiedene „Kategorien“ überprüfen und bewerten müssen, heißt es dazu in der Einreichung, wie auch Deseret News berichten konnte.

Enorme Menge an Beweismaterial 

Robinsons Anwälte fügten hinzu, dass sie etwa 20.000 elektronische Audiodateien, Videos und schriftliche Dokumente erhalten hätten, die die Staatsanwaltschaft als Beweismittel im Fall vorgelegt hat.

Die Anwälte, die den angeklagten mutmaßlichen Schützen Tyler Robinson vertraten, behaupteten, die Kugel, mit der Charlie Kirk getötet worden war, passe nicht zu dem Gewehr, das er angeblich benutzt haben soll.

Kirk, 31, war am 10. September erschossen worden, als er die Utah Valley University besucht hatte um dort eine Diskussionsveranstaltung mit den Studenten abzuhalten.

„Das Verteidigungsteam hat erhebliche Ressourcen in die Bearbeitung der Beweisaufnahme investiert und wird dies weiterhin tun, einschließlich der Identifizierung von noch nicht erhaltenen Materialien, um sich für die Voranhörung zu informieren“, heißt es dazu in der Klageschrift.

„Das Verteidigungsteam ist jedoch realistisch, und die umfassende Überprüfung, die nötig ist, um festzustellen, was fehlt, wird Hunderte von Stunden in Anspruch nehmen“.

„Was derzeit bekannt ist, ist, dass Herr Robinson die forensischen Fallakten und Daten noch nicht erhalten hat, die notwendig sind, um mit dem Einsatz qualifizierter Experten die wissenschaftlichen Berichte zu untersuchen, die der Staat bei der Voranhörung vorlegen will“, fuhren die Anwälte fort.

Verteidiger und Staatsanwälte hatten sich zuvor am 12. März getroffen. Basierend auf diesem Treffen erklärte die Verteidigung in dem Antrag, dass sie der Meinung sei, dass die Staatsanwaltschaft bei der Voranhörung „diskrete Behälter“ mit Beweismitteln durch drei identifizierte Zeugen der Strafverfolgungsbehörden vorlegen werde.

„Dazu gehören abschließende forensische DNA- und ballistische Berichte, verfasst vom FBI und der ATF, Daten aus sozialen Medien, Zeugenaussagen von Strafverfolgungsbeamten über den Tatort und die durchsuchten Orte sowie Zeugenaussagen von Herrn Robinsons Eltern und Mitbewohnern“ sowie eine „erhebliche Menge an Hörensagen“ von „nicht aussagenden Beamten“.

Die Staatsanwaltschaft jedoch behauptet, Robinson sei drei Stunden von seinem Zuhause zum Universitätscampus gefahren, um Kirk, 31, zu töten.

Vom Vater „ausgeliefert“

Tyler wurde von seinem Vater Matt Robinson der Polizei übergeben, nachdem sein Sohn angeblich die Tat gestanden hatte. Matt erklärte, er habe das Gewehr seines eigenen Vaters auf den, von der Polizei während der Fahndung nach Kirks Attentäter veröffentlichten Bildern, erkannt.

Tylers Großvater hatte ihm das Gewehr geschenkt, bevor er es benutzt hatte, um Kirk zu töten, so die Behörden. Nachdem er die „einzigartige“ Waffe erkannt hatte, schrieb Matt seinem Sohn eine SMS und bat ihn um ein Bild des Familienerbstücks, das der Verdächtige laut Polizei nicht liefern konnte.

In einem „Chat“ zwischen Tyler Robinson und seinem Mitbewohner und Partner Lance Twiggs behauptete der mutmaßliche Täter, das Gewehr sei das einzige Beweisstück, das er hinterlassen habe, wie auch Gerichtsunterlagen zeigen.

„Wenn ich mein Gewehr ungesehen holen kann, habe ich keine Beweise hinterlassen. Ich werde versuchen, es wieder zurückzuholen, hoffentlich sind sie weitergezogen“, schrieb er angeblich. „Ich habe nichts darüber gesehen, dass sie es gefunden haben“.

Robinson schrieb Berichten zu Folge auch, dass er plante, die Waffe von dem Ort an dem sie deponiert war zu holen, dass das Gebiet jedoch bereits „abgeriegelt“ sei. „Ich wünschte, ich hätte es sofort wieder geholt, sobald ich bei meinem Fahrzeug war“, fuhr er fort.

„Ich mache mir Sorgen, was mein Alter tun würde, wenn ich Opas Gewehr nicht zurückbringe. Ich weiß nicht mal, ob es eine Seriennummer hätte, aber es würde nicht zu mir zurückverfolgt werden. Ich mache mir Sorgen wegen Abdrücken, die ich an einem Busch hinterlassen musste, wo ich die Kleidung gewechselt habe. Robinson soll in einer Textnachricht auch behauptet haben, er habe das Gewehr zurückgelassen. Der mutmaßliche Täter äußerte daraufhin Bedenken, dass sein Vater die Waffe sehen wolle.

Robinson beendete den schicksalhaften Textaustausch, indem er seinen Partner Lance Twiggs warnte, ihre Nachrichten zu löschen, und sagte, sein Vater habe versucht, ihn wegen des Gewehrs des Großvaters anzurufen.

Geständnis gegenüber dem Vater

Schließlich soll er seinem Vater angeblich gestanden haben, den Mord begangen zu haben, der daraufhin die Behörden kontaktierte und seinen Sohn sicherte, bevor er in Gewahrsam genommen werden konnte. Robinsons Verhaftung schockierte seine Freunde, die gegenüber der Washington Post erklärten, dass der angeklagte Mörder zwar über republikanische Politiker „scherzte“, aber keine Anzeichen dafür sahen, dass er gewalttätig war.

Die Mitglieder seines engsten Bekanntenkreises identifizierten ihn als radikalisiert von linken Extremisten, behaupteten jedoch, er habe keinen Hinweis darauf gegeben, Kirk zu töten. „Er liebte seine Waffen, er liebte sein Bier, er hasste die Regierung. Das war der Eindruck, den ich hatte“, sagte ein Freund, der regelmäßig mit Robinson und seinen Mitbewohnern Karten spielte, gegenüber der Post. Dieser Freund behauptete, Robinson habe sich offen gegen demokratische und republikanische Politiker gestellt und obwohl er als Wähler registriert, keiner Partei angehört.

Robinson soll nun am 17. April wieder vor Gericht erscheinen, wo seine Verteidiger und die Staatsanwälte über die Zulassung von Kameras und Mikrofonen im Gerichtssaal diskutieren werden.

Seine Anwälte haben zuvor darauf hingewiesen, dass die Medienberichte vor dem Prozess bis ins Weiße Haus reichten, wobei Präsident Donald Trump kurz nach Robinsons Festnahme erklärte, er hoffe, „er bekomme die Todesstrafe“.

Von den Verteidigern wird nun erwartet, dass sie bei der Anhörung Beweise vorlegen, von denen sie glauben, dass sie bisher schädliche und voreingenommene Medienberichterstattung über diesen Fall’“ enthalten.

Doch Kirks Witwe, Erika Kirk, forderte vollständige Transparenz in der Berichterstattung über den Prozess und erklärte, „wir verdienen es, dort Kameras zu haben“. Sie hatte Robinson auch öffentlich dafür, dass er angeblich ihren Ehemann getötet hatte, vergeben.



 

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Von ELA

5 Gedanken zu „Todesschuss auf Charlie Kirk nicht aus der Waffe des inhaftierten Verdächtigen“
  1. Das erinnert doch alles sehr an die Widersprüchlichkeiten im Zuge des Kennedy-Mordes.
    Oder auch an die rein zufällig allesamt ausgefallenen Kameras als sich ein Epstein laut offizieller Darstellung selbst erhängt haben soll.
    Stümperei? Auch die Mafia hinterläßt gern Indizien wenn sie einen Konkurrenten abknallt.

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  2. Wieso wurde dann die Wohnung des „Täters“ völlige leergeräumt und forensisch gereinigt aufgefunden, als das FBI sich dann bequemte bei dieser aufzutauchen? Wie glaubhaft ist diese Untersuchung, wenn als alternativer Täter eine nahöstliche Demokratie, „einzige“, im Raum steht und dies seit kurz nach dem Mord, wenn man sich ansieht wie diese die USA lenken.

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  3. In einem Land, wo ein gewählter Präsident vom auserwählten Präsidenten eines anderen Landes dazu angestiftet wird, Schulen bei vollem Betrieb und Synagogen mitsamt Heiligtümern sowie Universitäten, Kraftwerke und Brücken in Schutt und Asche zu legen, wie es der auserwählte Präsident zuvor in seiner Nachbarschaft in etwa vorgemacht hat, da braucht man sich nicht zu wundern, wenn der eine oder andere blutige Auftragsengel auf friedfertige Studentensprecher losgeht, unsichtbar und mit raffiniert gelegter falscher Spur.

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