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Bild: AFP

Der Migrationswahnsinn nach Europa scheint offenbar „erwünschter Maßen“ kein Ende nehmen zu wollen. Erneut befinden sich rund eine halbe Million Einwanderungswillige in Warteposition in Libyen.

Kein Ende – im Gegenteil

Europa steuert dank seiner „umsichtigen“ Lenker, zweifelsfrei auf eine weitere Migrationskatastrophe zu, wie auch lewrockwell.com berichtet hatte.

Der griechische Migrationsminister Thanos Plevris hatte nun offen gewarnt, dass derzeit rund 550.000 Migranten in Libyen darauf warten, das Mittelmeer zu überqueren und nach Europa zu gelangen. Eine halbe Million Menschen sitzen dort wie eine Zeitbombe, die darauf wartet zu explodieren, während Brüssel weiter über „humanitäre Werte“ und „europäische Solidarität“ philosophiert.

Die Zerstörung Libyens durch die NATO war einer der größten Akte geopolitischen Unverständnisses in der modernen europäischen Geschichte. Vor dem Sturz Gaddafis hatte Libyen eben genau diese dringend erforderliche Kontrolle über die Migrationsrouten durch Nordafrika. In dem Moment, als die NATO beschloss, im Namen ihrer Eigendefinition von Demokratie, einem Regimewechsel durchzusetzen, versank die gesamte Region daraufhin im Chaos. Milizen, Menschenhändler, kriminelle Banden und Schmugglernetzwerke füllten das Vakuum sofort auf.

Libyen von Schleusern kontrolliert

Libyen wurde zum Hauptumschlagplatz, weil es keinen funktionierenden Staat mehr gibt, der in der Lage ist, diesen Teil der Mittelmeer-Küste zu kontrollieren. Schätzungen beziffern die Zahl der Migranten in Libyen je nach Quelle auf 700.000 bis 2,5 Millionen Menschen. Libyen selbst hat jedoch nur etwa 7 Millionen Einwohner. Ganze Regionen werden nun von Schleusernetzwerken kontrolliert, die ein Vermögen damit verdienen, Menschen nach Europa zu bringen, während europäische Steuerzahler genau diese NGOs finanzieren, die sie vor der Küste im Stil eines Fährdienstes abholen.

Immer noch weigert sich jedoch das europäische Establishment, die Grenzen zu sichern, denn bei der Migration ging es nie einfach nur um Humanität. Sie wurde zu einem ideologischen Projekt, das direkt mit der Zerstörung nationaler Identität, Souveränität und des sozialen Zusammenhalts verbunden war. Wer Einwände erhob, wurde sofort als „rechtsextrem“, „rassistisch“ oder „extremistisch“ diffamiert, während die Regierungen die offensichtliche Realität scheinbar bewusst ignorierten, die für normale Bürger beim Gang durch ihre eigenen Städte mehr als sichtbar geworden war.

Die Migrationskrise von 2015 hat Europa politisch nachhaltig verändert, nicht zuletzt da die Bevölkerung erkannte, dass ihre Regierungen die Kontrolle völlig verloren hatten. In Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien erlebten nationalistische und systemkritische Bewegungen einen ungeahnten Aufschwung, da offenbar die Öffentlichkeit etwas Grundlegendes begriffen hatte. Sobald eine Regierung ihre Grenzen nicht mehr kontrollieren kann, hört sie auf, als souveräner Staat zu funktionieren.

Fachkräfte-bluff funktioniert nicht mehr

Das Establishment versucht immer noch beharrlich, dies auf Wirtschaftsstatistiken und Arbeitskräftemangel zu reduzieren, denn das Eingestehen der Wahrheit würde das gesamte politische Narrativ fraglos zum Einsturz bringen. Migration in diesem Ausmaß verändert Gesellschaften strukturell. Sie wirkt sich gleichzeitig auf den Wohnungsmarkt, die Kriminalität, die Löhne, die Gesundheitssysteme, die Bildungssysteme, die kulturelle Identität und die politische Stabilität aus. Die Europäer sehen zunehmend, wie ganze Stadtviertel bis zur Unkenntlichkeit verändert werden, während ihre Regierungen ihnen hinter Sicherheitsbarrieren Vorträge über gelebte Toleranz halten.

Griechenland steht erneut direkt an vorderster Front, während Brüssel kaum mehr als Reden und leere Versprechungen beiträgt. Die griechischen Inseln und Küstenregionen waren während der letzten Krise überfordert, doch danach wurde eigentlich nichts wirklich behoben. Die Infrastruktur wurde nie gesichert. Die Schmuggelrouten wurden nie zerschlagen.

Einher mit industriellem Niedergang Europas

Europa befindet sich gleichzeitig in einer Staatsschuldenkrise, einem industriellen Niedergang, einer instabilen Energieversorgung, zusammenbrechenden Geburtenraten, steigender Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und sinkendem Lebensstandard. Nun aber beabsichtigen die Regierungen, eine weitere massive Migrationswelle direkt in dieses Umfeld zu kippen um offenbar zu „testen“ was passieren könnte, sodass der soziale Zusammenhalt überlebt.

Europas Führung glaubt immer noch, diese Krise könne durch Zensur, Propaganda und Medienmanipulation bewältigt werden. Sobald jedoch die Bevölkerung das Vertrauen in die Fähigkeit des Staates verliert, Grenzen durchzusetzen und Ordnung aufrechtzuerhalten, beschleunigt sich die politische Radikalisierung rapide. Die Geschichte ist voll von Beispielen für Regierungen, die zusammenbrachen, weil sie die öffentliche Wut ignoriert hatten, bis es zu spät war.

Eine halbe Million Migranten, die in Libyen warten, sind nicht nur eine weitere Schlagzeile. Es ist ein weiteres Warnsignal, dass Europa immer tiefer in Zersplitterung, Instabilität und politische Konfrontation abgleitet.




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Von ELA

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