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Bild: MEPs Harald Vilimsky und Roman Haider

Privates Erspartes ist kein politischer Finanzierungstopf für die gescheiterte Wirtschaftspolitik der Europäischen Union. Neben Ursula von der Leyen hat auch BlackRock-Chef Larry Fink bereits angedeutet, dass man Appetit auf eine Teil der Spareinlagen der Bürger habe.

„Wenn Ursula von der Leyen die Ersparnisse der Europäer als ‚faul‘ bezeichnet und davon spricht, dieses Geld stärker in den Dienst europäischer Unternehmen zu stellen, dann ist das ein höchst bedenkliches Signal“, erklärten Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament, und der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider. Immerhin geht es dabei um enorme Summen: Rund 70 Prozent der Ersparnisse europäischer Haushalte beziehungsweise etwa zehn Billionen Euro liegen nach Angaben der EU-Kommission auf Bankkonten.

Bis zu acht Billionen Euro könnten nach Berechnungen im Umfeld dieser Strategie stärker in marktbasierte Anlagen fließen

„Dieses Geld gehört den Bürgern, die es erarbeitet und angespart haben. Ob jemand sein Geld am Sparbuch lässt, in Aktien investiert oder für das Alter und seine Familie zurücklegt, hat allein seine Entscheidung zu sein.“

Bei dem Vorhaben der Kommissionspräsidentin handle es sich keineswegs um einen neuen Gedanken. Bereits im März 2025 legte die EU-Kommission ihre Strategie für eine sogenannte Spar- und Investitionsunion vor. Ziel ist es, einen größeren Teil der privaten Ersparnisse in Kapitalmärkte und „produktive Investitionen“ zu lenken. Dabei stehen gewaltige Summen im Raum: Bis zu acht Billionen Euro könnten nach Berechnungen im Umfeld dieser Strategie stärker in marktbasierte Anlagen fließen, wenn sich das Anlageverhalten europäischer Haushalte jenem in den USA annähern würde. Gleichzeitig beziffert die Kommission unter Berufung auf den Draghi-Bericht den zusätzlichen Investitionsbedarf der EU bis 2030 auf jährlich 750 bis 800 Milliarden Euro.

„Vor diesem Hintergrund bekommen von der Leyens Aussagen eine ganz andere Dimension. Die privaten Ersparnisse der Europäer werden in Brüssel zunehmend als gewaltige Finanzierungsreserve betrachtet“, so Vilimsky und Haider.

„Das eigentliche Problem sind aber nicht die Sparbücher der Europäer, sondern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die diese EU selbst geschaffen hat“, kritisieren die beiden freiheitlichen EU-Abgeordneten. Und weiter:

„Europa verliert an Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmen leiden unter hohen Energiepreisen, ausufernder Bürokratie und immer neuen Auflagen. Anstatt diese Fehler endlich zu korrigieren, richtet sich der Blick nun auf die Billionen, die sich die Bürger über Jahre und Jahrzehnte angespart haben. Wer möchte, dass mehr privates Kapital in europäische Unternehmen fließt, muss Investitionen attraktiv machen und Vertrauen schaffen – und nicht darüber nachdenken, wie man das Geld der Bürger politisch in die gewünschten Bahnen lenken kann.“

„Die Grenze muss hier ganz klar gezogen werden: Freiwillige Investitionen und attraktive Angebote sind das eine. Politischer Druck oder eine staatlich gewünschte Lenkung privater Sparvermögen sind etwas völlig anderes“, betonen Vilimsky und Haider.

„Das Geld der Bürger ist keine Verfügungsmasse für Brüsseler Industrie-, Klima-, Rüstungs- oder Budgetpolitik. Wenn von der Leyen jetzt auf weitere Schritte bis Ende 2026 drängt, werden wir sehr genau darauf achten, was konkret geplant wird. Die Entscheidung darüber, was mit dem eigenen Ersparten geschieht, liegt einzig und allein beim Bürger – und dabei muss es bleiben.“

Harald Vilimsky ist FPÖ Delegationsleiter im EU-Parlament | Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET) | Stv. Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE).

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UNSER MITTELEUROPA berichtete bereits darüber:

Auch Von der Leyen will nach Merz und Larry Fink unsere Ersparnisse abgreifen

BlackRock-Chef Larry Fink fordert Zwangsinvestitionen aus Spar- und Pensionskonten



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Von ELA

9 Kommentare zu „FPÖ MEP Vilimsky und Haider – Von der Leyens Griff nach den Sparbüchern der Bürger ist ein Skandal“
  1. Die Debatte sollte klar zwischen der Mobilisierung privaten Kapitals durch attraktive, freiwillige Angebote und einem politischen Zugriff auf Ersparnisse unterscheiden. Wenn Sparguthaben als „faul“ gerahmt werden, entsteht leicht der Eindruck, dass individuelles Vorsorgen einer übergeordneten Finanzierungslogik untergeordnet werden soll. Entscheidend wären daher transparente Regeln, echte Wahlmöglichkeiten und ein verlässlicher Schutz vor indirektem Druck.
    Vertrauen ist hier kein Nebenthema, sondern die Voraussetzung dafür, dass Bürger überhaupt bereit sind, Kapital langfristig zu investieren.

  2. Auf Sparbüchern wird bei gleich bleibendem Geldbetrag dennoch per Inflation der Geldwert gestohlen. Also sind auch Sparbücher ein Betrug, ebenso alle anderen nur auf Geld bezogene Anlagen. Sparkonten gehören rechtlich der Bank, der Geldeinleger hat nur einen Rückzahlungsanspruch, der durch Bankkrisen verloren geht. Bei großen Bankkrisen kann auch der angebliche Einlagensicherungsfonds wegen Überforderung kaum helfen.

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  3. IW will Eurobonds, träumt von Weltwährung
    Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) möchte Eurobonds einführen. Bedeutet: Z.B. Italien kann sich zum gleichen Zinssatz verschulden wie alle anderen, profitiert von Bonität Deutschlands. Sinn: „Die Schuldenlasten werden wie ein Wasserfall über uns hereinbrechen.“

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  4. der kapitalismus ist tot…
    es lebe das kapitalistische diktat.
    geld ist gott, religion und sexy zugleich. nicht eine partei wird
    den fakt der humanen übergier
    beseitigen können…gottes
    höchste erschaffung wird sich
    selbst fressen und daher auch ohne ki ausrotten.

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  5. Fakt ist: die AfD ist derzeit die einzige Oppositionspartei. Alle anderen wollen an die Ostfront marschieren und sich den Kopf wegballern lassen. Verständlich, wenn nichts drin ist. Bezahlen soll das der blöde Wähler.
    An dieser Stelle sollten wir mal über Korruption reden. Die Pharmamafia soll so 30 Mio.s an die Sozis „gespendet“ haben, worauf die SPD einstimmig (!) für die Impfpflicht votierte. Wozu Milliarden für Forschung ausgeben, wenn man mit ein paar Mio.s den Bundestag kaufen kann. Den Schaden hat der Bürger, der jetzt krank darnieder liegt. Laut dem schweizer Gesundheitsfernsehen QS24 ist die Anzahl der Pflegebedürftigen um 700 % gestiegen. Das ist eine Verachtfachung. Politik beeinflußt also den Alltag des Bürgers direkt. Das haben 90 % der Menschen noch nicht kapiert. Wer nicht vorzeitig krank, tot, erfroren, verarmt in der Gosse enden will, sollte seine Birne einschalten und aufhören, die Korruptionsparteien zu wählen. Wer die AfD nicht mag, kann eine Bürgerpartei wählen, die in der c-Zeit entstanden ist. Da sind viele gute Leute dabei.

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    1. „Menschen, die immer wieder kriminelle Verräter, Diebe und Hochstapler wählen, sind keine Opfer, sondern Komplizen.“
      (George Orwell)

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  6. Und wir haben die AfD, die das zu vereiteln weiss? Die sind jetzt ohnehin in der Bringschuld und könnten mich nur noch positiv überraschen; gelegentlich werden sie das vermutlich auch.

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  7. Von der Leyen scheint langsam zu vergessen, wem das Geld der Bürger eigentlich gehört. Wer Milliarden an privaten Ersparnissen als politische Finanzierungsreserve betrachtet, überschreitet eine klare Grenze. Die Menschen haben ihr Geld selbst erarbeitet und gespart – nicht Brüssel. Statt ständig neue Wege zu suchen, wie man auf das Geld der Bürger zugreifen kann, sollte von der Leyen endlich die eigenen Fehler in der EU-Politik angehen. Schluss mit dieser Bevormundung!

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  8. Diese EU mit ihren ungewählten „Spitzenpolitikern“ ist eine verdammte machtgeile Räuberbande und muss eliminiert werden.

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