Die Lage auf dem Schlachtfeld entwickelte sich in den letzten zwei Wochen für Russland eher schleppend: Nördlich der Agglomeration Kramatorsk und Slowiansk gelangen der ukrainischen Armee erfolgreiche Gegenangriffe, die vielleicht auch nur eine Art ukrainische Version der deutschen Ardennenoffensive in WK II kurz vor dem Zusammenbruch waren.
Von FRANZ FERDINAND | Hingegen entwickelte sich der vom Wertewesten durch unzählige Sanktionen gegen Russland angezettelte Wirtschaftskrieg zu einem erfolgreichen, allumfassenden Wirtschaftskrieg des globalen Südens gegen den Wertewesten.
Dabei muss man die Gesamtlage in der Ukraine zusammen mit der Situation rund um den Iran und Saudi-Arabien betrachten:
Der Ukrainekrieg, der von Donald Trump gestartete Angriffskrieg gegen den Iran und die Aktionen der Huthis und eventuell auch iranische Proxys im Irak müssen letztendlich bereits als ein dritter Weltkrieg betrachtet werden, der allerdings in vieler Hinsicht anders verläuft, als Weltkrieg I und II im vorigen Jahrhundert. Als stiller Teilnehmer im Hintergrund muss China mit in Betracht gezogen werden, dass die russischen Kriegsanstrengungen, aber auch den Abwehrkampf des Irans in vielerlei Hinsicht unterstützt.
Chinas Interesse liegt primär in der Beseitigung des US-Dollars als Weltleitwährung, was durch die Degradierung des westlichen Finanzsystems erreicht werden soll. Dabei reicht es für China bestehende Entwicklungen zu verstärken, oder sie einfach gewähren lassen, wie eben die Aktionen der Huthis gegen die westliche Ölversorgung in der Meerenge von Bab el Mandeb, oder der Unterbrechung der ost-west Pipeline quer durch Saudi-Arabien. Insgesamt sind durch diese Aktionen zusammen mit der Sperrung der Straße von Hormuz bis zu 30 Prozent der Weltversorgung mit Erdöl beeinträchtigt! Der Ölpreis stieg deshalb von 60 Dollar im vorigen Jahr auf etwa 104 Dollar pro Barrel aktuell!
Sogar der Chevron Chef Mike Wirth warnt vor einer weltweiten Treibstoffkrise, die völlig außer Kontrolle geraten kann!
Man kann sich allerdings nicht vorstellen, dass China diese Aktionen der Huthis als Unterstützer vom Iran zulässt, ohne an dieser Entwicklung selbst interessiert zu sein. Für China ist nur wichtig, selbst ausreichend mit Öl versorgt zu werden, was auch über den Landweg möglich ist.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die USA ein Hilfsansuchen Saudi-Arabiens ablehnten. Offensichtlich ist der Hegemon bereits so überdehnt und geschwächt, dass Aktionen gegen die Huthis nicht mehr gestemmt werden können.
Verschärft wird die Lage am Ölmarkt noch durch die Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien, was von den westlichen Medien noch als „Gamechanger“ gefeiert wurde, aber jetzt zu einem Diesel-Exportverbot aus Russland führt und ganz aktuell die Dieselpreise in die Höhe schießen lässt! Der Dieselpreis stieg in Deutschland heuer von 1,6 Euro auf aktuell bis zu 2,5 Euro pro Liter! Während die Russen für ihren viel billigeren Diesel noch Schlange stehen müssen, kann sich der EU-Bürger den Diesel bald überhaupt nicht mehr leisten.
Diese Öl- und Dieselpreisentwicklung führte gleichzeitig zu einer Steigerung der Rohstoffpreise auf breiter Front. Beispielsweise erhöhten sich die Preise für Reis und Getreide im laufenden Jahr um 50 Prozent.
Die ausgewiesene Inflation für Deutschland von 2,9 Prozent kann nur als Witz betrachtet werden, wie jeder Bürger selbst beim täglichen Einkauf merkt.
Diese aktuellen Preisschübe verschärfen jetzt die Lage des maroden westlichen Finanzsystems. Zusammen mit der dramatischen Lage der öffentlichen Haushalte im Wertewesten führte der allgemeine Inflationsschub nun zu einer Erhöhung der Marktzinsen für Anleihen und auch zu einer Erhöhung der Leitzinsen der FED auf bis zu vier Prozent. Von der EZB werden ebenfalls weitere Leitzinserhöhungen erwartet.
Diese Zinserhöhungen müssen die Staaten jetzt nicht bloß für die Neuverschuldung blechen, sondern, was besonders schmerzhaft ist, auch für die Refinanzierung der bestehenden Schulden. Donald Trump hat mit seiner Regierung heuer mit Bravour die 40 Billionen Schuldenmarke genommen, wovon kurzfristig 7 Billionen zu einem höheren Zinssatz refinanziert werden müssen! Selbiges gilt natürlich für all die europäischen Schuldner, was unvermeidlich zu Sparprogrammen in Zeiten des allgemeinen wirtschaftlichen Niedergangs, und damit zur weiteren Erodierung des bestehenden politischen Systems führt.
Natürlich könnte die FED die amerikanischen Schulden auch über die Geldpresse bedienen, aber dies würde unvermeidlich in die Hyperinflation und damit zum Ende des Dollars als Weltleitwährung führen.
Diese Zinserhöhungen beeinträchtigen die gesamte Wirtschaftsentwicklung im Wertewesten und führen unvermeidlich zu Arbeitsplatzverlusten und damit einher zu einer noch größeren Unzufriedenheit mit dem bestehenden politischen System in der EU:
Beispielhaft für diese Situation ist Frankreich, das derzeit bereits unregierbar ist und nächstes Jahr bei den Präsidentschaftswahlen zwischen Marine Le Pen und dem Kommunisten Jean-Luc Mélenchon wählen kann. Nach einem Sieg von Le Pen würde in der EU wohl kein Stein auf dem anderen bleiben!
Besonders dramatisch wirken sich aber die Erhöhung der Marktzinsen, völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit, auf die Bilanzen der Banken und Versicherungen aus: Bekanntlich halten diese Institute etwa 60 Prozent ihrer Anlagen in Anleihen und gerade bei den Anleihen gab es durch die Zinserhöhungen ein gewaltiges Kursgemetzel. Dies liegt daran, dass in der Null und Niedrigzinsphase vor drei, vier Jahren langlaufende Anleihen mit sehr niedrigen Kupons emittiert wurden, deren Kurse jetzt durch die steigenden Zinsen im Keller liegen. Bekannt wurde der Fall einer dreißigjährigen Nullzinsanleihe, deren Kurs jetzt auf 50 Prozent geschmolzen ist, ein Kursverlust der für Anleihen ungewöhnlich ist.
Zwar sind das alles Buchverluste, die in den Bankbilanzen einfach versteckt gehalten werden, da man in der Bilanz keine Wertberichtigung durchführt. Anderenfalls würden die Ergebnisse der Banken dahinschmelzen und die Aktienkurse der Banken auch noch in den Keller rauschen. Jedenfalls werden solche Buchverluste erst schlagend, sobald eine Bank aus irgendwelchen Gründen eine derartige Anleihe verkaufen muss. Jedenfalls sind die Banken außer Stande noch weitere externe Schocks zu verkraften.
Zwar sind die Aktienindizes derzeit noch auf Höchstkursen, aber die steigenden Anleihezinsen unterminieren natürlich auch den Aktienmarkt. Jeder erfahrene Börsianer weiß, dass die Aktienkurse bloße Luftnummern sind, die teilweise nur noch durch völlig irrationale Phantasien getrieben werden, wie im Falle der „künstlichen Intelligenz“. Sobald also Großanleger wegen der hohen Marktzinsen dem Aktienmarkt den Rücken kehren und lieber in sicherere Anleihen investieren, wird die Aktienblase platzen. Ein weiterer Grund für das Platzen der Aktienblase wird die unvermeidliche Ernüchterung bei den KI-Aktien sein!
Ein Börsen- und Finanz-Zusammenbruch wird mit aller Wahrscheinlichkeit wieder von den USA ausgehen. Dabei sei an die Finanzkrise von 2008 erinnert, wo die USA uneinbringliche Kreditforderung durch sogenannte Sub-Prime „Wertpapiere“ nach Europa exportierte und Bankpleiten nur noch durch massive Interventionen der Regierungen verhindert wurden. Der kommende Finanz-Tsunami wird die Krise von 2008 noch in den Schatten stellen!
Für Europa kommt in dieser Gesamtlage noch erschwerend hinzu, dass es sich in einem Wirtschaftskrieg mit den USA befindet. Die USA unter Donald Trump versucht systematisch Europa auszusaugen, wobei insbesondere die „Grünen“ in Deutschland die Rolle einer Fünften Kolonne der amerikanischen Hochfinanz spielen: Durch den CO2-Schwindel wurde die deutsche Energiewirtschaft demontiert und zusätzlich durch die Sprengung der Nord Stream 2 Pipeline Deutschland in die Abhängigkeit von der Lieferung fünfmal teureren amerikanischen Fracking-Gas, im Vergleich zum Russengas, getrieben. Das Ergebnis ist eine Fluchtbewegung deutscher Industrie aus Deutschland in die USA, aber auch nach China.
Gleichzeitig soll der EU-Bürger zusätzlich zur Unterstützung der Ukraine (derzeit mit 190 Millionen Dollar pro Tag) noch wesentlich höhere Rüstungsausgaben stemmen, um die amerikanische Rüstungsindustrie zu füttern.
Schon jetzt ist also absehbar, dass der große Verlierer des Ukrainekrieges das EU-Europa sein wird. In gewisser Weise wird man an den Zweiten Weltkrieg erinnert, wo Großbritannien durch den amerikanischen „Support“ als Großmacht völlig ruiniert und zum Pudel der USA wurde! Diesem Schicksal kann die EU nur entrinnen, indem sie schnellstens den Krieg gegen Russland einstellt und ihre Wirtschaft auf eine Kooperation mit Russland ausrichtet und so die Verflechtungen mit den USA reduziert.











Was bisher keiner auf dem Radar hat: wenn Moskau die UN-Feindstaatenklausel aktiviert, kann es Deutschland angreifen ohne Art. 5 des Natovertrages zu aktivieren. Sie würden sich nur verteidigen. Dtl. wäre dann alleine im Krieg gegen Rußland.
An die redaktion:
Warum erwagen sie nicht zu schreiben über die wahre gründen dieses krieg? Momentan sind mehr als 50.000 juden in Ukraine angekommen die für die juden als das „neue Jerusalem“ betrachtet wird. Während all die männer an die front geschikt werden und sterben erkaufen sie währenddessen all ihre häuser und ihrem land.
https://www.youtube.com/watch?v=fRnOHXzOED4
(Thousands of Jewish pilgrims arrive in Ukraine despite war)
wauuu…da muss man erstmal draufkommen)))
aufklärung fürs wohl allerletzte deppenschaf^^…UMElive;)
gelangen der ukrainischen armee)))
ohne nato nachschub und intelligenz wäre dieser ukra
söldnerhaufen bitte was??
hypern dannmal die fetten
russen dinger richtung u.s.besatzes EUterretorium
wird dieser EU hühnerhaufen brutale realität