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Deutschland rüstet und gliedert sich servil in den industriellen-, militärischen Komplex des atlantischen Hegemonen ein | Bild: UM AI generiert

Atlantische Republiken – im Volksmund oft mit tatsächlichen Demokratien verwechselt – scheitern politisch immer öfter. Ein Grund dafür ist die gleichgeschaltete atlantische Kartellpresse, die die Bevölkerung – den sogenannten Souverän – zu oft mit Falschnachrichten, sprich falschem Input, füttert.

Nur Istzustände, die richtig beurteilt werden – nicht falsche Narrative – ermöglichen richtige Konzepterstellungen

Von REDAKTION | Elektronische Datenverarbeitung in der IT oder Informatik kennt eine Grundregel, die unter FIFO – „falsches Hinein, falsches Hinaus“ [false-in, false-out] – bekannt geworden ist: Die Regel besagt, falls einem Computer falsche Daten als falscher Input eingegeben werden, würde das ein falsches Ergebnis – sprich einen falschen Output – liefern. Die FIFO-Regel gilt auch für die Verarbeitung großer Datenmassen für vermeintliche KI (Künstlicher Intelligenz), zumal KI nur eine Form fortgeschrittener Automatisierung ist – das heißt gleichermaßen besagter FIFO-Regel unterliegt.

Doch es gibt neben dem Abgleichen von massenhafter Daten für das automatische Erkennen von Mustern , was für KI typisch ist, noch eine höhergestellte analytische Ebene der besonderen Art – die der Strategie- und Konzepterstellung: Diese kann durch keine Automatisierung [KI] der Welt – wie vermeintlich intelligent auch immer – sondern exklusiv nur durch menschliche Intelligenz umgesetzt werden!

Ein Konzept ist stets Bestandteil einer Strategie, wie auch umgekehrt. Dabei wären langfristige und allgemeinere Zielvorgaben – Strategien – durch möglichst konkrete Handlungsempfehlungen – Konzepte – umsetzbar zu machen:

Konzept-Erstellungen fußen auf richtigen Analysen von Ist-Zuständen, doch nicht auf Fiktionen wie die der Lügenpresse!

Um strategischen Zielvorgaben nachzukommen, würden falsche Ist-Zustands-Beschreibungen als Basis-Ausgangs-Material, wie Fake-Narrative zur Darstellung einer bestimmten politischen Ist-Situation z.B. durch die Lügenpresse, gemäß besagter FIFO-Regel einmal mehr nur falsche Ergebnisse produzieren.

Besagte FIFO-Regel passt auch auf staatliche Politik. Falsche Narrative zur Beschreibung vermeintlicher politischer Ist-Zustände, wie z.B. durch Fake News [Falschnachrichten] gleichgerichteter Medien und/oder Kuratoren des Mainstreams, von willfähriger Regierungspolitik in den Protektoraten servil aufgegriffen, würden gleichermaßen nur falsche Ergebnisse und falsche Schlussfolgerungen liefern.

Derartig ins Falsche verdrehte Konzepte, werden von transnationalen Kreisen notorisch eingesetzt, um vor allem in ihren Protektoraten eine Politik, die sich gegen die dortigen Bevölkerungen richtet, zumindest durch Lügen rechtfertigen zu lassen.

Durch solch eine Methode werden atlantische Protektorate, wie z.B. EU-Staaten, systematisch ausgeplündert und parasitiert, während zeitgleich und vorsätzlich falsche Narrative, publikumswirksam und heuchlerisch als verdrehte Konzepte zur Beruhigung der Massen in die atlantischen Echokammern eingestreut werden:

Auch auf den Kopf gestellte Konzepte bestätigen das FIFO-Prinzip, wenn auch als vorsätzlich negativ verdrehte Methode!

Würde eine solch pervertiert verdrehte Propaganda zum Schaden der Bevölkerungen lange genug eingesetzt, kommt es in Folge zu apathisch wirkenden Bevölkerungen, sowie staatlichen Niedergang und gesellschaftlichem Verfall, wie z.B. durch:

  • beschleunigte Deindustrialisierung unter Absinken des Steueraufkommens!
  • erneute Eroberungsversuche im Osten bzw. der Rohstoffe Russlands!

Eine derartig fatale Politik zum Schaden der Protektorate, kann von den dort ansässigen Bevölkerungen nur schwer nachvollzogen werden. Währenddem versucht die vom Atlantik her gesteuerte Einheits- & Kartellpresse durch zurechtbiegen von Wahrheiten entsprechende Trugschlüsse den Massen unterschieben zu lassen, wie:

  • Deindustrialisierung entstünde durch überforderte oder inkompetente Politiker!
  • Kriegspolitik der Wertegemeinschaft wäre nur gut gemeinte Verteidigungs-Politik!
  • die kollektiven Protektorate wären vermeintlich allesamt freie, souveräne Staaten!

Zumal die auszubeutenden Bürger in atlantischen Protektoraten durch tagtägliche Arbeit und omnipräsente Zensur durch atlantische Dienste – noch dazu in ihrer Muttersprache – extrem abgelenkt und verwirrt werden, bleibt ihnen zu wenig Zeit, um sich selbst ein Gesamtbild im globalen Kontext zu verschaffen und für sich persönlich die richtige Schlüsse zu fassen. Daraus ergibt sich eine weitere Regel, welche besagt:

Die Existenz der westlichen Lügen- & Monopolpresse, lässt keine informierten Bürger mehr zu und zerstört Demokratie!

In einer Serie von Abhandlungen des Autors und Analysten, Ryan Perkins, welche UNSER-MITTELEUOPA in deutscher Übersetzung brachte – siehe die Links im Anhang ganz unten – machte Perkins klar, dass transnationale Politik kaum Zufälle kennt:

 Im ersten Artikel zeigt Ryan Perkins auf, dass der systematische Abbau der industriellen Basis in Deutschland kein Unfall sei, sondern nur den Triumph des Finanz-Kapitalismus über den Produktions-Kapitalismus der Industrie widerspiegle.

Im zweiten Artikel ordnet der Autor die Deindustrialisierung Europas als Staatsstreich und einmal mehr nicht bloßem Zufall zu: Durch US-Zölle und Energieabkommen zur Vasallisierung gezwungen, fließe deutsches Kapital nicht nur in die USA, sondern dazu auch noch nach China, ab.

Im dritten Artikel legt Ryan Perkins dar, dass Europas Kapitulation vor US-Finanzinteressen Teil konsequenter und vorsätzlicher US-Politik sei. Perkins führt an, dass die folgenden Ausplünderungen von EU-Staaten nicht von geostrategischen Überlegungen, sondern vielmehr aus Verzweiflung des atlantischen Hegemonen geboren worden wären.

In Deutschland existierte bis nach der Jahrtausendwende ein besonderes System, die sogenannte „Deutschland AG“, welche sich als Grundlage des wirtschaftlichen Aufstiegs von Deutschland nach der Zweiten Deutschen Reichsgründung (1871) rasant entwickelt hatte und als wichtiger Faktor später auch zum deutschen Wirtschaftswunder entscheidend beigetragen konnte.

Das Konstrukt, „Deutschland AG“, wurde am 30.11.1989, beginnend mit der Ermordung des damaligen Chefs der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, durch atlantische Dienste wieder rückabgewickelt und bis zum Jahr 2008 ganz abgeschafft. Das endgültige Aus der „Deutschland AG“ war zugleich die zwingende Voraussetzung dafür, um insbesondere wirtschaftliche Alleinstellungsmerkmale der BRD wieder ganz verschwinden zu lassen, um allfällig noch vorhandene brauchbare Restbestände des deutschen Industriebestandes ins atlantische Imperial- & Finanzsystem überführen zu können.

Die „Deutschland AG“ stand in ihrer Hochphase im frühen 20. Jahrhundert, anders als in der Zeit ihres Niedergangs zur Jahrtausendwende, nicht isoliert im Staat. Sie wurde in jener Gründerzeit von zwei unabhängigen Säulen, die sich später unter alliierter Kontrollherrschaft nicht mehr halten ließen und letztlich die Eliminierung der „Deutschland AG“ umso leichter machten, flankiert und national eingehegt vor allem durch:

  • Das Zweite Deutsche Reich als erste Säule und dazu noch als souveräner Staat, wobei der Kaiser persönlich Wirtschaftspolitik zum Bestandteil deutscher Staatspolitik erklärte und auch staatlicherseits entsprechend stark materiell vorantreiben und fördern ließ. Im Gegensatz dazu, hat die BRD nach dem Fall des Eisernen Vorhanges im Jahr 1989, als Vieles noch möglich gewesen wäre, auf die Wiederherstellung deutscher staatlicher Souveränität aus Gründen politischer Opportunität, Bequemlichkeit bzw. wohl auch aufgrund staatsmännischer Defizite, bewusst verzichtet. So wurde z.B. auch die NATO nicht aufgelöst – ganz im Gegenteil: Jetzt erst konnte der neue Marsch gegen Osten erst richtig losgehen!
  • Durch eine deutsche Wirtschaftsphilosophie als zweite Säule, welche auf die besonderen Alleinstellungsmerkmale deutscher Wirtschaftspolitik zugeschnitten war, wie insbesondere die Denkschule des Ordoliberalismus, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Ökonomen der Freiburger Schule  begründet worden war:

Die Freiburger Schule bildet eine Wirtschaftsdenkrichtung, bei welcher der Staat einen festen rechtlichen Ordnungsrahmen vorgibt, um freien Wettbewerb sowie soziale Marktwirtschaft zuzulassen. Der Ordoliberalismus diente so als theoretisches Fundament der sozialen Marktwirtschaft für Deutschland und Mitteleuropa, während das Leistungs- und Verantwortungsprinzip mit sozialem Ausgleich verbunden worden war. Ein solches Wirtschaftsmodell, zugeschnitten auf die Realwirtschaften typisch für Mitteleuropa ist dagegen atlantischen Feudalherren aus Übersee nach ihrer Präferenz für insbesondere Finanz – & Spekulationskapitalismus stets vollständig wesensfremd geblieben.

Die Ideen der Freiburger Schule dienten nach dem Jahr 1945 als Fundament westdeutscher Wirtschaftsordnung unter Ludwig Erhard. Ziel war die Verhinderung von Monopolen und Kartellen, um insbesondere freien Wettbewerb im Verbund mit sozialer Marktwirtschaft zuzulassen. Dazu hatte eine extrem stabile Währung, wie damals noch die Deutsch Mark, das entscheidende feste Fundament zu bieten.

Ideologische Schnittmengen zwischen atlantischem
Imperial- und Kolonial-Modell und zeitgenössischem Neo-Faschismus

Es ergab sich, dass ein nicht geringer Teil übergelaufener bzw. übernommener lokaler deutscher Industriekapitäne sich ideologisch mit dem atlantischen Modell verbunden fühlen und stark identifizieren können: Dies fiel manchen umso leichter, weil die ideologische Schnittmenge zwischen dem …

… Imperial-Modell der USA, dem Kolonialsystem der Briten und dem zeitgenössischem Neo-Faschismus recht groß ausfällt!

Besagte ideologische Schnittmenge jener drei Unterjochungssysteme kann durch drei Kernelemente, die dem US-Imperialismus, UK-Kolonialismus sowie auch dem Neo-Faschismus zu eigen sind, definiert werden, wie insbesondere durch:

  • Exzeptionalismus, wie z.B. im US-Imperialismus von der Stadt auf dem Hügel  [City on the Hill] bis zur Manifest Destiny, was helfen soll den krypto-religiösen Sendungsauftrag zur Unterwerfung aller anderen Erdbewohner zu rechtfertigen!
  • Expansionismus weltweit über vermeintlich niedriger gestellte Völker!
  • einHerrenmenschen- & Untertanentum als Wirtschaftsdoktrin zur Abgrenzung zwischen den Wenigen oben und den Vielen unten: Hoch oben thront, der vom Westen vielfach bewunderte & verehrte Oligarch & Herrenmensch, während sich unten die zu dienenden HIWIs [Hilfswilligen] weltweit tummeln!

Die atlantische Mutter-Ideologie des Neo-Faschismus hätte sich aufgrund ihrer historischen Alleinstellung auf jeden Fall einen exklusiven Namen dank seinen Alleinstellungsmerkmalen wahrlich verdient: Z.B. könnte man die atlantische Mutter-Ideologie hinter …

  •  … dem atlantischen Unterwerfungs-Modell wirklichkeitsgetreu begrifflich als „globalen Imperial-Kolonialismus“ bezeichnen!

Denn der globale Imperial-Kolonialismus des atlantischen Hegemonen, welcher insbesondere auf deutsche Führer-Kreise – gestern so wie auch heute – eine so große und magische Anziehungskraft ausübt, kann auf die lange Tradition seiner Seemacht über inzwischen gut fünf Jahrhunderte (1500 – 2000), welche bisherige Globalherrschaft ermöglichte, zurückblicken. Als bisheriger einziger Ideologie-Namensgeber, der für derartige Unterjochungen steht, musste der italienische Faschismus herhalten, der jedoch nur 21 + 2 Jahre überlebte. Um sein deutsches Pendant – den deutschen Nationalsozialismus – war es schon nach 12 Jahren geschehen:

  • Das Unterjochungs-System, was sich am nachhaltigsten zeigte, war der globale Imperial-Kolonialismus „nordischer“ Sorte!

So stehen auch in der Bezeichnung von NATO die ersten beiden Buchstaben – wie könnte es anders sein – symbolträchtig für „nordischen Atlantik“ [NA(TO)], um klarzumachen welcher transnationale Pakt der Oligarchie den Einen-Weltstaat militärisch zu ermöglichen hätte.

Ein Konstrukt, wie die Deutschland AG , welches typisch deutsche Eigenschaften, wie Realwirtschaft und anfänglich noch staatlicher Souveränität, vereinte, musste früher oder später in einen scharfen ideologischen Konflikt mit dem Regime der atlantischen Spekulations- & Finanzwirtschaft treten:

Denn die Deutschland AG musste US-Global-Imperialisten & alt-britischen Kolonialisten, wie ein rotes Tuch vorgekommen sein!

Parallel dazu war zum entscheidenden Zeitpunkt der Umformatierung des deutschen Wirtschaftsmodells hin zur Finanzialisierung als quasi deutsche Eintrittskarte in den anglo-amerikanischen Global-Imperialismus-Club auch der deutsche Ordoliberalismus zur Jahrtausendwende verstärkt ins Fadenkreuz der atlantischen Kuratoren geraten:

So machten sich atlantische Kuratoren nach dem Fall des Eisernen Vorhanges daran den deutschen Ordoliberalismus, zusammen mit der Deutschland AG, bis hin zur Finanzkrise im Jahr 2008, als vermeintliche „Old School“ [Alte Schule] verunglimpfen und in Folge ganz eliminieren zu lassen: So war Deutschland ab dem Jahr 1919 …

 … über vier Generation atlantifiziert worden, um den Kern seiner wirtschaftlichen Alleinstellungsmerkmale aufzugeben!

Die Serie von Ryan Perkins handelt von besagter neuen europäischen Ordnung nach der vermeintlich totalen atlantischen Machtübernahme zur Jahrtausendwende streng nach dem Regime traditioneller atlantischer Finanz-& Oligarchenherrschaft: Demnach schweben transnationale Oligarchien im gesetzlosen Raum über ihren Protektoraten, welche sie als Simulationsdemokratien in einem vorgegebenen, doch sehr stark eingeschränktem politischen Korridor, in Folge nur zulassen und verwalten lassen.

Nachdem die beiden verbindenden Klammern staatliche – & wirtschaftliche Souveränität in Deutschland zum Ende des 20. Jahrhunderts endgültig weggefallen waren, gab es für den atlantischen Hegemon freie Bahn und kein Halten mehr: Die Eingliederung der BRD ins atlantische Finanz- & Spekulations-System wurde in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts beschleunigt vorangetrieben, flankiert durch notwendige gesetzliche Änderungen auf nationaler wie auch europäischer Ebene, was zuvor noch die Verwandlung der EWG/EG in die EU notwendig gemacht hatte:

Nach dem Attentat auf Alfred Herrhausen am 30.11.1989 in Frankfurt, gelang es dem Klan transatlantischer Einer-Welt-Oligarchen, symbolgerecht bis zur Finanzkrise im Jahr 2008 die „Deutschland AG“ endgültig und ganz abräumen zu lassen:

Im vierten Artikel macht Ryan Perkins klar, dass die Propaganda des Mainstreams und insbesondere die von Friedrich Merz, wobei die EU daran ginge, sich aus der atlantischen Umklammerung zu lösen, in das Reich der Fiktionen zu verweisen wäre.

Im fünften Artikel schildert Ryan Perkins, dass die vermeintliche transatlantische Scheidung nur politische Propaganda sei. EU-Europa wurde vor allem deshalb geschaffen und unter immerwährende atlantische Oberaufsicht gestellt, um den USA in Asien-Pazifik eine wesentlich freiere Hand für künftige Kriege zu überlassen: Deutschlands Deindustrialisierung und Finanzialisierung nach anglo-amerikanischem Muster war schließlich die imperiale deutsche Mitgift zur Eheschließung, wobei übermäßige beidseitige finanzielle Verflechtungen eine Scheidung in Zukunft unmöglich machten!

Im sechsten Artikel legt Ryan Perkins dar, dass die Wiederaufrüstung Europas keine Souveränität EU-Europas nach sich ziehen werde, sondern nur eine spezielle Aufgabenübertragung vom atlantischen Hegemon an die EU darstelle, die vielmehr von U.S.-Finanz-Nöten als von geopolitischem Kalkül bestimmt wäre.

Ryan Perkins macht auf die enge und exzessive Verflechtung zwischen Deutschland/EU-Europa und den USA, die auf über sieben Billionen US-Dollar gegenseitiger Investitionen beziffert werden kann, aufmerksam:

Direkte Investitionsströme von und nach den USA für 2024 (blau) & 2025 (orange) | Quelle: BEA[2]
Besagte Verflechtungen schossen erst in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts explosionsartig in die Höhe, weil man den Fall des Eisernen Vorhanges zur folgenden Ausbeutung der Gebiete im Osten als Grundbedingung dafür ansah, bevor man die europäischen Real- & Produktionswirtschaften ins eigene atlantische System, sprich in den Finanzcasino- & Spekulationskapitalismus, hätte überführen lassen:

Dabei wurden von deutschen Politikern im Zuge der deutschen Wiedervereinigung fatale politische Fehler begangen!

Die deutschen Polit-Funktionäre besagter Wende sonnten sich im Fall des Eisernen Vorhanges und sahen sich schon als große Staatsmänner in die Weltgeschichte eingehen. Das mag dazu beigetragen haben, atlantische suizidale Forderungen jener Tage zur Finanzialisierung Deutschlands willfährig und ohne Widerstand hingenommen zu haben, während man es verstand den Bevölkerungen Märchengeschichten zur neuen Ära der Globalisierung samt dem vermeintlichen „Ende der Geschichte“ aufzutischen. So meinten die solcherart in die Irre geführten Bevölkerungen sich schon in einer neuen Epoche ewigen Friedens wiederzufinden. Doch in der grausamen Realität zeigte nur das genaue Gegenteil, nämlich die:

Integration EU-Europas in die globalen und immerwährenden Angriffskriege der neo-imperialen atlantischen Kriegspartei!

Hat Deutschland aus seinen Weltkriegs-Niederlagen gelernt?

Nachdem Deutschland zur Jahrtausendwende einer wirtschaftlichen Umwandlung unterzogen wurde und dem atlantischen Finanz-, Spekulations- und Militärkapitalismus bereitwillig zu verfallen schien, wurden die vormaligen Realwirtschaften Mitteleuropas mit ihrem herausragenden Alleinstellungsmerkmal Mittelstand zielstrebig an die Wand gefahren, um einer Kriegspolitik der Aufrüstung unter atlantischem Oberkommando künftig einen exklusiveren Platz zu verschaffen.

Das scheint der rechte Moment, um einen Blick in die deutsche Vergangenheit – genauer gesagt in die dreißiger Jahre – zu werfen und sich die Frage zu stellen, was Deutschland in Zukunft erwarten könnte, falls steigende Staatsverschuldung in Kombination mit einer Industriepolitik, die verstärkt auf unproduktive Hochrüstung setzt, an einen Punkt gelangen sollte, von dem es kein Zurück mehr gebe:

Nach der deutschen Aufrüstungsphase von 1933 bis 1939 war es schon einmal so weit, nachdem Deutschland finanziert von London und New York für seinen versprochenen Ostfeldzug militärisch hochgerüstet worden war, wobei zur notwendigen Sicherstellung der hohen finanziellen Verbindlichkeiten die Eroberung von „neuer Scholle und Lebensraum im Osten“ zum Dogma erklärt wurde. So kam es dann auch, doch die leichtfertige Übernahme atlantischer Imperial-Kolonial-Ideologie samt „nordischen Fiktionen“ von „blauen Augen und blondem Haar“ brachte weder den deutschen Endsieg noch die Rolle als Weltmacht, sondern einen Vernichtungskrieg in eigener Sache, der in der totalen strategischen Niederlage Deutschlands endete.

Es fällt auf, dass ausgerechnet Vertreter der vermeintlichen politischen deutschen Mitte – die sogenannten Altparteien – als ewig Gestrige inzwischen erschreckend oft von Wehrertüchtigung, Aufrüstung und vom Krieg in vier Jahren gegen Russland sprechen. Doch was besonders nachdenklich stimmt, ist die politische Kontinuität von den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts aufwärts bis einschließlich heute, nach der die deutsche Kriegsrhetorik und militärische Stoßrichtung – gleich einer Blaupause – wie schon gehabt, einmal mehr nur auf die Neuauflage des vormaligen Unternehmens Barbarossa zielt. So kann die Antwort zur eingangs oben gestellten Frage nur lauten:

Das deutsche Establishment hat aus seinen Niederlagen in den Weltkriegen gar nichts gelernt – man wurde vielmehr rückfällig!

Ein relevanter und sich offen bekennender neo-faschistischer Kern des bundesdeutschen Establishments glaubt allen Ernstes mit Großbritannien und USA vermeintlich im Rücken, einmal mehr am Jahr 1939 blind anknüpfen zu können. Eine tragische Kontinuität dieser Geschichte stellt dabei die Perspektive das, dass Deutschland seine europäischen Nachbarn mit sich in den Abgrund reißen dürfte:

Die vorsätzliche Deindustrialisierung Deutschlands als Mitgift in den atlantischen Militär- & Finanzkomplex war erst der Auftakt!

 Das ganze dicke Ende hat noch etwas zu warten!

Die erschienene Serie mit Beiträgen von Ryan Perkins – mit den Links siehe ganz unten – behandelt die vorsätzlich Umwandlung des deutschen Wirtschaftsmodells von einer vormals grundsoliden Realwirtschaft zum atlantischen Finanzialisierungs- & Kriegs-Modell, welches dagegen auf Finanzschacher setzt, um darüber versucht den drohenden Staats-Bankrott durch immer neue und scheinbar ewige Kriege wieder wettzumachen. Daher auch der Schulterschluss mit dem atlantischen Hegemonen, den man seit langem schon so überaus bewundert hat.

In einer neuen Serie, welche UM in Folge veröffentlichen wird, analysiert Ryan Perkins die Fallstricke des Systems der Finanzialisierung an sich, sowie die Unvermeidbarkeit dessen künftigen kommenden Zusammenbruchs. Das heißt am Ende wird es nicht bei zwei Total-Niederlagen Deutschlands bleiben:

Künftig droht Deutschland als letzte Katastrophe diejenige, die inzwischen mit der laufenden Nummer Drei versehen sein wird!

***

  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (2.2.2026) “Der imperiale Franchise: Die Ukrainisierung Europas”: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (27.12.2025) „Vorsätzliche Deindustrialisierung: Deutschlands neue Rolle durch Finanzialisierung im U.S.-Schlachtplan für Europa“: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (16.12.2025) „Das Polit-Theater von Friedrich Merz“: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (20.11.2025) “Die Vasallisierung Europas & Pax Americana im Zwielicht der Dämmerung“: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (10.11.2025) “Finale im Putsch des Kapitals: Europa zerlegt zwischen USA & China! “: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (10.11.2025) “Finale im Putsch des Kapitals: Europa zerlegt zwischen USA & China! “: HIER
  • Der UM-Artikel von Ryan Perkins (29.10.2025) “Deutschlands Deindustrialisierung ist ein Coup des Kapitals! “: HIER
  • Der UM Artikel zum “Dunklen Deal” (17.1.2025) – wie und wann die geplante, systematische Vermögensverlagerung in die USA konzeptuell beschlossen wurde: HIER


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Von Redaktion

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