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Ist es das, was Merz und andere Kriegstreiber möchten? | Bild: shutterstock

Die Regierung Merz arbeitet mit Hochdruck auf einen Krieg gegen Russland hin. Jetzt kam eine Warnung von Präsident Putin persönlich, dass ein solcher Krieg mit allen vergangenen nicht viel gemein haben würde. Das ist keine Drohung, sondern eine nüchterne Analyse, zu der unsere Kriegstreiber offensichtlich nicht in der Lage sind.

Von PETER HAISENKO | Das ukrainische Militär ist das stärkste West-Europas. Nur Russland ist in der Lage, dem Paroli zu bieten. Kein westeuropäisches Land hätte eine Chance, gegen diese Militärmaschine anzutreten und zu gewinnen. Das ist eine Analyse von Militärspezialisten aus dem Jahr 2022. Allerdings haben sich die Verhältnisse der Kriegsführung während der letzten vier Jahre komplett verändert. Zu Gunsten der russischen Armee. Die verfügt über Waffen, gegen die es keine Abwehr gibt. Nicht einmal die USA wären in der Lage, russische Hyperschallraketen abzufangen. Die sind nicht einmal erfolgreich bei der Abwehr iranischer Raketen. Auch der großartige israelische „Iron Dome“ ist zusammengebrochen. Ist das unseren Kriegstreibern nicht bekannt?

Bevor man sich mit dieser Thematik genauer befasst, muss die Frage beantwortet sein, warum Russland die BRD angreifen sollte. Territorialgewinn für ein Land, das das größte der Welt ist? Rohstoffe, die Russland selbst in Fülle hat? Produktionskapazitäten, die gerade den Bach runter gehen? Die Kontrolle über ein Land, das sich gerade selbst abschafft? Da bliebe nur noch schiere Bosheit oder „Weltherrschaft“. Das mit der Weltherrschaft ist aber traditionell ein angelsächsisches Streben. Das mit der Bosheit auch. Doch sehen wir uns zunächst an, was Präsident Putin kürzlich dazu gesagt hat. Im Gedächtnis sollte man dabei behalten, dass Putin noch niemals etwas zurücknehmen oder korrigieren musste von dem, was er gesagt hat. Auch das unterscheidet ihn von unseren Demokratieakrobaten.

Präsident Putin:

„… Ich habe gehört, wie die heutige deutsche Führung erklärt, sie halte am Kurs ihrer Vorgänger fest. Dabei wird unter anderem Helmut Kohl erwähnt. Ich kannte Kohl persönlich. Ich kann mit Sicherheit sagen: Er vertrat nicht die Positionen, für die die heutige CDU-Führung steht. Ich habe mit ihm gesprochen, als er noch Bundeskanzler war. Auch später, nach dem Ende seiner Amtszeit, besuchte er uns. Er war der Überzeugung, dass die Zukunft Europas und Deutschlands nur dann gesichert werden kann, wenn enge, gutnachbarschaftliche und partnerschaftliche Beziehungen zu Russland bestehen. Wir müssten einander ergänzen, sagte er, und nur dann könne die europäische Zivilisation als eigenständiges Zentrum intellektueller und humanitärer Kraft fortbestehen. Genau das hat mir Herr Kohl damals gesagt.

Die heutigen Eliten in Europa vertreten jedoch andere Auffassungen. Heute schüren sie in der eigenen Bevölkerung Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland, die bereits zu Zeiten der Sowjetunion bestanden haben soll. Eine solche Bedrohung gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Wir bedrohen die europäischen Staaten nicht und haben keinerlei Absicht, dies zu tun…“ 

„… Nun spricht man darüber, zu erwägen, Truppen auf ukrainisches Territorium zu entsenden. Das würde einen Krieg mit Russland bedeuten. Und ich gehe davon aus, dass den Bürgern der europäischen Staaten durchaus bewusst ist, was hier vor sich geht…“ 

„… Wir haben nicht vor, irgendjemanden anzugreifen. Das ist Unsinn. Wenn dieses Gerede aber bedeutet, dass Sie einen Angriff vorbereiten, dann versichere ich Ihnen: Der Krieg wird ein völlig anderer und sehr kurz sein. Ich würde Ihnen raten, sich diese Worte zu merken.“

Westeuropa ist nicht kriegsfähig und wird es auch niemals sein

Die modernen westlichen Gesellschaften sind derart vernetzt, in jeder Hinsicht, dass der Ausfall eines einzigen Elements die gesamte Struktur zum Zusammenbrechen bringen kann. Das gilt im Übrigen auch für die Finanzwirtschaft. Alles ist „auf Kante genäht“, denn nur so kann maximaler Gewinn erzielt werden. „Resilient“ ist das nicht. Wie wir in diesem Sommer erlebt haben, wird es schon problematisch, wenn die Flüsse mal weniger Wasser führen. Haben sie zumindest gesagt. Aber stellen Sie sich mal vor was geschehen würde, wenn einige Großkraftwerke gleichzeitig ausfallen. Haben Sie schon mal einen Stromausfall von nur wenigen Tagen erleben müssen? Tagelang kein Fernsehen, kein Internet, kein Licht und ja, auch kein Trinkwasser. Und auch keine Aufzüge und keine Heizung. Russland müsste nur fünf „Oreschniks“ schicken und dieser Zustand wäre erreicht. Binnen Minuten. Oreschniks? Machen Sie sich kundig hier: Mit der Oreschnik-Rakete endet die Ära der Flugzeugträger

Einschub: Die Lage bezüglich der beschädigten Kraftwerke in der Ukraine ist mit der in Westeuropa nicht zu vergleichen. Die Ukraine hat noch die alte Sowjetstruktur und die ist nicht so zentralistisch. Sie kann auf einzelne Ausfälle erheblich flexibler reagieren.

Es ist bekannt, was diese Oreschniks können, aber nicht, wie viele Russland schon einsatzbereit hat. 20, 30, 50, oder mehr? Wie gesagt, für Deutschland wären fünf schon ausreichend. Und eine auf das Kanzleramt und eine aufs Kriegsministerium. Keine einzige kann abgewehrt werden. Niemand kann das. Den Psychopathen in unseren Führungsebenen ist das bekannt, müsste es jedenfalls sein. Und was tun sie? Panzer bauen und amerikanische F 35 kaufen für zig Milliarden. Glauben die wirklich, dass Russland mit Panzern durch Polen fährt bis Deutschland? Dass sie Russland überhaupt erreichen könnten mit Flugzeugen, die eine Reichweite von gerade mal 1.000 Kilometer haben? Mit den tollen „Taurus-Raketen“ kommen die von Deutschland aus gerade mal knapp nach Warschau. Ja, Polen hat schon gesagt, dass es für sie nicht wünschenswert ist, dass die BRD jetzt die stärkste Armee Europas aufbauen will. Wieder… Wie war das mit dem „nie wieder“?

USA und die NATO werden Deutschland nicht beistehen

Die UN-Charta erlaubt Präventivschläge und ein solcher wäre es, weil die BRD ja kriegsfähig gemacht werden soll, und zwar explizit gegen Russland. Dann ist da noch die „Feindstaatenklausel“, die es jedem Staat, der einst Deutschland den Krieg erklärt hatte, erlaubt, Deutschland mit Angriffen zu „disziplinieren“. Und den 2+4-Vertrag gibt es auch noch, der der BRD verbietet, irgendetwas zu tun, was den Frieden stören könnte oder gar Angriffskapazitäten aufzubauen. Und der NATO-Artikel 5? Der kann und wird nicht angewendet werden. Zum einen, weil die BRD mit der Aggression begonnen hat, indem es der Ukraine Waffen liefert, mit denen in das russische Hinterland geschossen wird. Wer wollte zum anderen glauben, dass die USA oder irgendein anderer NATO-Staat für Deutschland in den Krieg ziehen wollte und so einen Atomschlag von Russland riskiert? Oben drauf noch England, das Deutschland seit 1871 vernichtet sehen will. In London lauert man doch nur darauf, dass Russland diese „Drecksarbeit“ für sie erledigt. Nein, Deutschland wird von niemandem Hilfe erwarten können. Bestenfalls ein mehr oder weniger verschämtes Grinsen.

Ist diesen Psychopathen auch nur annähernd bewusst, was Krieg für Deutschland bedeuten würde? Es gäbe kein Deutschland mehr, das noch irgendwie an „alte Zeiten“ anknüpfen könnte. Aber so, wie die letzten Regierungen gehandelt haben, könnte der Verdacht aufkommen, genau das ist das eigentliche Ziel. Erinnern Sie sich noch die Grünen, die gesagt haben, „Harris, do it again“ mit dem Blick auf Dresden? Da muss man nicht einmal Strack-Zimmermann anführen, denn die ist in dieser Hinsicht schon längst jenseits von Gut und Böse. Ach ja, Russland wird immer unser Feind sein, hat ein toller Hecht aus der CDU-Spitze auch gesagt. Präsident Putin hat seit 26 Jahren die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Deutschland gesucht und ist immer wieder brüsk abgewiesen worden. Wieviele Kriege, unprovozierte Angriffskriege, haben die USA und die NATO geführt? Und völkerrechtswidrige Sanktionen verhängt?

Wer einmal lügt…

Damit sind wir bei dem alten Problem: Ein notorischer Lügner kann einem ehrlichen Mensch niemals glauben. Er müsste sich ja dann selbst eingestehen, dass er der einzige Lügner ist. Da liegt das Problem des Imperiums der Lügen. Ich halte es da lieber mit der alten deutschen Weisheit: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Ich jedenfalls habe noch nicht beobachten können, dass Präsident Putin jemals gelogen hat. Wenn er jetzt diese Warnung ausspricht, sollte man die sehr sehr ernst nehmen. Es ist keine Drohung, eher ein freundlicher Hinweis darauf, was die Folgen sein werden, wenn die BRD-Regierung so weiter macht. Und vergessen wir nicht, wenn Präsident Putin so etwas ansagt, dann wird er entsprechend handeln, wenn er es für angebracht, für unumgänglich hält. So sollte man sich daran halten, was Präsident Putin gesagt hat: „Ich würde Ihnen raten, sich diese Worte zu merken.“

So sage ich, alle diese Kriegstreiber gehören vor Gericht, eingesperrt und am besten in ein Straflager nach Sibirien geschickt. Vielleicht sollten die mal ihre Opas fragen, wie das dort war. Oder ihre Omas, wie das im Nachkriegsdeutschland war. Da kann ich nur sagen: Nie wieder, bitte, und das ist an Merz, Pistorius und Wadephul gerichtet. Und bedenken Sie auch, wieviel Geld und Arbeitskraft für die Reparatur Deutschlands zur Verfügung stünde, wenn die Milliarden für Kiew und die Kriegstüchtigkeit wieder in zivile Kanäle fließen dürften. Übrigens ist das auch eine Antwort, wenn die AfD gefragt wird, woher das Geld für ihre Reformen kommen soll. Hier noch eine Ausführung über die Feindstaatenklausel.

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Und es ist wieder England, das führend darin ist, Deutschland in einen Krieg gegen Russland zu treiben. Es ist dasselbe Muster, das London schon vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg angewendet hat, um seine erklärten Erzfeinde zur gegenseitigen Vernichtung zu treiben. Es war London, das Stalin intensiv dazu gedrängt hat, Deutschland nach dem Polenfeldzug anzugreifen. Das Versprechen Englands, Polen gegen Deutschland selbst zu verteidigen, haben sie nicht eingehalten. Im Gegenteil haben sie Polen an Stalin verschenkt. Die aktuelle Lage kann man nur verstehen, wenn man die wahre Geschichte des 20. Jahrhunderts kennt. Nehmen Sie dazu das Werk von Peter Haisenko zur Hand: „England, die Deutschen, die Juden und das 20, Jahrhundert“. Für genauere Details greifen zu den Werken von Reinhard Leube im AnderweltVerlag. Bestellen Sie Ihr Exemplar „20. Jahrhundert“ direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.


Zum Autor:

Peter Haisenko ist Schriftsteller, Inhaber des Anderwelt-Verlages und Herausgeber von AnderweltOnline.com

 



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