Die Bundesregierung hebt ihre Wachstumsprognose an, erwartet zugleich aber eine höhere Inflation im kommenden Jahr. Nach der am 8. Oktober vorgestellten Herbstprojektion soll die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,3 Prozent wachsen. Im Frühjahr hatte die Regierung lediglich 0,5 Prozent erwartet. Für 2027 rechnet sie mit 1,1 Prozent, für 2028 nur noch mit 0,6 Prozent.
Getragen wird die Erholung nach Regierungsangaben vor allem von Exporten und staatlichen Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Reuters zufolge werden diese Investitionen wesentlich durch neue Schulden finanziert. Die bessere Prognose belegt deshalb noch keinen dauerhaft selbsttragenden Aufschwung. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betont selbst, dass dafür weitere Reformen und private Investitionen erforderlich seien.
Für Verbraucher fällt der Ausblick weniger erfreulich aus: Die Regierung erwartet eine durchschnittliche Teuerung von 2,7 Prozent in diesem Jahr und drei Prozent 2027. Sinkende Preise stellt sie damit nicht in Aussicht. Höhere Energie- und Lebenshaltungskosten dürften den privaten Konsum weiter bremsen.
Seit Oktober soll eine bis Ende Dezember befristete Senkung der Steuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent je Liter Entlastung bringen. Diese Maßnahme läuft jedoch ausgerechnet vor jenem Jahr aus, für das die Regierung eine nochmals höhere Inflationsrate prognostiziert.
Auch im Haushalt entsteht durch die günstigeren Wachstumserwartungen kein zusätzlicher Spielraum: Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sinkt die konjunkturell zulässige Kreditaufnahme für 2027 um 2,5 Milliarden auf 9,8 Milliarden Euro. Die Koalition muss ihre Ausgabenpläne damit unter engeren Vorgaben finanzieren, während sie für die wirtschaftliche Erholung weiterhin auf staatliche Investitionen setzt.
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Das Einzige das in D wächst ist der Schwachsinn, der in Berlin verbrochen wird!