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05.12.2025 – Dreiviertel der UN-Mitgliedsstaaten (grün) überstimmen den Westen | Quelle: UN Media - Screenshot

Am 5. Dezember 2025 hat die UN-Generalversammlung [UNGA] über mehrere Anträge zur Entkolonialisierung, darunter die „Implementierung zur Resolution der Unabhängigkeit von kolonialen Ländern und Völkern“ – abstimmen lassen. Diese wurde mit grosser Mehrheit angenommen.

 Koloniale Praktiken über 500 Jahre sterben nur langsam

Die Resolution entstand vor dem Hintergrund des Missstandes, dass mehr als 60 Jahre nach Verabschiedung der „Deklaration zur Gewährung der Unabhängigkeit an koloniale Länder und Völker“ immer noch 17 Nicht-Selbstverwaltete-Territorien [NSGTs] bestehen. Dabei handelt es sich um:

Die Falklandinseln (Malwinen), Westsahara, Amerikanisch-Samoa, Anguilla, Bermuda, Britische Jungferninseln, Kaimaninseln, Französisch-Polynesien, Guam, Montserrat, Neukaledonien, Pitcairninseln, Sankt Helena, Tokelau, Turks- und Caicosinseln und die Amerikanischen Jungferninseln.

 Die Deklaration zur Entkolonialisierung wurde erstmals von der Sowjetunion für alle damals noch kolonialisierten Länder gefordert und am 14. Dezember 1960 von der UN-Generalversammlung verabschiedet:

89 Länder stimmten damals dafür, keines dagegen, doch neun Länder enthielten sich der Stimme: Australien, Belgien, Dominikanische Republik, Frankreich, Portugal, Spanien, Südafrikanische Union, Vereinigtes Königreich und die Vereinigte Staaten von Amerika.

Die Erklärung zur Entlassung kolonialer Länder und Völker in die Unabhängigkeit wurde in Folge auch unter Resolution 1514 der fünfzehnten Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen bekannt. In der Resolution wird ausländische Herrschaft als Verletzung der Menschenrechte bezeichnet, das Recht auf Selbstbestimmung bekräftigt sowie das Ende kolonialer Herrschaft gefordert!

65 Jahre später musste jedoch ein von den Vereinten Nationen eingerichteter Sonderausschuss in seinem Bericht vom 5. Juni 2025 an die UN-Generalversammlung zu seinem Bedauern feststellen, dass die in der Resolution 65/119 …

 … vom 10.12.2010 geforderten Massnahmen zur Beseitigung von Kolonialismus bis 2020 nicht erfolgreich gewesen wären!

Vor diesem Hintergrund und unterstützt von diversen Resolutionen wurde inzwischen die Periode von 2021 bis 2030 zur „Vierten Internationalen Dekade zur Beseitigung von Kolonialismus“ erklärt. Alle „Verwaltungsmächte“ – in höflicher Umschreibung heutiger Kolonialmächte – werden dazu aufgefordert, alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit die Völker „Nicht-Selbstverwalteter-Gebiete“ – …

 … sprich atlantischer Kolonien – ihr Recht auf Unabhängigkeit so schnell wie möglich zurückerhalten würden!

Am 5. Dezember 2025 stimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen unter Punkt 58 über die „Implementierung der Resolution zur Unabhängigkeit von kolonialen Ländern und Völkern“ ab:

5.12.2025: 132 Länder sind dafür, drei dagegen mit dazu noch 40 „stillen“ Mitläufern | Quelle: UN Media Screenshot

Man könnte aus den Enthaltungen schliessen, dass vielen dieser 40 Länder selbst, ähnlich den 17 Völkern der „Nicht-Selbstverwalteten-Gebiete“, ebenso die eigene Souveränität abhandengekommen scheint:

Doch, ihre Versuche durch Mitläufertum ihre Lage zu retten, dürfte nur ein Schuss ins eigene Knie gewesen sein, wie ihr globales, diplomatisches Versagen noch zusätzlich beweist!

Europäische Politik kann mittlerweile von den grossen Mächten in West und Ost nicht mehr ernst genommen werden, doch läuft Gefahr auf anderen Kontinenten für Mitleid zu sorgen oder dürfte ansonsten nur noch Schadenfreude erzeugen!

***

UN-Abstimmung zeigt: Zwei Drittel der UN-Mitgliedstaaten sind gegen Kolonialismus!

  • Zur Kontinuität des Mitläufertums westlicher Staaten: HIER
  • Mehr zu blamablen Abstimmungsergebnissen für den Westen in UNGA: HIER


 

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Von Redaktion

15 Gedanken zu „UN-Abstimmung: Dreiviertel für Gewährung von Unabhängigkeit für 17 Kolonialgebiete“
  1. Nun, finde ich gut. Allerdings sollten diese dann auch komplett eigenverantwortlich sein für ihre Länder und ihre jeweilige Bev.lkerung, was m. A. n. heißt: keine Entwicklungshilfen mehr, keine Zuwendung mehr. Internet habense alle, könnense sich das Knowhow selbst holen, notfalls könnense fragen, aber ohne Rechnungsstellung für Beratung. Und sie sollten alle ihre in D euschland und sonstigem Kerneuropa m. A. n. schmarötzenden und marodierenden Leute mit oder ohne Päss wieder zurücknehmen müssen und selbst für diese verantwortlich sein.
    Meiner Ansicht nach.

    5
    1. Vor einigen Monaten gab es interessante Meldungen von und über afrikanische Staaten. In Nigeria wurde ein Mann gezeigt, der mit dem alten Präsidenten an der Hand seine Entwicklung der Öffentlichkeit präsentierte: Ein Auto, das mit Freier Energie fährt, nicht aufgeladen werden muss, keinen Verschleiß hat. China hat sich mit der Sache verbunden und will in den Aufbau eines Werkes dafür investieren – so las ich. – In Burkina Faso hat ein Militär, der Leibwächter des früheren Präsidenten war nach einem Putsch die Präsidentschaft übernommen. Er pflegt keinen Luxus-Lebensstil, kein Präsi-Gehalt, nur das eines Militär und mit Militär-Dienst-Auto. Er hat die Franzosen aus seinem Land verabschiedet. Einfache Leute sehen eine Zukunft und arbeiten fleißig dabei mit, mit einfachsten Voraussetzungen Straßen zu bauen. Sie schleppen in kleinen Mengen Baumaterial heran – Frauen, 20.000 an der Zahl. Wenn so viele mitarbeiten, dann funktioniert das auch mit primitivsten Mitteln. Die Technik war dann das Walzenfahrzeug, das die glatte Fahrbahn herstellte. Die „Bevölkerung“ sieht Licht nach üblen Zeiten und wirkt aktiv und mit Freude mit. So habe ich Videos gesehen, es wirkte glaubhaft auf mich. Natürlich können andere Länder afrikanische unterstützen, „meiner Ansicht nach“ :)) – wenn die Menschen des Landes nicht Schlaraffenland spielen – oder? Der Eindruck auf mich wirkte echt und sehr positiv. Und der junge Präsi wirkt sehr innerlich stark, widmet sich dem Aufbau seines Landes voll und ganz. Seine Familie wird vom Dorf unterstützt, er sieht sie zu Geburtstagen. Das ist nachvollziehbar, denn es gibt Aufgaben, da kommt man nur mit 100%.Einsatz zum Ziel. …. Ich habe lange keine Meldungen zu Afrika mitbekommen. Aber es hat mich beeindruckt was sich da bewegt in Burkina Faso. Auch das mit dem Auto in Nigeria. Ich wünsche den Menschen dort sehr ein frohes Leben nach all den grausigen Zeiten für sie. Interessant auch, dass es heißt, viele qualifizierte Afrikaner kommen aus westlichen Ländern nach Afrika zurück. Aufschwung statt Niedergeschlagenheit und freudiger Einsatz. Ach, auch interessant: Viele Menschen in Afrika sind durch Willkürsachen in die Gefängnisse gekommen. Die arbeiten jetzt alle auf den Feldern. Sie tragen auffällige gelbe Kleidung und sind in Massen auf den Feldern. Wer berechtigt einsaß, darf sich beweisen. Der Präsi selbst war zu Gesprächen in Gefängnissen, wenn sich „Bürger“ an ihn mit Unrechtsgeschichten wandten und regelte persönlich die Freilassung wenn sie richtig war. Diese Infos fand ich zu Scholz-Zeiten. Vielleicht ist jetzt für uns keine Zeit für Infos darüber oder für mich nicht , da in der westlichen Welt viel läuft. Jedenfalls, in afrikanischen Ländern ist große ernsthafte, zielgerichtete Bewegung entstanden, mit Kompetenz, mit Intelligenz, mit Verantwortung (und natürlich auch Gegenarbeit und nicht in allen Ländern).

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      1. Ibrahim Traore heißt der junge Praesid. von Burkina Faso. Top Mann, vor dem man nur den Hut ziehen kann. Was der in ca. 2 Jahren dort bereits aufgebaut hat ist sagenhaft. Er ist zwar Müsselim, aber es geht ihm um Öfrika und er bringt Müssels, Chr.sten und Gläubige anderer z. B. alter Natur-Räligiönen friedlich unter einen Hut, tut jedenfalls alles dafür. Er ruft ÖfrikanerInnen, die in anderen Ländern leben, wieder zurück und ist m. A. n. nicht nur hochintelligent mit Herz und Verstand, top ausgebildet und kompetent, sondern m. A. n. auch von guten Maechten geleitet. So einen Menschen bräuchten wir hier adäquat für unser Land, für unserer Kultür und aus unserer Ursprungsbev.lkerung- und kultür seiend m. A. n..
        Meiner Ansicht nach.

      2. Ergänzung: Und er versucht, auch die Föhrer anderer öfrikanischer Länder auf diesen Kurs zu bringen. Geradliniger ehrlicher Mensch kann ich nur sagen so weit ich das mittels der Videos wahr-nehme.
        Meiner Ansicht nach.

  2. Die alten Kolonialstaaten haben inzwischen ein besseres System, die WHO und ihre Zwangsvorschriften in Sachen Gesundheitsdiktatur, da braucht man keine Kolonien mehr, denn nun wird die ganze Welt zu EINER Kolonie gemacht!

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    1. Polen entdeckt Migrantentunnel unter Grenzzaun zu Belarus

      Der polnische Grenzschutz hat einen Tunnel entdeckt, durch den Migranten und Migrantinnen unterirdisch aus Belarus in das EU-Land gelangen konnten. Mehr als 130 ausländische Staatsbürger seien im Zuge der Entdeckung des unterirdischen Schleichwegs festgenommen worden, teilte die Behörde heute mit. Nach weiteren Personen werde noch gesucht.
      https://orf.at/stories/3414259/

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    2. „Flüchtlingsabkommen“ aufgekündigt: Niger öffnet die Schleusen für Millionen Schwarzafrikaner Richtung Europa

      Nach dem Putsch in Niger, der von der Russischen Föderation orchestriert wurde, wird Europa wieder einmal mit Fremden geflutet. Mit der Kündigung des „Flüchtlingsabkommens“ zwischen Niger und der EU, die die neue russlandhörige Junta im afrikanischen Staat zu verantworten hat, erwartet Europa eine schwarze Invasorenflut biblischen Ausmaßes.

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        1. moin ishtar
          eine zur selbstständigen recherche geeignete wortanordnung…
          zum selbstständigen ausprobieren: > Zusammenarbeit der Europäischen Union mit Afrika im Bereich der Migration <
          aber achtung das ist NICHT nur ein satz, um es zu begreifen muss man "übergreifend" lesen & verstehen können, also die nicht engstirnige verfahrensweise…
          mfg

  3. IGH lässt Klage Russlands gegen die Ukraine wegen Völkermordes zu.
    Moskau wirft Kiew Verstöße gegen die Genozid-Konvention von 1948 vor. Diese Entscheidung stellt die Position der Ukraine und ihrer westlichen Unterstützer in Frage.
    
    https://report24.news/ign-laesst-klage-russlands-gegen-die-ukraine-wegen-voelkermordes-zu/

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    1. Im Fall Ukraine gegen Russland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH), Den Haag, Niederlande, geht es rechtlich darum, ob die Völkermordkonvention verletzt wurde. Die Ukraine klagt gegen den Missbrauch der Konvention durch Russland, während Russland mit einer Gegenklage der Ukraine selbst Völkermord vorwirft.

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