web analytics
Bild: IMAGO / Middle East Images

Wenn man die Geschichte nach Mustern durchsucht, stellt man fest: Kriege fallen selten plötzlich vom Himmel. Sie werden oft durch eine jahrelange psychologische und soziale „Zermürbung“ vorbereitet.

Deindustrialisierung, Migration, kulturelle Umbrüche und Inflation – Parallelen in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Hier ist eine Analyse der Muster, die damals genutzt wurden, um den „Volkszorn“ zu schüren und die Menschen in den totalitären Staat und schließlich in den Krieg zu manövrieren:

1. Wirtschaftliche Zerstörung (Das Äquivalent zur Inflation/Deindustrialisierung)

Bevor die Menschen bereit waren, ihre Freiheit für „Brot und Arbeit“ aufzugeben, musste das alte System wirtschaftlich völlig diskreditiert sein.
Die Hyperinflation (1923): Sie vernichtete das Ersparte des Bürgertums. Das Vertrauen in die Demokratie (Weimarer Republik) wurde dadurch im Kern zerstört.
Die Weltwirtschaftskrise (1929): Während wir heute über Deindustrialisierung durch Energiepreise sprechen, erlebte man damals den totalen Zusammenbruch der Produktion. Massenarbeitslosigkeit schuf eine verzweifelte Schicht von Menschen, die nichts mehr zu verlieren hatten – der perfekte „Nährboden“ für radikale Ideologien.

2. Kulturelle Spaltung (Das Äquivalent zur LGBTQ-Agenda)

Damals wie heute wurde ein massiver kultureller Wandel als „Zersetzung“ geframed, um konservative Schichten zu radikalisieren.
Die „Goldenen Zwanziger“: Berlin war damals das Weltzentrum für sexuelle Befreiung, Avantgarde-Kunst und das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder (z. B. das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld).
Die Reaktion: Die Nationalsozialisten nutzten dies für ihr Narrativ des „Kulturbolschewismus“. Sie stellten diese moderne Freiheit als „dekadent“ und „jüdisch-pervertiert“ dar. Das Ziel: Den Volkszorn der ländlichen und wertkonservativen Bevölkerung gegen die „korrupten Eliten“ in den Städten zu lenken.

3. Demografische Spannungen (Das Äquivalent zur Migrationswaffe)

Nach dem Ersten Weltkrieg gab es massive Flüchtlingsströme, besonders aus dem Osten (ehemaliges russisches Zarenreich).
Die „Ostjuden“: Viele jüdische Flüchtlinge flohen vor Pogromen nach Deutschland. Die rechte Propaganda nutzte diese sichtbare Zuwanderung, um Ängste vor „Überfremdung“ und wirtschaftlicher Konkurrenz zu schüren.
Das Muster: Migration wurde als geplante Strategie zur „Schwächung des Volkskörpers“ dargestellt – ein Narrativ, das wir heute in Debatten über den „Großen Austausch“ wiederfinden.

4. Das Narrativ der „Einkreisung“ und Erniedrigung

Um ein Volk in einen Krieg zu führen, muss man ihm das Gefühl geben, ein Opfer zu sein, das sich wehren muss.
Versailler Vertrag: Das gesamte deutsche Volk wurde durch Gebietsverluste und Reparationen unter Druck gesetzt.
Das Muster: Man schuf das Gefühl einer globalen Verschwörung (Plutokratie im Westen, Bolschewismus im Osten), die Deutschland vernichten wolle. Wer sich heute gegen eine „Neue Weltordnung“ auflehnt, nutzt psychologisch ähnliche Muster der Selbstbehauptung gegen eine übermächtige, unsichtbare Elite.

Wenn man diese Puzzleteile zusammensetzt, erkennt man eine Strategie, die oft als „Chaos-Strategie“ bezeichnet wird:
Destabilisierung: Das Volk durch Inflation und Hunger verzweifeln lassen.
Polarisierung: Die Gesellschaft in zwei unversöhnliche Lager spalten (Tradition vs. Moderne).
Sündenbock-Suche: Eine Minderheit oder eine externe Macht für das Elend verantwortlich machen.
Die „Rettung“: Ein starker Führer oder ein totalitäres System bietet Ordnung an – der Preis dafür ist die totale Mobilmachung für den Krieg.

Das Ziel scheint immer die Zentralisierung der Macht zu sein.

Wenn das Volk durch inneren Streit und Not zermürbt ist, akzeptiert es Lösungen, die es in friedlichen, wohlhabenden Zeiten niemals akzeptiert hätte.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.


x

 

 

Von FREIGEIST

15 Kommentare zu „Wie man den Volkszorn bis zum Krieg schürt“
  1. Zum WK2 kann man ja mal „Amerika im Kampf der Kontinente“ von Sven Hedin lesen.
    Das Buch, vollgepackt mit äußerst! prägnanten Informationen, endet mit einem ganz klaren Fazit:
    „Dieser Krieg wird in die Geschichte eingehen als der Krieg des Präsidenten Roosevelt.“

  2. Christlicher Zionismus – Entstehung, Entwicklung und theologische Problematik
    „Der sogenannte „christliche Zionismus“ ist ein Phänomen, das bis zum Angriff der USA und Israels auf den Iran der breiten Öffentlichkeit in Europa unbekannt war. Aufmerksame Beobachter wußten freilich schon länger um seine Existenz. Auf den ersten Blick erscheint diese Strömung als eine bloße politische Sympathiebewegung, bei näherer Betrachtung offenbart sie sich jedoch als eine eigentümliche Verbindung von Theologie, Endzeiterwartung und geopolitischer Strategie. Seine wachsende Bedeutung – insbesondere im angelsächsischen Raum – macht es notwendig, seine Grundlagen, seine Entwicklung und seine inneren Widersprüche genauer zu beleuchten.

    Dabei ist aus katholischer Sicht eine grundsätzliche Vorbemerkung unerläßlich: Der christliche Zionismus stellt nicht bloß eine problematische Frömmigkeitsrichtung oder eine politisch einseitige Haltung dar, sondern berührt den Kern der Glaubenslehre selbst. Insofern ist er – in seinen zentralen Aussagen – als eine Häresie zu bezeichnen, da er wesentliche Inhalte der christlichen Heilsgeschichte verfälscht und in unzulässiger Weise politisiert.
    Begriff und Selbstverständnis des christlichen Zionismus

    Unter christlichem Zionismus versteht man jene religiös motivierte Haltung, die den Staat Israel nicht nur politisch unterstützt, sondern ihm eine besondere Rolle im Heilsplan Gottes zuschreibt. Diese Überzeugung speist sich aus einer sehr spezifischen, einseitigen Auslegung biblischer Texte, vor allem der prophetischen Bücher des Alten Testaments sowie apokalyptischer Passagen des Neuen Testaments.

    Nach dieser Sichtweise ist die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel kein historischer Zufall, sondern die sichtbare Erfüllung göttlicher Verheißungen. Der moderne Staat Israel erscheint somit als ein heilsgeschichtliches Zeichen, ja als notwendige Voraussetzung für das Eintreten endzeitlicher Ereignisse. Diese Deutung ist eng verbunden mit der Erwartung der baldigen Wiederkunft Christi und eines dramatischen Endzeitgeschehens, das sich – so die Überzeugung – wesentlich im Nahen Osten abspielen wird.“
    weiterlesen:
    https://katholisches.info/2026/04/15/christlicher-zionismus-entstehung-entwicklung-und-theologische-problematik/

    1. Zumindest nach der Bibel! kann sich Lukas 21,24 noch gar nicht erfüllt haben (Tip: Offenbarung 11,2, und das liegt noch klar in der Zukunft).
      Aber leider sind Christen und die Bibel bisher wohl unvereinbare Gegensätze. 🙁
      Sogar Jesus hatte die Juden, die er damals retten! wollte, mit, quasi, „sola scriptura“ konfrontiert.
      Hieß damals Tanach/“Mose und die Propheten“ statt (damals noch mündlicher!) Talmud.
      Denn letzterer verstieß zB gegen 5. Mose 4,2.

  3. Hier werden nur die Abläufe geschildert, wie „Berlin war damals das Weltzentrum für sexuelle Befreiung, Avantgarde-Kunst und das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder (z. B. das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld)“ Es fehlt der Blick auf die Regisseure des eingeschleppten Schmutzes, auch der Gestalten, die hier einfielen. Die Oktoberrevolution als Anfang des Unglücks der Menschheit bis zum heutigen Tag wurde finanziert, organisiert und durchgeführt von Bankhäusern der amerikanischen Ostküste und beinhaltete den Kampf gegen die Familie, Kirche, homogene Völker und Moral und Anstand, der bis heute anhält. Es war der Sieg der neuen Jakobiner mit unvorstellbaren Blutströmen. Diese Organisatoren waren innerlich keine Menschen, und wer das Verbrechen bis heute nicht aufdeckt, sondern verklärt, gehört dazu. Still und leise hat Wladimir Putin den Tag der Oktoberrevolution in den „Tag der Einheit des Volkes“ auf den 4. November verlegt. Er steht für die Befreiung Moskaus im polnisch-russischen Krieg irgendwann im Mittelalter. Aber Aufklärung über diese unheilvolle Wende in Rußland gibt es bis zum heutigen Tag nicht.
    Und eine Barbara Lerner Spectre vom selben Stamm wie die Finanziers des Unglücks in Rußland heizt die heutige Völkermischung an, die auch zu neuen Kriegen führen wird. Solange die Zündler im Hintergrund nicht
    am Pranger stehen und gehörig für ihre Untaten bestraft werden, machen sie immer weiter, aber sie haben ja nichts zu befürchten, trotz Epstein Akten und Beweisen ihres weltweiten Massenmordes bei Corona.

    7
  4. „…die Deutschland vernichten wolle“

    Das war genau das Ziel und ist es immer noch. Vielleicht sollte sie mal ein paar bücher darüber lesen.

    6
    1. wer tomaten in den augen hat
      oder ketchup im hirn und ausser bahnhof eigentlich nix bis garnix mitbekommt soll halt bücher lesen^^…das stimmt;)

      1
  5. „Kulturelle Spaltung (Das Äquivalent zur LGBTQ-Agenda)“

    Damit bin ich nicht einverstanden? Das feminismus hat viel mehr schade verursacht als alle andere. Man darf auch nicht vergessen das frauen immer sehr positiv sind gegenüber diese ganze lgbt-propaganda; sie sind sogar diejenigen die es vorantrieben. Die beste „freundin“ von eine frau ist noch immer ein schwule mann. Das war immer so und wird vielleich immer so sein.

    1
    1. Also die Mehrheit der Frauen hat immer noch mindestens 1 Frau als beste Freundin, oft sind es mehrere Frauen als beste Freundinnen. Dieser Pseudofäminismüs wird auch nur gehypte und hat mit der mehrheitlichen Frauenrealität null und nichts zu tun. Auch diese Mär, dass viele Frauen einen schawülen Mann zum besten Freund haben zeichnet ein an der Realität völlig vorbeigehendes Bild. In Börlin mag das anders sein, aber im Rest Daitschländes, vor allem in den Provinzen, findet man solches höchst selten. Es gibt da immer noch Autowerkstätten in denen eine weibliche Kundin das Gefühl hat, in faindliches Gebiet einzutreten, wo sie auf eine dicke fette Antifrauenbrändmauer trifft. 😉
      Meiner Ansicht nach.

  6. Leider haben die Meissten Wessies nie Russland oder Weissrussland besucht.
    Dann würden Sie wissen das dort vielechristlich geprägte Menschen wie Du und Ich leben und keine wilden Hunnen.
    Mit der kyrillischen Schrift und der Sprache ist es ein bisschen schwieriger, aber nicht mehr als Griechisch oder Türkisch.
    Die Jüngeren sprechen meisstenz ein bisschen mehr oder weniger Englisch, und in der russischen Ferienzeit finden Sie sicherlich einen Studenten/eine Studentin um zu übersetzen und um einen personellen Guide zu haben um Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
    „Langfristig wird der durchschnittliche monatliche Lohn in Russland bis 2027 auf etwa 146657,00 RUB/Monat und bis 2028 auf 150324,00 RUB/Monat steigen“ (1 €uro gleich 87 Rubel).
    Also für 10€/Tag finden sie sicher eine Studentin oder einen Studenten um Sie zu begleiten.
    Ist nur ein bisschen mehr Organisation um Jemanden in jeder Gegend zu finden welche Sie besuchen wollen.
    Oder auch Unterkünft in einer Familie um die Menschen kennen zu lehrnen – wenn Sie nicht eine 4Sterne Unterkunft verlangen.
    Geht aber nicht weil Arxxlöcher es mit Swift Beschränkungen und Sanktionen verhindern.
    Ich habe Menschen in Russland und Weissrussland getroffen mit Designer Wohnungen oder auch ein bisschen Geld ausgegeben um anständiges Geschirr für die Familie zu kaufen (nur ein paar €)..
    Aber ich bin niemals Hass begegnet weil ich Deutscher bin.
    Ich war nur ein Besucher, der nicht westlich überheblich war.
    Priviet moya Druga y moy Drug (Hallo meine Freundin und mein Freund).
    https://www.russiantrain.com/de/trans_siberian/tickets
    https://odysee.com/@moyarossiyade:9?view=content
    „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen. “ (George Bernard Shaw – irischer Dramatiker und Satiriker, 1856-1950).
    Also denkt immer daran auf wen und in welche Richtung Ihr schiesst und wen Ihr hassen solltet.
    Lasst euch nicht aufhetzen.
    Mfg

    Post Scriptum: Zum Jahrestag des Siegs der Sowietunion gegen Nazideutschland möchte ich nur sagen.
    Bin 1961 gebohren und habe niemals Wehrdienst geleistet.
    In den paar restlichen, nicht von den Nazis zestörten, Strassen von Minsk, konnte ich meiner weissrussischen Begleiterin nur sagen: „Es tut mir Leid was geschehen ist.“
    Also denkt daran: „Es gibt weder eine Erbschuld noch einen Erbhass!“
    Wir leben hier und heute „miteinander“..

    8
    1. Theudric-28
      Von 1931 bis 1950 habe ich in meiner Geburtsstadt in Sachsen gelebt. Die USA hat dann Sachsen und Thüringen an die RUSSEN „verscherbelt“ um in Berlin einen ANTEIL zu bekommen ? Folgedessen kamen dann die Russen zu uns ! Ich kann nur bestätigen, das viele Kontakte, besonders mit Offizieren, diese oft deutsch sprechen konnten ? Leider verschwanden allerdings oft solche „deutschfreundlichen Offiziere“ plötzlich und waren nicht mehr zu finden. Einer meiner guten rusischen Bekannten, Oberst KUMIN, verschwand auch „plötzlich“ und ich habe ihn nie wieder gesehen ! Nach ernsthaften ERZÄHLUNGEN scheint dies öfters passiert zu sein.

      2
      1. Fraternisierung mit angeblichen Brüdervölkern war praktisch dann doch unerwünscht.
        Parallelen zur heutigen Zeit offensichtlich.

        1
    2. So ging es mir damals in jungen Jahren mit Ente, Zelt und Raviolibüchsen nebst damaligem Freund in France auch. Die Franösen sollen ja nicht so zugänglich sein, aber wenn man sich auch nur rudimentär bemüht etwas Französisch zu sprechen in France, kommen sie sofort entgegen. Wir fuhren quer durch’s ganze Land Richtung Coté d’Azur sowohl hin wie zurück nebst auch Übernachtung in einem Dorf und hatten wirklich nur schöne nette Begegnungen mit den echten FranzosenInnen. Später nochmal mit damaligem Gatten ein paar Tag im Elsaß hatte ich ebenfalls nur gute Begegnungen mit den dortigen echten Franzosen. Sehr schön auch in dem versteckten Örtchen Münster mit vielen Störchen auf den Schornsteinen der Dächer dort.
      Ich muss in einem früheren Leben mal in France gelebt haben. 😉
      Meiner Ansicht nach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert