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Würde nicht auch generell weniger Essen dem Klima guttun? | Bild: kehl.de/klimafruehstueck+diakonie

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Während Kriege mit kilometerhohen schwarze Rauchsäulen nach dem vom Westen mitunterstützen Beschuss von Öllagern, Aufrüstung und geopolitische Krisen die Schlagzeilen dominieren, wurde in Kehl am Rhein endlich an der Wurzel des Problems gearbeitet: beim Frühstück.

Wie „Klimaschutzmanagerinnen“ den Untergang der Zivilisation stoppen!

Anstatt endlich – so wie in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts – gegen Krieg und Aufrüstung auf die Straße zu gehen, erklärten im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen erklärten zwei „Klimaschutzmanagerinnen“ den Beschäftigten der Hanauerland-Werkstätten der Diakonie Kork, welche Lebensmittel das Klima schonen und welche offenbar direkt für Waldbrände, Dürren und den Untergang der Zivilisation verantwortlich sind.

Daran erkennt man, dass es solchen verwirrten Idealisten weniger um die Sache, sondern in erster Linie um die Durchsetzung einer religionsartigen Agenda geht, die in der Praxis praktisch nichts bewirkt, außer, dass man sich dabei gut fühlen darf.

Wenn die Gurke die Welt rettet

Auf einem reich gedeckten Tisch warteten Baguette, Käse, Wurst, vegane Alternativen sowie Obst und Gemüse darauf, moralisch bewertet zu werden.

Die Lektion war eindeutig: Regionale Produkte gut, lange Transportwege schlecht. Wenig Verpackung gut, viel Verpackung schlecht. Welch großartige Erkenntnis! Kühe problematisch, weil sie im Stall oder einfach so in der Gegend herumfurzen. Gurken hingegen scheinen weitgehend unverdächtig zu sein!

Vom Klimaflüchtling zum Baguette-Fresser

Zur Veranschaulichung des Ernstes der Lage wurden Bilder von Waldbränden, ausgetrockneten Landschaften und Klimaflüchtlingen gezeigt. Anschließend ging es an die entscheidende Frage unserer Zeit: Was kommt aufs Baguette?

Die Teilnehmer meisterten die Herausforderung mit Bravour. Obstsalat wurde angerichtet, Gurken geschnitten, Käse und vegane Lyoner sorgfältig platziert. Der Planet durfte vorerst aufatmen.

Am Ende stand die Erkenntnis, dass ein klimaschonendes Frühstück gar nicht so einfach zusammenzustellen ist. Das überrascht wenig. Schließlich muss man heute, wenn man einen Apfel betrachtet, nicht nur entscheiden, ob er schmeckt, sondern auch, welche CO₂-Bilanz, Transporthistorie und ethische Gesamtbewertung er mitbringt.

Die Botschaft des Tages: Die Rettung der Welt beginnt mit einem Baguette, einer regionalen Birne und der mutigen Entscheidung gegen die Leberwurst. Zumindest bis zum Mittagessen. (CR)

Weitere Beiträge aus unserer Serie „Neues aus dem Freiluft-Irrenhaus“




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Von Redaktion

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