web analytics
https://pixnio.com/de/tiere/schweine/ferkel-klein-niedlich-schweine

Die Geestferkel GmbH, einer der größten deutschen Ferkelerzeuger mit 23 Standorten, ist pleite. Das Amtsgericht Delmenhorst ordnete am 29. Juli die vorläufige Insolvenzverwaltung an. 188 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen.

Das Unternehmen hält in Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt rund 21.900 Sauen und 3.000 Mastschweine. Die Unternehmerfamilie Ahlers gibt als Gründe den starken Preisverfall beim Fleisch bei gleichzeitig steigenden Kosten für Futter, Energie, Löhne und Finanzierung an. Gespräche mit Banken und weiteren Gläubigern scheiterten. Alle Sauställe erfüllen zudem die Kriterien für mehr Tierwohl.

Deutschland hat sich „ausgeferkelt“

Vielleicht könnte aber auch die sinkende Nachfrage nach Schweinefleisch eine Ursache für den Niedergang dieses Betriebs sein. Immerhin gibt es in Deutschland Jahr für Jahr mehr Menschen, die aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen dürfen. Auch die wachsende Zahl der Veganer dürfte sich allgemein nicht positiv auf den Fleischverkauf auswirken. Und der Preis wird eben auch durch die Nachfrage bestimmt. Wie das folgende Video zeigt, dürften selbst ukrainische Ferkelerzeuger mit Sauställen ohne westlichen Standard weiterhin konkurrenzfähig bleiben, da es dort noch genügend Nachfrage nach Fleisch gibt.

Video zeigt Masttierhaltung in der Ukraine (Quelle: TikTok)

Auf jeden Fall sind der Anstieg der Energiepreise, die Ausbreitung des Islams und die Propaganda für den Veganismus in der Gesellschaft keine idealen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mastschweinproduktion und den rentablen Verkauf von Schweinefleisch.

Eine Gesellschaft, die sich jedoch bereits in weiten Teilen in einer Phase der Verhausschweinung befindet, wird den ökonomischen Niedergang nicht mit den vorherigen politischen Fehlentscheidungen in Verbindung bringen können.

***

UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar.Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.


x

Von Redaktion

2 Kommentare zu „Ferkelerzeuger insolvent – Die Deutschen und das Schweinefleisch“
  1. Nachdem die deutschen AUTOWERKE ihre Produktionszahlen „drastisch eingeschränkt“ haben, und in der FOLGE tausende Arbeitsplätze „abgebaut“ und ins AUSLAND verlegt haben (unsere Politiker sind nicht in der Lage „vernünftige und billigere Produktions-Möglichkeiten“ zu schaffen), gehen nun auch die LEBENS-MITTEL schaffenden BETRIEBE pleite ? Die produzierende Landwirtschaft stöhnt auch bereits über die erhöhten Dünger und Spritzmittel ?
    Trotzdem müssen wir uns weiter deren unsinniges Geschwätz (neuerdings den Leisetreter Herrn Frei ?), und dies ohne jede Änderung der Wirtschafts-Situationen im Land endlich zu „erleben“, geht es jetzt auch an andere BRANCHEN (Ernährung) der untergehenden VOLKSWIRTSCHAFT ?
    Wie lange wollt ihr EUCH noch an dieser selbst gemachten STAATS-PLEITE festklammern ? Ihr seid nicht nur total unfähig, sondern „regiert“ das Land auch noch ganz bewußt in die PLEITE ?

  2. Arachidonsäure schädigt Blutgefäße und verursacht rheumatische Entzündungen; den höchsten Gehalt hat Schweinefett, das massenhaft in fast jede sog. Wurst hineingeschmuggelt wird und somit oft unerkannt die Gesundheit stark schädigt. Schaf ist deutlich gesünder; Schafmilch schmeckt sogar besser als Kuhmilch. Hier eine Tabelle: https://www.pascoe.de/fileadmin/media/pascoe.de/Downloads/Cover_Broschueren__Bilder_/arachidonsaeure-tabelle-pascoe.jpg
    Woher und wozu also der Schweinewahn? Aus der selben „Quelle“ wie Kriege, „Corona“ und Abtreibungspropaganda? Zum selben Zweck, nämlich Europas bodenständige Völker zu dezimieren?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert