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Bild: UNSER MITTELEUROPA & AI

Donald Trump hat den Abschluss eines Abkommens mit Venezuela bekannt gegeben, durch das die USA die Kontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel an nachgewiesenen Ölreserven [1] des südamerikanischen Landes erhalten sollen.

Wie vorhergesehen: USA „sichern“ sich Venezuelas Ölvorkommen 

Nach Angaben des US-Präsidenten handle es sich um das „größte Ölgeschäft der Weltgeschichte“. Weitere Einzelheiten zu dem Abkommen nannte Trump zunächst nicht.

Trump erklärte außerdem, dass sich die US-Ölreserven durch die Vereinbarung mehr als verdoppeln würden. Der „Deal“ soll es den USA ermöglichen, ihre Ölimporte beziehungsweise Ölversorgung auszuweiten und die Benzinpreise im Land deutlich zu senken.

US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass Venezuela dank des Abkommens rund 100 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen anziehen könnte. Dies soll dazu beitragen, die Wirtschaft des Landes wieder anzukurbeln.

USA als Weltgerichtshof natürlich ohne Eigennutz 

Im Januar 2026 führten die USA bekanntlich eine Militäroperation in Venezuela durch. Dabei wurden Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores aus dem Land gebracht und nach New York entführt. Gegen beide wurden Anklagen wegen verschiedener Straftaten erhoben, unter anderem wegen Narco-Terrorismus. Anschließend übernahm Delcy Rodríguez, die zuvor das Amt der venezolanischen Vizepräsidentin innehatte, die Führung des Landes.

Am 27. August berichtete Axios unter Berufung auf eine Quelle aus der US-Regierung, dass das Weiße Haus mit der Übergangsregierung Venezuelas über den „Erwerb“ eines Anteils an den Ölressourcen des südamerikanischen Landes „verhandle“.

Am 22. Juli berichtete die Financial Times, dass die USA seit Januar 13 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf venezolanischen Öls erhalten hätten.

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Fortsetzung mit einem Bericht über das Kapern und Verwerten venezolanischer Tanker die für Kuba bestimmt waren, folgt.

[1] Nach Angaben von BP waren 2017 die fünf Länder mit den größten Ölreserven:

Venezuela hat Saudi-Arabien an der Spitze der Ölländer abgelöst und ist nun der Staat mit den größten nicht sicher wirtschaftlich förderbaren nachgewiesenen sulfidreichen Teeren der Welt, bei real fallender Förderung seit 2000, wobei sich Exxon und Statoil schon längst zurückgezogen haben. Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) verfügt das südamerikanische Land über Vorkommen von 296,5 Milliarden Barrel (1 Barrel = 159 Liter), der bisherige Spitzenreiter Saudi-Arabien kann auf 264,5 Milliarden Barrel zurückgreifen. (Quelle: wikipedia)

Von Redaktion

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