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Die venezolanische Präsidentin Delcy Rodriguez | Bild: Wikipedia/Presidencia de Venezuela Lizenz: public domain

Bei der Installierung eines willfährigen Regimes in Venezuela stößt US-Präsident Donald Trump auf Hindernisse. Denn die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodriguez sagte einer Gruppe von Ölarbeitern bei einer Veranstaltung, die vom staatlichen Sender Venezolana de Television ausgestrahlt wurde, die habe „genug von Washingtons Befehlen über Politiker in Venezuela“.

Kontrolle über Venezuela könnte sich für
Trump schwieriger erweisen als gedacht

Bisher scheint Rodriguez brav die Anordnungen aus Washington umgesetzt zu haben, wie die „New York Times“ kürzlich schrieb:

„Mit dem Segen von Präsident Trump hat Frau Rodríguez beschlossen, Venezuelas Ölexporte aus China auf den deutlich lukrativeren Markt in den Vereinigten Staaten umzuleiten. Anfang dieses Monats leitete sie die erste Tranche aus diesen Ölverkäufen, 300 Millionen Dollar, an das venezolanische Bankensystem, stoppte damit den Zusammenbruch der Nationalwährung und zerstreute die Angst vor Hyperinflation.“

Am 3. Jänner hatten die USA einen Militärschlag gegen das südamerikanische Land ausgeführt und Präsident Nicolas Maduro und dessen Ehefrau gefangen genommen. Die von Trump befehligte Aktion ist eine völkerrechtswidrige Aggression, weil kein Angriff Venezuelas auf die Vereinigten Staaten bzw. keine Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat vorlag. Die USA wollen die riesigen Erdölvorkommen des südamerikanischen Landes kontrollieren, die Venezuela in der Vergangenheit, wie Trump behauptete, den USA „gestohlen“ habe.

Rodriguez scheint nun zu ihren ursprünglichen Absichten zurückzukehren. Denn kurz nach ihrer Vereidigung hatte die Interimspräsidentin versprochen, dass kein „ausländischer Agent“ Venezuela regieren oder es zu einer „Kolonie“ machen würde, obwohl Trump deutlich gemacht hat, dass sein ernanntes Team amerikanischer Beamter das Land und sein Öl effektiv regieren würde. Insgesamt versucht Rodriguez, eine heikle und schwierige Balance zwischen den nationalen Interessen Venezuelas und den Begehrlichkeiten der USA zu schaffen.

Dieser Beitrag erschien auf ZURZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.




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Von Redaktion

12 Gedanken zu „Venezuela: Interimspräsidentin hat „genug“ von Washingtons Befehlen“
  1. nteressanter Beitrag. Der Artikel stellt sehr weitreichende Behauptungen auf (u. a. über Washingtons Einfluss und Ereignisse Anfang Januar). Gibt es dazu belastbare, unabhängige Quellen oder Links? Gerade bei so großen Anschuldigungen wären konkrete Belege wichtig, um das einordnen zu können.

  2. dann hoffen wir mal
    dass er vdl oder sein deppenkind rutte bald
    aus europa entführt.
    die 2 wollen/können
    weder grönland
    rausrücken noch
    moskau erobern;)

    2
  3. Wird interessant wenn Maduro vor Gericht steht.
    Was der wohl alles zu erzählen haben wird?
    ZB über frühere Aktivitäten in Venezuela in Bezug auf die US-Wahlfälschung 2020?
    Ein Stichwort wäre wohl „Smartmatic“?
    Übrigens ist Wahlfälschung in den USA Hochverrat.

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    1. ,Tramp,s Aussage nach Beweisführung der Wahlfälschung an seiner Person. Ich habe nachgewiesen das Wahlfälschung gegen mich betrieben wurde also werde ich nach dem Auslaufen dieser meiner Amtszeit die mir gestohlenen 4 Jahre ran hängen. Im Anhang ganz klein dafür verzichte ich auf eure Todesstrafe aber zahlen müsst ihr trotzdem.

      3
    2. WENN Maduro vor Gericht steht…. noch steht er nicht. Er wäre nicht der Einzige, der vor einer umstrittenen Gerichtsaffäre zufällig „plötzlich und unerwartet“ das Zeitliche segnet. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann so etwas schon mal vorkommen……

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      1. Vielleicht interessant.
        Als die Leiche Epsteins herausgetragen wurde war, echt seltsamerweise, irgendwie der Kopf unbedeckt gewesen.
        Und, so von der Seite gesehen, hätte es auch der Kopf von Frau Clintons Bruder sein können der grob 2 Monate vorher verstorben war.

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