Die offizielle „Sprechweise“ der US-Regierung änderte sich, unabhängig von der Präsidentschaft der Demokraten oder der Republikaner in den letzten Jahrzehnten nicht, wenn es um „zu führende“ Kriege ging.
Vor jeder sogenannten „Intervention“ hört man von „kurzem Feldzug, begrenzten Kosten und selbstredend einem klaren erfolgreichen Ausgang für die USA. Man erinnere sich selbst in Vietnam war es nicht anders gewesen.
Zahlen sprechen eine andere Sprache
Erst wenn die Zahlen dann ins Spiel kommen und sich der „Rauch des Gefechtsfeuers“ verzogen hat wird das Trugbild klar erkennbar. Nachstehend eine Auflistung beginnend mit dem Korea-Krieg 1950.
Der Kore-Krieg (1950–1953) dauerte 3 Jahre und verursachte 36.000 US-Tote.
Der Krieg endet mit einem Waffenstillstand, jedoch ohne eine Lösung zu bringen.
Die Halbinsel bleibt bis heute am 38. Breitengrad Nord, der „Demarkationslinie“, geteilt.
Der Vietnam-Krieg (1955–1975) dauerte beinahe 20 Jahre und kostete über 58.000 US-Tote.
Die geschätzten Kosten in heutigen Dollar belaufen sich auf rund eine Billion US-Dollar+.
Es folgte der US-Abzug mit dem endgültigen Fall Saigons am 30. April 1975 das Ziel wurde mehr als nur verfehlt.
Der Afghanistan-Krieg (2001–2021) dauerte 20 Jahre lang. Laut dem Costs of War-Projekt der Brown University wurden 2,3 Billionen US-Dollar dafür ausgegeben. Über 2.400 US-Militärangehörige wurden in diesem Konflikt getötet.
Die Taliban kehrten innerhalb weniger Tage nach dem Abzug der US-Truppen an die Macht zurück, somit wurde auch dieses Ziel klar verfehlt.
Der Irak-Krieg (2003–2011), Dauer 8 Jahre, mit ungefähr 2–3 Billionen US-Dollar an Gesamtkosten, wenn langfristige Verpflichtungen dabei einbezogen werden. Es gab dort mehr als 4.400 Tote auf US-Seite.
Es wurden allerdings nicht, wie als „Kriegsgrund vorgeschoben“, irgendwelche Massenvernichtungswaffen gefunden. Das regionale Gleichgewicht verschob sich allerdings auf eine Weise, die die USA nicht geplant hatten.
Der aktuelle Iran-Krieg (2026–???), nur wenige Wochen nach Beginn werden die Kosten bereits in Milliarden gemessen. Massive Anfragen nach weiteren Finanzmitteln steigen dramatisch.
Das Ergebnis ist noch nicht klar, die „frühe Finanzkurve“ mutet jedenfalls vertraut an.
Gesamtkosten seit WK2 und die „Signale der Geschichte“
Die Gesamtausgaben für die großen Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg belaufen sich auf über 8 Billionen US-Dollar+
Die US-Staatsverschuldung „rangierte“ bei rund 5,8 Billionen US-Dollar (2001) und stieg auf über 36 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2025 an.
Die jährlichen Zinszahlungen betragen nun über 1 Billion US-Dollar
Was die Geschichte somit tatsächlich zeigt ist, dass die US-Kriege, die als begrenzt dargestellt werden, dazu neigen, sich fortwährend auszudehnen. Zeitlinien verlängern sich „beinahe unmerklich“ und die erforderlichen Budgets folgen ihnen.
Die Frage ist also nicht, wie diese Konflikte beginnen, dieser Teil ist normalerweise gut einstudiert, die Frage ist daher vielmehr, wie er sich entwickelt, sobald erste Annahmen und Prognosen mit der harten Realität kollidieren.

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