Die spanische Regierung hat mit einer Amnestieregelung für Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis deutlich mehr Resonanz erzielt als erwartet.
Die Maßnahme soll Schwarzarbeit bekämpfen, den Arbeitsmarkt stärken und zusätzliche Einnahmen für die Sozialversicherung generieren. Kritiker warnen hingegen vor Anreizen für weitere unerlaubte Migration.
Statt der prognostizierten 500.000 gingen bereits rund 900.000 Anträge ein
Von REINHARD WERNER | Die Amnestieregelung der Regierung für Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis in Spanien hat zu knapp doppelt so vielen Anträgen geführt wie ursprünglich angenommen. Wie das Migrationsministerium gegenüber der spanischen Zeitung „El País“ bestätigte, sind etwa 900.000 Anträge auf Legalisierung des Aufenthaltsstatus eingegangen.
Bisher haben die zuständigen Behörden 360.000 Anträge genehmigt, seit der Beschluss Anfang April in Kraft getreten ist. Bis zum 30. Juni haben unerlaubt in Spanien befindliche Einwanderer noch die Möglichkeit, von dieser Option Gebrauch zu machen. Ursprünglich hatte die Regierung in Madrid mit bis zu 500.000 Anträgen gerechnet.
Antragsteller müssen zum Ende des Vorjahres fünf Monate in Spanien gewesen sein
Die Amnestieregelung gewährt noch kein dauerhaftes Recht auf Aufenthalt oder Arbeit. Zunächst ist sie auf ein Jahr befristet. Allerdings räumt sie das sofortige Recht ein, „in jedem Sektor und in jedem Teil des Landes“ eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen. Zudem ist die Legalisierung mit einem Zugang zur Sozialversicherung und zum Gesundheitssystem verbunden.
Die Regelung sieht zudem vor, dass die vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigungen nach einem Jahr in eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden können. Der legale Status soll es den Begünstigten auch ermöglichen, alle 180 Tage für bis zu 90 Tage im gesamten Schengenraum zu reisen.
Antragsberechtigt sind Angehörige von Drittstaaten, die sich vor dem 31. Dezember 2025 für mindestens fünf Monate ohne Unterbrechung in Spanien aufgehalten haben.
Keine Vorstrafen, keine Einstufung als Gefahr für die öffentliche Sicherheit
Auch Asylbewerber, die vor Ende des Vorjahres ihren Antrag gestellt haben, dürfen eine Legalisierung beantragen. Aufgrund einer Sonderregelung kommen auch minderjährige Kinder von Antragstellern in den möglichen Genuss der Amnestieregelung, sofern sie sich in Spanien aufhalten.
Voraussetzung für ein Recht auf Inanspruchnahme der Legalisierung ist, dass der Antragsteller keine Vorstrafen aufweist. Zudem darf er nicht als Gefahr für die öffentliche Ordnung eingestuft sein.
Ziel der Regelung ist es, Schwarzarbeit zu unterbinden und legale Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Zudem soll die Amnestie Unternehmen in Spanien einen umgehenden Zugang zu einem Arbeitskräftepotenzial von mehr als 500.000 Menschen erschließen. Außerdem soll die Regelung, die vor allem auf illegale Beschäftigung abzielt, die Sozialversicherungssysteme stärken.
Nicht die erste Amnestieregelung dieser Art
Während der Bearbeitungszeit gilt der Antrag vorläufig als genehmigt. Es ist nicht die erste Legalisierungsoffensive dieser Art in Spanien. Seit Mitte der 1980er-Jahre sind laut „tagesschau“ mehr als eine Million Menschen in den Genuss von Amnestiedekreten dieser Art gekommen. Zuletzt hatte es unter der konservativen Regierung von José María Aznar und unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero Verfahren dieser Art gegeben.
In der EU-Kommission ist man laut „Euronews“ mit der Regelung nicht glücklich. Der EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, befürchtet eine abträgliche Wirkung auf die restriktivere Einwanderungspolitik, die in Europa durch das GEAS durchgesetzt werden soll.
Allerdings sind Einwanderungsrecht und damit auch Fragen wie Legalisierung unerlaubter Zuwanderer souveränes Recht der Mitgliedstaaten. Die Befürchtung der Kommission und der Mitgliedstaaten ist, dass die spanische Regelung dazu führen könnte, dass manche Menschen versuchen, sich ohne Erlaubnis in anderen EU-Ländern niederzulassen.
Überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Spanien – auch mit Schwarzarbeit
Spaniens Wirtschaft verzeichnete in den vergangenen Jahren ein im EU-Raum überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum. Allerdings hat dies weniger mit einem Produktivitätswachstum als mit der Beschäftigung von Einwanderern zu tun, die nicht immer in korrekt angemeldeter Form erfolgte. Dies plant Einwanderungsstaatssekretärin Pilar Cancela, nun zu ändern.
Der konservative Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo spricht mit Blick auf das Legalisierungsdekret von einem „Skandal“. Santiago Abascal von der rechten Partei Vox erklärt, der sozialdemokratische Premier Pedro Sánchez wolle mit dieser Maßnahme „das spanische Volk ersetzen“.
Die frühere Gleichstellungsministerin von der linken Partei Podemos, Irene Montero, erwiderte darauf, sie hoffe in der Tat, „Rassisten und Faschisten durch arbeitende Menschen, gleich welcher Hautfarbe, ersetzen zu können“.
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Zum Autor: Reinhard Werner schreibt für Epoch Times zu Wirtschaft, gesellschaftlichen Dynamiken und geopolitischen Fragen. Schwerpunkte liegen dabei auf internationalen Beziehungen, Migration und den ökonomischen Folgen politischer Entscheidungen.
Dieser Beitrag erschien zuvor auf epochtimes.de









Ich lebe seit ü. 42 Jahren in Frankreich.
Zuerst mit einer 6 Monate Aufenthalltsgenehmigung, danach 2 Jahre, danach 5 Jahre erneuerbar.
Und dann kamen die EU. und Schengen.
Als Deutscher habe ich mich angepasst und integriert.
Meine 2 Kinder haben die französische Nationalität durch ihre französischen Mütter.
Aber ich bin immer noch Deutscher.
Eine Legalisierung des Aufenthalts muss man sich wohl verdienen.
Also Arbeit und keine Last für die Steuern bezahlende Bevölkerung.
Auch keinen Familiennachzug oder Kindergeld.
Soll der Immigrant doch einen Teil seines Lohnes an seine Familie überweisen.
„Eine vierköpfige Familie, die in Deutschland mit 3.935,00 € pro Monat auskommt, benötigt für den gleichen Lebensstandard in Syrien 1.178,00 €.“
Ist genauso wie Milliarden Entwicklungshilfe an fremde Länder zu bezahlen, welche in dubiosen Kanälen versickert.
Bezahlt europäische Firmen um Brunnen oder Strassen zu bauen oder Pumpen, Leitungen und Solarpanele zu installieren,
Es ist Arbeit für unsere Firmen und es sind unsere Arbeitsplätze, Steuern und Sozialabgaben.
Mit Solaranlagen kann man Meerwasser entsalzen und mit Pumpen und Wasserleitungen selbst abgelegende karge Regionen begrünen.
Insgesamt beliefen sich die deutschen Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODAöffentliche Mittel für Entwicklungsleistungen, englisch: Official Development Assistance ) auf etwa 26 Milliarden Euro.
Wieviel davon ist in den Umsatz und in die Gewinne nicht europäischer Gesellschafften geflossen?
„Man hilft nicht jemanden mit Geld, Fisch, Getreide oder Gemüse – man hilft dabei selbst zu fischen oder Gemüse und Getreide anzubauen!
Nach meiner Meinung haben die SPANIER doch eine große JUGEND-ARBEITSLOSIGKEIT ? Sie machen aber trotzdem das genaue GEGENTEIL von dem was bei ihnen wichtig wäre, sie nehmen FREMDE in HUNTERDTAUSENDEN SCHRITTEN auf, wie die DEPPEN-BRD, angeführt vom roten BERLIN ? Egal was sie sagen, sie wollen die weiße Rasse aus EUROPA „vertreiben“, und es wird ihnen auch gelingen da die EUROPÄER keine BELFASTER sind ?
Die Superl.gen haben in ganz Europe und genaugenommen in der ganzen Welt ihre Superl.genbrüder und -schwestern sowie VasällenInnen und SchergenInnen in die Rägierungen installiert, plaziert. Ich kann mich nur wiederholen, lest die einschlägige von mir schon oft genannte Lektüre dazu, wer wirklich die Welt re gier t.
Meiner Ansicht nach.
Moin Ischtar
Gehe mal zum Onkel Doktor, dieser wird dir mit den bunten Bonbons und kleinen Schnäpschen helfen, dein leiden zu lindern. Eine gänzliche Heilung ist aber aussichtslos, da diese immer mit dem Tod endet …
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Hypergrafie (Lautschrift: HYPERGRAFIE!), auch Schreibzwang oder Schreibwut, nicht zu verwechseln mit Schnellschreiberitis ist eine affektive Zwangsstörung, bei der unwichtige oder uninteressante Zusammenhänge von Wahnsinnigen in Wikis, Foren, Blog oder selten auch auf Wohnhäusern niedergeschrieben werden.
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Diese Hypergrafie hat bereits Einzug in das internationale ICD Register gefunden.
Gugg: https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-10-GM/_node.html
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Klassifikation nach ICD-10
F42.8 Sonstige Zwangsstörungen
F73.9 Profilneurose vom Allerfeinsten
F89.4 Schreib-o-mania
F90.1 Mitteilungsbedürfnis deluxe
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mfg
Spitzbube, Gauner, geh‘ Du mal in den Knast. Ich halte Dich inzwischen für einen bezahlten Tröll. der hier jetzt auf mich angesetzt ist, weil ich die Wahrheit zu deutlich sage bzw. schreibe.
Meiner Ansicht nach.
Die Spanier wissen doch ganz genau wer das bezahlen wird! Der dumme Michel der immer noch der CDU und SPD glaubt!
Moin, Asisi
Hast du deinen „Daumen hoch“ mit einem einen Bann belegt? Oder warum funktioniert er bei DIESEN post nicht, oder warst du auch unartig und hast Phöse und unanständige Sachen geschrieben … *grins*
mfg