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Bild; screenshot instagram

Ein Glas Wein mit der AfD und im BSW brennt die Hütte. Wer  politische Normalität schon beim gemeinsamen Abendessen fürchtet, entlarvt die eigene Doppelmoral. Das Bündnis will anders sein und reagiert doch wie das alte Establishment.

Ein Artikel aus unser Kooperation mit DerStatus

Wagenknecht: „Gemeinsame Dinner sind völlig daneben“

Ein gemeinsames Abendessen, ein paar Gläser Wein, Fotos vom Zuprosten und schon tobt im Bündnis Sahra Wagenknecht die moralische Entrüstung. In Magdeburg hatten sich die gesamte BSW-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt und führende AfD-Politiker bei der Eröffnung des Compact-TV-Studios getroffen. Dabei saßen unter anderem Landtagspräsident Tobias Rausch und AfD-Fraktionschef Oliver Kirchner mit BSW-Vertretern wie Claudia Wittig und Thomas Schulze an einem Tisch. Was bei den Mehrheitsverhältnissen in Sachsen-Anhalt für demokratisch denkende Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, löst bei Teilen des BSW panikartige Reaktionen aus.

Sahra Wagenknecht selbst urteilte prompt: „Gemeinsame Dinner sind völlig daneben.“ Parteichef Fabio De Masi und andere distanzierten sich, Klaus Ernst drohte gar mit dem Austritt. Die Fraktion ruderte hastig zurück und bedauerte den „Fehler“. Man wolle bloß reden, aber nicht den Eindruck von Nähe erwecken. Willkommen in der Brandmauer Light: „Reden“ ja, gemeinsames Essen und authentische politische Normalität nein. Die AfD bleibt für große Teile des BSW das unberührbare Feindbild, während man gleichzeitig in Sachsen-Anhalt die Wahl des Landtagspräsidenten mitgetragen und projektbezogene Gespräche nicht ausgeschlossen hat.

Keine wirkliche Alternative

Genau hier zeigt sich das eigentliche Problem. Das BSW inszeniert sich gern als Alternative zu den etablierten Kartellparteien und als Stimme der Vernunft gegen die Brandmauer-Ideologie. Doch sobald reale Kontakte entstehen und die AfD nicht länger isoliert wird, schlägt die alte linke Reflexhandlung durch. Man will die AfD nutzen, wo es taktisch nützt, aber den eigenen Wählern und der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln, man stehe moralisch klar darüber. Das ist keine konsequente  Politik, sondern schlicht Heuchelei.

Wer wirklich eine Alternative zur gescheiterten Brandmauer-Politik will, braucht keine zögerliche Steigbügelhalter-Rolle und keine empörten Rückzieher nach jedem Foto. Die Ereignisse in Magdeburg zeigen klar: Das BSW ist und bleibt keine echte Alternative zur AfD. Es ist bestenfalls ein opportunistischer Juniorpartner, der eine eigene Form der Brandmauer pflegt.



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Von Redaktion

5 Kommentare zu „Brandmauer Light: BSW-interne Hysterie nach gemeinsamem AfD-Abendessen“
  1. der islam gehörte ins besatzte teuschland…
    zum glück–wenn auch spät,
    reformiert sich nun das neue
    alternative deutschland []

    1
  2. die brandmauer stellen heute die alten besatzungsparteien doch selbst dar))
    besatzungsTV, besatzungszins,
    besatzungsmacheè…ade

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  3. „Brandmauer Light: BSW-interne Hysterie nach gemeinsamem AfD-Abendessen
    Ein Glas Wein mit der AfD und im BSW brennt die Hütte. Wer politische Normalität schon beim gemeinsamen Abendessen fürchtet, entlarvt die eigene Doppelmoral. Das Bündnis will anders sein und reagiert doch wie das alte Establishment.“

    Oha, da muss aber der Autor noch eine Menge dazulernen, um zu verstehen, was die BSW-Partei tatsächlich für eine Politik will udn warum sie so reagiert. Nein, das BSW reagiert nicht wie das Establishment (außer vielleicht die ehemaligen BSW-Politiker in Thüringen, die sich mit Frau Wagenknecht sehr heftig überworfen haben).
    Wenn Sie eine ungefähre VOrstellung haben wollen, warum das BSW so merkwürdig (aus eurer Sicht) reagiert, dann sollten Sie vielleicht einen Blick nach Dänemark werfen.
    Vor allem auf die linke Sozialdemokratin Mette Frederiksen, die seit 2019 erfolgreich als Ministerpräsidentin Dänemark regiert.
    Ich will hier nicht alles aufzählen, warum Mette Frederiksen so erfolgreich in Dänemark ist , das ist eher eure AUfgabe sich damit zu befassen. Aber eines kann ich euch verraten: Diese Mette Frederiksen will mit Rechtsaussen-Partei in Dänemark auch nicht koalieren, ABER sie hat dennoch viele rechte Positionen von den Rechtspopulisten in Dänemark übernommen, vor allem im Bereich Asylpolitik, Migrationspolitik und Grenzschutz etc..Und sie hat die Arbeiter von Dänemark nicht verraten im Gegensatz zu den Sozialdemokraten von Deutschland. Dadurch konnte sie schon einige beachtliche Wahlerfolge erzielen.
    Und ich will außerdem noch darauf hinweisen, dass Frau Wagenknecht in den letzten 2 Jahren mindestens einmal diese linke Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in den höchsten Tönen gelobt hat.

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  4. Paukenschlag in Magdeburg:
    AfD und BSW beschließen gemeinsam Ende der Russland-Sanktionen
    .
    Im Magdeburger Landtag wird über Frieden debattiert – und auf den Abgeordnetenbänken herrscht ein Krieg der Gesten und Zwischenrufe.
    Während Linke und Grüne lautstark gegen die neue politische Konstellation protestieren, schaffen AfD und BSW Tatsachen:
    .
    Mit ihrer gemeinsamen Mehrheit verabschieden sie einen Antrag für Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg, die Aufhebung der Russland-Sanktionen und das Ende deutscher Waffenlieferungen.
    AfD und BSW setzen ihren Antrag durch
    .
    https://philosophia-perennis.com/2026/10/14/paukenschlag-in-magdeburg-afd-und-bsw-beschliessen-gemeinsam-ende-der-russland-sanktionen/

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