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Bild: Open Street Map contributor

Das Verteidigungsministerium der Insel Taiwan arbeitet augenblicklich an einem umfassenden Kriegsplan gegen China. Auch die Spannungen in der Straße von Taiwan nehmen zu, wie die South China Morning Post in Berufung auf Zitate von Beamten.

Taiwans Strategie auf vier Hauptsäulen

Das Stoppen der ersten militärischen Aktionen Chinas, für diese Phase stationiert Taiwan westliche und inländisch produzierte Luft- und Raketenabwehr sowie ein einheitliches digitales Gefechtsmanagementnetzwerk. Das Ziel sollte es sein, Chinas ballistische- und Marschflugkörper, Flugzeuge und UAVs zu stoppen.

Auch die Störung der Landungsoperationen über die Straße, die Insel wird Luft- und See-UAVs, HIMARS MLRS und M109A7-Haubitzen, die alle in eine „Kill Chain“ integriert sind, sollten verhindern, dass China amphibische Landungstruppen entsendet. Dafür bereitet Taiwan laut Koo Li-hsiung bereits rund 200.000 Drohnen und 1.000 unbemannte Boote vor. Die Überquerung der Meerenge wäre nämlich die gefährlichste Phase eines möglichen Krieges von Seiten Chinas, da es Taiwan erleichtern würde, die PLA (chinesische Volksbefreiungsarmee) vor Erreichen der Küste aufzuhalten.

Taiwan plant Operationen auf der Insel selbst – Taiwan plant, mobile taktische Gruppen mit KI-gestützten UAVs und präzisionsgelenkten Munitionen (wie der ALTIUS-700M) einzusetzen, um chinesische Streitkräfte unter Suppressionsfeuer zu halten. Die PLA würde in diesem Fall wahrscheinlich tief auf die Insel vorrücken, um Häfen, Flugplätze und Verwaltungszentren zu kontrollieren, sodass Taiwan versuchen müsste, sie zu verlangsamen.

Um langfristige Kriegsführung sicherzustellen, hortet die Insel Munition (105 mm, 120 mm, 30 mm und 155 mm) und Sprengstoffe, richtet 14 neue Produktionslinien ein und diversifiziert ihre Lieferketten. Das Ziel von Taiwans Strategie beruht auf dem Ansatz, dass die Insel unter eine See- und Wirtschaftsblockade geraten könnte.

Daher strebt man an, die Waffenproduktion zu lokalisieren, die Abhängigkeit von ausländischen Vermögenswerten zu verringern und sich durch einen anhaltenden Bodenkampf zwischen den USA, Israel und dem Iran „Zeit verschaffen“ und vorbereiten zu können.

 



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Von ELA

2 Gedanken zu „Veränderung des Schauplatzes – Vorstellung von Taiwans Schlachtplan“
  1. Als Taiwanese würde ich auf Diplomatie setzen und von der Konfrontation die Finger lassen. Vor allem würde ich aufhören, große Töne zu spucken und Peking zu reizen. Vielleicht können sie dann dem Teufel nochmal von der Schippe springen. Für Peking ist das jetzt – wo die amerik. Verbündeten Taiwans im Iran den Hintern versohlt kriegen – eine günstige Gelegenheit. Eine bessere kommt nicht mehr. Die Kriegswahrscheinlichkeit würde ich auf 80% setzen.

  2. china hat mehr als genug nuklear, neutronen und wasserstoff sprengköpfe
    um washington, telaviv
    samt london mit verschiedensten hypershallträgern von der
    landkarte zu pusten.
    aber hübsch gemacht,
    die kleine taiwan kindi
    comic tabelle;)

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