Im Ukraine-Krieg ging es bekanntlich stets darum, einen Stellvertreterkrieg anzuzetteln, um Russland zu besiegen.
Die zu Tage tretenden Widersprüche sind allerding absurd, geben jedoch Aufschluss über den „gewünschten“ Stellvertreterkrieg, den die USA und die europäischen Mächte unter dem Vorwand, die Ukraine zu verteidigen“, gegen Russland führen.
Schein-Sanktionen als Bestrafung?
Die westlichen Sanktionen gegen Russland, der am stärksten sanktionierten Nation der Welt, sollten Moskau angeblich für seine, laut Narrativ, unprovozierte Aggression gegen die Ukraine bestrafen. Wie auch uncutnews berichtet hatte.
Die Vereinigten Staaten beispielsweise hatten kürzlich ein, wie sie es nannten, „Sanktionsgesetz aus der Hölle“ verabschiedet, benannt zu Ehren des verstorbenen kriegslüsternen Senators Lindsey Graham. Es sollte die russische Wirtschaft zerschlagen, vor allem indem es deren Energieexporte unterbindet.
Ebenso hat die Europäische Union in den vergangenen vier Jahren bis dato 22 Sanktionspakete gegen Russland verhängt, wiederum angeblich, um russische Öl- und Gasexporte zu blockieren. Die EU hat überdies verkündet, bis Ende dieses Jahres sämtliche russischen Energieimporte einzustellen.
Die offizielle Begründung aus Washington und den europäischen Hauptstädten lautet, Russland für seine angebliche Invasion und die Verletzung der Souveränität der Ukraine zur Rechenschaft zu ziehen. Westliche Embargos gegen die russische Wirtschaft wurden unmittelbar nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation Moskaus im Februar 2022 angekündigt. Der tatsächliche Hintergrund der MSO, von den westlichen Medien freilich unberichtet, war der von der NATO unterstützte Putsch in Kiew 2014 und die Bewaffnung von Neonazis, um einen Stellvertreterkrieg gegen Russland führen zu können.
Scheinbare Durchsetzung des Völkerrechts
Die USA und die Europäische Union sowie natürlich Großbritannien stellten den Versuch, Russland wirtschaftlich zu blockieren, als Beweis dafür dar, dass der Westen das Völkerrecht durchsetzt und die Ukraine unterstützt. Letztere wird in den westlichen Medien als zartes, unschuldiges Wesen der Demokratie dargestellt, das von einem sabbernden russischen Tyrannen angegriffen wird.
Die Sanktionen aber werden der westlichen Öffentlichkeit als plausible Möglichkeit verkauft, „Russlands Kriegsmaschinerie“ lahmzulegen. Wenn Moskaus Öl- und Gasexporte unterbunden werden könnten, so die zweifelhafte Logik, wäre Russland nicht mehr in der Lage, seinen Krieg in der Ukraine fortzuführen.
Doch die angeblich edle westliche Begründung liegt diese Woche auf geradezu lächerliche Weise in Trümmern, nachdem das US-Finanzministerium die Sanktionen gegen russische Diesel-Exporte für die nächsten sechs Monate aufgehoben hat, um das globale Ölangebot zu erhöhen und die rasant steigenden Energiepreise einzudämmen.
Ein weiterer vernichtender Schlag gegen eine krampfhaft aufrechterhaltene Fassade westlicher „Prinzipien“ war die Enthüllung durch den russischen Energieminister Alexander Nowak, dass die Europäische Union weiterhin fast so viel russische Energie importiert wie vor dem Krieg. Dazu ist von Seiten des westlichen Mainstreams ebenso wenig zu vernehmen wie zu erwarten war.
Kriegsmaschinerie wird systematisch befeuert
Wie steht es also um diesen Widerspruch? Die europäischen Regierungen werfen der Ukraine angeblich zu ihrer Verteidigung Hunderte Milliarden an Steuergeldern zu, doch dieselben Regierungen geben Russland durch den Kauf seiner Energieressourcen noch viel, wesentlich mehr. Brüssel und andere europäische Hauptstädte können somit nicht mehr leugnen, „die russische Kriegsmaschinerie zu befeuern.
Was ist dabei eigentlich aus den vielgepriesenen amerikanischen Gesetzen gegen den „Handel mit dem Feind“ geworden?
Natürlich ist Trump verzweifelt darauf aus, die Rekordtreibstoffpreise zu senken, die auf seine Aggression gegen den Iran und die als Vergeltung erfolgte Sperrung der Öl-Route durch den Persischen Golf durch den Iran zurückzuführen sind. Da nun auch noch die Zwischenwahlen zum Kongress nur noch drei Wochen entfernt sind, versucht Trump, den Zorn der amerikanischen Verbraucher zu besänftigen und seine Republikanische Partei vor einer vernichtenden Wahlniederlage zu bewahren, die seiner Präsidentschaft zweifelsfrei schaden würde.
Aus reiner Zweckmäßigkeit will Trump nun also mit russischen Diesel-Exporten seinen politischen Hals retten. Manche Beobachter mögen sich fragen, ob Moskau Trump entgegenkommen sollte, wenn man bedenkt, dass Washington das neonazistische Kiewer Regime mit Raketen und Geheimdienstinformationen versorgt. Vielleicht rechnet der Kreml damit, dass Trump doch noch ein Friedensabkommen in der Ukraine zustande bringen könnte.
Putin als politischer Schachmeister?
Ein weiterer kluger Schachzug Moskaus könnte darin bestehen, dass der Diesel-Deal mit Trump eine Welle von Vorwürfen aus Europa und der Ukraine auslösen könnte, die die transatlantische Achse erheblich untergräbt.
Die europäischen NATO-Partner und der Marionettenpräsident in Kiew, reagierten mit beispiellosen Beleidigungen und trotzigem Widerstand gegen Trump. Sie warfen dem amerikanischen Staatschef Verrat und Parteinahme für Russland vor. Auch in Washington wurde Trump als „Verräter“ geschmäht.
Trump und seine Mitarbeiter schlugen wütend zurück und bezeichneten die Europäer angesichts ihrer eigenen Rekordkäufe russischer Energieexporte als „Heuchler“. Trump forderte sogar, Selenskyj durch jemanden zu ersetzen, mit dem er zusammenarbeiten könne.
Trumps Zorn über Selenskyj und dessen europäische Gönner ist explodiert. Er sieht ihre Behinderung seines Diesel-Deals mit Russland nicht nur als heuchlerisch, sondern auch als politischen Angriff auf seine Präsidentschaft vor den entscheidenden Wahlen im November.
Das Debakel ist freilich eine köstliche Farce. Das Gebaren der Amerikaner und Europäer zeigt sich als das, was es ist, prinzipienlos und ohne ehrliche Beweggründe.











