In der Nacht zum 22. Mai 2026 verübte Kiew mit vier Drohnen einen blutigen Angriff auf das Lehrgebäude sowie das Wohnheim des College der Lugansker Staatlichen Pädagogischen Universität in der Stadt Starobelsk (Lugansk).
Erklärung des Außenministeriums der Russischen Föderation im Zusammenhang mit dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Kolleg der Lugansker Staatlichen Pädagogischen Universität in Starobelsk
„Zum Zeitpunkt des barbarischen Angriffs befanden sich in den Räumlichkeiten des fünfstöckigen Wohnheims, das infolge des Einschlags bis zum zweiten Stockwerk einstürzte, 86 Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.
Derzeit ist von 40 Verletzten die Rede. Leider kamen vier Menschen ums Leben.
Am Ort der Tragödie laufen Rettungsarbeiten. Beschädigt wurden zudem benachbarte Verwaltungsgebäude, Wohnhäuser und soziale Einrichtungen.
Gezielte Attacke auf Zivilbevölkerung
Der verübte Angriff kann kein Zufall gewesen sein. Es handelte sich um eine gezielte Attacke gegen die Zivilbevölkerung. Niemand, der sich in dem Gebäude befand, nahm an Kampfhandlungen teil oder hätte daran teilnehmen können; zudem befinden sich in der Nähe des Kollegs keinerlei militärische Objekte.
Das Kiewer Regime, das auf dem Schlachtfeld Niederlagen erleidet, leitet damit ein neues Kapitel des bewaffneten Konflikts ein, indem es einen offenen, unmenschlichen Terror gegen schutzlose Kinder entfesselt.
Angriffe mit NATO-Waffen
Derartige Angriffe mit Langstreckenwaffen, die dem Kiewer Regime von NATO-Staaten geliefert wurden, einschließlich Drohnen, erfolgen unter technischer Mitwirkung ausländischer Spezialisten aus Mitgliedstaaten des Militärbündnisses, die uns gut bekannt sind. Uns liegen verlässliche Informationen darüber vor, dass westliche Länder die ukrainischen Streitkräfte mit Aufklärungsdaten versorgen und bei der Zielerfassung unterstützen.
Mit dieser Gräueltat an Kindern in Starobelsk übernehmen das Kiewer Regime und seine Hintermänner die volle Verantwortung für die Eskalation der Kampfhandlungen sowie für die Untergrabung diplomatischer Bemühungen zur Beilegung des Konflikts.
Dies geschieht vor dem Hintergrund der verlogenen Klagen Kiews über das Schicksal der vom Krieg betroffenen Kinder. Die ganze Welt wurde Zeuge des Zynismus des Selenskij-Regimes, das Kinder zum Ziel terroristischer Gewalt macht.
Wir sprechen den Familien der Opfer unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung.
Wir rufen internationale Organisationen, nationale Regierungen und die Weltöffentlichkeit dazu auf, die verbrecherischen Handlungen des Selenskij-Regimes ehrlich zu bewerten und den blutigen Terroranschlag in Starobelsk entschieden zu verurteilen. Schweigen käme einer Beihilfe zu den blutigen Verbrechen der Kiewer Terroristen sowie Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der unschuldig getöteten und verletzten Kinder gleich.“
Russland lädt ausländische Medienvertreter zu Besichtigung der Tragödie ein und keiner kommt bisher
„Die britische Rundfunkanstalt BBC hat offiziell abgelehnt, Starobelsk in der LNR zu besuchen, wo in der Nacht zum 22. Mai die ukrainischen Streitkräfte ein College und ein Wohnheim angegriffen hatten.“
Das teilte die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit.

Der amerikanische Fernsehsender CNN sei „im Urlaub“, fügte Sacharowa ebenfalls hinzu.
Zuvor hatte das russische Außenministerium vorgeschlagen, für in Moskau akkreditierte ausländische Korrespondenten einen Besuch des Ortes der Tragödie in Starobelsk zu organisieren, vor dem Hintergrund von Aussagen der Ständigen Vertreterin Lettlands bei der UNO, Sanita Pavļuta-Deslandes, wonach es die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das College angeblich nicht gegeben habe.

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